oeku sagt JA zur Energiestrategie 2050

Der ökumenische Verein oeku Kirche und Umwelt empfiehlt, die Energiestrategie 2050 anzunehmen, über die am 21. Mai 2017 abgestimmt wird. So trage die Schweiz zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Bewahrung der Schöpfung bei, sagt der oeku-Vorstand. Die in der Energiestrategie enthaltenen, gezielten Massnahmen gehen in eine Richtung, wie sie die Kirchen schon lange fordern. Da es sich bei der Energiestrategie 2050 zudem um ein demokratisch breit abgestütztes und legitimiertes Gesetzespaket handle, empfiehlt Der oeku-Vorstand mit grosser Überzeugung ein JA am 21. Mai 2017. 
Der oeku-Vorstand hat am 18. Februar 2017 ein ausführliches Dokument zur Energiestrategie 2050 verabschiedet.

Zu Gast beim Einsiedler in der «Staumauer»

Er war einst Physiotherapeut beim FC Zürich, hat die Welt bereist, sich zum Heilpraktiker ausgebildet und eine erstaunliche Festigkeit im Glauben erlangt: Frank E. Meier lebt bescheiden in einer Einzimmerwohnung im Aarauer Telli-Quartier – in einem der drei grossen Hochhäuser, die aufgrund ihrer beeindruckenden Grösse gern auch «Staumauern» genannt werden. Seit Freitag, 24. Februar, ist die Kölliker Maria zu Besuch
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Maria on Tour: Die Reise geht weiter

Die katholische Kirche in Kölliken wird umgebaut. Während dieser Zeit darf die Maria zu Pfarrei-Angehörigen nach Hause. Heute Freitag reist sie nach Aarau ins Telli-Quartier, wo sie von Margrit Muoth an Frank E. Meier übergeben wird. Alles über die spezielle Übergabe «in den Staumauern» lesen Sie morgen exklusiv auf der Horizonte-Webseite. Weiterlesen

Kürzt Entwicklungshilfe: Das Schweizer Parlament

Gegen Bedingungen an Entwicklungshilfe

Caritas Schweiz kritisiert die Forderung, die «Entwicklungshilfe» nach asylpolitischen Interessen auszurichten – sei dies bei der Debatte um die strategische Ausrichtung des entwicklungspolitischen Engagements der Schweiz oder bei der kürzlichen Auseinandersetzung um eritreische Flüchtlinge. Einige Parlamentarier fordern regelmässig, die Entwicklungszusammenarbeit mit asylpolitischen Forderungen zu verknüpfen.

«Interreligiöse Treffen sind zu versöhnlich»

Nach den Polizei-Einsätzen gegen Islamisten in Winterthur und im Tessin diskutiert die Schweiz wieder über den Islam. Jasmin El Sonbati, Begründerin von «Offene Moschee Schweiz», Halit Duran vom Verband Aargauer Muslime und Myroslava Rap, Fachfrau für Integration und Interreligiöses Handeln bei der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, setzen im Kampf gegen Extremismus auf eine innerislamische Debatte, Alternativen zu den bestehenden islamischen Vereinen  sowie auf einen interreligiösen Dialog, der sich nicht im Austausch von Nettigkeiten erschöpft. Weiterlesen

Rodrigo Duterte ist kein Thema

Die Philippinen haben für den Weltgebetstag am 3. März 2017 die Liturgie für 170 beteiligte Nationen entworfen. Die Unterlagen wurden unlängst in alle Schweizer Kirchgemeinden verschickt. Horizonte ging der Frage nach, warum in diesem Zusammenhang der neue Präsident Rodrigo Duterte und seine brutale Politik keine Rolle spielen, während im Inselstaat die Menschen mit der katholischen Kirche im Rücken demonstrieren. Weiterlesen

«Glaube, nicht Geschlecht zählt»

Am Montag, 13. Februar 2017, hat Jacqueline Straub in Muri ihr neues Buch «Endlich Priesterin sein!» vorgestellt. Mit theologischen Argumenten erklärt sie, weshalb auch Frauen Priesterinnen werden sollten. Wichtig sei ihrer Meinung
nach auch, dass die Bischöfe Mut fassten und einstünden für das Anliegen des Frauenpriestertums. Sie selbst wolle mit dem Schreiben von Büchern und mit Interviews Aufklärungsarbeit leisten, so die Theologin.

