Vergoldetes Schweigen

Rund 70 Prozent des weltweiten Goldes werden hierzulande raffiniert. Die Schweizer Regierung schützte die Branche bis vor kurzem mit der Geheimhaltung von Importstatistiken und wehrt sich weiterhin gegen mehr Transparenz. Das katholische Hilfswerk Fastenopfer und seine Partner setzen sich mit der Konzernverantwortungsinitiative dafür ein, dass die verarbeitende Goldindustrie künftig auch für die Einhaltung der Menschenrechte in den Abbaugebieten gerade stehen muss.
Weiterlesen

Zufluchtsraum Kirche

In Lausanne und Basel verschanzen sich abgewiesene Asylbewerber in besetzen Kirchen und berufen sich auf das Kirchenasyl. Ein Vorgehen, dass Schule machen könnte, wenn die Schweiz gegenüber Asylsuchenden einen härteren Kurs fährt. Im Aargau haben sich einzelne Seelsorgende sowie Vertreter von Flüchtlingsorganisationen mit der «Was wäre wenn»-Frage beschäftigt. Weiterlesen

«Eine Kirche ohne die Frauen – das wäre ein Irrsinn!»

Eine postmoderne Katholikin, eine Klosterfrau, ein Bischof und eine langjährige Pastoralassistentin präsentierten am Freitag, 19. Februar 2016, in Bern das Projekt «Kirche mit den Frauen». Dieses will dem Papst das Anliegen überbringen, dass Frauen in der katholischen Kirche in Entscheidungsprozesse einbezogen werden sollen. Hierfür pilgert eine Kerngruppe zu Fuss von St. Gallen nach Rom.
Weiterlesen

«unglaublich befreiend»

Schon in den 60er Jahren forderten visionäre Mitglieder der Synode ein Bildungszentrum für Erwachsene. Gestärkt durch den Geist des 2. Vatikanischen Konzils waren sie davon überzeugt, dass Glaubensbildung für alle notwendig ist. Dieser Enthusiasmus stand an der Wiege der katholischen Bildungsarbeit im Aargau, heute besser bekannt unter dem Label «Bildung und Propstei»

Weiterlesen

«Nacht der Begegnungen – Nacht der Lichter»

Ein Anlass für Jugendliche und Erwachsene. Aus 9 Begegnungsateliers mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Lebensbereichen können zwei ausgewählt werden.

Dies ist eine Veranstaltung der Pfarreien Dottikon, Fischbach-Göslikon, Hägglingen, Niederwil, Waltenschwil und Wohlen (zukünftiger Pastoralraum «Unteres Freiamt»). Weitere Informationen: www.pfarreiwohlen.ch

Eine Million für eine Million

Rund eine Million Franken generiert Fastenopfer im Rahmen der Ökumenischen Kampagne im Aargau. Das kann sich im direkten Vergleich mit Zürich sehen lassen. Die Katholiken in den beiden Basel sowie in Luzern sind allerdings grosszügiger. Eine Hochrechnung der Horizonte-Redaktion zeigt überdies: Aus dem Fricktal und dem Zurzibiet kommt ein Drittel des gesamten Spendenbetrags aus dem Aargau. Weiterlesen

«Footloose» im Aargau

Im 80er-Jahre-Kult-Streifen «Footloose» kämpft ein Rockliebhaber in einer Kleinstadt gegen das von einem Reverend verhängte Tanzverbot. Gut 30 Jahre später kämpfen im Aargau die Piraten für eine Liberalisierung des Gastgewerbegesetzes. Unterstützt werden sie von mehreren politischen Parteien und Verbänden. Eine Erkundungstour in Baden zeigt: Es geht nicht nur um längere Öffnungszeiten, sondern auch darum, welchen Stellenwert kirchliche Feiertage heute noch haben. Weiterlesen

Der fast verschlafene Angriff auf die Menschenwürde

Mit der Durchsetzungsinitiative, über die das Schweizer Stimmvolk am 28. Februar abstimmt, kämpft die SVP für die konsequente Ausweisung krimineller Ausländer. «Notwendig», meint der Aargauer-Parteisekretär Pascal Furer. «Zutiefst unchristlich und menschenverachtend», warnt der renommierte katholische Sozialethiker Thomas Wallimann-Sasaki. Weiterlesen

Kirche muss Finger in offene Wunden legen

Mit der Konzernverantwortungsinitiative unterstützten die kirchlichen Hilfswerke Fastenopfer und Brot für alle während ihrer Ökumenischen Kampagne erstmals eine Volksinitiative. Sollen sich die Hilfswerke und die Kirchen politisch einmischen? Dazu äussert sich Leo Karrer, emeritierter Professor für Pastoraltheologie der Universität Freiburg, im Interview. Weiterlesen

Leserreise Usbekistan

Usbekistan an der Seidenstrasse liegt am Weg zwischen Persien und Indien. «Horizonte» bietet dazu vom 2. bis 11. Oktober 2016 eine Leserreise an. Vieles im Land erinnert an Persien, die Medresen, Moscheen und Paläste. Usbekistan ist ein islamisches Land, aber mit eigener Prägung. Wir besuchen Taschkent, die Hauptstadt, und reisen weiter nach Samarkand, Buchara und Chiwa. Während die Hauptstadt noch stark an die frühere Sowjetzeit erinnert, begegnen wir an den anderen Orten den «alten Persern und Indern». Uns interessiert auch die Situation der Christen im Land. Reiseleitung und Anmeldung: Dr. Martin Brander, Postfach 7, 4805 Brittnau, Telefon 062 508 02 66, . Programm ab Mitte Februar erhältlich, Interessierte können sich bereits melden, Teilnehmerzahl beschränkt.

Zangiota-Mausoleum

Drei Perlen an der Seidenstrasse

Usbekistan, Samarkand – das ist die Seidenstrasse, jedenfalls ein Teil davon. Nur schon die Architektur erinnert an eine hochstehende Kultur. Dahinter steht ein spannender gegenseitiger Austausch zwischen Persien und Indien. Grundlage war der Handel, mittransportiert wurden immer auch Ideen aus Kunst, Architektur, Politik, Philosophie und Religion. Die Leserreise nach Usbekistan zeigt einen weiten Horizont und eine Geschichte, die in manchem an heutige Auseinandersetzungen erinnert. Weiterlesen