Prozessionen zu Fronleichnam offiziell möglich

Diesen Donnerstag, 3. Juni, ist Fronleichnam. Wie kath.ch berichtet, sind laut Bundesamt für Gesundheit BAG mit den aktuellsten Lockerungen die traditionellen Fronleichnamsprozessionen durchführbar. «Prozessionen sind religiöse Veranstaltungen im Aussenbereich. Diese sind erlaubt mit maximal 300 Personen», erklärte Peter Forster von der Rechtsabteilung des BAG auf Anfrage von kath.ch. Trotzdem finden die grossen Fronleichnamsprozessionen im Aargau in Baden und Muri dieses Jahr nicht statt. Informationen darüber, in welcher Form die Fronchleichnamsfeiern in den einzelnen Pfarreien stattfinden, finden Sie hier auf den Pfarreiseiten.

Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam. Der Name bedeutet übersetzt «Herrenleib» und leitet sich ab aus dem Althochdeutschen, wobei «vron» für «Herr» und «licham» für «Leib» steht. Im Messbuch trägt das Fest den Namen «Hochfest des Leibes und Blutes Christi». Mit dem Fest erinnern die Katholiken an die Gegenwart Jesu im Sakrament der Eucharistie.

Noch heute steht im Zentrum von Fronleichnam die Prozession mit der Monstranz, dem Gefäss, in dem die geweihten Hostien aufbewahrt sind. Meist geht der Pfarrer mit der wertvoll verzierten Monstranz unter einem Baldachin, dem «Himmel». In vielen Gemeinden werden die Prozessionswege besonders geschmückt mit Fahnen und kleinen Altären. In einigen Pfarreien streuen Kinder Blumen auf den Weg, an anderen Orten werden aus Blüten prächtige Blumenteppiche gesteckt. Zur traditionellen Feier gehören Männer in Uniform und Frauen in Trachten sowie die Blasmusik. Auch Böllerschüsse ertönen an diesem Tag. In Muri feuert die 1618 gegründete Michaelsbruderschaft Böllerschüsse aus ihrer Kanone ab. In Wettingen baut die Emaus-Bruderschaft in ehrenamtlicher Arbeit den Altar und Gottesdienstplatz auf und schiesst während der Feier vom Waldrand aus einige Böllerschüsse ab.

 

100 Menschen pro Messe ab 31. Mai möglich

Der Bund lockert die Corona-Massnahmen. Ab 31. Mai 2021 können wieder bis zu 100 Menschen an einem Gottesdienst teilnehmen. Open-Air-Messen sind mit bis zu 300 Menschen möglich. Kirchenchöre dürfen im Freien Konzerte geben. Das vermeldet das katholische Medienzentrum kath.ch auf seiner Website, unter Berufung auf die Medienmitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom 26. Mai 2021. Darin steht unter anderem: «Für Veranstaltungen mit Publikum gilt neu in Innenräumen eine Limite von 100 anstatt 50 Personen und draussen von 300 statt 100 Personen. Neu darf die Hälfte der Raumkapazität genutzt werden statt wie bisher bloss ein Drittel. Dieselben Regeln gelten für religiöse Veranstaltungen. Im Unterschied zur Konsultationsvorlage müssen die Sitzplätze bei Publikumsanlässen nicht mehr fest zugeordnet werden, Maske und Abstand genügen.» Weil dieser Öffnungsschritt grösser ausgefallen sei als geplant, so das BAG in seiner Mitteilung weiter, sei vor der Sommerpause nur noch ein weiterer, ebenfalls grösserer Öffnungsschritt geplant. Dies geschehe auch auf Wunsch der Kantone. Der Bundesrat schickt das nächste Öffnungspaket, das ab dem 1. Juli gelten soll, voraussichtlich am 11. Juni in Konsultation und entscheidet darüber am 23. Juni.

