Würdevoll Abschied nehmen von einem früh verstorbenen Kind. Das ermöglichen trauernden Eltern drei Frauen, die aus gespendeten Brautkleidern sogenannte «Engelskleider» nähen.
Ihre Idee und ihre Kreationen kommen so gut an, dass sie kaum noch nachkommen mit der Herstellung von Kleidchen, Bettchen und Cocoons.
Für ihr nicht gewinnorientiertes Angebot erhielten die Macherinnen von Engelskleider.ch dieses Jahr den G&G-Award des Schweizer Fernsehens.
Wenn die pastorale und die staatskirchenrechtliche Seite der Kirche in Streit geraten, wie jüngst wieder in Gebenstorf-Turgi oder in Bad Zurzach, dann taucht schnell einmal die Frage auf, ob solche Probleme nicht systemimmanent sind.
Horizonte hat aus diesem Grund bei Vertretern beider Seiten des sogenannten dualen Systems nachgefragt, wie sie das Konfliktpotenzial dieser weltweit einzigartigen Schweizer Kirchenstruktur einschätzen.
Im fünften und letzten Teil dieser Reihe erklärt der langjährige Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz, Daniel Kosch, was für das duale System spricht.
Sie waren die Heldinnen der ersten Staffel «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche», im Herbst 2007.
Jedes Jahr treffen sich die Landfrauen der ersten Staffel, zusammen mit ihren Männern und in der Reihenfolge ihres Auftritts in der Sendung, bei einer von ihnen zu Hause, um bei einem feinen Essen die Erinnerung an die gemeinsame Fernsehzeit hochleben zu lassen.
Horizonte durfte dieses Jahr bei Antonia Rudin in Ziefen (BL) dabeisein und wollte erfahren, ob der Glaube und der Gottesbezug in der Landwirtschaft heute überhaupt noch eine Rolle spielen.
Der Papst lädt ein zur Synode 2023, unter dem Motto: «Für eine synodale Kirche – Gemeinschaft, Teilhabe und Sendung».
Um den synodalen Prozess in Gang zu bringen, haben sich die Bistümer Basel, St. Gallen und Chur zusammengetan, um mit der Aktion wir-sind-ohr.ch die Stimmen der Kirchenbasis einzufangen.
Vom 17. Oktober bis 30. November 2021 sammelt das Meinungsforschungsinstitut gfs.bern im Auftrag der Bistümer die Vorschläge des Kirchenvolkes ein.
«Das sind gewaltige Themen, die Monate, wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen», antwortete der Historiker Pirmin Meier auf die Anfrage von Horizonte, welche biblisch-symbolischen Bezüge es in der Pflanzenwelt gebe.
Trotzdem wagt er in diesem Artikel den Versuch, das bunt blühende und bisweilen wild wuchernde Thema zu umreissen.
Eine Tour d’Horizon über die Symbol- und Heilkraft von Blumen und Kräutern – biblisch-religiös, mystisch und volksfromm.
Thomas Belz kann in Johann Sebastian Bachs Kompositionen, Notizen und Zeichnungen das christliche Fundament der Musik aufzeigen.
Nicht nur kompositorisch, auch zeichnerisch hat Bach die Botschaften seiner Musik verdeutlicht.
Seit mehr als zehn Jahren schon erforscht Thomas Belz den Einfluss des Christentums auf die abendländische Musik. Im zweiten Teil unserer Serie «Musik und Kirche» liegt der Fokus ganz auf dem Werk des Musikgiganten Johann Sebastian Bach.
40 Tage vor Ostern beginnt im kirchlichen Kalender die vorösterliche Busszeit, auch Fastenzeit genannt.
Wieso aber gibt es die Fastenzeit und was hat es damit auf sich?
Wir haben Sabine Rüede, eine Teilnehmerin der Fastengruppe «break out», getroffen und nachgefragt, weshalb sie Jahr für Jahr eine Woche lang zu Fruchtsaft und klarer Brühe greift.
Im ersten grossen Videointerview von Horizonte, steht Kirchenratspräsident Luc Humbel dem Redaktionsleiter des Aargauer Pfarrblatts Horizonte Rede und Antwort.
