Der Synodenbericht der Katholischen Kirche Schweiz liegt vor

Der nationale Synodenbericht der katholischen Kirche in der Schweiz liegt vor. Der Bericht fasst die Ergebnisse der diözesanen synodalen Umfragen und Gespräche auf Ebene Schweiz zusammen. Diese Zusammenfassung wurde von der Pastoralkommission der Schweizer Bischofskonferenz erstellt und an der Synodalen Versammlung Schweiz, am 30. Mai 2022 im Kloster Einsiedeln, intensiv beraten und diskutiert. Die Ergebnisse dieser Beratungen führten schliesslich zum vorliegenden nationalen Synodenbericht. Er bleibt in seinen Grundaussagen inhaltlich nah an der Zusammenfassung der diözesanen Berichte durch die Pastoralkommission.

Der Bericht wurde als Schweizer Beitrag für den weltweiten synodalen Prozess an das Sekretariat der Bischofssynode in Rom weitergeleitet. Dort fliesst er in die Erarbeitung des Vorbereitungsdokumentes für die kontinentale Etappe des synodalen Prozesses ein. Nach dieser synodalen Arbeit auf kontinentaler Ebene (Frühjahr 2023) findet schliesslich im Herbst die eigentliche Bischofssynode auf weltkirchlicher Ebene in Rom statt. Den Synodenbericht der Schweiz und die Medienmitteilung der Schweizer Bischofskonferenz kann man sich entweder von der Website des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) in der deutschen, französischen und italienischen Version direkt herunterladen oder auch von der Website der Schweizer Bischofskonferenz.

Organist/in, Waltenschwil

Die Katholische Kirchgemeinde Waltenschwil sucht per Januar 2023 oder nach Vereinbarung eine Organistin/einen Organisten zur Ergänzung des Teams. Das Pensum beinhaltet pro Jahr ca. 20 Gottesdienste Einsätze vorwiegend an Wochenenden und in etwa 6 unter der Woche für Beerdigungen.

Bitte melden Sie sich beim Pfarreisekretariat unter: oder unter T 056 622 35 42

Auf der Strasse Gott begegnen

  • Vom 18. bis 25. September 2022 gibt es in Luzern wieder Strassenexerzitien.
  • Ein Angebot, das vor allem Nicht-Luzerner gerne nutzen, sagt Theologe Marco Schmid.
  • Schmid, der die Strassenexerzitien in Luzern organisiert, hat mit Exerzitienbegleiterin Elisabeth Buddeus-Steiff über das Besondere am Exerzieren in der Stadt gesprochen.
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Caritasprojekt ist nominiert für Sozialpreis 2022

Das Caritasprojekt «Wohnstart», das seit einem Jahr schon mit gutem Erfolg läuft, wurde für den Sozialpreis 2022 der Aargauer Landes­kirchen in Zusammen­arbeit mit benevol Aargau nominiert. Neben der Fachjury entscheidet auch ein Online-Voting mit, wer den diesjährigen Preis gewinnen wird. Wer dem nachhaltigen Projekt von Caritas Aargau seine Stimme geben will, gelangt hier direkt zur Abstimmungsplattform.

Das von Caritas Aargau lancierte Pilotprojekt «Wohnstart» macht Geflüchtete, die noch nicht lange in der Schweiz leben, mit der Lebens- und Verhaltensweise beim Wohnen vertraut. Es soll Problemen mit der Nachbarschaft, mit Vermietern und im Umgang mit der Infrastruktur der Wohnung vorbeugend begegnen. Das Mentoringprojekt findet im Haushalt statt, dadurch kann gezielt auf die konkreten Wohnsituationen eingegangen werden. Caritas Aargau sucht und koordiniert Freiwillige, und bildet diese für ihre Aufgabe als Wohncoach aus.

