Fastenopfer und Brot für alle lancieren Petition

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) soll aus Investitionen in fossile Energien aussteigen, die den Klimawandel anheizen. Dies fordern die Entwicklungsorganisationen Fastenopfer und Brot für alle mit einer von 14’000 Personen unterzeichneten Petition. Diese wurde der SNB am Mittwoch auf dem Berner Bundesplatz übergeben. Die Klimaverantwortung der SNB wird auch an der heutigen Generalversammlung der Bank ein Thema sein. 

Die Schweizerische Nationalbank ist als einer der grössten Investoren der Welt ein wichtiger Treiber der Klimakrise: Sie hielt Ende 2019 Aktien im Wert von fast sechs Milliarden US-Dollar an Firmen, die fossile Energien fördern und finanziert damit Emissionen von 43 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent pro Jahr. Diese Emissionen sind fast gleich hoch wie die Inlandemissionen der Schweiz. In der Petition fordern die Entwicklungsorganisationen für alle die SNB auf, alle Investitionen in fossile Energien umgehend abzustossen. Die Hilfswerke werden die Klimaverantwortung der SNB auch an der heutigen Online-Generalversammlung (GV) zum Thema machen und die Bank mit entsprechenden Fragen zu deren Anlagestrategie konfrontieren.

Verlosung: Originaldruck des Ostercartoons 2021

  • Seit Advent 2020 ist der Ennetbadener Künstler und Karikaturist Roman Hofer als Horizonte-Jahreskünstler tätig. Nach den ersten drei Cartoons, die er zu den katholischen Hochfesten auf der Frontseite publiziert hatte, erhielt seine Osterkarikatur für die Ausgabe 13/14 ein Druckverbot.
  • Die Frage «Was darf eine Karikatur?» beschäftigte nicht nur die Redaktion und den Vorstand von Horizonte, sondern plötzlich auch andere kirchliche und sogar profane Medien. Ein willkommener medialer Sturm im Wasserglas.
  • Die Zeit ist reif, das umstrittene, nie offiziell publizierte Werk als einmaligen, handsignierten Druck für Liebhaber satirischer Welt- und Kultusbetrachtung zu verlosen.


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Von Rosen und Disteln

  • «Das sind gewaltige Themen, die Monate, wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen», antwortete der Historiker Pirmin Meier auf die Anfrage von Horizonte, welche biblisch-symbolischen Bezüge es in der Pflanzenwelt gebe.
  • Trotzdem wagt er in diesem Artikel den Versuch, das bunt blühende und bisweilen wild wuchernde Thema zu umreissen.
  • Eine Tour d’Horizon über die Symbol- und Heilkraft von Blumen und Kräutern – biblisch-religiös, mystisch und volksfromm.
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Referendum gegen «Ehe für alle» gilt

Das Referendum gegen die «Ehe für alle» ist zustandegekommen. Die katholische Kirche ist in der Frage gespalten. Drei Referendumskomitees haben am 12. April 69’392 Unterschriften gegen die «Ehe für alle» eingereicht. Gemäss der Bundeskanzlei ist das Referendum damit formell zustandegekommen. Die Überprüfung der 62’241 mit  Stimmrechtsbescheinigung eingereichten Unterschriften habe ergeben, dass davon 61’027 gültig sind, schreibt die Bundeskanzlei. Für das Zustandekommen eines Referendums sind 50’000 gültige Unterschriften innert hundert Tagen nötig. Die Schweizer Bischöfe sind gegen die «Ehe für alle». Die Argumente zugunsten einer «Ehe für alle» beruhten auf der Notwendigkeit, jegliche Diskriminierung zu beseitigen, erklärte die Schweizer Bischofskonferenz im vergangenen Dezember. Die SBK ist der Ansicht, dass es für gleichgeschlechtliche Paare vorteilhafter wäre, wenn die geltende Gesetzgebung im Hinblick auf die registrierte Partnerschaft angepasst würde, anstatt eine «Ehe für alle» einzuführen. Der Schweizerische Katholische Frauenbund spricht sich hingegen seit 2001 für eine zivile und kirchliche Ehe für alle aus. Das bestätigte auch SKF-Präsidentin Simone Curau-Aepli vor einem Jahr gegenüber kath.ch.

