Neue Geschäftsleitung bei Fastenopfer

Gemäss Medienmitteilung von Fastenopfer Schweiz, übernimmt Bernd Nilles, der heutige Generalsekretär des internationalen Netzwerks der «Fastenopfer-Hilfswerke» CIDSE, per 19. April 2017 die Leitung von Fastenopfer. Mit dem 46-jährigen Deutschen hat der Stiftungsrat eine international vernetzte Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung in Zivilgesellschaft, Kirche und Entwicklungspolitik gewählt. Bernd Nilles bringt seine Erfahrungen  in nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Kampagnen mit, die er für und mit dem deutschen Hilfswerk Misereor erfolgreich führen konnte. «Mit ihm kommt eine Führungsperson zu Fastenopfer, welche die gleichen Werte teilt und die Kultur unseres kirchlichen Hilfswerks bereits gut kennt», bestätigt Stiftungsratspräsident Bischof Felix Gmür.

US-Kirchen gegen Trump-Migrationspolitik

Ein breites Bündnis kirchlicher Hilfsorganisationen der USA hat sich bestürzt über die Migrationspolitik von Präsident Donald Trump geäussert. Am Freitag (Ortszeit) legten sie in Washinton eine gemeinsame Stellungnahme vor. Wie kath.ch berichtet, lehnen Kirchenvertreter die Pläne zum Grenzmauerbau und die Zurückweisung muslimischer Flüchtlinge klar ab. Statt Verteidigung und Angst müssten Grundhaltungen wie Aufnahme, Mitgefühl und Begegnung gefördert werden. «Es gibt für uns kein ‚entweder-oder‘. Wir können gleichzeitig unsere Bürger schützen und Neuankommende willkommen heissen. Die Sorge um die Notleidenden gehört zum Kern unseres Glaubens», so Schwester Donna Markham, Präsidentin von Catholic Charities USA, einem Dachverband von 160 Organisationen.

Maria birgt Geheimnisse

Noch bis im Sommer 2017 wird die katholische Kirche in Kölliken umgebaut. So lange ist die sonst dort ansässige Marienstatue auf Tournee bei Pfarreiangehörigen. Am 28. Januar kam sie mit Elsbeth Frey aus Staffelbach für einen kurzen Zwischenhalt auf heimischem Boden. Im Rahmen des Vorabendgottesdienstes in der reformierten Kirche Kölliken, wo die katholische Gemeinde Gastrecht geniesst, übergab Elsbeth Frey die Marienstatue an Margrit Muoth. Die Seelsorgerin bietet Maria in den nächsten Wochen ein Zuhause. Weiterlesen

Justitia et Pax für Einbürgerung

Junge Ausländerinnen und Ausländer, deren Familien seit Generationen in der Schweiz leben und die hier längstens integriert sind, sollen sich leichter einbürgern lassen können. Über diese Verfassungsänderung ist die Schweizer Bevölkerung am 12. Februar 2017 an die Urne gebeten. «Die Möglichkeit einer erleichterten Einbürgerung wäre ein starkes Zeichen der Anerkennung ihrer Beiträge und Leistungen für unsere Gesellschaft», erklärt die bischöfliche Kommission Justitia et Pax in einer Medienmitteilung. «Damit zeigen wir ihnen, dass ihre Teilhabe und Teilnahme an unserem gesellschaftlichen Zusammenleben wichtig ist. Überdies handelt es sich bei der Abstimmungsfrage um eine erleichterte, nicht um eine automatische Einbürgerung. Weiterhin können Kantone und Gemeinden Widerspruch einlegen.»

 

 

Ein Ehepaar stellt die Gretchenfrage

Das Ehepaar Boss bringt gemeinsam Bücher heraus. Christina Boss führt Interviews mit bekannten Zeitgenossen, Christian Boss formt aus den Notizen lebendige Texte. Beide lieben den Stoff, aus dem ihre Geschichten sind: das ganz normale Leben. Jedem Gesprächspartner stellen die Autoren auch die Frage nach Glauben und Ritualen. Die Antworten zeigen, wie die Kirche Menschen heute abholen könnte.
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USR III: Hilfswerke warnen

Aus Sicht von Caritas Schweiz und anderer kirchlicher Hilfswerke verheisst die Unternehmenssteuerreform III für Entwicklungsländer, aber auch für arme Menschen in der Schweiz nichts Gutes. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer befürchtet, dass die Spendenbereitschaft bei der Bevölkerung infolge wachsender Steuerbelastung durch die Reform sinkt. Bei Caritas geht man davon aus,  dass fehlende Steuereingänge durch gravierenden Sozialabbau kompensiert werden.

Pfarrhaus St. Marien Windisch | © zvg

Renovierte Räume für ein aktives Pfarreileben

Das katholische Pfarrhaus des Kirchenzentrums St. Marien Windisch ist frisch renoviert. Im Dezember 2015 war an der Kirchgemeindeversammlung der für das Bauprojekt nötige Kredit über 2‘171‘000 Franken gesprochen worden. Anfang des neuen Jahres konnten die Büro-, Sitzungs- und Unterrichtszimmer sowie die Wohnung im Gartengeschoss nun wieder bezogen werden. Durch die Renovation des katholischen Pfarrhauses wurde ein attraktives, zeitgemässes Arbeits-, Lern- und Wohnumfeld mit einer guten Infrastruktur geschaffen.

