Pastoralraumerrichtung Region Mellingen

  • Vor rund einem Jahr gab Felix Gmür, Bischof des Bistums Basel, das «OK» für den Pastoralraum Region Mellingen.
  • Mit einem fröhlich-festlichen Gottesdienst wurden am Sonntag, 29. September, die Pfarrgemeinden Mellingen, Tägerig und Wohlenschwil-Mägenwil in besagtem Pastoralraum zusammengebracht.
  • Entgegen ursprünglicher Überlegungen ist die Pfarrgemeinde Fislisbach vorerst nicht dabei.

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100 000 demonstrieren fürs Klima

Drei Wochen vor den eidgenössischen Wahlen haben am Samstag in Bern mehrere zehntausend Personen für ein «Klima des Wandels» demonstriert. Die Organisatoren schätzten die Zahl auf gegen 100’000 Teilnehmende. Um die Dringlichkeit des Klimaschutzes akustisch zu betonen, läuteten am Samstag um 14.30 Uhr schweizweit die Glocken von zahlreichen Kirchen – in Bern diejenigen des Münsters. An mehreren Turmuhren wurde die Uhrzeit bei fünf vor zwölf angehalten. Insgesamt beteiligten sich laut den Organisatoren über 150 Kirchgemeinden an der Aktion. Die Klimademo in Bern bildete den Schweizer Schlusspunkt der «Global Week for Future», während der weltweit Aktionen und Demonstrationen stattfanden.

Kirchen an Klima-Demo

Unter dem Motto «Kl!ma des Wandels» ruft ein breites Bündnis von über 80 Organisationen und Gruppierungen aus den Bereichen Umwelt, Entwicklung, Kirche, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft zur nationalen Klima-Demo am 28.September 2019 auf. Bereits heute Freitag finden im Rahmen der internationalen Klimastreikwoche Demonstrationen in den grösseren Schweizer Städten wie Zürich, Aarau, Genf und Bern statt. Man kämpfe für eine griffige und gerechte Klimapolitik: «Drei Wochen vor den Wahlen setzen wir am 28. September als breite Klimabewegung ein kräftiges Zeichen», erklärt Stefan Salzmann, Co-Präsident Klima-Allianz und Klimaspezialist von Fastenopfer.

Aargauer Seelsorgende stehen politisch links

  • Im Oktober sind National- und Ständeratswahlen. Horizonte hat evaluiert, wie sich Aargauer Seelsorgende politisch positionieren.
  • Sind kirchliche Mandatsträger wirklich politisch so links, wie ihnen von den bürgerlichen Parteien vorgeworfen wird? Das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage zeigt: Ja. Überraschende Erkenntnisse gibt es gleichwohl.

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Ernüchternde Gesprächsbilanz

Die Theologinnen und Theologen für «eine Kirche umfassender Gleichwertigkeit» blicken nach drei Monaten ernüchtert auf das Gespräch mit Bischof Felix Gmür zurück. Am 19. Juni hatte das Gespräch mit Bischof Felix Gmür und Generalvikar Markus Thüring stattgefunden, zu dem eine Gruppe von fünf Theologinnen und zwei Theologen eingeladen worden war. Sie hatten umfassende Reformen von den Schweizer Bischöfen gefordert. Das Ziel sei gewesen, die beiden Kirchenvertreter als Bundesgenossen für einen gemeinsamen Weg hin zu konkreten erfahrbaren Veränderungen um des Evangeliums Willen zu gewinnen. «Heute spüren wir noch deutlicher, dass wir nicht Seite an Seite stehen, um durch alle Kirchenskandale hindurch den Dienst und die Freude am Evangelium ganz neu zu gestalten. Es fühlt sich für uns eher so an, dass das Gespräch umsonst war.» Man wolle aber gleichwohl an den gestellten Forderungen festhalten und dranbleiben, heisst es in einer Medienmitteilung.