Papst an Neupriester: Es geht um Dienst, nicht um Karriere

Papst Franziskus hat diesen Sonntag im Petersdom neun Priester für das Bistum Rom geweiht. In seiner Predigt gab er den neuen „Hirten“ mit, auf welche Weise sie ihren Dienst ausüben sollten: Er rief zu Nähe, Mitleid und Zärtlichkeit auf und mahnte, Karrierstreben und Geldgier zu entsagen. Noch im Vorjahr hatte Papst Franziskus, der auch Bischof von Rom ist, die Priesterweihen aufgrund der Corona-Pandemie nicht persönlich vornehmen können und dies stattdessen seinem Generalvikar überlassen. Dieses Jahr nun übernahm der inzwischen geimpfte Papst diese bedeutende Aufgabe am Welttag für geistliche Berufungen wieder selbst, wie vaticannews schreibt. In seiner Predigt legte Franziskus in freier Rede dar, was seiner Meinung nach für Priester besonders wichtig ist: „Seid Hirten für das heilige, gläubige Gottesvolk. Hirten, die mit dem Gottesvolk gehen: Mal voran, mal mittendrin in der Herde, mal hinter ihr – aber immer bei ihr, immer beim Gottesvolk.

«Das hat einfach gut getan»

  • Vor drei Jahren startete Horizonte sein Broadcastangebot via WhatsApp. Mit dem Osterbroadcast 2021 überschritt die Abonnentenzahl die 500er-Grenze und liegt aktuell bei 533.
  • Da Horizonte seinen multimedialen Auftritt aktuell neu konzipiert, wird der Broadcast vorerst ausgesetzt. Die bereits angemeldeten Mitglieder verbleiben aber bis zur Wiederaufnahme des Angebots im Verteiler.
  • Als Dankeschön für den regen Austausch mit unseren treuen Abonnenten, sind hier einige der vielen Rückmeldungen auf unsere Impulse in der Fasten- und Osterzeit 2021 so wiedergegeben, wie die Redaktion sie erhalten hat. Selbstverständlich unter Wahrung der beim Broadcast zugesicherten Anonymität der Mitglieder.
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Kirchliche Hilfswerke sagen JA, zum CO2-Gesetz

Die kirchlichen Hilfswerke «Brot für alle» und HEKS sagen Ja zum CO2-Gesetz, über das am 13. Juni abgestimmt wird. Denn Klimagerechtigkeit kann es nur geben, wenn auch die Schweiz ihren Teil der Verantwortung für die Klimakrise übernimmt und entsprechende verbindliche Massahmen umsetzt. Das CO2-Gesetz ist ein erster wichtiger Schritt in diese Richtung. «Viele Menschen im globalen Süden, mit denen wir in unseren Projekten zusammenarbeiten, sind bereits heute in ihrem Alltag von den dramatischen Folgen der Klimaerhitzung betroffen», sagt Judith Macchi, Themenverantwortliche für Klimawandel und Resilienz bei HEKS. Das revidierte CO2-Gesetz stelle nun die richtigen Weichen für wesentlich effektivere Schweizer Klimaschutzmassnahmen ab 2022. Es definiere klare Emissionsreduktionsziele für die Schweiz, sowohl im Inland als auch im Ausland, erklärt Macchi weiter. 

Kirchenmusiker/in – Chorleiter/in (40%), Muri

Die Pfarrei St. Goar in  Muri AG sucht per 1. Januar 2022 eine/n Kirchenmusiker/in – Chorleiter/in.

