400 Ministrantinnen und Ministranten reisen nach Rom

Die Deutschschweizerische Arbeitsstelle für Ministrant*innenpastoral (damp) organisiert im Auftrag der Bischofskonferenz die offizielle Reise für Ministrantinnen und Ministranten nach Rom, heisst es in ihrer Medienmitteilung. Am 27. Juli reisen rund 400 Ministrantinnen und Ministranten ab 14 Jahren mit ihren Begleitpersonen in Bussen nach Rom. Dort treffen sie auf Jugendliche aus verschiedenen Ländern, rund 70`000 Jugendliche werden erwartet.

Die Schweizer Ministrantinnen und Ministranten erkunden mit ihren Tourguides die Stadt und verbringen auch einen Tag am Meer. Unter den Tourguides befinden sich Urs Brosi, Generalsekretär der RKZ, Beat Grögli, Dompfarrer in St. Gallen, und Michael Pfiffner, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Neutoggenburg, heisst es in der Medienmitteilung weiter.

Die internationale Romwallfahrt findet alle vier Jahre statt. Wegen der Corona-Pandemie hat sich der Rhythmus verändert. Das diesjährige Motto lautet: «Mit Dir» und spielt auf den Trost der Israeliten durch den Propheten Jesaja an.

Als einzige Pilgergruppe würden die Schweizer Ministrantinnen und Ministranten von der Schweizer Garde empfangen. Die Reise sei auf grosses Interesse gestossen, bereits im vergangenen Dezember sei die Reise ausgebucht gewesen, schreiben die Organisatorinnen. Für viele Ministrantinnen und Ministranten sei die Romreise Belohnung und Motivation für ihren Dienst in der Kirche. Neben der Mitfinanzierung durch die RKZ und SBK unterstützten viele Kirchgemeinden ihre Minis.

Die erste Ministrantinnen-Romwallfahrt nach der Veröffentlichung der Pilotstudie zum sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche der Schweiz hat ein eigens erarbeitetes Schutzkonzept. Ausserdem seien alle Leitenden in der Prävention geschult worden. Weitere Angaben zur Wallfahrt und zum Schutzkonzept finden Sie hier.

«Vertrau mir, ich bin da»

  • 43 Kinder haben in der Pfarrei Muri am Sonntag, 7. April, ihre Erstkommunion gefeiert.
  • Die Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten standen ganz im Zentrum der Feier und durften sie selbst mitgestalten.
  • Ayla und Moritz erzählen im Interview, dass sie sehr nervös waren und was sie dagegen unternommen haben.
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Das erste und letzte Kleidchen

  • Würdevoll Abschied nehmen von einem früh verstorbenen Kind. Das ermöglichen trauernden Eltern drei Frauen, die aus gespendeten Brautkleidern sogenannte «Engelskleider» nähen.
  • Ihre Idee und ihre Kreationen kommen so gut an, dass sie kaum noch nachkommen mit der Herstellung von Kleidchen, Bettchen und Cocoons.
  • Für ihr nicht gewinnorientiertes Angebot erhielten die Macherinnen von Engelskleider.ch dieses Jahr den G&G-Award des Schweizer Fernsehens.
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Reden über Glaube und Gott in der Schule : ein Hürdenlauf

  • In den Schulen hat der konfessionelle Religionsunterricht an Stellenwert verloren.
  • Das hat einerseits mit dem Lehrplan zu tun, aber andererseits auch mit mangelnden Schulräumen.
  • Der Unterricht selbst hat sich ebenfalls stark verändert.
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Erfolgreiche Aktion «Angelforce» mit mehr als 900 Jugendlichen