Viele Menschen investieren unentgelt­lich Zeit, ohne eigen­nützige Motive zu ver­folgen. Dieses frei­willige soziale Engage­ment ist nicht selbst­verständ­lich. Die Aargauer Landes­kirchen und benevol Aargau, die Fach­stelle für Freiwilligen­arbeit, honorieren es mit diesem Sozial­preis. Honoriert werden Privatpersonen, Orga­nisationen oder Institutionen, welche im Sozialen innovative und ausser­gewöhn­liche Projekte mit Koopera­tio­nen in der Freiwilligenarbeit durch­führen. Die Preis­verleihung ist ein Zeichen der Wert­schätzung und soll Menschen zu Freiwilligenarbeit motivieren.

Ab sofort kann man online seine Stimme abgeben. Das Voting ist noch bis 11. September 2022 offen, und hier geht’s zur Abstimmung.

Psalm 5, Vers 9 ist ihr Leitmotiv als Seelsorgerin

  • Am 29. Mai erteilte Bischof Felix der frisch diplomierten Theologin Anna Di Paolo die Institutio.
  • Der Weg zur Pfarreiseelsorgerin von Riniken war für die 54-Jährige allerdings weder kurz noch leicht.
  • Doch Vers 9 aus dem 5. Psalm wurde der lebensfrohen Bernerin zum Lebens- und Seelsorgeleitmotiv.
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Dorothee Fischer verlässt den Kirchenrat 

Dorothee Fischer-Hollerbach hat sich entschieden, ihr Amt nach achteinhalb Jahren auf Ende 2022 abzugeben und aus dem Kirchenrat der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau auszutreten. Damit sie sich Zeit für eine Standortbestimmung nehmen kann, hat sie im Juli auch die Leitung des Pastoralraums Region Brugg-Windisch abgegeben. Während der letzten zwölf Jahre hat Dorothee Fischer-Hollerbach das Leben der römisch-katholischen Kirche in der Region Brugg-Windisch als Theologin, Seelsorgerin und Ansprechpartnerin im Kirchenzentrum Paulus Birrfeld sowie als Gemeindeleiterin in der Pfarrei St. Marien Windisch massgeblich geprägt. Ein Jahr lang amtete sie auch als Kommunikationsverantwortliche des Pastoralraums. Als Kirchenrätin war sie verantwortlich für das Ressort Katechese-Medien und somit auch für die ökumenisch getragene Aus- und Weiterbildung der katechetisch Tätigen. Nach wie vor bleibt die 55-Jährige im Auftrag der Landeskirche mit einem 30%-Pensum im Pflegezentrum Süssbach und für die Alterswohnungen Schönegg in Brugg als Heimseelsorgerin tätig.

Ein ausführliches Interview mit der scheidenden Kirchenrätin lesen Sie hier und in der Horizonteprintausgabe Nr. 37/38, die am 8. September erscheint.

Wettbewerb: neuer Name für Katholisches Gesangbuch gesucht

Seit 2018 setzt sich die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz DOK mit der Nachfolge des Kirchengesangbuches von 1998 auseinander. Von einer Übernahme des Gotteslobes, welches 2013 in Deutschland und Österreich eingeführt wurde, sah die DOK ab, sie rief jedoch 2019 unter der Leitung von Abt Urban Federer die AG Chance Kirchengesang, heute: Arbeitsgruppe AG KG_neu, ins Leben. Im November 2021 hat die DOK den vorgeschlagenen Weg der Arbeitsgruppe AG KG_neu verabschiedet und den grundsätzlichen Weg, dass das Kirchengesangbuch von 1998 von einem Produktemix «Print-Web-App» abgelöst werden soll, begrüsst. Ein Basisbuch wird sowohl in gedruckter Form als auch digital zur Verfügung stehen, zudem sollen individualisierte Anhänge generiert werden können. Auf der Website stehen ergänzende Gesänge oder Gottesdienstformulare zur Verfügung und via App sollen Gottesdienstbesucher Gesänge ab Natel oder Tablet singen können.