Kein Administrator für das Bistum Chur

Am 21. April 2017 wird der Churer Bischof Vitus Huonder 75 Jahre alt und muss beim Papst seinen Rücktritt einreichen. Bereits tobt ein Streit über die Regelung seiner Nachfolge. Verschiedene kirchliche Kreise fordern einen Apostolischen Administrator, der die Situation im Bistum Chur beruhigen und das Terrain für eine breit abgestützte Bischofswahl vorbereiten soll. Doch der Apostolische Nuntius Thomas E. Gullickson will davon nichts wissen.
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Neue Domherren fürs Bistum Basel

Am Donnerstag, 16. Februar 2017, werden in Solothurn die Pfarrer Stefan Kemmler und Roland Häfliger als neue Domherren für die Stände Basel-Stadt und Luzern eingesetzt. Das Domkapitel ist ein Beratungsgremium des Bischofs und spielt bei der Bischofswahl eine wichtige Rolle. Stefan Kemmler wirkte vor seiner Zeit in Basel als Pfarrer der katholischen Pfarrei Erlinsbach, welche Katholikinnen und Katholiken aus den Kantonen Aargau und Solothurn umfasst. Zur Feier in Solothurn erwartet werden 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

 

 

Gegen Sparmassnahmen

Das Netzwerk Sozialer Aargau lehnt die in den Kantonsfinanzen für 2018 vorgesehenen Sparmassnahmen ab. Begründung: Das Netzwerk Sozialer Aargau stellt fest, dass tendenziell die schwachen Gesellschaftsmitglieder aber auch strukturschwache Gemeinden von der Sparrunde betroffen würden.

 

Was Flüchtlinge wollen

Geschätzte Leserinnen und Leser. Oft verlost die Horizonte-Redaktion Kleinigkeiten im Newsletter. Angeregt durch die aktuelle Story der Woche zu den Auswertungen des Flüchtlingsanlass «exex – exchange experience» (November 2016) der Caritas, drehen wir den Spiess mal um. Keine Bange, wir bitten Sie nicht um Geschenke, wir bitten Sie um Ihre Meinung.

Sie finden unten einige Zitate von Flüchtlingen aus den Gruppengesprächen. Wie nehmen Sie diese Zitate wahr? Was denken Sie darüber? Haben Sie vielleicht Ideen, wie man bestimmte Probleme lösen könnte? Würden Sie sich selber engagieren? Wenn ja, warum – wenn nein, warum nicht?

Uns interessiert, wie Sie als Leserschaft zum Thema Flüchtlinge positioniert sind. Vielleicht ergeben sich daraus weiterführende Geschichten aus dem Aargau. Besonders spannende Rückmeldungen dürfen wir an Beat John, den Projektleiter von «exex – exchange experience», weiterleiten.

Spielregeln

Uns ist bewusst, dass die Flüchtlingsthematik medial angeheizt und politisch miss-/gebraucht wird. Jede und jeder Einzelne von uns reagiert auf die eine oder andere Weise berührt, verängstigt, wütend, hilflos oder auch gelassen und offen. Wir bitten Sie deshalb darum, Ihre Rückmeldungen fair zu formulieren und mit ihrem vollständigen Namen zu versehen. Schicken Sie uns bis Montagabend, 13. Februar 2017, Mails auf , die Sie selber gerne lesen würden.

Besten Dank – das Redaktionsteam ist gespannt und freut sich auf Ihre Post.

Zitate

Zum Thema «Soziale Beziehungen»

«Wir brauchen mehr Möglichkeiten, mit Schweizern Kontakt zu haben und Deutsch zu lernen. Wir würden auch gerne an Festen und Anlässen in den Gemeinden mitmachen. Aber wir wissen nicht, wann und wo diese stattfinden, und ob wir dabei willkommen sind.»

«Gerne würden wir mithelfen, mitorganisieren und mitmachen. Aber wir brauchen Menschen, die uns informieren und miteinbeziehen.»

Zum Thema «Kultur, Recht und Sicherheit»

«In der Schweiz gibt es viele Behörden. Wir werden von einer zur anderen geschickt, aber wir wissen nicht, was die eine oder andere macht. Das ist sehr schwierig. Und wenn man nicht weiss, worum es jeweils geht, wissen wir auch nicht, was wir sagen müssen.»

Zum Thema «Bildung und Arbeit»

«Beispiele zeigen es, dass wenn bei der Arbeitssuche geholfen wird, man auch wirklich Arbeit findet. Und das ist doch für alle gut. Aber es gibt so wenige, die helfen. Uns fehlen auch Informationen. Gerne hätten wir Hilfe, um einen Start ins Berufsleben zu schaffen.»

Angst, den gesellschaftlichen Regeln nicht gewachsen zu sein

Es war der vielleicht grösste Anlass, an dem Flüchtlinge direkt und in ihrer je eigenen Sprache zu ihren Integrationserfahrungen im Aargau befragt wurden und sich äussern konnten. Die Ergebnisse der Einzelfragebögen und die Auswertungen der Gruppengespräche offenbaren nun, wo Handlungsbedarf besteht: Beim Kontakt zur einheimischen Bevölkerung und der Beteiligung von Flüchtlingen an Projekten. Weiterlesen

Fastenopfer kompensiert

Fastenopfer ist neuer Gesellschafter des kirchlichen CO2-Kompensationsfonds Klima-Kollekte. Durch die Aufnahme des Schweizer Hilfswerks als Gesellschafter weitet die Klima-Kollekte das Gesellschafternetzwerk international aus. Fastenopfer hat langjährige Beziehungen zu Projektpartnern im globalen Süden, von denen die Klima-Kollekte profitieren kann.