Selbstgemachte Müesliriegel, Abfallkunstwerke und viele Schuhkartons als Weihnachtspakete – die Vielfalt an Angelforceaktionen von Jugendlichen war in diesem Jahr enorm. Unter dem Motto «Beflügle deine Mitmenschen» waren in der vergangenen Woche über 200 Jugendliche im Aargau und über 900 in der ganzen Deutschschweiz als sozial engagierte Engel unterwegs. Mit Spass an der Sache nutzten Jugendliche in der Woche vom 12. bis 19. November ihre Talente, um etwas Gutes in ihrer Umgebung zu tun. Wer zum Beispiel in Baden die grün bemützten Jugendlichen traf, erhielt einen selbstgemachten Müesliriegel mit einer aufmunternden Botschaft geschenkt. Die Jugendlichen der Oberstufenreligruppe verteilten diese auf dem Samstagsmarkt an die Bevölkerung. Im Fricktal waren mehrere Gruppen als «Engel» im Einsatz und füllten Schuhkartonschachteln mit Lebensmitteln und Spielsachen für die Aktion «Weihnachtspäckli». Mit dieser Aktion erhalten Armutsbetroffene ein unverhofftes Geschenk. In Aarburg und Oftringen sammelten die Angelforceteilnehmer den Abfall vom Strassenrand und aus den Weiden und gestalteten damit ein eindrucksvolles Kunstwerk.

Mit der jungen Kraft der Engel

  • Die Aktion Angelforce bringt seit Jahren Kinder und Jugendliche dazu, sich als vorweihnachtliche Engel für die Gemeinschaft zu engagieren.
  • Selbst in den Coronajahren brach das Interesse der jungen Aktivisten nicht ab.
  • Dieses Jahr erreicht die Teilnehmerzahl bereits wieder den Stand von vor Corona; allein im Aargau beteiligen sich 200 Kinder und Jugendliche in zwölf Gruppen.
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Verband Katholischer Pfadi lanciert Adventskalender 2022

Das Titelblatt des VKP-Adventskalenders 2022 für Jugendliche ab 15 Jahren. | Foto: VKP

Auch dieses Jahr lanciert der Verband Katholischer Pfadi (VKP) wieder zwei eigene Adventskalender. Die Adventskalender des VKP bieten besinnliche Texte zur Adventszeit und anregende Betrachtungen über den Sinn des Lebens. Attraktiv gestaltet und mit jugendgerechten Texten sind sie ideale Begleiter im Advent. «24. Dezember 2052» ist der Adventskalender für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren, für die überraschenden, einzigartigen Momente in der Adventszeit. Die Karten regen die Gedanken an, über das, was kommen mag – in einer Woche, in einem Jahr, in 30 Jahren. Die 28 Postkarten mit jugendgerechten Sujets und Texten lassen sich sammeln oder verschicken.

Das Begleitheft «Impulse» liefert zusätzliche Denkanstösse zu den Inhalten der VKP-Adventskalender. | Foto: VKP

«Drunter und drüber» bietet spirituell anregende Impulse in der Adventszeit für Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene. Die Texte regen zur Diskussion oder Reflexion an, gerade dann, wenn die Gefühle wieder einmal verrücktspielen, man sich euphorisch oder traurig fühlt oder sich einfach nach Ruhe sehnt. Was gibt Orientierung, was hilft, die Mitte zu finden? Der Advent bietet auch die Gelegenheit, sich zu «sortieren».

«Impulse» ist das praktische Begleitheft zu den Adventskalendern, mit pfannenfertigen Impulsen für eine gelingende Katechese und Jugendarbeit in der Adventszeit. Detaillierte Informationen und Bestellmöglichkeit auf www.jugendkalender.ch.

«Wir machen etwas Gutes»

  • Unter dem Motto «Jubla Viva!» trafen sich am vergangenen Wochenende 2600 Mitglieder von Jungwacht Blauring (Jubla) Aargau in Muri.
  • Gemeinsam feierten sie das 14. Kantonstreffen dieses grössten Kinder- und Jugendverbandes im Aargau, das nur alle zehn Jahre stattfindet.
  • Zweieinhalb Jahre Vorbereitung und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden und -tage machten sich für alle Beteiligten bezahlt in Form von «Lebensfreu(n)de».
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Fricktal – Santiago de Compostela

  • Täglich haben die Jugendlichen der Juseso Fricktal hier auf Horizonte online direkt aus Portugal und Spanien berichtet.
  • Ihr Pilgertagebuch ist unter «Kurznachrichten» immer noch hier einzusehen.
  • Für alle Interessierten hat Juseso-Geschäftsführer Simon Hohler auch noch einen Schlussbericht dieser besonderen Reise verfasst.
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Tag 9 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Am neunten und letzten Tag unserer Reise konnten wir ausschlafen. Das kam sehr willkommen, denn ein Teil unserer Gruppe war am Vortag bis Mitternacht in der City von Santiago de Compostela unterwegs, wo anlässlich des Festtages zu Ehren des heiligen Jakobus unter anderem eine grosse Chilbi stattfand. Eine Teilnahme an einer der Pilgermessen hätte uns sehr interessiert, allerdings passten die Uhrzeiten der beiden täglichen Gottesdienste nicht in unseren bereits definierten Zeitplan.

