Der Papst in Schweden

Papst Franziskus ist zu einem zweitägigen Besuch in Schweden eingetroffen. Gemeinsam mit Spitzenvertretern des Lutherischen Weltbundes nimmt das katholische Kirchenoberhaupt heute Nachmittag in Lund an einer ökumenischen Gedenkveranstaltung zum 500. Jahrestag des «Thesenanschlags» von Reformator Martin Luther teil. Zudem ist die Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung geplant. Es ist das erste Mal, dass ein Papst gemeinsam mit ranghohen Vertretern des Protestantismus an die Reformation erinnert.

Schöner wohnen mit Jesus

Bistumsland auf, Bistumsland ab werden sogenannte Pastoralräume errichtet. Dies mit dem Ziel, das Pfarreileben nicht länger nur im Zoom, sondern im Weitwinkel zu sehen, zu gestalten und zu verstehen. Zum schönen Wohnen in einem Raum gehören Fenster. Sie geben den Blick frei. Zum Beispiel auf das, was eine lebendige und lebensnahe Kirche ausmacht.

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Benzolkampagne mit Erfolg

Über 5 000 Menschen hat die Fastenopfer-Petition gegen die Verwendung von Benzol in der Computerindustrie unterschrieben – und damit vor allem die Schweizer Mobiltelefonverkäufer aufgerüttelt. Swisscom und Sunrise wollen Massnahmen ergreifen. Bei Salt und Mobilezone haben jedoch sämtliche Bemühungen nicht genügt, um einen Dialog bezüglich der Verwendung von Benzol einzuleiten. Eine Reaktion ihrerseits blieb bis heute aus.

Kölliker Marienstatue macht Station in Suhr

Die Kölliker Kirche wird umgebaut. Um sie hierbei zu schützen, sollte die dort ansässige Marienstatue bis zum Abschluss der Arbeiten in einer Holzkiste eingelagert werden. Die Pfarreiverantwortlichen kamen jedoch auf eine bessere Idee: Maria darf zu Pfarrei-Angehörigen «auf Tour» gehen. Aktuell wohnt Maria in Suhr bei den Dublancs. Weiterlesen

Übergangszeit nach Bischof Huonder

Generalvikar Martin Kopp fordert in einem Interview mit dem Zürcher «Tages-Anzeiger» und dem Berner «Bund» eine mehrjährige Übergangszeit bis zur Wahl eines neuen Bischofs von Chur. Der Churer Bischof Vitus Huonder wird kommendes Jahr 75 Jahre alt und muss danach in Rom seinen Rücktritt einreichen. Martin Kopp befürchtet bei einer unmittelbar anschliessenden Bischofswahl ein Auseinanderbrechen des Bistums Chur. Die Urschweiz und auch Zürich könnten sich abwenden. Aus diesem Grund votiert Martin Kopp für eine Übergangslösung von sechs oder sieben Jahren. In dieser Zeit soll ein Ordensmann als apostolischer Administrator die Spannungen im Bistum beilegen und die Weichen für eine mehrheitsfähige Bischofswahl legen.

Bischöfe für Atomausstiegsinitiative

Die Abschaltung der Schweizer Atomkraftwerke nach einer Laufzeit von 45 Jahren sei «aus praktischer wie ethischer Sicht» machbar und wünschenswert, so die Kommission «Justitia et Pax», welche die Schweizer Bischofskonferenz in ethischen Fragen berät. Die Argumente der Kommission folgen weitgehend der Initiative: Es werden Sicherheitsbedenken angeführt, es wird darauf hingewiesen, dass Atomstrom nicht mehr kostendeckend erzeugt werden kann, aber auch, dass Wind- und Sonnenenergie das Angebot auf dem Strommarkt radikal verändert hätten.

Suchen war gestern

Die Römisch-Katholische Landeskirche verschickte Ende Juni 2016 eine Einladung zur Schulung «Leitfaden Geschäftsführung und Archivierung mit Ordnungssystem» an alle Kirchenpflegen, Finanzverwaltungen und Pfarrämter im Aargau. Und es geschahen Zeichen und Wunder: «Wir rechneten mit rund 50 Interessierten», erinnert sich Marcel Notter, Generalsekretär der Landeskirche. «Doch es entwickelte sich eine Verdreifachung der Teilnehmenden. Wir mussten umgehend Zusatzkurse organisieren.»

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Welsche Pfarrblätter bald multimedial

Ab kommendem Jahr wollen die Westschweizer Pfarreiblätter im Internet multimedial auftreten. Das zukünftige Angebot umfasst Blogbeiträge, Facebook, Instagram und Newsletters. Man wolle ein jüngeres Publikum erreichen, heisst es. Denn: Die 16 bis 30-Jährigen würden täglich drei Stunden ihre Smartphones und Tablets konsultieren. In der Deutschschweiz haben neben dem Aargauer Pfarrblatt Horizonte (mit Onlineportal, Facebook, Twitter und Newsletter) auch das Berner und das St. Galler Pfarrblatt ihr Informationsangebot digital erweitert.

Sakrale Perlen präsentieren

Vom kleinen Zmorge im Pilgerstübli der Kapelle St. Ottilien in Buttisholz bis zum Taizé-Nachtgebet in der Mutterhauskapelle des Klosters Baldegg; vom Besuch der Kapelle Leuenstern in Hohenrain inklusive Erläuterung zum alten Brennverfahren der Distillerie Seetal bis zum Kamishibais, dem japanischen Papiertheater in der Kapelle Maria in Linden Kehrsiten in Stansstad: Der «Tag der offenen Kapellen» vom 22. Oktober 2016, organisiert von der «Sakrallandschaft Innerschweiz», hat Einiges zu bieten. Sogar Aargauer Beteiligung und einen Fotowettbewerb.

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Rekurs gegen Sterbehilfe abgewiesen

In seinem Entscheid vom 13. September 2016 weist das Bundesgericht den Rekurs der Heilsarmee in Bezug auf das im 2014 angenommene Neuenburger Gesetz zur Sterbehilfe ab. Die Heilsarmee war der Meinung, dass dieses Gesetz ihre Gewissensfreiheit einschränkt, da es zur Folge hat, dass sie in ihrem Alters- und Pflegeheim «Le Foyer» Sterbehilfe erlauben müssen. Aufgrund des Bundesgerichtsentscheids sehe man nun, dass Sterbehilfe nicht mehr nur als Option, sondern als Grundrecht betrachtet wird.

Konzert des Collegium Vocale Lenzburg

 

Samstag, 29. Oktober, 20 Uhr. Reformierte Stadtkirche Aarau

Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr. Katholische Kirche Herz Jesu, Lenzburg.

Abendkasse: Tickets zu 35 Franken, Jugendliche und Studenten 25 Franken.

Berührende Musik zu Allerseelen mit selten gespielten Werken von Emilio de’Cavalieri, Claudio Monteverde und Heinrich Schütz (Musikalische Exequien), aufgeführt vom Collegium Vocale Lenzburg, zusammen mit Solisten und Instrumentalisten.

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Konzerninitiative eingereicht

Gestern haben rund 80 Organisationen aus der ganzen Schweiz – darunter auch Fastenopfer –  bei der Bundeskanzlei 120 000 Unterschriften für die Konzernverantwortungsinitiative eingereicht. Die Verantwortung der Schweiz ernst nehmen und die Reputation unseres Landes bewahren: Dafür stehen diese Unterschriften. Die Initiative verlangt, dass Schweizer Konzerne für ihre Geschäftsbeziehungen eine Sorgfaltsprüfung bezüglich Menschenrechten und Umweltschutz einführen.