Diese Kollekten schützen Priester und Sozialstaat

  • Nach dem Bettagsopfer für Seelsorger und Pfarreien in Notlagen wird am 29. September für Priester und Diakone in finanzieller Not gesammelt.
  • «Finanzielle Härtefälle» und «ausserordentliche Aufwendungen»: Verstehen die Gläubigen jeweils, wofür die Kollekten im Gottesdienst aufgenommen werden? Wird das ausreichend erklärt? Horizonte hat nachgefragt: Antworten gibt’s im Video zu diesem Beitrag.

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Kirchen unterstützen Klimastreik am Samstag

Am 28. September 2019 findet in Bern eine nationale Klimademonstration statt. Sie hat in kirchlichen Kreisen grossen Rückhalt. Denn in über zweihundert Kirchen werden die Kirchenglocken läuten oder die Turmuhr wird um «5 vor 12» stehen bleiben. Dies als Zeichen für die Dringlichkeit des Klimaschutzes. Zur Aktion aufgerufen haben unter anderen Brot für alle, Fastenopfer, die Evangelischen Frauen Schweiz, der Schweizerische Katholische Frauenbund, HEKS sowie oeku Kirche und Umwelt. In den Kantonen Zürich und Bern hat der Aufruf zudem die Unterstützung der Kantonalkirchen gefunden. So verabschiedete die reformierte Kirchensynode Zürich Ende Juni eine Resolution «Handeln gegen den Klimawandel». In Bern stellt sich der Synodalrat in einem neuen Standpunkt hinter die Forderungen der Jugend zum Schutz des Klimas. Einzelne Kirchgemeinden läuten nicht nur die Glocken, sondern führen Andachten durch oder fahren gemeinsam zur Demonstration nach Bern.

Schweizer Bischöfe planen Erneuerungsprozess

Das Thema «Erneuerung der Kirche» war Schwerpunkt der 325. Vollversammlung der Schweizer Bischofskonferenz vom 16. bis 18. September in St. Maurice. Eine aus zwei bis drei Personen bestehende Steuerungsgruppe soll einen «Prozess zur Erneuerung der Kirche» planen, gab SBK-Präsident Felix Gmür an der Medienorientierung bekannt. Namen könne die SBK derzeit noch nicht bekanntgeben. Aber es sei klar, dass die Steuerungsgruppe Personen aus der Deutsch-, Westschweiz und dem Tessin enthalten und beide Geschlechter vertreten sein sollen. Ziel des Prozesses sei es, die aktuelle Glaubwürdigkeitskrise zu überwinden. «Wir sehen, dass vielerorts die Frustration hoch ist», so Felix Gmür. Der SBK-Präsident sagte aber auch, dass man sich genug Zeit für den Prozess lassen wolle, wie es in der Schweiz üblich sei nach dem Motto: «Was lange währt, wird endlich gut.» Einen Terminplan für den Prozess gibt es laut SBK noch nicht. Dieser werde von der Steuerungsgruppe definiert, sobald diese ihre Arbeit aufgenommen habe.

«Schön, dass DU da bist» – Der Babykoffer

  • Seit Juli 2019 begrüsst die katholische Kirche im Pastoralraum Region Brugg-Windisch alle katholisch gemeldeten Neugeborenen mit einem Willkommenskoffer.
  • Die frischgebackenen Eltern werden angeschrieben und um einen Terminvorschlag gebeten. Dann schaut eine freiwillige Mitarbeiterin der Gruppe Familienvielfalt bei der Familie vorbei. Horizonte begleitete einen Besuch. Weiterlesen

Kirchenuhren sollen am 28. September stehen bleiben

Am 28. September findet die nationale Klima-Demo in Bern statt. Zu dieser laden eine ganze Reihe von Organisationen ein. Die kirchlichen Hilfswerke sind über die gemeinsame entwicklungspolitische Plattform «Alliance Sud» im Organisationskomitee vertreten. Die Botschaft der Demonstrierenden vor dem Bundeshaus soll auch in den Pfarreien sichtbar werden. Der Verein «oeku Kirche und Umwelt» ruft die Pfarreien auf, am übernächsten Samstag um 14.30 Uhr die Glocken zu läuten. Die Turmuhren sollen auf «fünf vor zwölf» blockiert werden. Auf diese Weise könnten die Pfarreien «am Tag der nationalen Klimademonstration ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung setzen», heisst es im Aufruf des Vereins. An der Klima-Demo in Bern werden eine konsequente Klimapolitik, der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas sowie Klimagerechtigkeit gefordert. 