Immerhin, am Dienstagvormittag hatten wir noch Zeit für einen gemeinsamen Pilgerimpuls zu den Symbolen des Pilgerns und der Frage, was nehme ich mit? Was wird nach dem Camino anders sein? Fragen, für die jede und jeder ganz eigene Antworten hatte. Dann hatten alle Mitglieder unserer Pilgergruppe auch noch etwas Zeit, die mittelalterliche Stadt zu erkunden oder das eine oder andere Souvenir zu kaufen.

Um 12.30 Uhr holten uns unser Chauffeur Manuel und seine Kollegin vor der Herberge ab, um uns zum Flughafen nach Porto zu bringen, wo wir um 17.30 Uhr Ortszeit in Richtung Heimat starteten. Wir sind froh, dass alle Abläufe, alle Fahrten und Ausflüge planmässig durchgeführt werden konnten, und natürlich hat auch das tolle Wetter seinen Teil zum Gelingen der Reise beigetragen. Zum krönenden Abschluss erhielten alle am Flughafen in Zürich ihre verdienten offiziellen Pilgerurkunden überreicht. Den Schlussbericht unserer Reise lesen Sie in der nächsten Ausgabe von Horizonte, Nr. 33/34, die ab 11. August in Ihrem Briefkasten liegt. Selbstverständlich aber auch hier auf Horizonte online, bereits ab 8. August.

Tag 8 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Wir konnten heute etwas ausschlafen, denn das Frühstück wurde uns erst um 9 Uhr in einer Bar neben unserer Herberge serviert, und das Schiff, mit dem wir die spirituelle Route fortsetzten, fuhr erst um 10.30 Uhr aus dem Hafen aus. Aber dann ging’s los. Zusammen mit zahlreichen anderen Pilgern begaben wir uns an diesem Feiertag, Santiago Apóstol, auf den letzten Wegabschnitt der spirituellen Route und zugleich auf die letzte Etappe unseres Caminos. Mittelalterliche Texte berichten, dass die sterblichen Überreste des Apostel Jakobus mit einem Schiff auf genau dieser Route nach Padrón gebracht wurden. Die Zeit auf dem Wasser war nicht nur eine schöne Abwechslung für uns, sondern dank der ausführlichen Erläuterungen des Bootsmannes auch äußerst informativ.

Am Ufer kann man 17 Holzkreuze entdecken, die im Gedenken an die letzte Seereise des Apostels aufgestellt wurden. Für grosse Aufregung und Freude sorgte die Sichtung eines Delphins, der für kurze Zeit hinter dem Boot herschwamm. Nach der gut zweistündigen Bootsfahrt erwartete uns unser Chauffeur, um uns ein weiteres Stück in Richtung Santiago zu bringen, denn die ganze Strecke von 25 Kilometern wäre schlicht unmöglich gewesen. Zu sehr spürten wir die langen Etappen der Vortage in den Knochen. So beschlossen wir, die Etappe nach Santiago etwas abzukürzen, um dann die letzten noch anstehenden 13 Kilometer nach Santiago zu pilgern.

Gegen 16.30 Uhr erreichten wir den Vorplatz der Kathedrale. Nach acht Tagen hatten wir das Ziel erreicht. Erleichtert und überglücklich verweilten wir dort für einige Zeit, denn diesen Moment galt es für jede und jeden Einzelnen zu geniessen. In der Stadt herrschte Hochbetrieb. Mehr als 5700 Pilger erreichten über Sonntag und Montag den Ort. Bis weit in den Abend wurde auf den Plätzen der Stadt anlässlich des Feiertages gesungen, musiziert und gefeiert. Erst um Mitternacht beendeten wir den eindrucksvollen Tag in der Unterkunft.

