Psychische Belastungen stehen im Fokus des diesjährigen Tages der Kranken. Immer wieder erleben Menschen mit Depressionen, Burnout und anderen psychischen Beeinträchtigungen Unverständnis und werden in unserer Gesellschaft diskriminiert. Besonders hart trifft dies Jugendliche und junge Erwachsene. Viele müssen ihre Berufsausbildung abbrechen und erleben sich ausgeschlossen. Horizonte hat mit Betroffenen gesprochen und gewährt diese Woche aus gegebenem Anlass Einblick in Lebenserfahrungen, über die nach wie vor zu wenig bekannt ist, geschweige denn Verständnis existiert. Im nachstehenden Gedicht formuliert eine junge Frau, die an Depression erkrankte, ihre Hoffnung, wieder uneingeschränkt, selbstbestimmt und freudvoll leben zu können. In den Bildern aus Zuversicht zeigt sich diffus, wie Depressionen emotional vereinnahmen, sämtliche Empfindung verändern und verunsichern können. Es ist die Annäherung über das Licht an ein unheimliches Dunkel, das sich wie ein schwarzes Tuch über alles legt.
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