Entwurf der Kurienreform veröffentlicht

Mehr Laien in Leitungsorganen, Relativierung der Glaubenskongregation und eine Stärkung von Verkündigung und caritativen Elementen der Kirche: Das sind die zentralen Änderungen der Kurienreform. Das US-amerikanische Portal «National Catholic Register» veröffentlichte am Mittwoch Auszüge aus dem Entwurf, der derzeit den katholischen Bischofskonferenzen weltweit zur Stellungnahme zugesandt ist. Auffallend: Die seit Jahrhunderten bestehende herausgehobene Stellung der einstigen Inquisitionsbehörde wird relativiert. Künftig werde die «Römische Glaubenskongregation» «Dikasterium für die Glaubenslehre» benannt. Ihr vorangestellt wird ein «Dikasterium für die Evangelisierung», das die Verkündigung der christlichen Botschaft in allen Teilen der Erde fördern soll.

Pfarreien im Wasserschloss – Zoff um die Zukunft

  • Seit Monaten provoziert das Kirchenverständnis des mitarbeitenden Priesters in den Pfarreien Gebenstorf und Turgi einen Konflikt mit anderen pastoralen Mitarbeitenden und Pfarreimitgliedern.
  • Während sich der Kirchenpflegepräsident der zuständigen Kirchgemeinde Gebenstorf-Turgi hinter den Priester stellt, fordert eine 50-köpfige Initiativgruppe dessen Kündigung.
  • Anstellungsträger des Priesters ist auch die Kirchgemeinde Birmenstorf. Dort ist man mittlerweile der Ansicht, dass er besser in seiner ursprünglichen Position als Jugendseelsorger verblieben wäre.

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Predigtpreis zum Dritten

«Kreuz im Licht»: Zu diesem Thema vergibt der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) im Jahr 2020 zum dritten Mal den Schweizer Predigtpreis. Dem Gewinner winken 3000 Franken. Der SEK such aktuell nach Predigten, die vor dem Einreichen für den Wettbewerb bereits gehalten worden sind. Alle Personen, die in einer reformierten Gemeinde ein Predigtmandat haben, sind zur Teilnahme an der Ausschreibung eingeladen. Die Preisverleihung findet am 15. Juni 2020 in Sion statt.

Institutiofeier in Romanshorn – Der Himmel auf Erden

  • Mit einer festlichen Institutio in Romanshorn nahm Bischof Felix Gmür fünf Frauen und Männer in den Dienst des Bistums Basel auf.
  • Die Institutio ist eine beidseitig verbindliche Zusage zum Dienst im Bistum durch den Bischof einerseits und die Kandidatinnen und Kandidaten andererseits.
  • Aus dem Aargau waren Helena Boutellier und Peter Zürn als Kandidaten dabei und feierten gemeinsam mit vielen Anwesenden das Ende ihrer Berufseinführung.

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Caritas: Dank an 450 Freiwillige

Am Freitag, 24. Mai 2019, bedankten sich CARITAS Aargau und CARITAS Solothurn bei ihren Freiwilligen mit einem Fest. Rund 70 ehrenamtlich Engagierte kamen zum Anlass in den Hof der Pfarrei St. Peter und Paul in Aarau. Sie wurden kulinarisch verwöhnt und konnten Musik und Tanz geniessen. Bei CARITAS Aargau und CARITAS Solothurn sind über 450 Freiwillige in gut 12 Projekten engagiert. Allein 2018 leisteten diese Freiwilligen fast 20 000 Stunden, resp. 500 Arbeitswochen Freiwilligenarbeit – zum Beispiel in den Tandemprojekten «Co-Pilot» (Begleitung von Flüchtlingen) oder als Gotti oder Götti im Patenschaftsprojekt «mit mir».

