Weltweit sind 249 Millionen Frauen und 132 Millionen Männer in der Pflege tätig. Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der Pflegebedürftigen voraussichtlich auf 2,3 Milliarden ansteigen, wobei 0,1 Milliarden zusätzliche ältere Menschen und 0,1 Milliarden zusätzliche Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren betroffen sein werden. Frauen leisten 76,2 Prozent der gesamten unbezahlten Betreuungsarbeit und damit 3,2 Mal mehr Zeit als Männer, heisst es in der Medienmitteilung von Wirtschaft ist Care.
Internationaler Care-Day
Gemäss des Vereins «Wirtschaft ist Care» sei der grösste Wirtschaftssektor weiter unter Druck. Die lebensnotwendige Care-Arbeit brauche mehr Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund habe die UNO den 29. Oktober 2023 zum International Day of Care and Support ins Leben gerufen.
Die Care-Bewegung im deutschsprachigen Raum nimmt den Impuls auf und lädt ein, die Woche vor dem 29. Oktober, dem Internationalen Care Tag, vertieft über die Notwendigkeit einer Care-Zentrierung der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft nachzudenken.
Lesung
Die Woche startet heute, 23. Oktober 2023, mit einer Online-Lesung um 17:00 zum Buch «Um-Care. Wie Sorgearbeit die Wirtschaft revolutioniert». Für die Anmeldung zur Lesung melden Sie sich unter:
Im Gespräch
Durch die Veranstaltung führt Elisabeth Sechser, Initiatorin von CaringEconomy.Jetzt. Drei profilierte Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Texte aus dem Buch vorlesen und mit den Autorinnen Ina Praetorius und Uta Meier-Gräwe ins Gespräch kommen:
Für Deutschland: Barbara Vorsamer, Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung
Für Österreich: Elisabeth Klatzer, Politische Ökonomin, fair sorgen!
Für die Schweiz: Gabriela Allemann, Präsidentin EFS (Evangelische Frauen Schweiz)
Die Lesung, die Woche des Nachdenkens und der International Day of Care and Support seien Bausteine auf dem immer besser gepflasterten Weg hin zu einem vertieften Wissen um die notwendige sozial-ökologische Transformation des menschlichen Zusammenlebens im begrenzten Lebensraum Erde, heisst es in der Medienmitteilung.
Am 3. September 2003 wurde Irene Gassmann als Priorin des Klosters Fahr eingesetzt.
Mit einer Vesper am Sonntag, 3. September 2023, feierte Priorin Irene zusammen mit ihrer Schwesterngemeinschaft sowie zahlreichen Freundinnen und Wegbegleitern das 20-Jahr-Jubiläum.
Ein Spätsommernachmittag zu Ehren einer Frau, die das Leben liebt und das Kloster und seine Gemeinschaft umsichtig lenkt.
Das Frauenhaus Aargau-Solothurn ist als Kriseninterventionseinrichtung an 365 Tagen im Jahr für 24 Stunden geöffnet.
Es bietet Schutzplätze für zehn Frauen mit und ohne Kinder, die häusliche Gewalt erleben und eine sichere Unterkunft brauchen.
Susanne Muth, Fachstellenleiterin Diakonie, ist Vizepräsidentin im Stiftungsrat Frauenhaus. Sie hat ein Gespräch mit drei Frauenhaus-Mitarbeiterinnen geführt.
Die Fachstelle Bildung und Propstei der Römisch-Katholischen Kirche im Kanton Aargau hat ihr neues Bildungsprogramm publiziert. Zwischen Mai und August 2023 präsentiert sie rund 30 Bildungsangebote. Auf dem Programm stehen etwa eine Fastenwoche im Mai in der Propstei Wislikofen, die Teilnahme am Junia-Tag in Therwil BL oder ein Vor-Leseabend der Frauenaargau zum Thema Lust in der Stadtbibliothek Aarau.
Auch Meditationskurse, Standortbestimmung und Pilgern stehen auf dem Programm. Angesprochen sind Familien, Paare, Alleinstehende, Angehörige, Menschen in Trennung und alle, die sich für die Angebote interessieren.
Anmeldungen nimmt die Fachstelle Bildung und Propstei bis spätestens zehn Tage vor der Veranstaltung entgegen: Telefon 056 438 09 40 oder
Kinder mit grossem Schulthek auf dem Rücken rennen über den Pausenplatz des Wettinger Schulhauses Märgelacker. Die Nachmittagsschule ist aus. Nur wenige Kinder bleiben auf dem Pausenplatz. Ihre Drittklässler holt Fabienne Sterrantino gerade für den Religionsunterricht ab.
Wie feiern Eltern Silvester mit Kindern, die normalerweise um acht zu Bett gehen?
Christiane Burgert und Peter Michalik liefern Ideen, damit Gross und Klein bereichert ins neue Jahr starten können.
Die Ideensammlung «Silvester mit Kindern – Planen, Feiern, Tipps» der beiden Fachstellenmitarbeiter der Landeskirche ist ab 15.12. online hier verfügbar.
Milena Wenger, Gründerin und Geschäftsführerin von «KiZ Kinderzeit» schenkt geflüchteten Kindern unbezahlbare Momente.
Seit 2015 organisiert sie zusammen mit freiwilligen Helferinnen und Helfern wöchentliche Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche aus Aargauer Asylunterkünften.
Die Feiern machen den Skandal sichtbar, dass noch immer viele Menschen aus der katholischen Kirche ausgeschlossen werden.
Zu Beginn auf ein Jahr ausgelegt, gehen die Feiern vor der Kirchentür bereits ins vierte Jahr. Weil das Anliegen unvermindert aktuell ist, aber auch, weil die Feiern dichte Momente der Zuversicht schaffen.