Weg von statischer Kirche, hin zur mobilen Einsatztruppe

Religionssoziologe Michael Ebertz von der Theologischen Hochschule Freiburg i. Br. will «mobile Einsatztruppen» statt einer statischen Kirche. Angesichts der hohen Austrittszahlen sieht die Zukunft der Kirche nicht rosig aus. Ebertz ist der Meinung, dass sie ihre Angebote viel stärker auf einzelne gesellschaftliche Gruppen, sogenannte «soziale Milieus», zuschneiden sollte. Dazu müsse sich die Seelsorge aber radikal ändern, fordert er im Interview mit katholisch.de. Interessant sind auch Ebertz‘ Überlegungen zu den digitalen Gottesdiensten, die wegen der Coronapandemie als valable Alternative zum Präsenzgottesdienst aufgetaucht sind. Auch Horizonte hat mit gutem Erfolg Gottesdienste gestreamt, die weit über die jeweiligen Pfarreigrenzen hinaus mitgefeiert wurden. Im Interview sagt der Religionssoziologe: «Die Reichweite der Gottesdienstgemeinde hat sich manchenorts vergrößert, wenn auch nicht alle Kirchenmitglieder ans Internet angeschlossen sind. Ich habe selbst an solchen Gottesdiensten teilgenommen, da konnten die Leute auch chatten und sich so aktiv beteiligen. Leute aus ganz verschiedenen Regionen haben sich eingeklinkt. Eine Chance des Digitalen ist also die Reichweite – und Menschen anzusprechen, die vorher vielleicht noch gar nicht so gottesdienstaffin waren.»

Tierisch meditieren auf der Rigi

Die Franziskanerin Theresia Raberger kümmert sich um Tiere, die niemand mehr will. Sie betreut die Tierschutzstelle Stiftung Felsentor auf der Rigi. Sie ist der Meinung, dass Tiere besser leben als Menschen. Deshalb sind sie bei Meditationskursen dabei. In der Reportage, die Vera Rüttimann für das katholische Medienzentrum kath.ch geschrieben hat, erfahren die Leser, wie Schwester Theresia ihren Weg auf die Rigi und damit ihre Bestimmung gefunden hat. So erklärt die Vermittlerin zwischen Mensch und Tier etwa, dass der Mensch viel zu sehr damit beschäftigt sei, darüber nachzudenken, was gestern war und morgen passiere. Dieses Nicht-bei-sich-Sein ziehe Energien ab. «Dabei liegt im Leben im Augenblick die erneuerbare Kraft, die Gegenwart Gottes.» Das sei für sie das einzig wahre Leben. Die Tiere, beobachtet sie, seien von Natur aus authentisch und lebten im Hier und Jetzt. Sie seien immer «in der Kraft».

Im Kurs «MediTIERE», der unlängst im Felsentor durchgeführt wurde, meditieren die Besucher mit den Tieren. «Die Stimmung war einfach wunderbar», erzählt Schwester Theresia im Interview. Mit einer Glocke seien der Anfang und das Ende der Meditation ein- und ausgeläutet worden. «Die Tiere waren in keiner Weise auf das Geschehen vorbereitet. Wir wollten sehen, was passiert», so die Ordensfrau. Die Leute seien angeleitet worden, an ihrem Platz zu meditieren. «Die Tiere tauchten von allein auf. Es war berührend zu sehen, wie sich die Schafe jeweils einzeln zu jemandem dazugelegt haben.» Sogar die scheuen Katzen seien gekommen.

Zwei Brücken mit Geschichte

  • Zwei Brücken führen auf die Klosterhalbinsel Wettingen, die ab 2022 Teil von «Museum Aargau» wird.
  • Beide Brücken haben eine bewegte Geschichte und werden aktuell umfassend renoviert.
  • Die teilweise kniffligen Sanierungsarbeiten brachten undichte Stellen, faule Balken und alte Handwerkskunst zum Vorschein.
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Projekt «Auf vier Rädern zur Schwarzen Madonna» ist gestartet

Im Konstanzer Münster wurde am vergangenen Samstag das Projekt «Auf vier Rädern zur Schwarzen Madonna» mit Pilgersegen gestartet (Horizonte hat hier über das Projekt berichtet). Der Feier stand der Ordo Equestris Reginae Caeli, der Ritterorden der Königin des Himmels vor. Eingeladen hatte die Projektgruppe «Auf vier Rädern zur Schwarzen Madonna» unter der Leitung von Hildegard Hochstrasser. Damit wurde der offizielle Startschuss für das Projekt gegeben, das bis 2023 die Strecke von Konstanz bis Einsiedeln auf dem Jakobsweg für Rollstuhlfahrer durchgehend befahrbar machen will.