Aufgaben

  • Leitung des Kirchenchors, der Frauen- und der Männerschola
  • Aufbau und Förderung des Kirchenchors (Nachwuchsarbeit)
  • Pflege des Kantorendienstes
  • Planung, Organisation und Durchführung der chorischen Gestaltung der Liturgie
  • Erstellung des Jahresliedplans für die Liturgie
  • Anteil Orgeldienste an Sonn- und Werktagen in der Pfarr- und Klosterkirche
  • Planung und Durchführung von Projekten

Voraussetzungen

  • A-Diplom bzw. Master in Kirchenmusik oder vergleichbare Qualifikationen
  • Mehrjährige Berufserfahrung als Kirchenmusiker/in, insbesondere als Chorleiter/in
  • Freude am Musizieren in der Liturgie und Begeisterungsfähigkeit in der Arbeit mit Laien
  • Sozialkompetenz, Teamfähigkeit und Leitungserfahrung
  • Selbstständiges, verlässliches und initiatives Arbeiten
  • Bereitschaft zum Besuch von Weiterbildungen
  • Freude an der Mitarbeit in einer aktiven Pfarrei
  • Sensibilität für die historische Bedeutung der Klosterkirche und ihrer Orgeln
  • Hohe Identifikation und Loyalität zur Röm.-Kath. Kirche
  • Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift, EDV-Kenntnisse

Wir bieten

  • Motivierten und leistungsorientierten Kirchenchor
  • Attraktives und vielseitiges liturgisch-musikalisches Umfeld
  • Metzler-Orgel (1937) in der Pfarrkirche und historische Orgeln in der Klosterkirche
  • Engagiertes Organisten- und Seelsorgeteam
  • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen nach der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau

Auskunft

Johannes Strobl, Kirchenmusiker und Chorleiter, T +41 78 806 05 13,

Elektronische Bewerbung bis 31. Juli

Kath. Kirchgemeinde Muri, Madeleine Sennrich Köpfli, Kirchbühlstrasse 10, 5630 Muri AG, , www.pastoralraum-muri.ch

 

Aus lauter Angst totgeschwiegen

  • Seit mehr als zehn Jahren forscht Thomas Aurelius Belz an den christlichen Grundlagen der abendländischen Tonkunst. Seine Erkenntnisse publiziert er schriftlich und in Vorträgen.
  • Im Interview mit Horizonte erzählt der Instrumentenbauer und Doktor der Kunstwissenschaft warum er bei Verlagen und selbst bei der Kirche mit seinen Schriften auf Ablehnung stösst.
  • Dieser letzte Teil der Serie «Musik und Kirche» bedeutet nicht das Ende der Berichterstattung über den unermüdlichen Kulturentdecker aus Reinach.


Im ersten Teil der Serie «Musik und Kirche» berichtete Horizonte über das immense Forschungsgebiet, das Thomas Belz seit nunmehr weit über zehn Jahren beackert. Selbst der reformierte Johann Sebastian Bach schöpfte in seinem Schaffen aus dem Quell einer im eigentlichen Sinne katholischen Welt- und Kulturbetrachtung, die seit dem Frühchristentum direkten Einfluss auf die Entwicklung der abendländischen Musik ausübte. Nachzulesen im zweiten Teil unserer Serie. Im Video zum selben Thema zeigt Thomas Belz, was er beim Nachbau des mutmasslich ältesten Klavizitheriums der Welt entdeckt hat. Und im abschliessenden Interview erzählt er hier, warum die Ergebnisse seiner Forschung bei Verlagen, Bildungsverantwortlichen und der Kirche selbst auf taube Ohren stossen.

Herr Belz, Sie sind Wissenschaftler, das heisst, Sie können Ihre Entdeckungen wiederholbar belegen. Auf welchen Wegen haben Sie Ihre Forschungsergebnisse schon publiziert?
Veröffentlichungen erfolgten in wissenschaftlichen Fachmagazinen, zum Beispiel in der Rivista Internazionale di Musica Sacra, in Ausstellungskatalogen, aber auch in Vorträgen wie etwa an der Katholischen Hochschule Heiligenkreuz bei Wien oder an Volkshochschulen. Ich habe auch in eigenen Büchern publiziert sowie in zahlreichen Blogbeiträgen und Videopräsentationen auf meiner Homepage. Letztere haben den Vorteil, mit reichlich Bildmaterial aufwarten zu können. Die visuellen Belege sind neben den Schriftquellen unverzichtbar. 