Ausstellungsbesuch im Stapferhaus zu gewinnen

  • Was macht uns zur Frau, was zum Mann, zu einem dritten Geschlecht – und was machen wir selbst daraus? Das Stapferhaus Lenzburg lädt in seiner aktuellen Ausstellung «Geschlecht. Jetzt entdecken» dazu ein, die Geschlechterfrage mit all ihren faszinierenden Zwischentönen und ganz grundsätzlich zu verhandeln.
  • Die Fachstelle Bildung und Propstei organisiert übermorgen Samstag, 29. Mai, einen geführten Rundgang durch die Ausstellung.
  • Horizonte verlost zwei Plätze für die bereits ausgebuchte Führung. Kurzentschlossene sind mit einem Klick auf den Artikel bei der Verlosung dabei.
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«Seelsorger sind Wanderarbeiter»

  • Im Bistum Basel gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Alle Leitungspersonen in der Seelsorge sollten nach acht bis zwölf Jahren ihren Arbeitsort wechseln.
  • Das hat gute Gründe, denn auch Priester, Diakone und Pfarreiseelsorger sind nicht davor gefeit, in Routine zu verfallen.
  • Ein Wechsel ist für Seelsorger wie auch Gemeindemitglieder eine Chance, sagt der Personalverantwortliche des Bistums Basel.

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Papst lanciert Aktionsplattform

Gestern hat Papst Franziskus eine ökosoziale Aktionsplattform lanciert, die alle Initiativen aufgreifen und bündeln soll, die katholische Gemeinden und Gruppen weltweit in den Anliegen der Enzyklika «Laudato si‘» unternehmen (siehe auch Kurznachricht vom 21. Mai 2021). Das vermelden die Vatican News auf ihrer Website. «Laudato si‘» stammt aus dem Jahr 2015 und war die erste Enzyklika eines Papstes überhaupt zum Thema Umwelt und Bewahrung der Schöpfung. Franziskus, ihr Autor, schloss gestern ein erstes «Laudato si‘»-Themenjahr ab. Mit der neuen Aktionsplattform macht er aber klar, dass er am Thema dranbleiben will. Die Erde, «unser gemeinsames Haus», sei weiter auf unseren Schutz angewiesen, sagte er in seiner Videobotschaft, die auf der Website ebenfalls abrufbar ist. Auch die derzeitige Coronapandemie habe «den Schrei der Natur und den Schrei der Armen noch lauter werden lassen», so Papst Franziskus weiter. Darum brauche es «einen neuen ökologischen Ansatz» – neue Lebensstile, einen neuen Blick auf den Menschen und auf seine Weise zu leben. 

Jugendarbeiter/in (40%), Wettingen

Zur Verstärkung des Teams sucht die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Wettingen nach Vereinbarung eine Jugendarbeiterin/einen Jugendarbeiter.

Aufgaben

  • Mitarbeit in der offenen Jugendarbeit der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Wettingen:
  • «Offene Tür» im Jugendhaus (Jugendtreff)
  • Projektarbeit
  • Begleitung und Unterstützung von Jugendlichen aus den beiden Pfarreien in Wettingen (u.a. von Blauring und Jungwacht)
  • Mitarbeit bei der Ausgestaltung der kirchlichen Jugendarbeit:
  • Gestaltung spiritueller/religiöser Angebote
  • Erlebnispädagogisch geleitete Anlässe
  • Betreuung der Jugendlichen am Mittagstisch «Tiramisu» der Oberstufe Wettingen
  • Mitarbeit auf dem Weg zur Firmung in den Pfarreien St. Anton und St. Sebastian Wettingen

Voraussetzungen

Sie verfügen über eine Ausbildung im Bereich der Soziokulturellen Animation, der Sozialpädagogik, der Religionspädagogik mit Zertifikat «Kirchliche Jugendarbeit» (oder eine gleichwertige Ausbildung) sowie über Erfahrung in der Jugendarbeit. Die Bereitschaft, sich für kirchliche Anliegen einzusetzen und diese Themen auch mit Jugendlichen zu behandeln, setzen wir voraus. Als gefestigte Persönlichkeit mit Praxiserfahrung sind Sie es gewohnt, Verantwortung zu übernehmen und auf Menschen einzugehen. Sie sind zudem flexibel und verfügen über Organisationstalent sowie Kenntnisse im Umgang mit neuen Medien. Aufgrund der Teamzusammensetzung bevorzugen wir weibliche Bewerberinnen.