Das Alphorntrio «Säntisblick» aus St. Gallen empfing auf dem Münsterplatz die Gäste zur Projekteröffnungsfeier. Die Projektinitiantin Hildegard Hochstrasser hiess alle Beteiligten im Namen des Vereins Jakobsweg.ch herzlich willkommen und bedankte sich bei den Organisatoren und Zelebranten, allen voran S.E. Fra. Don David Pérez y Álvarez, Grossmeister des Ordens. Er hatte die eindrucksvolle Feier vorbereitet, welche vom Alphorntrio musikalisch umrahmt wurde. Dann stellte Hochstrasser anhand der Funktionen der Mitwirkenden das Projekt vor. Allen voran die Rollstuhlfahrer, welche die Strecke abfahren, um Informationen über die Wegbeschaffenheit und Serviceleistungen aufzunehmen. Das Dreierteam besteht aus Thomas Merz, Kleindöttingen, Andreas Brändli, Jona, und Jakob Schiess, Appenzell. Als Routenplaner fungiert Erwin Dubs, Zürich, der für die Aufarbeitung und Implementierung der Daten zuständig ist, die die Rollstuhlfahrer liefern. Präsident des Vereins Jakobsweg.ch ist Rudolf Käsermann, Emmetten. Fehlt das Geld,  geht gar nichts. Darum ist Felice Vögele, Fisibach, als Fundraiser und Verhandler in der Projektgruppe aktiv. Mehr Informationen unter www.jakobsweg.ch und fortlaufend auch hier auf Horizonte online.

Geschäftsstellenleiterin (60%), AKF

Per 1. Oktober 2021 sucht der Aargauische Katholische Frauenbund AKF eine kommunikative, initiative Persönlichkeit, die sich als Geschäftsstellenleiterin um alle Belange auf der Geschäftsstelle im Aargau kümmert.

Aufgaben

  • Sie sind die erste Ansprechperson bei Anfragen an den AKF
  • Sicherstellen einer professionellen Administration
  • Selbstständige Korrespondenzführung und Protokollführung
  • Gestaltung von Jahresbericht, Jahresprogramm, Flyer, Einladungen (InDesign)
  • Betreuung der Homepage und des Newsletters (Mailchimp)
  • Organisation von Anlässen und Kursen
  • Verbuchen der Kreditoren und Debitoren, Zahlungsläufe etc.
  • Jahresabschluss mit Unterstützung der Finanzverantwortlichen
  • Pressearbeit und Publikationen für den Verband
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Kantonalvorstand

Voraussetzungen

  • Sie schätzen eine selbstständige und dynamische Arbeit
  • Stilsichere, schriftliche und mündliche Ausdrucksweise
  • Gute MS-Office-Kenntnisse, w.M. InDesign-Kenntnisse
  • Buchhaltungskenntnisse, Debitoren/Kreditoren
  • Kenntnisse der allgemeinen Buchungsprogramme von Vorteil
  • Sie sind kunden-, dienstleistungs- und lösungsorientiert
  • Freude und Verständnis für die Zusammenarbeit mit Freiwilligen
  • Erfahrung als Vorstandsmitglied eines Ortsvereins von Vorteil
  • Sie kennen w.M. die neuen Medien, Zoom, Mailchimp etc.