 

 

Zum 13. Mal: Tag der Nachbarn 2019

Heute, 24. Mai 2019, ist wieder Tag der Nachbarn. Zum 13. Mal wird dieser Anlass gefeiert. Im Aargau wirbt Benevol Aargau für den Tag, der deutlich machen soll, dass das Gute häufig näher liege, als man denkt. «Gute Nachbarschaft hilft, die Herausforderungen des Alltags zu meistern. Deshalb rufen wir initiative Bewohnerinnen und Bewohner auf, gemeinsam ein unkompliziertes Fest unter Nachbarn zu organisieren. Ziel ist es, die gutnachbarschaftlichen Beziehungen aktiv zu pflegen und so zur Steigerung der Wohnqualität jedes Einzelnen beizutragen», heisst es in der Medienmitteilung. Wer noch mehr Infos und konkrete Ideen für einen gelungen Nachbarschaftsanlass sucht, findet diese auf der Website der Aktion www.tagdernachbarn.ch 

Kirchensprache als Herausforderung

  • Im Auftrag der Kommission für Kommunikation und Medien der Schweizer Bischöfe wird einmal jährlich eine Kollekte für die Medienarbeit aufgenommen, die zu 90 Prozent an die drei Katholischen Medienzentren in der Schweiz (kath.ch/cath.ch/catt.ch) geht.
  • Horizonte traf sich anlässlich des Mediensonntages am 1. und 2. Juni 2019 mit Sylvia Stam, Redaktionsleiterin von kath.ch, und Laura Jacober, Redaktorin bei Radio Maria Schweiz, zum Gespräch.

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Klimastreik: «Die Kirchen müssten präsenter sein»

  • Am Freitag, 24. Mai 2019, ist wieder weltweiter Klimastreiktag. Im Aargau findet die Manifestation um 10 Uhr in Baden statt.
  • Kirchliches Engagement sucht man vergebens. Dies, obschon die Kirchen die Sorge um die Schöpfung stets als ein Kernthema vertreten. Man müsste da viel präsenter sein, sagt selbstkritisch der Aarauer Jugendseelsorger Ivo Bühler.

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Bistum Chur hat einen Administrator

Seit Ostern wurd darauf gewartet, dass die Nachfolge von Bischof Vitus Huonder geregelt wird. Seit heute ist klar: Die Nachfolge des  übernimmt einstweilen der von Papst Franziskus ernannte Apostolische Administrator des Bistums Chur, Peter Bürcher, emeritierter Bischof von Reykjavik. In der Medienmitteilung des Bistums Chur sind sowohl ein Abschiedsgruss von Vitus Huonder, als auch ein Willkommensbrief von Peter Bürcher verlinkt. Der emeritierte Bischof von Reykjavik, der im Wallis auf die Welt kam, bezeichnet seine Berufung nicht nur als totale Überraschung, sondern schreibt auch, dass er sich der grossen Herausforderung bewusst sei, die dieses Mandat bedeute.

Freiwillige Mitarbeiter/innen, Caritas Secondhand Läden Aarau und Wohlen

Aufgaben

  • Prüfen und etikettieren der gespendeten Ware
  • Bei Bedarf aufbügeln der Kleider
  • Beratung und Verkauf
  • Kassieren

Voraussetzungen

  • Freude am Detailhandel
  • Freude am Kundenkontakt
  • Offen für andere Kulturen und Verständnis für armutsbetroffene Menschen
  • Erfahrung mit Textilien von Vorteil

Wir bieten

  • eine sinnerfüllte Tätigkeit nach Benevol-Kriterien für Freiwilligenarbeit
  • ein aufgestelltes Team
  • Einsätze nach Absprache, max. 5 Stunden pro Woche
  • Spesenvergütung
  • Weiterbildung für Freiwillige

Auskunft

Astrid Bonsaver, T 062 824 15 20 oder 079 481 87 74, , www.Caritas-Aargau.ch

 

Reformierte haben ein gesundes Misstrauen

Die reformierten Zehn Gebote

  • Was verbindet die Mitglieder der reformierten Kirche? Was macht diese Kirche aus? Eine Antwort gibt die Schrift «Reformiert durch zehn Gebote» der reformierten Landeskirche des Kantons Zürich.
  • Im Aargau ist die Broschüre mit den reformierten Zehn Geboten erst punktuell ausgehängt.
  • Die Publikation sei jedoch ein wertvoller Beitrag, um künftig über Wesen und Profil der reformierten Kirche zu diskutieren, findet Frank Worbs, Leiter Kommunikation bei der reformierten Landeskirche Aargau.

