Young-Caritas-Award für Flüchtlingsprojekt

Der Young-Caritas-Award geht dieses Jahr ans Projekt «Wegeleben». Seit letztem Sommer vermitteln junge Menschen Flüchtlingen einen Platz in einer Wohngemeinschaft. Nicht nur in den Kantonen Freiburg und Bern hat «Wegeleben» Fuss gefasst, sondern auch in den Kantonen Zürich, Solothurn und Aargau (Horizonte berichtete). Ziel ist, ein ganz normales Zusammenleben zwischen Flüchtlingen und Einheimischen zu erreichen, so Leonie Mugglin von «Wegeleben» Freiburg.

Migrationsgemeinden erobern die Schweiz

Eine neue Studie des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts der Schweiz (SPI) präsentiert Einblicke in 370 christliche Migrationsgemeinden in der Schweiz. Die ökumenisch angelegte Untersuchung offenbart grosse Unterschiede zwischen den verschiedenen Migartionsgemeinden und zeigt, dass die Evangelisierung der Schweiz zum Programm zahlreicher Migrationsgemeinden gehört und deren Sicht auf die hiesigen Kirchen in vielen Fällen alles andere als positiv ausfällt: Als Vorbilder taugen die hiesigen Grosskirchen offenbar kaum. Oft erscheinen sie zu angepasst und kaum noch lebendig.

 

Das Kirchenparlament tagt

«Eine Kirche die nicht dient, dient zu nichts!»

Die Synode der Römisch Katholischen Kirche Aargau sagte am Mittwoch, 9. November 2016, «Ja» zur Schaffung einer Fachstelle Diakonie und stimmte, trotz angespannter Finanzsituation, einer neuen Leistungsvereinbarung mit Caritas Aargau zu. Ein Zeichen für die Wichtigkeit der Diakonie als Kernaufgabe der Kirche

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Petition gegen neuen Bischof

Der Churer Bischof Vitus Huonder muss nächstes Jahr seinen Rücktritt anbieten. Die Allianz «Es reicht!» fordert in einer Petition, die ab heute startet, dass vorerst kein neuer Bischof eingesetzt wird, sondern ein apostolischer Administrator. Dieser müsste «die Situation im gespaltenen Bistum beruhigen, Brücken bauen, Gräben zuschütten, Vertrauen schaffen», heisst es im Vorstoss weiter. «Gemeinsam für einen Neuanfang im Bistum Chur» lautet der Titel der Petition. Diese ist breit abgestützt durch 50 prominente Persönlichkeiten aus Politik und Kirche sowie durch die wichtigsten kirchlichen Reformgruppen im Bistum Chur.

 

Renovations-Etappe im Fahr abgeschlossen

Während vier Jahren lebten die Schwestern des Kloster Fahr auf einer Baustelle in einem Provisorium. Am 9. November 2016 zügeln sie ins Kloster zurück. Unter anderem rund 1157 Quadratmeter Bodenfläche haben die Fachleute um Toni Weiss von der Vögeli Holzbau AG aufbereitet, ausgebaut, restauriert, wieder eingebaut, geschliffen und geölt. Rund 6 200 Stunden, also 688 Arbeitstage kamen zusammen. Weitere Sanierungsetappen für die Umgebung, weitere Gebäude ausserhalb des Klosters sowie Fassaden und Dächer sind bis ins Jahr 2030 projektiert.

Unterwegs in der multikulturellen Schweiz

Die Essenz dessen, was für ihn Heimat ausmacht, entwickelte sich nicht zuletzt durch die Arbeit an den 16 Reden, die Peter Wertli in seinem Leben zum 1. August gehalten hat. Das Fazit des langjährigen Regierungsrats des Kantons Aargau: Heimat ist eng gekoppelt an Freiheit und Verantwortung. Weiterlesen

Woche der Religionen feiert in Bern

Dieses Jahr findet die Woche der Religionen zum zehnten mal statt. An der Jubiläumsfeier in Bern betonte der ehemalige Bundesgerichtspräsident Giusep Nay die Wichtigkeit der Anerkennung von nicht-christlichen Religionsgemeinschaften. Nationalratspräsidentin Christa Markwalder würdigte die Bedeutung der Woche der Religionen für den Religionsfrieden in der Schweiz. Die Woche der Religionen mit über 150 Veransaltungen in der ganzen Schweiz dauert noch bis zum 13. November 2016.

Start der Reformationsfeierlichkeiten

In der Reformationsstadt Genf startete heute das Jubiläum «500 Jahre Reformation». Bundesrat Alain Berset hielt dabei die Eröffnungsrede. Bei der internationalen Feier wurde erstmals der Reformationstruck präsentiert, der von Genf aus 67 Reformationsstädte in 19 Ländern anfährt. In der Schweiz und ganz Europa finden in den nächsten Monaten Jubiläumsanlässe statt. Im Vordergrund steht nicht die Rückbesinnung auf ein mystisches Datum, sondern die Frage, was die Reformation für die Generationen von heute und morgen bedeutet.