Frauenbund für Rentenreform

Am 24. September 2017 stimmt das Schweizer Volk über die Rentenreform ab. Die grössten Schweizer Frauendachorganisationen – alliance F, der Schweizerische Bäuerinnen- und Landfrauenverband, der Schweizerische Katholische Frauenbund und die Evangelischen Frauen Schweiz – werden der Refrom zustimmen. Mit der Rentenreform kommt ein ausgewogenes Paket zur Abstimmung, welches das Ziel erreicht, die Finanzierung der Renten zu sichern und gleichzeitig das Rentenniveau zu halten, erklärten die erwähnten Organisationen an einer Medienkonferenz in Bern.

Studie belegt Nutzen der Kirche

Das Institut für Politikwissenschaft der Universität Zürich hat im Auftrag der Zürcher Justizdirektion und der beiden Landeskirchen für den Kanton Zürich den Wert der kirchlichen Leistungen für die Gesellschaft erhoben. Die Studie kommt zum Schluss, dass das kirchliche Engagement nicht nur einen materiellen Wert besitzt, der den kantonalen Kostenbeitrag übersteigt, sondern auch in seiner Qualität von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung ist. Untersucht wurden Angebote in der Jugendarbeit, in der Sozialberatung, der Passantenhilfe oder der Jobvermittlung. Von diesen Angeboten profitieren nicht nur  Kirchenmitglieder, sondern breite Kreise der Bevölkerung.

Das verflixte zwölfte Jahr

Laut einer Richtlinie des Bistums Basel sollen Pfarrer und Gemeindeleiter nach spätestens zwölf Jahren die Stelle wechseln. Dies soll Aufbruch und Bewegung in den Pfarreien fördern. Doch die gut gemeinte Regel stösst oft auf Menschen, die sich Beständigkeit wünschen. Eine Recherche zwischen Ideal und Wirklichkeit im Freiamt. Weiterlesen

Berufseinstieg für junge Flüchtlinge

Nach einem einjährigen Pilotversuch, in welchem Flüchtlinge eine sogenannte «Integrationsvorlehre» absolvieren konnten, ziehen die Verantwortlichen im Raum Baden eine positive Bilanz. Für das Projekt zusammengetan hatten sich verschiedene Betriebe aus dem Bausektor, die Sozialen Dienste der Stadt Baden, das Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau und das von der Reformierten Landeskirche Aargau unterstützte Lernwerk. Letztgenannte Institutionen und Dienste haben eine Vorselektion vorgenommen und valable Kandidaten in Arbeitseinsätzen auf die Anforderungen der Attestlehre hin getestet (Deutschkenntnisse, Arbeitsmotivation, Zuverlässigkeit, etc.).

Delegiertenversammlung Pfarrblattgemeinschaft

Rund 60 Delegierte aus den Kirchgemeinden trafen sich am Donnerstag, 22. Juni 2017, zur Delegiertenversammlung der römisch-katholischen Pfarrblattgemeinschaft Aargau. Gastgeber für die diesjährige Versammlung war das Pfarreizentrum St. Marien in Windisch. Aufgrund des positiven Geschäftsabschlusses 2016 offerierte der Vorstand den Delegierten die Senkung des Abo-Preises auf neu 17 Franken. Redaktionsleiter Andreas C. Müller stellte den zahlreich anwesenden Pfarreisekretärinnen für 2020 ein neues Redaktionssystem in Aussicht. Damit wird die Erfassung der Infos für den Pfarreienteil vereinfacht. Der Präsident Andreas Wieland führte zügig durch die Versammlung und entliess die Delegierten nach einer Stunde in den noch immer sehr warmen Sommerabend.

Brugg-Windisch nimmt Familienvielfalt in Blick

Die Kirche soll Frauen und Männer in der Familienphase unterstützen. Aus diesem Grund organisiert der Pastoralraum «Region Brugg-Windisch» in diesem Jahr verschiedene Veranstaltungen, unter anderem ein Familienwochenende im Schwarzwald und ein Ferienprogramm für Schülerinnen und Schüler. Über 70 Personen mit Kindern und Jugendlichen trafen sich am vergangenen Sonntag, 18. Juni 2017, zum «Kick-off-Anlass» in Schinznach-Dorf, einem gemeinsamen Brunch. An diesem durften die Anwesenden auch Wünsche an die Kirche formulieren.