Wir bieten

  • Mitarbeit in einem kleinen motivierten Team
  • Vielseitige, interessante und selbstständige Tätigkeit mit Gestaltungsmöglichkeiten
  • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen mit Jahresarbeitszeit

Auskunft

Reto Villiger, Leiter Jugendstufe Wettingen, T 056 437 08 59, www.jugendstufe-wettingen.ch

Bewerbung

per Mail an: oder per Post an:

Katholische Kirchgemeinde Wettingen, Klosterstrasse 12, 5430 Wettingen

Auf zur langen Nacht der Kirchen

  • Im Jahr 2016 fand im Aargau erstmals eine «Lange Nacht der Kirchen» statt.
  • Die Initiative dazu ging von der römisch-katholischen und der reformierten Landeskirche Aargau aus.
  • Morgen Freitag, 28. Mai, laden die Kirchen in der Schweiz bereits zum dritten Mal zur Langen Nacht ein. Inzwischen sind alle vier Landesteile dabei.
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Laudato si‘-Garten im Kloster Fahr eröffnet

Am Freitagnachmittag, 21. Mai, eröffnete im Kloster Fahr der erste Laudato si’-Garten der Deutschschweiz. Priorin Irene Gassmann, Schwester Beatrice Beerli und Novizin Judith Samson begrüssten die Medienvertreter und stellten die Idee des Gartens vor. Sie geht auf die im Jahr 2015 von Papst Franziskus veröffentlichte Enzyklika «Laudato si’ – über die Sorge für das gemeinsame Haus» zurück. Zum 5-Jahre-Jubiläum der Enzyklika gab es letztes Jahr verschiedene Aktivitäten, wie «Laudato si’ Wochen» oder die Gestaltung von «Laudato si’-Gärten». Die Benediktinerinnen vom Kloster Fahr nahmen diese Impulse auf und gestalteten im ehemaligen Schulgarten der Bäuerinnenschule einen «Laudato si’-Garten». Ein solcher Garten soll ein besonderer Ort der Harmonie zwischen Gott, Natur, Menschen und Kunst sein – also zwischen «dem Schöpfer, der Schöpfung, Gottes Geschöpfen und der menschlichen Schöpfung» wie Novizin Judith Samson ausführte. Auch sind die Gärten den Kriterien für Nachhaltigkeit und Ökologie verpflichtet. So wachsen im Fahrer Garten einheimische Gemüse, Stauden und Kräuter, aber auch Raritäten wie Haferwurz oder Erdbeerspinat. Schwester Beatrice pflegt die Pflanzen mit Fachwissen, Sorgfalt und Begeisterung, so dass der historische Garten ein Anziehungspunkt für viele Besucherinnen und Besucher ist. Eine zentrale Rolle im Laudato si’-Garten des Klosters spielen Texte von Silja Walter, welche das Thema «Schöpfung» immer wieder ver-dichtete. Auf zehn Tafeln entlang der Gartenmauern tritt die Lyrik von Silja Walter in Dialog mit Zitaten von Papst Franziskus aus der Enzyklika «Laudato si’».

Der Laudato si’-Garten im Kloster Fahr ist jederzeit öffentlich zugänglich. Ab Juni 2021 wird Novizin Judith Samson schöpfungstheologische Führungen und Schwester Beatrice Beerli «Gartenführungen» anbieten. In der nächsten Print-Ausgabe des Pfarrblatts Horizonte wird der Garten im Kloster Fahr detailliert vorgestellt.

Sakristan/in (50%), Baden-Ennetbaden

  • Die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Baden-Ennetbaden sucht per 1. September 2021 oder nach Vereinbarung eine Sakristanin/einen Sakristan für die Pfarrei St. Michael, Ennetbaden.

Aufgaben

  • Vorbereitung des Kirchenraumes und der liturgischen Geräte für den Gottesdienst
  • Betreuung der Gottesdienste, Taufen, Beerdigungen
  • Pflege-, Reinigungs- und Umgebungsarbeiten
  • Pflege und Betreuung der liturgischen Gewänder und Geräte
  • Blumenschmuck und Dekoration
  • Öffnen und Schliessen der Kirche und Krypta

Voraussetzungen

  • Freude am Kontakt mit Menschen und Diskretion
  • Interesse am kirchlichen Geschehen
  • Bereitschaft zum Dienst an Wochenenden und Feiertagen sowie Flexibilität in den Arbeitszeiten
  • Sie haben den schweizerischen Sakristanenkurs besucht (oder sind bereit diesen zu absolvieren)
  • Idealerweise haben Sie Wohnsitz in unserer Kirchgemeinde oder in der nahen Region