Aktuell verschafft sich die AG KG_neu mit Abt Urban Federer, Sebastian Bausch, Martin Hobi, Birgit Jeggle-Merz, Sandra Rupp Fischer und Peter Spichtig einen ersten Überblick über die Gesamtkosten bis 2027, damit die DOK im November 2022 erneut über die nächsten Schritte befinden kann. Damit der sperrige Arbeitstitel «KG_neu» ab dann von einem finalen Titel abgelöst wird, ist die Arbeitsgruppe auf die Unterstützung der Gläubigen angewiesen.

Gesucht ist ein Name, der:

  • als Titel für ein solches Projekt neu und einmalig ist,
  • positive Ausstrahlung hat,
  • darauf hinweist, dass es um Kirchengesang und/oder Gottesdienst geht,
  • Stärken des Kirchengesangs im Gottesdienst anspricht, z.Bsp.:
    • Kirchengesang ermöglicht Beteiligung
    • Kirchengesang schafft in kultureller Vielfalt eine spürbare Zusammengehörigkeit
    • Kirchengesang fördert die Ökumene
    • Kirchengesang pflegt Tradition und fördert Innovation
    • Kirchengesang begleitet Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen
    • Kirchengesang übersetzt und vermittelt Glauben
  • und der leicht und wohlklingend über die Lippen geht.

Wer dazu eine zündende Idee hat, kann einen oder auch mehrere Namensvorschläge einreichen. Wird Ihr Vorschlag selektioniert, wartet eine kleine Überraschung auf Sie. Namensvorschläge nimmt Projektleiterin Sandra Rupp Fischer bis am 15. September 2022 entgegen unter: .

Anerkennung der Freiwilligenarbeit noch stärker fördern

Ein Arbeitszeugnis für Freiwillige: Das Dossier «freiwillig engagiert» ist Nachweis und Wertschätzung der ehrenamtlichen Arbeit in der Schweiz. benevol Schweiz, die Dachorganisation der Fachstellen für Freiwilligenarbeit und die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) haben das Dossier und die zugehörige Website nun komplett überarbeitet und erweitert. Mit der neuen Webapplikation behalten Organisationen den Überblick über die Engagements und ausgestellten Nachweise ihrer Freiwilligen. Neu ist auch das Zusammenspiel von Organisationen und Freiwilligen: Freiwillige können ihr Profil öffentlich machen und es so im Bewerbungsprozess einsetzen. Zukünftige Arbeitgebende erhalten damit eine Übersicht über alle freiwilligen Engagements einer Person. 

Die überarbeitete Website ist bereits online. Damit Organisationen und Vereine das neue Angebot sinnvoll nutzen können, bietet benevol Schweiz am Mittwoch, 28. September 2022 von 11.45 bis 13 Uhr eine Online-Schulung an. Hier geht es zur Anmeldung für die zoom-Schulung.

Es ist «Höchste Zeit für die Schöpfung»

  • Die «SchöpfungsZeit» steht kurz bevor. Die Kirchen Europas sind aufgerufen, sich im September «Zeit für die Schöpfung» zu nehmen.
  • In der Schweiz gestaltet der Verein «oeku Kirchen für die Umwelt» alljährlich die «SchöpfungsZeit».
  • Der Verein organisiert Anlässe und erarbeitet Unterlagen, die Fakten und spirituelle Impulse zu diesem existenziellen Thema bereithalten.
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Auf zur 7. Aargauer Kapellenwanderung!