Caritas und HEKS kämpfen für UMAs

Nur gerade zwei Vertrauenspersonen stellt der Kanton Aargau zur Verfügung, um aktuell 180 Unbegleitete minderjährige Asylsuchdene, sogenannte UMAs, zu betreuen, kritisieren die Hilfswerke Caritas und HEKS im Aargau. Zudem würden aus Kostengründen seit diesem Frühjahr keine UMAs mehr in Pflegefamilien platziert. Die Hilfswerke fordern in einer Medienmitteilung vom 19. Juni 2017, dass der Kanton die Empfehlungen der Konferenz der Schweizerischen Sozialdirektoren SODK umsetzt und dem Schutzbedürfnis der Kinderflüchtlinge besser Rechnung trägt.

 

Synode ermöglicht Kompetenzzentrum

126 Abgeordnete der katholischen Kirchgemeinden im Aargau trafen sich am Mittwoch, 14. Juni 2017, im Aarauer Grossratssaal zur Frühjahrssynode, um über die Geschäfte der römisch-katholischen Kirche im Aargau zu entscheiden. Den pastoralen Teil bestritt die Gastreferentin Esther Rüthemann, Pastoralassistentin in Rapperswil-Jona. Sie gehörte zur Pilgergruppe des Projekts «Kirche mit* den Frauen», die vor einem Jahr zu Fuss von St. Gallen nach Rom pilgerte. In einem gut illustrierten Vortrag nahm die Pilgerin die Synodalen ein Stück des Weges mit. Im zweiten Teil der Synode enthüllte Kirchenratspräsident Luc Humbel den neuen Online-Auftritt der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau. Die Webseite www.kathaargau.ch soll Informationsportal sein für die 220’000 Katholiken im Aargau und alle Interessierten. Wichtigstes Geschäft war der Antrag des Kirchenrats für einen Verpflichtungskredit zur Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Aarau. Nach dem Um- und Anbau können die landeskirchlichen Fachstellen «Bildung und Propstei» sowie «Jugend und junge Erwachsene» an der Feerstrasse 8 mit Verwaltung und Kirchenrat zusammenziehen. So entsteht ein eigentliches Kompetenzzentrum. Der Verpflichtungskredit von 2,65 Millionen Franken wurde nach einigen Pro- und Kontra-Voten deutlich angenommen. Die Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 113’685.03 Franken ab. Davon werden 100‘000 Franken über eine Einlage in den Ökofonds direkt wieder den Kirchgemeinden zufliessen. Die Rechnung wurde einstimmig gutgeheissen.

Rot zuoberst

Keine Missio für schwulen Seelsorger

Ein Theologe hat sich um eine Stelle als Seelsorger in der psychiatrischen Klinik St. Urban (Luzern) beworben. Das Bistum Basel erteilte ihm die dazu nötige Missio jedoch nicht, weil der Betroffene in eingetragener Partnerschaft lebt. Im Bistum Basel gibt es seit kurzem einen Arbeitskreis Regenbogenpastoral (Horizonte berichtete), der «Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen und Intersexuelle» explizit «willkommen heisst». Auf die Frage, wie dies mit der Ablehnung der Missio wegen Homosexualität zusammengeht, heisst es von Seiten des Bistums: «Man muss unterscheiden zwischen seelsorgerlicher Betreuung und Personalentscheiden.» Die Regebogenpastoral betreffe die kirchlichen Anstellungen von pastoralen Mitarbeitenden nicht.

Ein Pastoralraum hebt ab

Kaum war der Pastoralraum am Rohrdorferberg im September 2016 eröffnet, planten die vier Pfarreien schon das nächste Fest. Nach der offiziellen Errichtung mit dem Bischof wünschten sie sich ein bodenständiges Volksfest für alle. Ein Pastoralraum hebt ab – und bleibt mit den Füssen trotzdem auf dem Boden. Weiterlesen

Minifest 2017 in Luzern

Zum siebten Mal ruft die Deutschschweizerische Arbeitsstelle für MinistrantInnenpastoral (DAMP) zum Minifest. Nach Bern, Winterthur, Luzern, Aarau, Zug und St. Gallen kehre das Minifest nun am 10. September 2017 zurück in die Zentralschweiz. Bis zum 10. August können interessierte Mini-Gruppen aus den Pfarreien der Deutschschweiz sich anmelden. Rund 8000 Minis kamen an das letzte Fest 2014 nach St. Gallen, eine Zahl die die Organisatoren erneut zu erreichen hoffen. Mehr Informationen – auch zur gestaffelten Anmeldemöglichkeit gibt es auf der Homepage der DAMP.