Eine Million Sterne

Am 10. Dezember 2016 leuchten in der ganzen Schweiz wieder Tausende von Kerzen als Zeichen der Solidarität mit Schwachen und Benachteiligten. Die grössten Illuminationen im Kanton Aargau finden in Aarau und in Baden statt. Unzählige Freiwillige von Pfarreien und Kirchgemeinden engagieren sich zusammen mit Caritas. Auf www.wunschkerze.ch können zudem virtuelle Wunschkerze angezündet werden.

«Wir sind k.o., aber glücklich»

Nach vier Jahren Renovation und Leben im Provisorium konnten die Fahrer Schwestern am 9. November 2016 wieder in ihre angestammten Räume zurückkehren. Mit Priorin Irene Gassmann und der verantwortlichen Denkmalpflegerin Isabel Haupt nahm Horizonte das Ergebnis in Augenschein und staunte: Für Umbauten in historischen Gebäuden sind unkonventionelle Lösungen gefragt, derweil die Schwesterngemeinschaft mit neuen Formen des Klosterlebens experimentieren will. Weiterlesen

«Kirche mit*»-Brief beim Papst angekommen

Seit gestern ist klar: Der Bündner Kapuziner Mauro Jöhri hat am Freitagmorgen dem Papst den Brief der am Projekt Beteiligten für eine «Kirche mit den Frauen» überreicht. Franziskus habe erklärt, den Brief bald lesen zu wollen. Der Brief hatte ursprünglich bei Ankunft der Pilgerinnen und Pilger im Juli dieses Jahres dem Papst bei einer kurzen Audienz übergeben werden sollen. Mehr zum Projekt im Bericht von Horizonte.

Jugend macht Adventskalender

Der Adventskalender smas.ch funktioniert so: Wer die smas.ch-App installiert hat, erhält jeden Morgen im Advent eine Botschaft von jungen Menschen auf sein Handy. Die 24 Botschaften werden von jungen Menschen in der Deutschschweiz verfasst. Sie bringen ihre Gedanken zu Themen wie Freundschaft, Zusammenleben, Gesellschaft und Glauben auf den Punkt. Dies, indem sie ihre Ansicht in eine Message verpacken und einsenden. Die knackigen Kurzbotschaften erreichen so jedes Jahr rund 10 000 Leute und wollen für den Tag motivieren, zum Nachdenken anregen und den Adventstag bereichern.

 

Aktion «eine Million Sterne»

Am Samstag 10. Dezember leuchten wiederum an insgesamt 21 Orten im Aargau Tausende von Kerzen. Unzählige Freiwillige von Pfarreien und Kirchgemeinden setzen zusammen mit Caritas Aargau ein Zeichen der Solidarität.

Aarau, Bahnhofplatz, 16 Uhr; Auw,  Kirche, 17 Uhr; Baden, Katholische Kirche, 16 Uhr; Bremgarten, Obertorplatz, 15 Uhr; Brugg, Eisipark, 16 Uhr; Dottikon, Katholische Kirche, 17 Uhr; Fischbach-Göslikon, Katholische Kirche, 17 Uhr; Frick, Stand Weihnachtsmarkt, 16.30 Uhr; Hornussen, Kirche St. Mauritius, 18.30 Uhr; Kleindöttingen, Hauptstrasse 30, 17 Uhr; Mülhau, Katholische Kirche, 17.30 Uhr; Oeschgen, Katholische Kirche, 17.30 Uhr; Rohrdorf am 11.12., Reformierte Kirche, 16.30 Uhr; Sins, Kirchenplatz, 17 Uhr; Sulz, Katholische Kirche, 18 Uhr; Turgi, Katholische Kirche, 17.30 Uhr; Unterkulm, Zentrumsplatz, 17 Uhr; Untersiggenthal, Niederwiesstrasse, 18 Uhr; Wohlen, Kirchenplatz, 17 Uhr; Zofingen am 25.11, alter Postplatz, 17 Uhr.