Wir bieten

  • Eine kreative, vielseitige Aufgabe mit freier Arbeitseinteilung (Jahresarbeitszeit)
  • Schönes Büro in Baden (zeitweise Homeoffice möglich)
  • Entlöhnte Arbeit im Umfeld der Freiwilligenarbeit
  • Zusammenarbeit mit dem Kantonalvorstand

Auskunft

Merice Rüfenacht (jetzige Stelleninhaberin), , T 056 668 26 42, T 079 689 60 25 oder Pia Viel, Präsidentin, , T 076 526 62 90

Elektronische Bewerbung mit Foto

Aargauischer Katholischer Frauenbund, Neuenhoferstrasse 101, 5400 Baden

Ein kalter, verschwiegener Zeuge

  • Der internationale Kulturweg «Via Columbani» zeichnet den Weg des irischen Mönchs Kolumban nach, der um das Jahr 600 von Irland via Frankreich und die Schweiz nach Norditalien gelangte.
  • Vor einem Jahr wurde der Schweizer Abschnitt der «Via Columbani» eröffnet.
  • Ein guter Zeitpunkt, Bilanz zu ziehen und voraus zu schauen. Und ein guter Grund, selber die Wanderschuhe zu schnüren und Kolumbans Spuren zu folgen.
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Ordensfrauen starten Kampagne gegen Menschenhandel

Rund 3000 katholische Schwestern und Unterstützer starten eine weltweite Kampagne gegen Menschenhandel. Wie kath.ch berichtet, sind darunter auch Ordensschwestern aus der Schweiz. Alle Regierungen sollten den Opfern von Menschenhandel Zugang zu Bildung, Arbeit, Justiz und Gesundheitsversorgung ermöglichen, erklärte das Netzwerk «Talitha Kum» in Rom. Ziel sei es, die systemischen, oft wirtschaftlichen Gründe für Menschenhandel stärker und langfristiger zu bekämpfen. Anlass des Aufrufs ist der Internationale Tag gegen Menschenhandel am 30. Juli. Das im Jahr 2010 gegründete internationale Netzwerk «Talitha Kum» umfasst nach eigenen Angaben 50 Organisationen in rund 90 Ländern. Im vergangenen Jahr seien über das Netzwerk etwa 17’000 Opfer von Menschenhandel betreut und versorgt worden. Zudem hätten 170’000 Menschen über die Risiken und Probleme aufgeklärt werden können. Laut dem im Frühjahr veröffentlichten UN-Bericht «Global Report on Trafficking in Persons 2020» wurden im Jahr 2018 weltweit rund 50’000 Fälle von Menschenhandel offiziell registriert. Die Vereinten Nationen gehen aber von einer hohen Dunkelziffer aus. Insbesondere Kinder würden immer öfter Opfer von Menschenhandel.

Buchverlosung für Newsletterleser

  • In seinem Buch «Die Aarauer Konferenz (1897–1939)» beschreibt Frank Jehle einen prägenden Moment der Schweizer Religionsgeschichte, der in Aarau seinen Anfang nahm.
  • Ein Exemplar dieses Werks, mit vielen Originalzitaten und zum Teil bisher unveröffentlichten Quellen, verlost Horizonte exklusiv für seine Newsletterleser.
  • Um an der Verlosung teilzunehmen, klicken Sie einfach das Bild an.
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Jesu Grösse wird in der Musik erahnbar

  • An der Tagung «Theologie und Musik: Das Leben Jesu», durchgeführt an der Universität Luzern, stand die Frage im Zentrum, wie Jesus von Nazareth in der Musik dargestellt wird.
  • Das Pfarreiblatt der Röm.-Kath. Kirche im Kanton Zug hat aus drei Referaten und einem Gespräch mit dem Theologen Arend Hoyer einen Beitrag generiert, den Horizonte hier wiedergeben darf.
  • Im Fokus der Tagung und im wissenschaftlichen Wirken von Arend Hoyer stand besonders das Werk des Kirchenmusikgiganten Johann Sebastian Bach
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Neuer Liturgie-Erlass kontrovers aufgenommen