Wir bieten

  • Eine interessante, krisensichere und vielseitige Aufgabe in einem loyalen Team
  • Auf Wunsch ein schönes Zuhause in einer 3.5-Zimmer-Dienstwohnung in der Nähe der Kirche in Ennetbaden
  • Zeitgemässe Anstellungsbedingungen

Auskunft

Susanne Obrist, Kirchengutsverwalterin, T 056 222 70 83

Bewerbung

bitte per E-Mail an die Kirchengutsverwalterin:

Auf neuen Wegen zur Firmung

  • Der Firmweg ist unter den nach wie vor herrschenden Coronabedingungen um einiges komplizierter und langwieriger geworden.
  • Am Beispiel zweier Firmjahrgänge aus dem Pastoralraum Zurzach­Studenland zeigt sich, welche Hindernisse den Firmanden und ihren Begleitern im Weg standen – und wie diese überwunden wurden.
  • Vielleicht nutzt es aber auch der Bindung junger Katholiken an ihre Kirche, wenn sie sich ihr Firmsakrament gewissermassen verdienen müssen.


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Musikalische Leitung

Ambitionierter Gsopelchor aus dem Grossraum Baden, mit Konzerterfahrung und grooviger Band, sucht eine musikalische Leiterin/einen musikalischen Leiter.

Voraussetzungen

Solide Ausbildung und richtiger Zugang zur Gospel Musik.

Auskunft

T 079 476 48 13

Wohnkompetenzen von Geflüchteten fördern

In Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau lanciert Caritas Aargau im Sommer 2021 mit «Wohnstart» ein neues Freiwilligenprojekt zur Förderung von Wohnkompetenzen. Es richtet sich an Menschen aus dem Flüchtlingsbereich, welche seit kurzem in einer eigenen Wohnung im Kanton Aargau leben. Aktuell sucht das Hilfswerk interessierte Freiwillige. 

Für Menschen aus dem Flüchtlingsbereich ist es eine grosse Herausforderung, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden. Schon bald nach dem Wohnungsbezug treten Unsicherheiten auf: Was ist eine «Hausordnung», wie werden Geräte gepflegt und wo entsorgt man den Müll? Wo bekomme ich Informationen? Welche Rechte und Pflichten habe ich? Das Hilfswerk, das seit Jahren in der Beratung und Begleitung von Flüchtlingen tätig ist, erlebt immer wieder, dass im Bereich Wohnen ein grosser Bedarf an Grundwissen besteht. Mit Hilfe von Freiwilligen nimmt sich Caritas Aargau des Themas an: Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren sollen im Projekt «Wohnstart» Familien oder Einzelpersonen in ihrer Wohnung besuchen und ihnen praktische Informationen und Know-how vermitteln.

«Mit dem Projekt Wohnstart wollen wir möglichen Schwierigkeiten im Bereich Wohnen vorbeugen, sei es im Umgang mit der Infrastruktur oder im Umgang mit der Nachbarschaft und Vermietenden», sagt Projektleiter Stephan Frei. «Gleichzeitig erhalten die Flüchtlinge wertvolle Hinweise, wie man umwelt- und budgetschonend einen Haushalt führt. Für die Flüchtlinge ist dies eine sehr wertvolle Unterstützung auf dem Weg zur Integration.»

Caritas Aargau ist aktuell auf der Suche nach Freiwilligen, die sich etwa für die Dauer eines Jahres im Projekt engagieren möchten. Freiwillige erhalten eine Einführung und werden je nach Wunsch und Bedarf von Caritas begleitet. Unter www.caritas-aargau.ch/wohnstart finden Interessierte weitere Informationen zum Projekt. 

