Sich in Erster Hilfe auszubilden, um sie im Notfall anzuwenden, ist für die meisten selbstverständlich.
Im Gegensatz dazu fühlen sich viele Menschen hilflos, wenn es darum geht, «Letzte Hilfe» zu leisten – nämlich schwer kranken und sterbenden Menschen beizustehen.
Hier setzen die «Letzte Hilfe»-Kurse an, die von den Aargauer Landeskirchen an Kirchgemeinden vermittelt werden.
Da sein, lachen und weinen. Das Hospiz Aargau betreut und begleitet Menschen in ihrer letzten Lebensphase.
In den drei Bereichen Hospiz Stationär, Hospiz Ambulant und Hospiz Trauertreff engagieren sich neben 30 Festangestellten mehr als 100 Freiwillige.
Ein Besuch im Hospiz und das Gespräch mit einer Freiwilligen zeigen: Menschen in ihren letzten Wochen, Tagen und Stunden beizustehen, ist eine sinnstiftende und erfüllende Aufgabe.
«Die Kirche muss anders werden», fordert die Aargauer Pastoralkonferenz angesichts der vielen Missbrauchsfälle.
Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, stehen die einzelnen Mitglieder mit ihrem Namen hin. Bereits sind um die 80 Unterschriften zusammengekommen. Unterschreiben können alle, die sich für Veränderung in der Kirche einsetzen wollen.
Am 1. Dezember erscheint ein Inserat mit allen Unterschriften in der Gesamtausgabe der Aargauer Zeitung.
Alois Metz begleitet ab Oktober 2023 interessierte Aargauer Pfarreien zum Umweltzertifikat «Grüner Güggel».
Der Umweltbeauftragte der Römisch-Katholischen Landeskirche setzt sich ein für eine Theologie, die sich mit der Wissenschaft austauscht, und für eine Kirche, die ihre Stimme für die Schöpfung erhebt.
Am 12. September werden die Ergebnisse der Schweizer Pilotstudie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche erscheinen.
Obwohl noch keine Fakten bekannt sind, bereiten sich die Kommunikationsverantwortlichen der Landeskirchen und der Bistümer schweizweit gemeinsam auf die Krisenkommunikation vor.
Dass das Bistum im jüngst publik gewordenen Missbrauchsfall nicht adäquat kommunizierte, sorgt in dieser Gruppe für Ärger und Enttäuschung.
Vergangenes Wochenende, 17. / 18. Juni, fanden die Flüchtlingstage statt.
Ein Gespräch zwischen Geflüchteten und Aargauer Grossrätinnen und Grossräten in Baden zeigte, dass die geltenden Gesetze den Einzelschicksalen oft nicht gerecht werden.
Spürbar war der Wille der anwesenden Grossratsmitglieder, die Schwierigkeiten der Geflüchteten ernst zu nehmen.
Seit sechs Jahren erteilen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wohlen geflüchteten Menschen erfolgreich Deutschunterricht. Solch zivilgesellschaftliches Engagement steht im Fokus der Flüchtlingstage 2023.
Am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Juni, können Interessierte solche Projekte näher kennenlernen.
Das Motto der verschiedenen Anlässe in verschiedenen Aargauer Regionen lautet «Unterbringung inmitten der Gesellschaft».
Aber die Friedhöfe verändern sich mit den individuellen religiösen Bedürfnissen der Menschen.
Ein Podiumsgespräch in Lenzburg, das im Rahmen der Ausstellung Lebenswerk Lebensende zum 95. Geburtstag der Hospizgründerin Luise Thut stattfand, hat sich mit der Zukunft des Friedhofs befasst.
«Der Mensch steht immer im Zentrum, nicht das Handicap», sagen Isabelle Deschler und Sarah Bütler.
Deschler arbeitet in der katholischen Spezialseelsorge Pastoral bei Menschen mit Behinderung, Bütler beim reformierten Pendant Fachstelle für Menschen mit Handicap.
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fachstellen ist eng, und bald soll der Fachbereich ökumenisch verantwortet sein.
Am 28. Februar feiert die Schweizer Hospiz-Pionierin Luise Thut ihren 95. Geburtstag.
Vor 35 Jahren, als die Palliativbewegung in der Schweiz noch weitgehend unbekannt war, setzte Luise Thut alle Hebel in Bewegung, um die Hospizbewegung im Aargau zu etablieren.
Der Badener Autor Thomas Gröbly nimmt in seinem Buch «Einen Augenblick staunen» seine Krankheit und die Zukunft seines Enkels als Ausgangspunkt für Fragen zu Leben und Tod. «Ich war fürs Buch motiviert, weil ich mir grosse Sorgen zur Zukunft mache und besser verstehen wollte», sagt Thomas Gröbly.
Gröbly sagt: «Wir leben in einer Zeit grossen Unbehagens. Die Kirche hat die Aufgabe und Chance, diese Gefühlslage zu thematisieren.»
Am Donnerstag, 9. März, um 19.30 Uhr findet in der Reformierten Kirche Möriken eine Trommel-Lesung mit Buchpräsentation statt.