Der päpstliche Erlass «Traditionis custodes» wurde von kirchlichen Exponenten unterschiedlich aufgenommen. Der Churer Bischof, Joseph Bonnemain, dankte Papst Franziskus für das  «Traditionis custodes», während Martin Grichting, ehemaliger Generalvikar des Bistums Chur, widerspricht und den Erlass als Ausdruck von Angst bezeichnet. Wie das katholische Medienzentrum kath.ch berichtete, kritisierte Martin Grichting die Einschränkung des ausserordentlichen Ritus harsch. In einem Beitrag für das Internetportal kath.net schrieb er, der Erlass von Papst Franziskus mache die Eucharistiefeier zu einem Kampfplatz und ziele damit in das Herz des christlichen Lebens. Der Gesetzestext sei für die Betroffenen «so verletzend und demütigend, dass er nur Widerstand hervorrufen kann».

Im Gegensatz dazu liess Bischof Bonnemain verlauten, er sei dankbar für die Klärung durch Papst Franziskus, die er sehr begrüsse: «Für die Gläubigen, die bis anhin die Heilige Messe in der ausserordentlichen Form vorgezogen haben, werden wir im Einklang mit den neuen Bestimmungen des Papstes weiterhin geeignete Möglichkeiten vorsehen.»

«Helvetia predigt!» am 1. August

  • Vor 50 Jahren, am 7. Februar 1971, erhielten die Frauen in der Schweiz, nach mehr als 100 Jahren Kampf der Frauenbewegung, das Stimm- und Wahlrecht.
  • Grund genug für den SKF, den Schweizerischen Katholischen Frauenbund, am Geburtstag der Schweiz, dem 1. August, dieses Jahr in allen Kirchen die Frauen predigen zu lassen.
  • Auch wenn per Gesetz beide Geschlechter gleichgestellt sind, so sind sie es im Staat, in der Kirche und in den Köpfen der Patriarchen noch lange nicht.
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Papst Franziskus regelt Feier der «Alten Messe» neu

Papst Franziskus hat neue Normen zur vorkonziliaren «Alten Messe» festgelegt, wie Vatican News am Freitag, 16. Juli, berichtete. Die neuen Regeln sprechen dem Bischof die Verantwortung für Erlaubnis, Gestaltung und Rolle dieser Messfeiern zu. Mit seinem Erlass «Traditionis custodes – Über den Gebrauch der römischen Liturgie vor der Reform von 1970» legt Papst Franziskus den ordentlichen Messritus als «einzige Ausdrucksweise» des Römischen Ritus fest. Der von seinem Vorgänger Benedikt XVI. im Jahr 2007 umfangreicher erlaubte vorkonziliare Ritus darf mit sofortiger Wirkung nur noch mit Erlaubnis des Ortsbischofs gefeiert werden. 

Seit der Zulassung durch Benedikt XVI hat der Vatikan zur Praxis der «Alten Messe» in Ortskirchen weltweit eine Befragung durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage von 2020 dienten Papst Franziskus als Basis seiner Entscheidung, engere Regeln für diese liturgische Praxis aufzustellen. Seine Beweggründe erläutert der Papst in einem Brief an alle Bischöfe weltweit. 

 

Existenzielle Bedrohung

Hochwasser bedroht auch kirchliche Gebäude

Die aktuelle Hochwassergefahr am Ufer von Flüssen und Seen bedroht mancherorts auch kirchliche Gebäude. Wie das katholische Medienzentrum kath.ch in einem Übersichtsartikel vom 13. Juli schreibt, musste die Jesuitenkirche in Luzern am Ufer der Reuss mit Sandsäcken und Bretterwänden gesichert werden. Entlang der Limmat sind die Gebiete jenseits der Zürcher Stadtgrenze besonders bedroht, darunter der Auenwald, wo das Kloster Fahr liegt. Gegenüber kath.ch erklärte Priorin Irene Gassmann: «Wenn das Wasser der Limmat weiter steigt, dann kann es schon bedrohlich werden.» Der Einsiedler Abt Urban Federer habe am Dienstagmorgen am Schluss der Messe im Kloster Fahr den Wettersegen gespendet. «Dieser wird bei uns vom 25. April bis im Herbst, bis alle Trauben im Keller sind, jeweils am Ende der Messe gespendet», sagte die Priorin. Und die Benediktinerinnen im Kloster Fahr beteten «in den Fürbitten für gedeihliches Wetter und insbesondere auch für die Menschen, die vom Unwetter – auch weltweit – betroffen sind».