Sie haben im Eigenverlag mehrere Bücher herausgegeben. Wie war das Echo auf diese Werke?
Ein Echo würde voraussetzen, dass sich jemand mit den Inhalten detailliert auseinandergesetzt hat. Das ist bis auf den heutigen Tag nicht geschehen, unter anderem wohl auch deshalb, weil dazu sehr viel fachübergreifendes Wissen erarbeitet werden muss. Anlässlich von Vorträgen war das Echo staunendes Entsetzen darüber, dass Kulturgüter solcher Grössenordnung in unserer Bildungslandschaft untergehen können. Dabei wurden sogar Vergleiche mit der brennenden Kathedrale Notre-Dame de Paris gezogen. 

Kann man diese Bücher und andere Schriften noch bei Ihnen beziehen? Wenn ja, auf welchem Weg und zu welchen Konditionen?
Die Bücher sind nicht mehr beziehbar, doch hat sich meine Homepage zu einem brauchbaren Äquivalent entwickelt, das ich zugleich zur Dokumentation der Ereignisse nutze. Nur wer speziell Literaturverzeichnisse sucht, findet sie vornehmlich in den gedruckten Werken.

Warum konnten Ihre Schriften nicht über einen anerkannten Verlag mit theologischer, musikwissenschaftlicher oder kunsthistorischer Ausrichtung verlegt werden?
Verlage sind thematisch spezialisiert, entweder auf Musik, Theologie oder Kunstgeschichte. Damit fällt ein katholisches, das heisst allumfassendes Thema durch das Raster. In den Redaktionen namhafter Musikverlage haben lange Diskussionen stattgefunden, das weiss ich, aber warum nun gerade die Libreria Editrice Vaticana nach erfolgter, freudiger Zusage einen Rückzieher machte, das wollten mir die Entscheidungsträger in Rom nicht verraten.

Sie waren kurz davor, vom emeritierten Papst Benedikt XVI. ein Geleitwort für Ihr Buch «Die christliche Symbolik der abendländischen Harmonielehre» zu erhalten. Was ist schiefgelaufen?
Benedikt XVI. schrieb eine wertschätzende Absage, verbunden mit einer Weiterempfehlung in der Woche vor seinem Amtsverzicht. Offenbar erreichte ihn die Anfrage zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Das Geleitwort verfasste daraufhin der Preside des Pontificio Istituto di Musica Sacra, Monsignore Vincenzo de Gregorio.

Ihre Vorschläge zur Anpassung der Lehrmittel in Schweizer Schulen, unter Berücksichtigung Ihrer Forschungsergebnisse, stiessen bisher auf taube Ohren. Wie erklären Sie sich dieses Desinteresse der Bildungsverantwortlichen am kulturhistorischen Erbe, das uns die christliche Kirche in der Musiklehre hinterlassen hat?
Das erklären die Bildungsverantwortlichen gleich selbst, und inzwischen liegt ein ganzer Ordner mit höchst unterschiedlichen Stellungnahmen vor. Dabei betonen sie gerne, dass eine wichtige zivilisatorische Errungenschaft die Trennung von Kirche und Staat sei. Man stelle sich vor, wie es einem Musiklehrer ergeht, der vor einigen Migrantenkindern das Intervall Oktav mit den acht Seligkeiten in Verbindung bringt und dann auch noch auf die Anfangssilben des Johannes-Hymnus zu sprechen kommt: Ut, Re, Mi, Fa, So, La und Si. Überspielte Angst ist trauriger Bestandteil unseres Zeitgeistes. «Die Zeit», eine namhafte Wochenzeitung, wies einen Artikel zum Thema zurück «aufgrund der religionspolitisch aufgeheizten Zeiten.» Für die Ehrlichkeit dieser Auskunft bin ich ausgesprochen dankbar.

Was wäre für Sie der schönste Lohn für all die Arbeit, die Sie in den vergangenen Jahren in Ihre Forschung und die Rekonstruktion alter Tasteninstrumente gesteckt haben?
Die Wertigkeit der Fundstücke ist mit keinem Lohn bezahlbar. Die abendländische Harmonielehre ist das überkonfessionelle, interreligiöse Herzstück des Christentums, ein um viele Jahrhunderte vorweggenommenes Weltethos. «Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden», so steht es in der Präambel der Verfassung der UNESCO. Es wäre mir eine grosse Erleichterung, dieses akut gefährdete Kulturgut als Weltkulturerbe gesichert zu wissen.