Junia-Initiative: Weiterdenken im Kloster Fahr

Zum Gedenktag der Apostolin Junia ruft die Junia-Initiative Interessierte zur Unterstützung auf. Wie kath.ch berichtet, organisiert die Initiative am Donnerstag, 17. Juni einen «Quellentag» im Kloster Fahr. Abends zuvor finden in verschiedenen Pfarreien Junia-Vigilfeiern statt. Der «Quellentag» steht unter dem Motto «Kräfte bündeln, lustvoll austauschen, einander stärken». Rund 40 Personen hätten sich angemeldet, sagte Charlotte Küng-Bless am 12. Mai im Interview im Pfarrblatt Bern. Küng-Bless ist Mitinitiantin der Junia-Initiative. Diese hat sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, den Schweizer Bischöfen zur sakramentalen Sendung bereite Frauen vorzuschlagen. Die Hälfte der Teilnehmenden am Quellentag komme von ausserhalb der Junia-Initiative, sagte Küng-Bless. Darunter «überraschend viele Männer». Diskutiert werden soll im Kloster Fahr unter anderem, wie die Initiative ihre Strahlkraft nach aussen stärken kann. Eine weitere Idee sei, die Kirchgemeinden zu ermutigen, den Gleichstellungsartikel in ihre Statuten aufzunehmen, den die Kirchen beider Basel 2014 angenommen haben.

Eine leere Kirche voller Geschichten

  • Für Abenteuer, Entdeckungen und kunsthistorische Aha-Erlebnisse braucht es keine weite Reise: Geschichtsträchtige Orte mit besonderer Spiritualität gibt es gleich um die Ecke.
  • Zum Beispiel die Klosterkirche Königsfelden, die zum «Museum Aargau» gehört.
  • Horizonte unternahm eine Führung mit Kindern durch die Kirche, in der die grossen Ereignisse der europäischen Geschichte ihre Spuren hinterlassen haben.

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Vortrag: Priesteramt radikal neu denken

Am 20. Mai 2021, von 19.30 – 21.00 Uhr, hält Generalvikariatsrat Dr. Christian Hennecke im Auftrag des Klaus Hemmerle Forums ein Zoomreferat zum Thema «(Priester)Amt neu denken – Jenseits der rituellen Sackgassen». Schnellentschlossene können sich noch bis 16. Mai über diese Mailadresse anmelden: . Die Anmeldung ist nur über diese Mailadresse möglich. Der Vortrag möchte eine neue Perspektive eröffnen für das Verstehen des Amtes und für eine Entwicklung des kirchlichen Amtes in einer Kirche der Zukunft. Natürlich sind Nachfragen und eine anschließende Diskussion gewünscht. Dazu steht im Einladungstext: «Die Diskussion, die wir gewohnheitsmässig erleben, folgt den routinierten Gleisen. Und den gewohnten Auseinandersetzungen. Der synodale Weg thematisiert den priesterlichen Lebensstil und auch die Frage nach der Macht. Im Hintergrund stehen Bilder einer klerikalen Kirche. Gehört ein ‹Oben-Unten› wesentlich zur theologischen Tradition des katholischen Amtsverständnisses? Gehört das Dual ‹Priester-Laien› dazu? Was heißt hier überhaupt ‹Leiten› im sakramentalen Dienstamt? Welche Missverständnisse sind klärbar? Welche Diskussionen führen seit Jahrzehnten in die Sackgasse?» Auf Fragen wie diese gilt es, Antworten zu finden.

Gute Nachbarschaft kann vieles heissen

Benevol bewirbt Tag der Nachbarn am 28. Mai

Am 28. Mai findet nicht nur schweizweit die Lange Nacht der Kirchen statt, sondern auch ganz Europa feiert diesen Tag als Tag der Nachbarn. Benevol Aargau, das Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit im Kanton Aargau, bewirbt in seiner jüngsten Pressemitteilung diesen Tag als eine passende Gelegenheit, gute Nachbarschaft zu pflegen und so die Herausforderungen des Alltags zu meistern: «Den besonderen Umständen entsprechend, soll der Tag auch in diesem Jahr klein aber fein gestaltet werden. Lassen Sie dabei Ihre Phantasie spielen. Warum nicht eine Karte schreiben und sich für allfällige Hilfe in den vergangenen Monaten bedanken? Vielleicht mit einem selbstgebackenen Kuchen oder einem Blumenstrauss. Oder wie wäre es, an der Nachbarstür zu klingen und zu einem gemeinsamen Spaziergang einzuladen? Auch ein Balkonkonzert könnte eine erfrischende Überraschung sein. Natürlich können Sie auch ein paar Nachbarn in Ihren Garten einladen, ohne die Abstandsregeln zu verletzen. Und falls Sie Kinder haben, beziehen Sie diese mit ein: Zeichnungen für die Türen oder den Gartenzaun erheitern das Gemüt, genauso wie mit Kreide bunt bemalte Strassen. Werden Sie am 28. Mai aktiv – es muss ja nichts Grosses sein!» Mehr Informationen gibt es auf der Website von benevol Aargau und zum Tag der Nachbarn hier.