Der Wettersegen, den die katholische Kirche seit Jahrhunderten kennt, ist noch immer aktuell. Mit Klick aufs Bild gelangen Sie auf den Horizonte-Artikel  «Hagel, Blitz und Bodenfrost» vom Mai 2016, welcher der Tradition des Wettersegens nachgeht.

Hagel, Blitz und Bodenfrost

 

 

Knapper Platz auf der Halbinsel

  • Historische und topmoderne Gebäude stehen auf der Klosterhalbinsel Wettingen Seite an Seite.
  • Gewerbe, Gastronomie, Bildung und Religion teilen sich den Platz in der Limmatschlaufe.
  • Damit ab 2022 auch die Besucherinnen und Besucher des Museum Aargau Platz auf der Halbinsel finden, werden am künftigen Museumsstandort Gebäude saniert, erweitert oder umgenutzt.
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Jubla-Lager meistern schwierige Wetterlage gut

Der anhaltende Regen und die Gewitter in weiten Teilen der Schweiz machen den Sommerlagern von Jungwacht Blauring (Jubla) zu schaffen. Jubla Schweiz schreibt in einer Medienmitteilung vom 13. Juli 2021: «Nach eineinhalb Jahren Corona wünschten wir den Kindern und Jugendlichen vor allem eines: ein unbeschwertes Sommerlager voller Sonne, Spass und Abenteuer.» Doch obwohl die Sonne bisher weitgehend ausblieb, erleben die Lagerteilnehmenden unvergessliche Lagertage. Die Leitungspersonen seien zwar gefordert, doch sie meisterten die Situation hervorragend, hält Jubla Schweiz in ihrer Mitteilung fest. Jene Zeltlager, die in eine vorgängig organisierte Notunterkunft hätten ausweichen müssen, seien gut organisiert und erhielten Unterstützung durch Begleitpersonen im Hintergrund sowie helfende Hände vor Ort, zum Beispiel die lokale Feuerwehr. Vereinzelte Lager mussten aufgrund der schwierigen Wetterlage abgebrochen werden, so dass das Lagerprogramm nun zuhause weitergeführt wird. Das sei sehr schade, doch Sicherheit habe Priorität, betont Jubla Schweiz.

Jubla Schweiz bekräftigt aber auch, dass ein Extra-Notfallsystem aktuell nicht notwendig sei, weil jedes einzelne Lager grundsätzlich auf das Risiko «Unwetter» vorbereitet sei – das gehöre zum Sicherheitskonzept eines Lagers dazu. Auch ein Schlechtwetterprogramm gehört in den «Notfall»-Koffer eines jeden Lagers. Auch wüssten die verantwortlichen Leitungspersonen dank einem breiten Erfahrungsrucksack, qualitativer Aus- und Weiterbildung sowie einem stabilen Begleitnetzwerk im Rücken, was zu tun sei. Im Ernstfall hilft das Krisennetzwerk des Jubla-Verbandes weiter. «So können die rund 20’000 Kinder und Jugendlichen, die diesen Sommer im Lager sind oder bald gehen, trotz herausfordernder Wetterlage wunderbare Tage geniessen. Zwar nicht wie vorgesehen, aber genauso erinnerungswürdig wie bei Sonnenschein.»

Auf vier Rädern zur Schwarzen Madonna

  • In der Schweiz gibt es weder einen hindernisfreien Jakobsweg noch einen hindernisfreien Weg, der über mehrere Tagesetappen führt.
  • Der Verein Jakobsweg.ch hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, Rollstuhlfahrern die Teilhabe am Pilgererlebnis zu ermöglichen.
  • Am 24. Juli 2021, um 10.00 Uhr, wird vor und im Konstanzer Münster der Projektstart gefeiert. Jetzt kann man sich dazu anmelden.
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50 Jahre Frauenstimmrecht auf dem Rütli

Die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft (SGG) kaufte die Rütliwiese im Jahr 1859 und schenkte das Gelände am See der Eidgenossenschaft. Seither verwaltet die SGG die Rütliwiese. Mit der jährlichen Bundesfeier vom 1. August will die SGG bewusst dem Zusammenhalt der modernen Schweiz dienen.  Sie sorgt jeweils das Festprogramm, das typische Schweizer Traditionen vermittelt. Höhepunkt ist die Festrede durch eine Schweizer Persönlichkeit, den Abschluss bildet das gemeinsame Singen der Nationalhymne. 