Tag 7 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Mit grosser Vorfreude starten wir in den Tag, denn die heutige spirituelle Variante, so liest und hört man, soll die schönste Etappe des Camino Portugues sein. Ein idealer Startpunkt ist das Kloster Armenteira, eine ehemalige Zisterzienserabtei auf einer bewaldeten Anhöhe. Nach dem Transfer mit dem Taxi nehmen wir uns die Zeit, einen Blick in die alte Klosteranlage zu werfen. Leider ist so früh morgens die Kirche noch verschlossen. So machen wir uns zügig auf den Weg, denn uns erwartet eine Wegstrecke von 24 Kilometern.

Zunächst führt uns ein schmaler Pfad durch einen schönen, dichten Wald einem rauschenden Bach entlang. Immer wieder gibt es Ruinen alter Mühlen aus dem frühen Mittelalter zu entdecken. Im Tal angekommen, wechselt die Natur abrupt. Der Weg führt uns zwar weiter dem Bach entlang, aber nun durch typisch mediterrane Vegetation, vorbei an Weinreben und Wiesen.

Viele Kilometer später erreichen wir eine Kapelle. Ein freundlicher Mann lädt uns ein, einen Moment zu verweilen. Er ist Deutscher und heisst Stefan. Zusammen mit seiner Frau Eli gestaltet er täglich kurze Impulse für die Pilger in der Kapelle. Die zwei Lieder, die sie vortragen, sind sehr bewegend. Mit dem Song «He Knows Your Name» schaffen es die beiden, uns Gesprächsstoff für die noch vor uns liegenden elf Kilometer mit auf den Weg zu geben. Es hat sehr gut getan!

Wir durchqueren die ersten Vororte von Vilanova de Arousa und können das Meer bereits riechen. Wenig später führt uns der Weg direkt am herrlichen Sandstrand vorbei. Gegen 17 Uhr erreichen wir das Hostel im kleinen Hafenstädtchen. Beim Nachtessen sind wir uns alle einig: Das war die schönste Etappe. Die Stimmung in der Gruppe ist gut und wir freuen uns auf den nächsten Tag, denn dann erreichen wir Santiago de Compostela.

Tag 6 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Heute wollten wir eigentlich um 7.30 Uhr von der Herberge aus starten, aber dann hat ein Stromausfall dafür gesorgt, dass wir erst etwas später losziehen konnten, denn weder Toaster noch Kaffeemaschine konnten in Betrieb genommen werden und in den Sanitärräumen war es finster. Nach einer kleinen Umbauphase war dann aber jedenfalls für den heissen Kaffee gesorgt. So starteten wir gestärkt bei Sonnenaufgang auf eine der schönsten Etappen unserer Reise von Cesantes, über Pontevedra nach Combarro.

Besonders gut gefiel allen die abwechslungsreiche Natur. Der Weg führte meist als schmaler Pfad durch Wälder und entlang von Bächen. So passte auch der heutige Impuls zum Thema «Schöpfung» sehr gut. Die Gruppe teilten wir heute auf in «die Schnellen» und «die Geniesser». So konnte jede und jeder im eigenen Tempo pilgern und die Geniessergruppe durfte das letzte Stück von Pontevedra nach Combarro mit dem Bus fahren. Auf diese Weise kamen wir am frühen Nachmittag nahezu gleichzeitig bei der Herberge in Combarro an.

Wir trafen heute viele andere Pilger auf dem Weg. Je näher wir Santiago kommen, umso mehr Betrieb herrscht auf dem Camino. Das Geniesserteam hörte unterwegs Musik, und eine spanische Jugendgruppe schloss sich uns an und sang gut gelaunt mit. So kam eine tolle Stimmung auf. Abends wurden wir in einem Restaurant am Hafen des malerischen Ortes mit leckeren regionalen Spezialitäten wie Tintenfisch, Tortilla und Pimientos de Padrón verwöhnt. So wurde der schöne Tag stimmig abgerundet.