Ein Grund zum Feiern

Neuer Auftritt von «oeku Kirchen für die Umwelt»

Der ökumenische Verein «oeku Kirchen für die Umwelt» vernetzt umweltengagierte Kirchgemeinden und weitere christliche Institutionen und Gruppierungen. Der neue Auftritt und die neue Website der oeku verbinden Schöpfungsspiritualität, Klimaschutz, Biodiversität und Umweltverantwortung. Die SchöpfungsZeit zum Motto «Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen» beginnt mit einem internationalen ökumenischen Tag der Schöpfung am 4. September am Bodensee und wird ebenso in Deutschland und Österreich gefeiert. Der Vorstand der «oeku» hat im vergangenen Jahr beschlossen, neu unter dem Namen «oeku Kirchen für die Umwelt» nach Aussen zu treten. Mit dem neuen Namen akzentuiert die «oeku» ihr anwaltschaftliches Engagement zugunsten der Schöpfung. In den vergangenen Jahren ist um die «oeku» ein Netzwerk von umweltengagierten Kirchgemeinden und Organisationen entstanden, insbesondere auch durch das Umweltmanagement Grüner Güggel. Der «5vor12-Aufruf» zur nationalen Klimademonstration vom 28. September 2019 hat gezeigt, wie breit die «oeku» abgestützt ist. Zunehmend werden Klima- und Umweltfragen auch von Kantonalkirchen und den Kirchenleitungen auf nationaler Ebene als wichtige gesellschaftliche Themen aufgegriffen. 

Singen in Kirchen ist wieder möglich

Seit gestern Montag, 19. April, darf man in den Gottesdiensten wieder singen. Entgegen den Tendenzen in vielen anderen Ländern Europas, lockert die Schweiz ihre Coronamassnahmen. Öffentliche Veranstaltungen werden unter Beachtung der Sicherheitsmassnahmen wieder möglich sein. Die Bischofskonferenz reagierte mit einer Aktualisierung ihrer Empfehlungen für liturgische Feiern und kirchliche Zusammenkünfte. Zwar ändert sich die zugelassene Höchstzahl von 50 Gottesdienstbesuchern – einschliesslich der Pfarrer, Diakone und Ministranten, Musiker, Chormitglieder und anderer Mitgestalter der Feier – nicht, doch ist es der Gemeinde ab sofort wieder erlaubt, während der Feier mitzusingen. Allerdings müssen die Teilnehmer dabei Masken tragen und die Abstandspflicht einhalten. Den Kirchen obliegt es auch weiterhin, für die Einhaltung der Sicherheitsmassnahmen zu sorgen.

Pfarreisekretär/in (45%), Lengnau-Freienwil

Infolge Pensionierung der jetzigen Stelleninhaberin sucht die Katholische Kirchgemeinde Lengnau-Freienwil per 1. Oktober eine Pfarreisekrerätin/einen Pfarreisekretär.

Aufgaben

  • Ansprechstelle für Publikumsverkehr
  • Erstellen des Pfarreienteils für das Pfarrblatt Horizonte
  • Publikationen auf der Pfarrei-Webseite
  • Führung der Pfarramtsbuchhaltung
  • Mitgliederverwaltung

Voraussetzungen

  • Kaufmännische Ausbildung
  • Stilsicherer Ausdruck in Wort und Schrift
  • Gute Kenntnisse der üblichen Büroprogramme (MS-Office-Produkte)
  • Selbstständigkeit, Zuverlässigkeit und Diskretion
  • Interesse am Kirchenleben

Wir bieten

  • Selbstständige, sehr vielfältige und interessante Tätigkeit
  • Gründliche Einführung
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen

Auskunft

Kath. Pfarramt Lengnau, T 056 241 14 00,

Bewerbung

Kath. Pfarramt, Kirchweg 6, 5426 Lengnau

Seelsorge Richtung «hinderzi»

  • Veronika Scozzafava arbeitet als Seelsorgerin seit knapp einem Jahr im Reusspark in Niederwil AG. 
  • Viele Ihrer BewohnerInnen sind krank. Leiden beispielsweise an der unheilbaren Krankheit Demenz. Eine seelsorgerische Herausforderung, wenn man jeden Tag wieder bei «Null» beginnen muss.
  • Zusammen mit Ihrem reformierten Kollegen betreut Veronika Scozzafava fast 300 Bewohnerinnen und Bewohner. 