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Missbrauch: Bischof fordert Verantwortung

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, hat das Kirchenpersonal im Zusammenhang mit der Missbrauchs-Thematik an die Eigenverantwortung erinnert. Das bedeute, dass das Kirchenpersonal auch bei Erwachsenen bei einem Verdacht auf ein Offizialdelikt gegen den Willen des Opfers Anzeige erstatten müsse. Dabei gehe es einerseits um das Aufklären einer Straftat und anderseits um den Schutz künftiger Opfer. Weiter verlange sein Bistum von allen, die aktiv im Dienst der Kirche stehen, bis am 30. September 2019, einen Strafregister- und Sonderprivatauszug. «Wir sammeln das und geben es an die Anstellungsbehörde weiter», so Felix Gmür.

Caritas beendet unerwartet sein Care-Projekt

  • Vor etwas mehr als drei Jahren startete Caritas Schweiz in Suhr und Zürich mit einem roten Wagen ein Pilotprojekt, das gezielt ältere Menschen zuhause unterstützen sollte. Damit ist nun Schluss, heisst es völlig überraschend von Seiten der Zentrale in Luzern. Das Projekt sei längerfristig nicht finanzierbar.
  • Erst noch im März hatte das Projekt mit neuen Begrifflichkeiten sein Profil geschärft. Projektleiter Andy Huwyler zeigte sich mit Blick auf die Zukunft optimistisch.
  • In der Trägergemeinde Suhr ist man überrascht. Der Entscheid sei einseitig gefallen, heisst es vom zuständigen Gemeinderat. Es bleiben offene Fragen.

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«Als Mensch ist der Mensch besser»

  • Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Doch was macht die Digitalisierung mit uns Menschen? An einem Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kirche und Wirtschaft in Aarau erläuterte Ludwig Hasler, Philosoph, Physiker und Publizist, seine Sicht der Dinge.
  • Moderiert wurde der Abend durch Christoph Weber-Berg, Kirchenratspräsident der reformierten Landeskirche Aargau.

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Frauenstreik in Deutschland

Die Initiative von fünf Münsteranerinnen hat sich in Deutschland zu einer landesweiten Protestwelle entwickelt: Die Bewegung «Maria 2.0» demonstrierte an hunderten Orten gegen eine männerdominierte Kirche. So auch vor dem Dom in Münster, wo weit über 500 Frauen zu einer Mahnwache zusammenkamen. In Freiburg demonstrierten rund 400 rot gekleidete Aktivistinnen vor dem Münster, während Erzbischof Stephan Burger im Gotteshaus sechs Männer zu Priestern weihte. Bis kommenden Samstag wollen die Frauen kein Gotteshaus betreten und keine ehrenamtlichen Dienste verrichten. Am Sonntag fanden vielerorts Gottesdienste in Eigenregie vor den Kirchentüren statt – ein Statement für veränderte Machtstrukturen und gegen die Zölibatspflicht für Priester.

STAF-Vorlage: Alles halb so schlimm für die Kirchen?

  • Wenn am Wochenende das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF) angenommen wird, betrifft dies auch die Kirchen.
  • Eine Umfrage von Horizonte zeigt: Die Kirchen werden zwar weniger Firmensteuern erhalten, doch halten sich die Verluste in Grenzen. Grössere Sorgen bereiten die  Kirchenaustritte.
  • Zürich trifft es mit 17,5 Millionen Franken Mindereinnahmen am härtesten, wobei dieses Szenario wohl allzu vorschnell auf gesamtschweizerische Verhältnisse übertragen wurde.

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Podiumsdiskussion

Aarau: Innehalten, lauschen, schauen und erleben

  • Von Donnerstag bis Samstag organisierte die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau mit dem Pastoralraum Region Aarau einen Erlebnisparcours der anderen Art.
  • Ziel der verschiedenen Aktionen war es,  spirituelle Angebote besonders Menschen zugänglich zu machen, die sich von den Kirchen entfremdet haben.
  • Projektleiterin Susanne Andrea Birke zieht ein erstes positives Fazit. In zwei Jahren soll der Anlass erneut durchgeführt werden.

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