Tag 5 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Nach vier Tagen pilgern und schon rund 70 Kilometern Strecke in den Beinen war heute ein Pausentag angesagt. Um halb neun wurden wir von Taxen abgeholt und zum Hafen von Vigo gebracht, von wo aus wir mit einer Fähre zu den Islas Cies gefahren sind, eine unbewohnte und grösstenteils naturbelassene Inselgruppe, die 1980 zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Die Einheimischen bezeichnen die Strände der Inseln stolz als «die schönsten Strände der Welt».

Alle waren sehr beeindruckt von der Schönheit der Insel, auf der wir waren, vom kristallklaren Wasser und dem feinen Sandstrand. So konnten wir den ganzen Tag die Seele baumeln lassen, im Meer baden oder die Insel erkunden. Zwar hat jetzt fast jede und jeder von uns einen Sonnenbrand, aber das schmälert die gute Laune unserer Gruppe zum Abschluss des Tages in keinster Weise.

Am Abend wurden wir in der Herberge von Marie lecker bekocht. Am Samstag werden wir dann wieder in den Pilgermodus umstellen. Dann starten wir früh morgens zur nächsten Etappe unseres Caminos in die Provinzhauptstadt Pontevedra und von dort weiter in den Fischerort Combarro. Mit dieser Etappe verlassen wir die Hauptroute des Caminos und werden während zweier Tage dem Camino Espiritual in der Nähe der Küste folgen.

Tag 4 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Herzliche Grüsse aus Spanien! Nach einer erholsamen Nacht war heute um 6.45 Uhr aufstehen angesagt, denn um 7 Uhr erwartete uns ein reichlich gedeckter Zmorgentisch in einer Bar neben dem Hostel. Um 8.30 wurden wir dann wieder von zwei Taxis abgeholt und nach Mos gefahren, dem Startpunkt unserer heutigen Etappe, die mit 17 Kilometern deutlich kürzer ausfiel als die Etappen zuvor. Der heutige Weg führte grösstenteils durch Wohngebiete. Auffällig war, dass es am Wegesrand zunehmenden Steinskulpturen und Wegkreuze zu entdecken gab. Nach einem recht steilen Wegabschnitt gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause. Eine gute Möglichkeit für den heutigen Tagesimpuls zum Thema «Ich trage eine Last». Die Legende vom heiligen Christopherus war hierfür ein stimmiger Einstieg.

Ab dem Städtchen Redondela waren auch viele andere Pilger unterwegs, denn hier kommt der Küstenweg mit dem zentralen Weg zusammen. So waren wir sehr froh, dass für uns die Betten in der Herberge bereits reserviert waren, denn die Herbergen direkt am Weg waren allesamt ausgebucht. Bis Samstag sind wir nun in der Herberge von Marie zu Gast. Marie ist Deutsche und hat für uns die Unterkünfte, Restaurants, Transfers und den Ausflug organisiert. Das Massageangebot ihres Hostels wurde heute von uns stark nachgefragt. Endlich etwas entspannen und neue Kraft tanken, und natürlich freuen wir uns auf den morgigen Tag, denn dann steht der Ruhetag mit dem Ausflug zu den Traumstränden der Isla Cies an.

Tag 3 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Heute Morgen wurde unsere Gruppe nach dem Zmorgen von unserem Chauffeur Manuel vor dem Hostel in Esposente abgeholt und ins Landesinnere nach Rubiaes gebracht. Nach den ersten beiden Etappen auf dem Küstenweg stand nun eine Etappe auf dem zentralen Weg auf dem Programm. Von Rubiaes aus pilgerten wir über 22 Kilometer durch eine schöne Landschaft, vorbei an Bächen, Wiesen und Weinbergen und durch Wälder, die nach Kiefern und Eukalyptus dufteten.

Am Wegesrand entdeckten wir zudem alte Wegkreuze und hübsche Kapellen. Erst das letzte Drittel der Strecke wurde städtisch, durch die Vororte der Grenzstadt Valença führte der Weg über Asphalt, was in der Nachmittagshitze sehr anstrengend war. Später überquerten wir den Rio Minho nach Spanien und erreichten gegen 17.30 Uhr unsere Unterkunft, die Albergue Pallanes in Tui. Nun hieß es «sich frisch machen» und etwas ausruhen, denn auf 20.30 Uhr war für uns ein Tisch im Restaurant reserviert. Zudem durfte natürlich auch ein Blick in den historischen Ortskern von Tui und die Kathedrale nicht fehlen.