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Leben, was geht!

«Leben, was geht!» ab sofort in Wohlen

Ab Samstag, 17. April, um 17 Uhr ist die Ausstellung «Leben, was geht!» wieder in Wohlen zu sehen . Die Ausstellung thematisiert Suizid im Gespräch mit Hinterbliebenen. Was löst ein Suizid bei Hinterbliebenen, ihrem Umfeld und Helfenden aus? Welche Antworten und welche Sprache gibt es auf diese herausfordernde Lebenssituation? Beiträge von direkt und indirekt Betroffenen fassen das Unfassbare in Worte – sie alle geben dem tabuisierten Thema in Form einer «Living Library» eine lebensnahe Sprache. Horizonte hat letztes Jahr anlässlich der Ersteröffnung über die Entstehung und die Hintergründe der Ausstellung berichtet.

Die Ausstellung bleibt bis am 2. Mai im Chappelehof in Wohlen. Danach zieht sie weiter nach Bremgarten ins Alte Zeughaus, wo sie vom 6. bis am 20. Mai zu sehen ist. Alle Infos unter www.leben-was-geht.ch

Das älteste besaitete Tasteninstrument steht nun im Aargau

  • Dr. phil. Aurelius Belz hat in jahrelanger Arbeit und Recherche das wohl älteste Klavizitherium der Welt nachgebaut.
  • Das Original steht im Royal College of Music in London. Der originalgetreue Nachbau entsteht nun im aargauischen Reinach.
  • Sehen Sie im Videobeitrag, wie Dr. phil. Aurelius Belz dieses Meisterwerk vollbringt und weshalb das Klavizitherium wie ein Altar aussieht. 

Sommerlager sind möglich

  • Nach Abklärungen mit dem Bundesamt für Sport BASPO Anfang April schreibt die Bundesleitung von Jungwacht Blauring (Jubla): «Lager sind wieder möglich.»
  • Auch Lager mit mehr als fünf Leitungspersonen können durchgeführt werden – jedoch nur für Teilnehmende unter 20 Jahren.
  • Somit sollten die meisten Jubla-Lager stattfinden können, sofern sie über ein umfassendes Schutzkonzept verfügen und Hygienemassnahmen sowie Abstandsregel einhalten können.

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Leiter/in Geschäftsstelle und Finanzen (80-100%), Aarau

Die Römisch-Katholische Kreiskirchgemeinde Aarau umfasst die Kirchgemeinden Aarau, Buchs-Rohr, Entfelden, Schöftland und Suhr-Gränichen. Dies entspricht dem Pastoralraum Region Aarau mit fünf Pfarreien und rund 20’000 Katholiken. Die Geschäftsstelle der Kreiskirchgemeinde ist die zentrale Dienstleistungsstelle der fünf Kirchgemeinden und deren Pfarreien.

Im Zuge einer Nachfolgeregelung sucht die BDO im Auftrag der Kreiskirchgemeinde Aarau eine zuverlässige und dienstleistungsorientierte Persönlichkeit als Leiter/in Geschäftsstelle und Finanzen.

Ihre Aufgaben

Sie tragen die personelle und organisatorische Führungsverantwortung für die Geschäftsstelle, führen den Finanzhaushalt, das Controlling sowie den Rechnungsabschluss. Zu den Hauptaufgaben zählen ebenfalls die Budgetierung, die Finanzplanung, das Reporting und die Liquiditätsplanung. Sie unterstützen die Kreiskirchgemeinde bei Personalselektionen sowie Rechtsfragen und bauen den HR-Bereich auf und entwickeln diesen weiter. Sie beraten die Kreiskirchenpflege in strategischen Fragestellungen, bereiten, zusammen mit dem Präsidium, die Kirchenpflegesitzungen vor und organisieren Kreiskirchgemeindeversammlungen. Zu Ihrem Aufgabengebiet gehört ebenfalls die Verwaltung der Immobilien.

