Haben gelernt, miteinander umzugehen

Seit 33 Jahren engagiert sich das Töpferhaus in Aarau für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Entstanden ist die heute unabhängige Institution auf Initiative der Christlichen Vereinigung Junger Männer (CVJM). Bis vor fünf Jahren verfolgte das Töpferhaus einen therapeutischen Ansatz unter Berücksichtigung einheitlicher Vorgaben für alle Klientinnen und Klienten. Weiterlesen

Zeigen wir Mut zum Dialog

Psychische Belastungen stehen im Fokus des diesjährigen Tages der Kranken. Immer wieder erleben Menschen mit Depressionen, Burnout und anderen psychischen Beeinträchtigungen Unverständnis und werden in unserer Gesellschaft diskriminiert. Besonders hart trifft dies Jugendliche und junge Erwachsene. Viele müssen ihre Berufsausbildung abbrechen und erleben sich ausgeschlossen. Horizonte hat mit Betroffenen gesprochen und gewährt diese Woche aus gegebenem Anlass Einblick in Lebenserfahrungen, über die nach wie vor zu wenig bekannt ist, geschweige denn Verständnis existiert. Im nachstehenden Gedicht formuliert eine junge Frau, die an Depression erkrankte, ihre Hoffnung, wieder uneingeschränkt, selbstbestimmt und freudvoll leben zu können. In den Bildern aus Zuversicht zeigt sich diffus, wie Depressionen emotional vereinnahmen, sämtliche Empfindung verändern und verunsichern können. Es ist die Annäherung über das Licht an ein unheimliches Dunkel, das sich wie ein schwarzes Tuch über alles legt.
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Auch Geschöpfe Gottes

Wir streicheln und wir essen sie. Einerseits verhätscheln wir unsere Haustiere, auf der anderen Seite essen wir billiges Fleisch aus ethisch fragwürdiger Produktion. Unsere Beziehung zu Tieren gestaltet sich paradox, ambivalent, zuweilen gar skurril, was jedoch ein Stück weit auf die christliche Ethik im Umgang mit dem Tier zurückgeht. Ein Blick in die Theologiegeschichte zeigt, dass Tiere im Christentum lange Zeit nicht als gleichberechtigte Geschöpfe Gottes verstanden wurden. Franziskus, der Tauben befreite, den Wolf zähmte und den Tieren als «Brüder» predigte, war ein einsamer Vertreter des Tierschutzes. Weiterlesen

Lebenslust und Freude

Sabine Tscherner aus Koblenz, ist Mitglied im Vorbereitungsteam für den Weltgebetstag 2014 im Kanton Aargau. Im Interview spricht die katholische Seelsorgerin über die Hintergründe zum diesjährigen Weltgebetstag und warum es sich lohnt, den Gottesdienst am 7. März 2014 zu besuchen. Weiterlesen

Dank grosszügigem Mäzen rasch zum Ziel

Am 12. April 2014 eröffnet das neue Museum Kloster Muri. Verteilt auf drei Räume und einen Teil des Kreuzgangs entsteht ein spezieller Rundgang, der den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in die Klostergeschichte ermöglichen wird. Im Interview zeichnet Museumsleiterin Barbara Reif den Weg von der Vision zu Realisierung nach.
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Vertrauen und friedliches Miteinander fördern

An der Gründungsfeier der Aargauer Konferenz der Religionen im Grossratsgebäude in Aarau nahmen die Leitungspersonen islamischer und jüdischer Gemeinschaften und der drei Aargauer Landeskirchen teil. Sie bekräftigten unisono die Wichtigkeit des interreligiösen Austausches und des gegenseitigen Verständnisses. Die Angehörigen der Religionsgemeinschaften seien in ihrer jeweiligen spirituellen Herkunft verwurzelt, betonte der Präsident der Reformierten Landeskirche Aargau und erste Präsident der Konferenz, Christoph Weber-Berg. «Diese Verwurzelung erlaubt es, offen und tolerant auf Andersgläubige zuzugehen.»
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Wenn Sport politisch instrumentalisiert wird

Am 7. Februar 2014 ist es soweit. Im russischen Sotschi am Schwarzen Meer werden die XXII. Olympischen Winterspiele eröffnet. Bis zum 23. Februar 2014 messen sich Athleten aus aller Welt in der gesamten Bandbreite wintersportlicher Disziplinen, verfolgen Zuschauer das Geschehen vor Ort oder am Fernsehen. Jenseits des sportlichen Geschehens allerdings wurde bereits im Vorfeld der Spiele umfassende und massive Kritik geäussert. Angefangen bei den Kosten, die mit rund vierzig Millionen Euro jede Dimension sprengen, über Umweltsünden im Rahmen der Baudurchführungen oder der Behandlung der Arbeitskräfte. Weit schwerwiegender allerdings sind Bedenken, die Politiker und Menschenrechtsaktivisten rund um den Globus in Bezug auf die Missachtung von Menschenrechten äusserten.
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Offener Ausgang der Initiative gegen die Masseneinwanderung

Am 9. Februar 2014 wird abgestimmt. Für Erstaunen sorgt, dass die «Masseneinwanderungsinitiative» der SVP kurz vor Schluss an Stimmen zulegt, der Ausgang der Abstimmung damit ungewiss bleibt. Caritas Schweiz und das Hilfswerk Evangelischer Kirchen Schweiz (Heks), haben sich nun klar für ein Nein zur Initiative ausgesprochen. Caritas Schweiz sieht bei einer Annahme der Initiative grundlegende Rechte von Asylsuchenden verletzt. Laut Heks würde bei einem Ja zur Initiative ein Grossteil der ausländischen Bevölkerung rechtlich schlechter gestellt. Dies teilten die beiden Hilfswerke am Montag in ihren Communiqués mit.
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