Auch für den heutigen Tag hatte ich einen Impuls für die Gruppe vorbereitet. Das Thema hiess: «Mein Lebensweg». Anknüpfend an den Text des Liedes «Auf dem Weg» von Mark Forster waren die Jugendlichen eingeladen, sich über ihren bisherigen Lebensweg Gedanken zu machen und darüber auszutauschen. Auch die Ziele für den künftigen Lebensweg wurden dabei zum Thema.

Jungwacht Blauring Aargau feiern «Jubla Viva!»

  • Vom 9. bis 11. September 2022 findet in Muri das Kantonstreffen von Jungwacht Blauring Aargau statt.
  • An diesem Wochenende treffen sich rund 2600 Kinder, Jugendliche und Ehemalige fast aller Jublascharen im Aargau.
  • «Jubla Viva!» lautet das Motto des Wochenendes, welches Organisatoren und Teilnehmer mit grosser Vorfreude erwarten.
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Tag 2 im Pilgerbericht der Juseso Fricktal

Unentwegt ziehen sie weiter, die Mitglieder der Pilgerschar der Jugendseelsorge Fricktal. Seit Montag sind sie unterwegs auf dem Camino Portugues in Richtung Norden nach Santiago de Compostela. Hier der Bericht zur gestrigen Etappe:

Heute sind wir schon früh in den Tag gestartet, zum einen, um bei angenehmen Temperaturen unterwegs sein zu können und zum anderen, um nachmittags noch etwas Freizeit im Zielort zu haben. Um 7.15 Uhr waren wir in Pavoa de Varzim vom Hostel aus gestartet. Unsere heutige Etappe führte uns rund 22 Kilometer gen Norden nach Esposente. Etwa die Hälfte der Wegstrecke führte auch heute über Holzstege durch Dünen. So hatte man immer das Meer in Sichtweite und das Geräusch der Wellen im Ohr. Die leichte Bewölkung kam uns sehr entgegen, denn Schatten gab es auf diesem Teil der Strecke quasi keinen. Im weiteren Verlauf des Weges ging es weiter landeinwärts durch duftende Waldstücke und kleine Ortschaften. Nur wenige andere Pilger waren anzutreffen. Erst beim Durchqueren des alten Ortes Fão mit seinen schönen Gässchen wurde es wieder lebendiger. Das Ziel, die Stadt Esposente, erreichten wir gegen 13.30 Uhr. Die Etappe war landschaftlich sehr vielseitig und schön. Alle sehnten sich aber auch nach dem freien Nachmittag, denn die Anstrengung war bei dieser längeren Etappe gross, und es gibt nun auch die ein oder andere Blase an den Füssen. Darum heisst es nun: entspannen und ausruhen.

Buen Camino, Juseso Fricktal!

  • Am Montag, 18. Juli, startete die Jugendseelsorge Fricktal ihre neuntägige Pilgerreise auf dem Jakobsweg.
  • Täglich werden nun die Fricktaler Jugendlichen für Horizonte von ihrem Weg zwischen Porto und Santiago de Compostela berichten.
  • Die Einträge ins Reisetagebuch findet man seit Dienstag unter der Rubrik «Kurznachrichten», hier auf Horizonte online.
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«Die Sorgen kommen aus dem Netz»

  • Immer mehr Kinder und Jugendliche in der Schweiz brauchen psychologische oder psychiatrische Hilfe. Die entsprechenden Kliniken und Praxen haben ihre Kapazitätsgrenzen längst erreicht.
  • Im Beratungszentrum BZBplus in Baden finden Kinder und Jugendliche, aber auch deren Eltern und Angehörige schnelle und vor allem niederschwellige Hilfe in der Not.
  • Das BZBplus wurde vor 40 Jahren auf Initiative der politischen und kirchlichen Gemeinden des Bezirks Baden hin gegründet.
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