Co-Piloten haben eingecheckt

  • Das Mentoringprojekt Co-Pilot der Caritas Aargau hat in Wohlen einen neuen Standort eröffnet.
  • Am 10. Mai konnten sich interessierte Co-Piloten virensicher via Zoom über das Projekt informieren.
  • Wer sich jetzt noch spontan anmeldet, kann am 17. Mai bereits am ersten Einführungsabend teilnehmen.

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Der Stadtrundgang «Voll unterschti» ist unbequem, aber lehrreich

  • Im Jahr 2017 lancierte die Caritas Aargau Stadtrundgänge zum Thema Armut. Im Projekt «Unten durch» vermittelten Schauspielerinnen und Schauspieler dem Publikum auf packende Weise, was es heisst, arm zu sein.
  • Vor zwei Jahren entwickelte die Caritas das Projekt weiter. Die so entstandenen Stadtrundgänge «voll unterschti» sind auf Jugendliche zugeschnitten.
  • Ein Besuch an einem Rundgang in Baden zeigt, dass die interaktive Form die jungen Teilnehmenden herausfordert. Der Abend ist nicht bequem, aber lehrreich.
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«Eklärungsregelung» für Organspenden

Am 5. Mai 2021, hat der Nationalrat die Initiative und den Gegenvorschlag zur Organspende, die eine mutmassliche Zustimmung vorsehen, angenommen. Die Kommission für Bioethik der Schweizer Bischofskonferenz (KBSBK) schlägt einen dritten, ethischeren Weg vor: die Einführung einer «Erklärungsregelung». Die Lösung einer «Erklärungsregelung», bei der die Bevölkerung regelmässig aufgefordert würde, der Organspende zu widersprechen, ihr zuzustimmen, den Willen dazu nicht zu äussern oder den Entscheid an eine Vertrauensperson zu delegieren, wäre sowohl aus ethischer Sicht als auch in Bezug auf ihre Wirksamkeit die bessere Lösung. Über eine Aufklärung der Bevölkerung könnte die Zahl der Spenden auf diese Weise erhöht werden, jede einzelne Person könnte frei entscheiden, und den Angehörigen könnte diese schwierige Entscheidung abgenommen werden. Die KBSBK fordert den Ständerat daher nachdrücklich auf, einen echten Gegenvorschlag zu machen, indem er das ethische und effektivere System der «Erklärungsregelung», einführt. Zum vollständigen Artikel der KBSBK geht es hier.

Katechet/in, Religionslehrperson 4.-6. Klasse (16-20%), Pastoralraum Bremgarten-Reusstal

Der Pastoralraum Bremgarten-Reusstal, mit den Pfarreien Jonen, Lunkofen, Zufikon, Hermetschwil-Staffeln und Bremgarten sucht per 1. August oder nach Vereinbarung eine Katechetin/einen Katecheten.

Voraussetzungen

  • Ausbildung KIL/RPI/ForModula oder ähnliche Ausbildung oder
  • Neueinsteiger/in, der/die eine Ausbildung starten möchte
  • Freude am Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Mitarbeit im Katecheseteam
  • Verwurzelung im christlichen Glauben
  • gute Deutschkenntnisse

Wir bieten

  • Eine interessante, vielfältige und selbstständige Tätigkeit
  • gute Einarbeitung
  • bei Neueinseiger/in kann die Katecheseverantwortliche Unterstützung anbieten
  • Zusammenarbeit in einem motivierten Katecheseteam
  • zeitgemässe Anstellungsbedingungen

Auskunft

Sandra Ruppli, Fachverantwortung Katechese, T 077 482 05 13, sandra.ruppli@pr-bremgarten-reusstal

Bewerbung

Pastoralraum Bremgarten-Reusstal, Pfarrgasse 4, 5620 Bremgarten, ">