Kirchenräte nehmen Stellung zur Lehrplan-Diskussion

Die Mitglieder des Kirchenrates der Aargauer Landeskirchen nehmen in einer Medienmitteilung Stellung zur aktuellen Diskussion über den Lehrplan 21. Die Aargauer Landeskirchen befürworten den Lehrplan 21 und seine kantonale Umsetzung und lehnen die Volksinitiative «Ja zu einer guten Bildung – Nein zum Lehrplan 21» ab. Der Stellenwert der religiösen Orientierung und deren gesellschaftliche Relevanz werde zunehmen, weshalb die Landeskirchen Wert darauf legen, dass religionsrelevante Lektionen verbindlich über die neue Kompetenzorientierung im Lehrplan 21 festgelegt werden. Die Römisch-Katholische sowie die Reformierte Landeskirche Aargau haben sich aktiv an der Vernehmlassung zum Lehrplan 21 durch das Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons Aargau beteiligt.

 

Lob für Schweizer Modell

«Das System der öffentlich-rechtlichen Anerkennung, wie es im Kanton Zürich und in vielen weiteren Kantonen der Schweiz existiert, ist das bestmögliche Modell der Zusammenarbeit zwischen Staat und Kirche. Ich unterstütze es voll und ganz.» Dies sagte der serbisch-orthodoxe Bischof Irinej Bulović anlässlich eines Treffens mit Kirchenvertretern aus der Schweiz am 12. Januar 2017 in Belgrad, wie kath.ch unter Berufung auf zhkath.ch berichtet. Der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej Ćilerdžić (Wien/Zürich) hatte Generalvikar Josef Annen und Peter Wittwer vom Beirat des Verbandes orthodoxer Kirchen in Zürich eingeladen. Ziel war es, dem Patriarchen darzulegen, was die staatliche Anerkennung im Kanton Zürich für eine orthodoxe Gemeinde bedeutet.

Fragebogen für Jugend-Bischofssynode

2018 wird im Vatikan eine Weltbischofssynode zum Thema Jugend stattfinden. Erneut soll – wie zur Familiensynode – weltumfassend ein Fragebogen verschickt werden. Dieser wurde am Freitag in Rom vorgestellt. Papst Franziskus will herausfinden, wie die Jugend glaubt und lebt. Der Vatikan hofft, dass sich die Jugendlichen besonders einbringen und versprach, alle Eingaben aufzunehmen. Alle Rückmeldungen würden aus Respekt vor den Jugendlichen nicht in erster Line im Vatikan ausgewertet, sondern von einem Institut. Die Umfrage umfasse 18 Fragen und könne auch online ausgefüllt werden. Erstmals werden auch Jugendliche an einer Bischofssynode teilnehmen, schreibt überdies Radio Vatikan auf seiner Webseite.

 

Bundesrat gegen «KOVI»

Der Bundesrat lehnt die sogenannte Konzernverantwortungsinitiative ab. Das sei eine verpasste Gelegenheit, Unternehmen mit Blick auf ihre Verantwortung für Menschenrechte in die Pflicht zu nehmen, sagt die Trägerschaft der Initiative dazu. Hinter dem Volksbegehren stehen auch zahlreiche kirchliche Organisationen. Die Initiaitve will in der Bundesverfassung festhalten, dass Unternehmen bei ihren Tätigkeiten Menschenrechte und Umweltschutz gewährleisten müssen. Konkret sollen in den Konzernen regelmässig Sorgfaltsprüfungen durchgeführt werden.

Obdachlos im Aargau

Christliche Institutionen wie das «Hope» und die Heilsarmee stellen im Aargau für Obdachlose Unterkünfte zur Verfügung. Der Ansturm ist gross, denn diese Unterkünfte sind billig und entsprechend attraktiv, wenn Gemeinden dem Gesetz folgend Obdachlose unterbringen müssen. Es fehlen aber nicht nur Sozialstudios, sondern auch Unterkünfte für Obdachlose mit gesundheitlichen Problemen und Suchterkrankungen. Aus Sicherheitsgründen erhalten diese Menschen kein Obdach – mit fatalen Folgen, wie die Recherche von Horizonte zeigt. Weiterlesen

News aus den Pastoralräumen

Auf redaktion.horizonte-aargau.ch/pastoralraeume finden Sie alle Informationen aus den im Aargau errichteten Pastoralräumen: Alle Gottesdienste auf einen Blick, darüber hinaus Hinweise zu Veranstaltungen sowie spannende Reportagen und Hintergrundstories. So war Horizonte beispielsweise bei der feierlichen Errichtung der Pastoralräume «Region Brugg-Windisch» oder «Am Rohrdorferberg« vor Ort oder recherchierte zum Stand der geplanten Pastoralräume «Wasserschloss» oder «Aargauer Limmattal».

Wenn am 22. Januar 2017 Bischof Felix Gmür den Pastoralraum «Unteres Freiamt» in Wohlen errichtet, wird Horizonte ebenfalls wieder vor Ort sein und berichten. Und wie steht es um Ihren noch zu errichtenden Pastoralraum? Worauf freuen Sie sich? Wie engagieren Sie sich? Was bereitet Ihnen Unbehagen? Schicken Sie uns via eine Mail. Bei interessanten Rückmeldungen kommen wir in Ihre Pastoralraumregion und berichten.