  • Am 17. September bietet Bernhard Lindner von der Fachstelle Bildung und Propstei wieder eine Kapellenwanderung an.
  • Diesmal führt der Weg ins Studenland, von der Stadtkirche St. Katharina in Kaiserstuhl bis zur Propstei Wislikofen.
  • Wer an dieser geführten Wanderung, gespickt mit Kultur- und Regionalgeschichte, teilnehmen will, kann sich jetzt anmelden.
andresmariechristine

Landeskirche Aargau im Zeichen der weltweiten Solidarität

Als Zeichen ihrer weltweiten Solidarität spendet die Römisch-Katholische Kirche im Aargau 25’000 Franken. So hat der Kirchenrat Landeskirche nicht nur 10’000 Franken für die Franziskanerschwestern von Maria Hilf in Auw/AG und ihre weltweiten Wirkungsstätten, sondern auch 15’000 Franken für den Verein «Zukunft für Burkina Faso» und dessen Schulprojekt gesprochen. Mit diesen Spenden führt der Kirchenrat seine Tradition weiter, die Wirkung von gemeinnützigen Projekten zu verstärken, die bereits von den Kirchgemeinden gefördert werden. Seit 2021 werden einerseits langfristig Projekte unterstützt und andererseits einmalige Beiträge, insbesondere für die Nothilfe und Katastrophenhilfe, gesprochen.

An der Sitzung vom 17. August wurden, nach 2020 und 2021, zum dritten Mal 10’000 Franken für die Unterstützung der von der Heiligen Maria Bernarda gegründeten Missionsprokur der Franziskaner Missionsschwestern in Auw gesprochen. Diese Frauenkongregation ist weltweit in verschiedenen Projekten engagiert. Neben der finanziellen Unterstützung ist die Spende ein Beitrag zur Präsenz der Schwestern im Aargau, die durch die Heilige Bernarda traditionell mit dem Kanton verbunden sind.

Ebenso spendet der Kirchenrat dem Verein «Zukunft für Burkina Faso», der seit vielen Jahren von den Kirchgemeinden Boswil-Kallern sowie Muri unterstützt wird, einen Beitrag von 15’000 Franken. In diesem von der Landeskirche langfristig mitfinanzierten Projekt zur humanitären Hilfe steht derzeit die Realisierung von zwei Schulzentren in Ouahigouya an, für die eine Schulleitung fest angestellt wird. Den benachteiligten Kindern in dieser Stadt im Norden von Burkina Faso wird dank dieses Projekts die Schulbildung oder Berufsausbildung ermöglicht.

Unter dem Aspekt der grenzenlosen Solidarität unterstützt die Römisch-Katholische Kirche im Aargau jedes Jahr mit einem Teil der Kirchensteuern in der Region, aber auch weltweit Menschen in Not. Mehr darüber, was mit den Kirchensteuern alles möglich gemacht wird, erfahren Sie auf der Webseite ag.kirchensteuern-sei-dank.ch.

«Kein Kloster ist wie das andere»

  • Einst entdeckte er als Student Europas Kunstschätze in Begleitung seines fast blinden Lehrers. Seit seiner Pensionierung organisiert und leitet Alfred Höfler erfolgreich Kunst-, Kultur- und Klosterreisen.
  • Zusammen mit seinen Reisegästen hat er in den letzten Jahren 80 bis 100 Klöster besucht.
  • Doch noch immer findet er neue, spannende Destinationen.
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«Wertarbeit im Aargau» sagt alles

  • Filmproduzentin Jasmin Morgan hat die Restaurierung der Pfarrkirche Fischbach-Göslikon ​in einem Dokumentarfilm für die Nachwelt erhalten.
  • Zur Realisierung ihres Filmprojekts dienten ihr auch Videoaufnahmen, die Horizonte im Frühsommer 2020 vor Ort für seinen Filmbeitrag gedreht hatte.
  • Der Film ist ab 29. August käuflich zu erwerben und spornt andere Kirchgemeinden vielleicht an, ihre Projekte ebenso als Bewegtbild zu archivieren.
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Der Caritas Secondhand-Laden in Wohlen ist umgezogen

Der Caritas Secondhand-Laden in Wohlen ist gezügelt und frisch eingerichtet. Am 2. September lädt Caritas Aargau zum Eröffnungsapéro ein. Neu werden nun an der Poststrasse 16 im Neubau Monolith gut erhaltene Secondhand-Kleidung, -Schuhe und -Accessoires angeboten. Menschen mit kleinem Budget können vergünstigt einkaufen. Der Erlös des Ladens fliesst zudem in soziale Projekte von Caritas Aargau. Wie in den anderen beiden Caritas-Läden in Aarau und in Baden finden die Besucherinnen und Besucher die gesamte Palette an Secondhand-Mode: Sport-, Freizeit-, Alltags- und Festmode, Schuhe und Accessoires. 