Bischof Theurillat neu AGCK-Präsident

Am 1. Januar 2017 wird Denis Theurillat, Weihbischof im Bistum Basel, das Präsidium der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) übernehmen. Er löst nach zwei jahren als Vizepräsident Harald Rein ab, Bischof der Christkatholischen Kirche. Denis Theurillat will sich in seiner Arbeit von den Worten Jesu leiten lassen. Die Kirchen hätten alle miteinander den Auftrag, «den Worten Taten folgen zu lassen, welche die Einheit unter den Christen immer mehr aufbauen».

Papstentscheidung zu Abtreibung

Papst Franziskus hat aus Anlass der Beendigung des Heiligen Jahres verlauten lassen, künftig Frauen, die abgetrieben haben, den Weg zu einer kirchlichen Vergebung zu erleichtern. Die neue Busspraxis bei Abtreibungen führt der Papst nach eigenen Worten ein, «damit dem Wunsch nach Versöhnung und der Vergebung Gottes nichts im Wege stehe». Zugleich betonte er aber, «dass Abtreibung eine schwere Sünde ist, da sie einem unschuldigen Leben ein Ende setzt». Jedoch gebe es keine Sünde, «die durch die Barmherzigkeit Gottes nicht erreicht und vernichtet werden kann, wenn diese ein reuevolles Herz findet». Einmal mehr zeigt sich auch an diesem Beispiel der Geist des aktuellen Pontifikats: Die kirchlichen Lehren bleiben, aber der Umgang mit den Menschen innerhalb derselben erfährt eine Veränderung.

Grossandrang bei Flüchtlingskonferenz

Rund 800 Personen haben am Samstag in Bern einen Anlass zum Thema «Flüchtlinge» besucht. Die Organisatoren der von «Stoparmut» seien vom Andrang «völlig überrollt» worden, so Kampagnenleiter Peter Seeberger. 90 bis 95 Prozent der Besucher hatten einen kirchlichen Hintergrund, eine Mehrheit entstammte der «freikirchlichen Szene». Man habe vor allem in diesem Milieu Werbung gemacht, so die Organisatoren. Am Grossevent im Berner Von Roll-Areal sprachen Anja Klug, Leiterin UNHCR Schweiz (UNO-Hochkomissariat für Flüchtlinge), und Mario Gattiker, Staatssekretär des Staatssekretariats für Migration (SEM).

 

Ein neues Lied für Maria

Die Kölliker Kirche wird umgebaut. Um sie hierbei zu schützen, sollte die dort ansässige Marienstatue bis zum Abschluss der Arbeiten in einer Holzkiste eingelagert werden. Die Pfarreiverantwortlichen kamen jedoch auf eine bessere Idee: Maria darf zu Pfarrei-Angehörigen «auf Tour» gehen. Am 19. November 2016 übergaben die Dublancs die Statue in Schöftland an Beatrice Gamma – nicht ohne vorher mit dem Kirchenchor ein neues Marienlied vorzutragen, das während des Aufenthalts von Maria in Suhr entstanden war. Weiterlesen

Mini-Kalender 2017: Frieden

Der Schweizer Mini-Kalender 2017 macht den Frieden zum Thema. Bischof Felix Gmür: «Ein origineller Begleiter durchs Mini-Jahr 2017!» Der Kalender wird vom «tut»-Verein herausgegeben, der auch das katholische Kinder- und Jugendmagazin «tut» herausgibt. Der Kalender richtet sich an Kinder und Teenager und kann für 9.50 Franken unter www.tut.ch bezogen werden.

Kirche ist mehr als ein Gebäude

Der Kirchenrat wollte an der Synode vom 16. November 2016 die Grundlage für einen einheitlichen Auftritt der 75 reformierten Kirchgemeinden im Aargau schaffen. Allein die Synodalen gingen nur zum Teil auf den Antrag ein. Um den entsprechenden Punkt in der Traktandenliste war allerdings bereits im Vorfeld gerungen worden.

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