Ihr Profil

Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung und haben sich im Bereich Buchhaltung/Controlling/Treuhand/Betriebswirtschaft weitergebildet. Sie verfügen über mehrere Jahre Führungserfahrung in einer ähnlichen Funktion, idealerweise in öffentlichen Verwaltungen oder Non-Profit-Organisationen, beherrschen HRM2 und sind buchungs- und abschlusssicher. Weiter sind Sie versiert in IT-Anwendungen und sind innerhalb eines kleinen Teams bereit, selbst Hand anzulegen.

Wir bieten

ein dynamisches Umfeld mit einem kleinen, aufgestellten Team, viel Gestaltungsfreiraum, attraktive Anstellungsbedingungen und eine Entlöhnung gemäss Lohn- und Besoldungsreglement der Römisch-Katholischen Landeskirche. Ein zentral gelegener Arbeitsplatz in Aarau rundet das Angebot ab.

Ihr nächster Schritt

Fühlen Sie sich von dieser vielseitigen Aufgabe angesprochen? Dann freuen wir uns auf die Zustellung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail an die Kaderselektion der BDO. Für telefonische Voranfragen steht Ihnen Herr Daniel Bläsi, Leitender Unternehmensberater  (T 032 624 65 18), gerne zur Verfügung. Absolute Diskretion wird Ihnen garantiert.

BDO AG, Biberiststrasse 16, 4500 Solothurn

Webseite: https://www.bdo.ch/de-ch/home-de

Mail:

Hier können Sie grosse Dateien hochladen: https://spaces.hightail.com/uplink/avenue

 

Verlosung: 3 Bücher von Thomas Belz

  • In drei Teilen hat Horizonte über die Forschung von Thomas Aurelius Belz zum Einfluss der christlichen Kirche auf die Musik des Abendlandes berichtet.
  • Der Autor stellt drei seiner Werke «Tastengedichte für Keyboard-Freunde», «Sakrale Handys» und die Erzählung «Die Geschichte des Keyboards. Von Tasten, Tod und Liebe» für unsere Horizonte-Verlosung zur Verfügung
  • Mit einem Klick auf das Bild, gelangen Sie zum Verlosungsbeitrag auf unserer Website.

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«Ohne Gebet keine Kirchenreform»

In seiner heutigen Generalaudienz betonte Papst Franziskus die unabdingbare Notwendigkeit des Gebets für den Fortbestand und für die Erneuerung der Kirche. In seiner Katechese, die er dem Thema «Die Kirche, Lehrmeisterin des Gebets» gewidmet hat, ermahnte der Papst: «Alles in der Kirche entsteht und wächst im Gebet. Wenn das Gebet aufhört, wird die Kirche zu einer leeren Hülle, die nicht mehr die Quelle der Wärme und Liebe besitzt.» Wenn der Teufel die Kirche bekämpfen wolle, dann tue er das, indem er versuche, ihre Quelle versiegen zu lassen, sie am Beten zu hindern, schreibt Silvia Kritzenberger, Korrespondentin von Vatican News, in ihrem Beitrag zur Generalaudienz. Franziskus erläuterte seine Gedanken am konkreten Beispiel: «Wir sehen das bei gewissen Gruppen, die sich darauf einigen, kirchliche Reformen voranzubringen, Änderungen im Leben der Kirche und aller Organisationen; die Medien informieren alle darüber. Aber das Gebet ist nicht zu sehen – da wird nicht gebetet. Wir müssen dies und jenes ändern, wir müssen diese Entscheidung treffen, die ein bisschen heikel ist, aber der Vorschlag ist interessant. Er ist interessant – nur mit Debatte, nur mit den Medien. Aber wo ist denn da das Gebet? Das Gebet ist es doch, das die Tür zum Heiligen Geist öffnet, er bringt uns voran.»