Das natürliche Ende achten

Der Lebensanfang, Schwangerschaft und Geburt, werden heutzutage fast exhibitionistisch präsentiert und öffentlich gemacht. Doch wie ist es mit Krankheit, Leiden und Sterben? Dem Lebensende? Der Tod ist nach wie vor ein Tabuthema. Nur zögerlich, meist im Zuge von Diskussionen um Sterbehilfeorganisationen wie «Exit» und «Dignitas» scheint sich das Thema ins Bewusstsein zu schieben.
Umso wichtiger sind Organisationen wie der Aargauer Hospiz-Verein zur Begleitung Schwerkranker, der Sterbende durch ihre letzten Wochen begleitet, ihre Familien durch die ambulante Betreuung entlastet oder ihnen stationär ein würdiges Abschied-Nehmen vom Leben ermöglicht. Im Gespräch erläutern Anna Schütz, Co-Präsidentin des Vereins, und Elsbeth Regez, Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, was ihnen im Hinblick auf die Arbeit des Hospiz-Vereins und dessen Einbettung in das Gesundheitswesen des Kantons Aargau wichtig ist.
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Verbindung zu Gott über den Blues

Der bekannte Blues-Diakon Reto Nägelin leitet am 13. November 2013 in Wettingen einen Gottesdienst und wird diesem eine ganz besondere musikalische Note verleihen. Der Gottesdienst in der Kirche St. Sebastian beginnt um 19 Uhr und dauert etwa 45 Minuten. Anschliessend offeriert die Pfarrei einen Apéro.
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Der Ketzer im Schatten von Augustin Keller

Den Katholiken Augustin Keller, der im Aargau im 19. Jahrhundert die Klöster stürzte, kennt eine breite Öffentlichkeit. Als Visionär gefeiert von den einen, mieden die Aargauer Katholiken seine Andenken bis in die jüngste Zeit. Nur wenige übers Freiamt hinaus kennen indes das Schicksal des Menrenschwander Gastwirts Johann Heinrich Fischer, der 1830 als Anführer des Freiämtersturms ein Husarenstück vollbrachte, hernach jedoch ebenfalls bei seinen Leuten in Ungnade fiel.
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Nicht nur zwölf und nicht nur Männer

Stellen Sie sich doch bitte folgende Szene vor: Meier und Schmid nehmen ihre Aktentaschen und verlassen ihr Büro. Was haben Sie gesehen? Oder genauer: Wen haben Sie gesehen? Hand aufs Herz: Herrn Meier und Herrn Schmid, also zwei Männer, oder? Das Gleiche geschieht meistens, wenn wir den Satz aus dem Lukasevangelium lesen: «Danach suchte der Herr 72 Andere aus und sandte sie zu zweit voraus in alle Städte und Ortschaften» (10,1). Weiterlesen

Warum schämen sich die Reichen nicht?

In Gebenstorf organisiert die fünfköpfige oekumenische Erwachsenenbildungsgruppe um Hilde Seibert, Maria Hayoz, Maria Pozzato, Rudi Neuberth (ref. Pfarrer) und Andreas Zimmermann (kath. Gemeindeleiter) alle zwei Jahre eine Veranstaltungsreihe zu aktuellen sozialpolitischen Fragestellungen. Dieses Jahr unter dem Titel: Paradies Schweiz – Realitäten und Visionen zu Armut und Reichtum in unserem Land. Noch bis am 14. November 2013 findet in Gebenstorf jeden Donnerstagabend ein Themenabend statt (siehe unten). Thema ist die Verteilungsgerechtigkeit in der Schweiz. Konkret: Welche Formen von Armut gibt es bei uns und wer kümmert sich um diese Menschen? Darüber hinaus: Was kann das politische System tun, möglichst allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen? Im Interview diskutieren Hilde Seibert, Andreas Zimmermann, katholischer Gemeindeleiter in Gebenstorf und der reformierte Pfarrer Rudi Neuberth, welche Erfahrungen sie mit Armut und Reichtum in ihrem Alltag gemacht haben.
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Zeichen mündigen Christseins

Eine Geste erregt die Gemüter: Ende der 1960er Jahre wurde hierzulande in der katholischen Presse über die Einführung der Handkommunion debattiert. Heute ist die neue alte Form etabliert. Ein Beispiel gelungener liturgischer Reform. Im vierten Teil der Reihe des Liturgischen Institutes der deutschsprachigen Schweiz zum 50-jährigen Jubiläum des Konzils erschliesst Josef-Anton Willa eine neue alte Geste. Weiterlesen

Arbeit für ein friedliches Miteinander

In Tunesien begann 2011 der arabischen Frühling, mit Zine el-Abidine Ben Ali musste sich der erste Potentat verabschieden. Es folgten wirtschaftliche Schwierigkeiten, religiöse Spannungen und Gewalt. Die aus Schaffhausen stämmige Salesianerschwester Maria Rohrer kam kurz vor dem Umsturz ins Bistum Tunis und teilt mit der Bevölkerung die Gewissheit, dass da etwas in die falsche Richtung lief. Aber auch die Hoffnung, dass ein Weg gefunden werden wird.
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«Alles hat seine Zeit»

Unter dem Motto «Alles hat seine Zeit» starteten Kirchen und Pro Senectute mit dem Tag des Alters am 1. Oktober 2013 eine Sensibilisierungskampagne zur Bedeutung des hohen Alters. Mit Porträts von Menschen, die zwischen 85 und 100 Jahre alt sind, zeigen die Initianten, wie Hochaltrige in der Schweiz leben. Die Kampagne soll die Bevölkerung für das hohe Alter als Lebensphase mit einem eigenen Wert, jenseits von körperlichem Abbau und bedrohlichen Kostenszenarien, sensibilisieren.
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Auf zur Aargauer Heiligen

Schon im Voraus hatte die erste Wallfahrt der beiden katholischen Pfarreien Bettwil und Sarmenstorf eine nachhaltige Wirkung. Einer der bunten Anmeldezettel blieb versehentlich in einer Hosentasche und entfaltete in der Waschmaschine dann seine volle Wirkung. Und wie der farbige Zettel hinterliess auch die Wallfahrt nach Auw zur Aargauer Heiligen, Schwester Maria Bernarda Bütler, bleibende Spuren.
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Wenn die Partnerschaft auseinander geht

«Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht trennen», wird Paaren mit auf den Weg gegeben, die kirchlich heiraten. Laut Statistikern blüht die Trennung heutzutage jedoch nahezu jedem zweiten Ehepaar. Mit Unterstützung oder einfach nur der entlastenden Botschaft, «dass so etwas auch zum Leben in Beziehungen gehören kann», tut sich die katholische Kirche allerdings schwer. Grund genug für Walli Jaberg von der Ökumenischen Eheberatungsstelle Aarau, gemeinsam mit Kurt Adler von Bildung mobil einen speziellen Kurs für Menschen in Trennung anzubieten. «Eine Trennung ist immer ein intensiver Prozess, der den Menschen viel abverlangt», weiss die Ehe- und Paarberaterin Walli Jaberg. Dies bestätigen Menschen, die bereit waren, gegenüber Horizonte von ihren Erfahrungen zu berichten.
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