Anlass für das Interview waren die jüngst veröffentlichten Mitgliederzahlen der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau, die im vergangenen Jahr wieder um zwei Prozent gesunken sind.
Für Luc Humbel kein Grund, schwarz zu sehen. Er weiss um die Stärken der katholischen Kirche und glaubt an deren Aufgaben, die sie zum Wohl der Menschen erfüllt.
Nach einem alten Brauch ziehen zum Fest der Heiligen Dreikönige Kinder als Sternsinger von Haus zu Haus. Sie bringen ein Ständchen dar, segnen das Haus und sammeln für einen guten Zweck.
Dieses Jahr durften die Sternsinger jedoch nicht singen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat aufgrund der aktuellen Coronasituation ein öffentliches Singverbot verhängt.
Viele Pastoralräume mussten daraufhin das Sternsingen absagen. Nicht so der Pastoralraum Region Lenzburg und die Sternsinger aus Seon. Horizonte hat die cleveren Könige auf ihrer Tour begleitet.
2020 war ein Jahr voll mit schlechten Nachrichten, Lockdowns und fatalen Folgen für die Wirtschaft. Das schrie nach einem Song, der unseren Hoffnungen auf Besserung Ausdruck verlieh.
Kgaogelo Moagi, ein Südafrikaner, hat diesen Song geschrieben. Ein «One-Hit-Wonder». Der Mann ist in armen Verhältnissen in Südafrika aufgewachsen, inzwischen lebt er in der Hauptstadt und ist als DJ Master KG bekannt.
«Jerusalema» hat sich inzwischen auf der ganzen Welt zum Hoffnungssong von Corona entwickelt und verzeichnet auf Youtube 200 Millionen Klicks. Horizonte wollte mehr über diesen Song erfahren…
Während des Lockdowns und infolge der Personenbeschränkungen für Gottesdienste werden immer mehr Gottesdienste übers Internet übertragen. Das Angebot dürfte auch über die Corona-Pandemie Bestand haben.
Horizonte hat als einziges Schweizer Kirchenmedium ein professionelles Video-Team aufgebaut, das seit diesem Frühjahr im Einsatz steht und für die Aargauer Pfarreien zu kostengünstigen Konditionen Gottesdienste überträgt.
Die engmaschigen Schutzvorgaben von Seiten des Bundes und der Kantone im Zuge der Zweiten Corona-Welle machen den Kirchen schwer zu schaffen. Überall werden Gottesdienste und Anlässe für Familien und Senioren abgesagt.
Die Handhabe ist längst nicht einheitlich. Während Seniorenanlässe in den einen Pfarreien abgesagt werden, finden sie andernorts statt.
Sorge bereitet vielen Seelsorgenden das anstehende Weihnachtsfest. Vieles wird nicht in gewohnter Art und Weise stattfinden. Manche Seelsorgende befürchten nachhaltigen Schaden.
Die Beschränkung der öffentlichen Veranstaltungen auf 50 Personen ermöglicht es, dass Gottesdienste zumindest vorerst weiter stattfinden können. Auch für den Religionsunterricht ergeben sich keine weiterreichenden Veränderungen.
Gleichwohl haben die erlassenen Massnahmen einschneidende Konsequenzen für das bevorstehende Allerheiligenwochenende – besonders in den grösseren Stadtpfarreien.
Musikalisch werden die getroffenen Massnahmen insofern spürbar sein, als dass Hobby-Chöre, also auch Kirchenchöre, bis auf Weiteres weder proben noch auftreten dürfen.
Alle zwei Jahre zeichnen die Aargauer Landeskirchen in Zusammenarbeit mit benevol Aargau Sozialprojekte aus, welche Anerkennung für ihr soziales Engagement erhalten sollen.
26 Projekte waren dieses Jahr im Rennen, 5 Sozialprojekte durften am letzten Dienstag einen Scheck entgegennehmen. Gesamthaft sponsern die Aargauer Landeskirchen und benevol Aargau 18’000 Franken für die Gewinner.
Horizonte war bei der Verkündung dabei und hat den Verein Prozessor besucht.