Die angebotenen Kleider stammen aus Spenden. Gut erhaltene, gewaschene Kleider ohne Löcher oder Flecken können direkt im Laden abgeben werden. Der Laden ist offen für alle Kundinnen und Kunden. Wer einen N-, F- oder S-Ausweis oder eine KulturLegi vorweist, bezahlt weniger. Mit dem Erlös unterstützt Caritas Aargau soziale Projekte zugunsten von Armutsbetroffenen im Kanton. 

Beim Eröffnungsanlass am 2. September können Besucherinnen und Besucher nicht nur Musik und einen Apéro geniessen, sondern auch auf einen kleinen Gewinn am Glücksrad hoffen sowie an der Versteigerung von einzelnen besonderen Kleidungsstücken zugunsten von Armutsbetroffenen teilnehmen. Daneben stellt Caritas Aargau ihre wichtigsten Angebote in der Region vor. Die Bevölkerung ist herzlich willkommen.

Programm

Ab 16 Uhr: Apéro mit musikalischer Begleitung von Elisabeth Sulser.

17 Uhr: Ansprachen von Emil Inauen, stellvertretender Geschäftsleiter Caritas Aargau und Astrid Bonsaver, Bereichsleiterin Secondhand-Läden 

17.30 bis 18 Uhr: Versteigerung von besonderen Kleidungsstücken und Accessoires, moderiert von Anita Noll, Standortleiterin KRSD Wohlen, Erlös zu Gunsten von Projekten der Caritas Aargau.

Die freiwilligen Näherinnen aus dem Nähatelier gestalten Haarbänder vor Ort.

Profit machen geht auch mit ethischem Anspruch

In ihrer neusten Ausgabe befasst sich die Schweizerische Kirchenzeitung SKZ mit dem schwierigen Thema des menschlichen Profitstrebens. Prima vista würde man davon ausgehen, dass die Armut den (Christen-)Menschen adelt und dass Reichtum eher ein Werk des Teufels ist. Doch es gibt, so erläutert Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn, Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach sowie Konsultor am Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen, in seinem Beitrag «Gut angelegt» durchaus die Möglichkeit eines nachhaltigen ethischen Verhaltens im Finanzsektor, das sogenannte Impact Investment. Die moralische Beurteilung des Berufs eines Menschen oder des damit erwirtschafteten Gewinns, schreibt Schallenberg, müsse darauf basieren, was jemand tut, nicht was jemand ist. «Deutlicher gesagt: Nicht nur das Streben nach persönlicher Armut, sondern – paradoxerweise – auch das Streben nach Gewinn kann ein Weg zum Himmel, zur Liebe Gottes sein, und entspricht Gottes Plan, allen Menschen ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen – und zwar gerade durch dieses Gewinnstreben von talentierten Individuen.» Den ganzen, sehr lesenswerten Artikel, finden sie hier.

«Eine Lücke lässt sich nicht immer so einfach schliessen»

  • Gesucht sind Priester, gesucht sind Leitungspersonen von ­Pastoralräumen, gesucht sind Theologinnen und Theologen für die Pfarreiseelsorge.
  • Im Namen von Bischof Felix und diesem direkt unterstellt, sucht Personalchef Andreas Brun nach Lösungen in der wachsenden Personalnot.
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Warum feiern wir den Gottesdienst?