Deutschland: Zurechtweisung aus Rom

  • Beim Reformweg der katholischen Kirche in Deutschland treten römische Stellen auf die Bremse. Zum zweiten Mal in gut zwei Monaten haben die deutschen Bischöfe hierzu Post aus dem Vatikan bekommen.
  • Kardinal Reinhard Marx hat Kritik aus dem Vatikan am kirchlichen Reformprozess in Deutschland zurückgewiesen. Gleichzeitig will die Kirche den Weg der Erneuerung weiter gehen.

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Koptische und äthiopische Christen feiern Neujahr

Für koptische Christen in Ägypten hat am Donnerstag das Jahr 1736 begonnen. Das koptische Neujahrs- und Märtyrerfest Nairuz markiert zugleich den Beginn des ägyptischen Jahres 6261, wie das katholische Medienzentrum kath.ch berichtet. Der alt-ägyptische Sonnenkalender, dem die koptisch-orthodoxe Kirche folgt, gilt als einer der ältesten Kalendersysteme der Menschheit. Ein Jahr umfasst zwölf Monate mit je 30 Tagen sowie fünf beziehungsweise in Schaltjahren sechs Einschubtagen am Jahresende. Die Jahreszählung der Kopten beginnt mit dem Jahr 284 nach Christus. Mit dem Fest «Enkutatasch» hat auch in Äthiopien das neue Jahr begonnen. Die äthiopische Jahreszählung beginnt mit dem Jahr 7 nach Christus und folgt einem vergleichbaren Kalendersystem wie in Ägypten. Der Beginn des islamischen Jahres fiel in diesem Jahr auf den 30. August.

Bistumsjugendtreffen erneut fest in Aargauer Hand

  • «Festival der Sinne» – Unter diesem Motto sind am Sonntag rund 300 Jugendliche zwischen 14-25 Jahren aus dem gesamten Bistum Basel zum Kantonsschulgelände nach Zug gereist.
  • Dieses Jahr nahmen deutlich weniger am Bistumsjugendtreffen teil als in den Jahren zuvor. Die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kam aus dem Aargau.

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Rot zuoberst

«Gottes Liebe ist bunt» Herbert Haag Preis 2020

Der Herbert Haag Preis 2020 stellt die konstruktive Auseinandersetzung mit sexueller Vielfalt ins Zentrum. Den Preis erhalten Menschen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz zu ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung bekennen. Die Stiftung setzt sich dafür ein, dass alle vollwertig am gesellschaftlichen und kirchlichen Leben teilnehmen können. «Wir glauben, dass Gott die Menschen vielfältiger geschaffen hat, als viele sich vorstellen können. Und wir sind überzeugt, dass es den Kirchen schlecht ansteht, Gottes schöpferische Liebe einzugrenzen. Die Sexualität ist wie das Leben selbst ein Geschenk des Himmels. Solidarität und nicht Diskriminierung ist darum Christenpflicht», schreibt die Herbert Haag-Stiftung in ihrer Medienmitteilung. Mit je 10’000 Franken ausgezeichnet werden die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, die evangelisch-lutherische Pfarrerin Hedwig Porsch aus Coburg, der lutherische Theologe Ondrej Prostredník aus Bratislava und der Schweizer Autor und spirituelle Begleiter Pierre Stutz.

Eine wunderbare Verschwendung

  • Der Verein «Musikalisches Fenster» schenkt schwer kranken Menschen und ihren Angehörigen kostbare Musik.
  • Auf der Palliativstation im Spital Zofingen finden regelmässig Konzerte statt – sobald jeweils genug Spendengelder zusammen sind, wird das nächste geplant.
  • Der Vorstand arbeitet daran, das berührende Angebot in weiteren Institutionen anbieten zu können.

 

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