Die SGG lädt zum diesjährigen 1. August alle Frauen und Frauenverbände aufs Rütli ein, um dort 50 Jahre Wahl- und Stimmrecht der Frauen in der Schweiz zu feiern. alliance F – der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen wird die Feier als Partnerorganisation der SGG leiten. Zum Fest eingeladen haben auch die weiteren Frauenverbänden und Frauenfachstellen. Zu ihnen gehören die Evangelischen Frauen Schweiz (EFS), der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband (SBLV), der Dachverband Schweizerischer Gemeinnütziger Frauen (SGF), der Schweizerische Katholische Frauenbund (SKF), der Verein CH2021 und die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen (EKF). «Der Stil und das Programm der Feier werden von der bisherigen Tradition abweichen», schreibt die SGG auf ihrer Webseite. 

 

 

 

Kostenloser Ratgeber für pflegende Angehörige

Im Jahr 2016 erschien die erste Auflage des Ratgebers «Nahe sein bis zuletzt. Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde». Der Ratgeber, mit einem Vorwort von Bundesrat Alain Berset, wurde zu einer Erfolgsgeschichte und die weiteren Auflagen reihten sich nahtlos aneinander. Mittlerweile wurden 30’000 Bücher an Betroffene und Interessierte verteilt und die jüngste Ausgabe, welche Anfang Februar 2021 erschien, war nach zweieinhalb Monaten bereits wieder vergriffen. Aufgrund der grossen Nachfrage erscheint das Buch, mit vielen praktischen Tips, nun in einer sechsten Auflage. Es geht darin um Fragen der täglichen Pflege, der Sterbebegleitung, aber auch um Anregungen im Umgang mit der eigenen Trauer. Der Ratgeber zeigt, wie pflegende Angehörige sich selbst Sorge tragen und wo sie bei Bedarf um Unterstützung nachfragen können. Der Ratgeber wird gratis an Betroffene, Interessierte, beruflich/freiwillig Engagierte oder Personen in Ausbildung in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein abgegeben. Er kann direkt über die Website www.nahesein.ch bestellt werden.

Kontakt: Ratgeber «Nahe sein bis zuletzt», c/o Urs und Monika Winter-Pfändler, Dorf 32, CH-9042 Speicher, Mail: , Web: www.nahesein.ch

Bibliographische Angaben: Winter-Pfändler, Urs (2021)6. Nahe sein bis zuletzt. Ein Ratgeber für (pflegende) Angehörige und Freunde (6. Auflage). St. Gallen: Edition SPI. ISBN: 978-3-906018-13-3.

Standort Kleindöttingen hat sich bewährt

  • Mitten in der Coronakrise eröffnete Caritas Aargau an Pfingsten 2020 den Kirchlichen Regionalen Sozialdienst (KRSD) Zurzibiet.
  • Die Pilotphase war auf ein Jahr angelegt, nun wird sie um mindestens ein weiteres Jahr verlängert.
  • Der Jahresbericht zeigt, dass sich der Standort bei der Kirche St. Antonius in Kleindöttingen bewährt hat.
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Buchverlosung für Newsletterabonnenten

  • Das Liturgische Institut der deutschsprachigen Schweiz liegt mit seinem Buch «Die Wort-Gottes-Feier am Sonntag» voll im Trend. Die Nachfrage ist so gross, dass im Frühjahr 2021 bereits die dritte Auflage gedruckt wurde.
  • Abonnenten des Horizonte-Newsletters haben jetzt die Chance, ein Exemplar dieses Deutschschweizer Feierbuchs, inklusive Ergänzungsheft mit Gebeten zu gewinnen.
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