In seiner aktuellen Ausgabe geht das Magazin «Ensemble» der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn der Frage nach, was einen Gottesdienst wertvoll macht und was er unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Gründen bedeutet. Dabei schauen die reformierten Glaubensgeschwister auch über den eigenen Tellerrand hinaus, was die Beiträge dieser Ensembleausgabe umso spannender macht. Adrian Hauser, der verantwortliche Redaktor des Magazins, schreibt in seinem Vorwort: «Die Pfarrerin Line Dépraz berichtet beispielsweise aus der Kathedrale Lausanne, dass sie den Gottesdienst als ‹Lunge unseres kirchlichen Lebens› betrachtet. Sie probiert immer wieder neue Formen aus, wie einen ‹stillen› Gottesdienst oder einen ‹dialogischen› Gottesdienst. Wir wagen
auch einen Blick über den Tellerrand, wie es andere anders machen. Der reformierte Theologe Manuel Schmid berichtet, wie sich ein Sonntagmorgen mit einem ICF-Gottesdienst abspielt. Ehrenamtliche Prädikantinnen und Prädikanten berichten aus ihrer Sicht über den Gottesdienst. Sie sind längst keine Aushilfen oder Lückenbüsser mehr, sondern werden in der Kirche ernst genommen. Auch ihr Dienst ist ein Dienst am ‹göttlichen Wort›. Und darum geht es wohl beim Gottesdienst. In welcher Form auch immer!»

Fricktal – Santiago de Compostela

  • Täglich haben die Jugendlichen der Juseso Fricktal hier auf Horizonte online direkt aus Portugal und Spanien berichtet.
  • Ihr Pilgertagebuch ist unter «Kurznachrichten» immer noch hier einzusehen.
  • Für alle Interessierten hat Juseso-Geschäftsführer Simon Hohler auch noch einen Schlussbericht dieser besonderen Reise verfasst.
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Gedanken zum heutigen Evangelium, Lk 12, 32-48

Die deutsche Theologin Marianne Schlosser, Universitätsprofessorin für Theologie der Spiritualität an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien, verweist in ihrer Betrachtung zum heutigen Sonntagsevangelium besonders auf die notwendige Treue zu Jesus und seiner Botschaft. In einem Radiobeitrag für Radio Vatikan, den wir hier für Sie verlinkt haben, erläutert sie, warum wir uns täglich vor Augen halten sollten, dass wir weder Zeit noch Stunde des Kommens des Herrn kennen und dass jeder Tag der letzte für uns sein könnte.

Handel mit Babies aus der Ukraine

Während die Welt mit Hoffen und Bangen die täglichen Kriegsnachrichten aus der Ukraine mitverfolgt, gehen andere Mitteilungen aus dem krisengeschüttelten Land sozusagen im Kriegslärm unter. Dabei sind solche Meldungen nicht minder erschreckend. So hat das Wiener Bioethikinstitut Imabe vor wenigen Tagen berichtet, dass in Tschechien mindestens 30 Säuglinge nach ihrer Geburt illegal an Ausländer verkauft worden sind. Die Kinder seien zuvor von Leihmüttern aus der Ukraine in Prag geboren worden. Imabe-Geschäftsführerin Susanne Kummer bezeichnete das Geschäft mit der Leihmutterschaft als «eine zutiefst unethische Praxis auf Kosten von Frauen und Kindern».

Tschechische Behörden ermitteln gegen eine ukrainische Agentur mit Niederlassungen in Charkiv, Kiew und Prag, berichtet die Nachrichtenagentur kathpress. Ein Mitarbeiter sei bereits in der Ukraine wegen Menschenhandels angeklagt worden. 1,2 Millionen Euro sollen die Betreiber der Agentur mit dem illegalen Handeln verdient haben. Pro Kind seien zwischen 60’000 und 70’000 Euro verlangt worden, die Leihmütter sollen 10’000 Euro erhalten haben. Die Kinder seien bis nach Nordamerika und nach China verkauft worden. In mehreren europäischen Ländern wird derzeit über die Legalisierung von Leihmutterschaft diskutiert.