- Joachim Köhn war seit 2018 Leiter der Fachstelle Katechese-Medien.
- Wie das Pfarrblatt «Horizonte» geht er dieses Jahr in Pension.
- Der Theologe denkt in seinem Text über verschiedene Horizonte nach und endet mit einer Himmelsgeschichte.
Das Katholische Medienzentrum, Fastenaktion und das Bistum Basel arbeiten für die Ökumenische Kampagne 2024 zusammen, die am Mittwoch, 14. Februar beginnt und am Sonntag, 31. März endet. Die Kampagne steht im vierten Jahr unter dem Motto der Klimagerechtigkeit. «Die Zeit drängt: Zusammenhalten, sich gegenseitig motivieren und stärken im Guten, anstatt das Fehlende, Negative und Unmögliche anzuprangern» will die koordinierte Aktion der drei Partnerinnen laut ihrer Medienmitteilung.
Die drei katholischen Medienzentren haben dazu gemeinsam Videos produziert, die nachhaltige Initiativen aus den drei Landesteilen vorstellen. Ihre Veröffentlichung Anfang Februar ist der Auftakt zur gemeinsamen Aktion. Im März folgen drei Zoom-Abende, die das Thema Nachhaltigkeit wiederum aus verschiedenen Blickwinkeln thematisieren. Die Veranstaltungen finden online auf Zoom jeweils an einem Donnerstagen statt und dauern rund eine Dreiviertelstunde. Die Daten sehen Sie unten bei den betreffenden Veranstaltungen.
Mit folgendem Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen:
https://us06web.zoom.us/j/82781450585?pwd=T6jz74lTIouJOvGVTPEW39basFBPvA.1
Mit Isabelle Senn, Theologin, Landeskirche Aargau und Romana Büchel, Fachperson Kultur und Religion bei Fastenaktion
Moderator: Detlef Hecking, Bistum Basel
Mit Priorin Irene Gassmann, Kloster Fahr und Lukas Fries, Gemeinschaft Sunnehügel
Moderatorin: Andrea Gisler, Fastenaktion
Mit Dominique Weber, Fastenaktion für Klimagespräche
Moderator: Matthias Dörnenburg, Fastenaktion
Heute beginnt die Bischofssynode in Rom. Über 350 Vertreterinnen und Vertreter der römisch-katholischen Kirche aus der ganzen Welt nehmen an dieser Versammlung teil. Aus der Schweiz sind das Helena Jeppesen als Laienvertreterin der Kirche Europas. Claire Jonard nimmt als Moderatorin teil. Die geweihte Jungfrau ist seit Jahren in der Jugendpastoral tätig. Bischof Felix Gmür vertritt die Schweizer Bischöfe als Präsident der Schweizer Bischofskonferenz. Erstmals in der Geschichte der Synoden haben Laiinnen und Laien auch ein Stimmrecht an der Synode.
Die Weltsynode sei ein wichtiger Schritt im «Synodalen Prozess», heisst es in der Medienmitteilung der Schweizer Bischofskonferenz. Der Prozess nahm vor zwei Jahren in Rom seinen Anfang. Mit Gesprächen in Basisgruppen konnten sich auch die Menschen in den Pfarreien in diesen Prozess einbringen. Die Resultate wurden national weiterbesprochen und flossen in die kontinentalen Synoden ein.
Das Ziel dieses Prozesses und die Forderung von Papst Franziskus sei es, dass die Kirche synodaler und damit inklusiver werde. Darum geht es auch an der XVI. Generalversammlung der Bischofssynode, die bis zum 29. Oktober dauern wird. Papst Franziskus habe betont, dass der geistliche Prozess der Synode nicht der Logik eines Parlamentes folge. Vielmehr gehe es um das Hören aufeinander und auf den Heiligen Geist. Damit solle ein wirkliches Verständnis zwischen divergierenden Meinungen und unterschiedlichen Erwartungen geschaffen werden können.
Die Schweizer Bischofskonferenz hofft, «dass die Synode in diesem Sinne Inspiration für eine Haltung des Hörens sowie des ‚gemeinsamen Gehens‘ auf einem Weg zu einer weniger klerikalistischen, dafür geschwisterlichen und vom Heiligen Geist getragenen Kirche bieten kann».
Die Teilnehmenden sind bereits seit dem 30. September in Rom versammelt. Den Auftakt zur Synode bildete ein ökumenisches Gebet auf dem Petersplatz, gefolgt von einer zweitägigen spirituellen Retraite. Heute Morgen, 4. Oktober, wurde die Synode mit einer Messe offiziell eröffnet. Eine zweite Synodenversammlung ist bereits für den Herbst 2024 geplant.