In der Natur begegnen sie Gott

  • Sie waren die Heldinnen der ersten Staffel «SRF bi de Lüt – Landfrauenküche», im Herbst 2007.
  • Jedes Jahr treffen sich die Landfrauen der ersten Staffel, zusammen mit ihren Männern und in der Reihenfolge ihres Auftritts in der Sendung, bei einer von ihnen zu Hause, um bei einem feinen Essen die Erinnerung an die gemeinsame Fernsehzeit hochleben zu lassen.
  • Horizonte durfte dieses Jahr bei Antonia Rudin in Ziefen (BL) dabeisein und wollte erfahren, ob der Glaube und der Gottesbezug in der Landwirtschaft heute überhaupt noch eine Rolle spielen.
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«Wir verkommen zu einer Empörungsgesellschaft»

  • Im vergangenen Kirchenjahr hat der Badener Cartoonist und Künstler Roman Hofer die Titelseiten des Pfarrblatts Horizonte mit seinen Zeichnungen zu den Kirchenfesten gestaltet.
  • Das Wagnis, kirchliche Feste und deren Inhalte aus der Sicht eines Satirikers gezeichnet und beschrieben zu sehen, kam bei der Leserschaft nicht nur gut an.
  • Im Interview zu seinen Erfahrungen als Horizonte-Jahreskünstler spricht Roman Hofer über die Herausforderungen und die Erkenntnisse, die er meistern und gewinnen durfte.
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Offene Türen für neue Freiwillige

Zusammen mit acht weiteren Deutschschweizer Regionen lanciert benevol Aargau, das Komptenzzentrum für freiwilliges Engagement, vom 5. November bis 5. Dezember die Aktion generation-f. Schweizweit bieten in diesem Zeitraum über 160 Organisationen und Vereine Einblick in ihr Tun. Freiwillige bilden das Fundament der Gesellschaft und schaffen mehr Lebensqualität. benevol nennt sie die generation-f: alle Personen, die sich freiwillig und unentgeltlich in irgendeiner Weise für das Gemeinwohl engagieren.

Vom 5. November bis 5. Dezember geben 25 Aargauer Vereine und Organisationen spannende Einblicke ins freiwillige Engagement und animieren zum Mitmachen. Mit über 50 Veranstaltungen alleine im Kanton Aargau haben Interessierte eine grosse Palette an Möglichkeiten zur Auswahl: Sei es beim Mitwirken bei einer Kinderweihnacht, bei der Gewinnung von seltenem Saatgut, im Brockenhaus, beim Kerzenziehen oder als Mentorin für Stellensuchende. Die Angebote gehen vom Kreativen («Flick-Kafi»), übers Praktische («Fahrdienst») zum Sportlichen («Wie werde ich Erwachsenensportleiter oder- leiterin?») und zeigen auf, wo und wie man sich in ganz unterschiedlichen Bereichen für die Gesellschaft engagieren kann.

Auf der Website generation-f.ch/aargau ist das gesamte Angebot im Aargau ersichtlich. Zum Start am Freitag, 5. November werden Organisationen und Vereine in ihren Regionen Flyer und Glückskekse an Passanten verteilen. Zum Abschluss der Aktion wird am 5. Dezember, dem internationalen Tag der Freiwilligenarbeit, im Atelierkino Tab in Reinach der Film «Volunteer» gezeigt, zusammen mit Impuls Zusammenleben aargauSüd wird benevol Aargau vor Ort zu freiwilligem Engagement und seinen Möglichkeiten Auskunft geben.

Jugendseelsorger/in; Religionspädagoge/-pädagogin oder Katechet/in (60-80%), Pastoralraum Aare-Rhein

Der Pastoralraum Aare-Rhein sucht per 1. April 2022 oder nach Vereinbarung einen Jugendseelsorger/eine Jugendseelsorgerin, einen Religionspädagogen oder eine -pädagogin oder einen Katecheten/eine Katechetin.

Aufgaben

  • Religionsunterricht an der Mittel- und Oberstufe
  • Organisation und Durchführung von Projekten und Angeboten der kirchlichen Jugendarbeit
  • Mitarbeit bei Projekten im Rahmen des Firmweges

Voraussetzungen

  • Ausbildung in kirchlicher Jugendarbeit, Religionspädagogik, Katechese oder Vergleichbares
  • Erfahrung in der Arbeit mit Jugendlichen und im Erteilen von Religionsunterricht
  • Verständnis für die Lebenswelt von Jugendlichen und ihrer Fragen
  • Religiöse Beheimatung und Offenheit gegenüber religiösen Fragen
  • Fähigkeit zum Organisieren, Planen und Vernetzen
  • Vertrautheit im Umgang mit neuen Medien und sozialen Plattformen
  • Flexibilität (Bereitschaft für unregelmässige Arbeitszeiten) und Mobilität
  • Bereitschaft zur Weiterbildung

Wir bieten

  • Anstellung und Entlöhnung nach den Richtlinien der röm.-kath. Landeskirche des Kantons Aargau und des Zweckverbandes Aare-Rhein
  • Spannendes und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld
  • Begleitung und Unterstützung durch Jugend-Team, Pastoralraum-Team und Katechese-Team
  • Büro und Infrastruktur, bei Bedarf Homeoffice möglich
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Auskunft

Mavis Clarisse (Stelleninhaberin), oder Thomas Scheibel (Katechese-Verantwortlicher),

Bewerbung bis 30. November

Pastoralraum Aare-Rhein, z.Hd. Thomas Scheibel, Kirchplatz 7, 5316 Leuggern oder elektronisch an:

Kreativität ohne Ende: Infinity-Jugendevent

Am Samstag, 23. Oktober 2021, fand in Brugg, Windisch, Riniken, Birr und Schinznach-Dorf der Infinity-Jugendevent statt, zu dem die katholische Kirche Jugendliche aus der ganzen Region eingeladen hatte. Mit sechs Workshops für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 19 Jahren fanden die Jubiläumsfeierlichkeiten «5 Jahre Pastoralraum der katholischen Kirche Region Brugg-Windisch» einen vorläufigen Höhepunkt. 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten im Rahmen der angebotenen, professionell geleiteten Workshops, ihre Bewegungsfreude oder die Lust am Schauspielern so richtig ausleben. Jürgen Walzer, Verantwortlicher der offenen kirchlichen Jugendarbeit zieht eine positive Bilanz: «Die Jugendlichen haben in der kurzen Zeit Erstaunliches zustande gebracht und starke Momente erlebt, die sie in ihren Alltag mitnehmen und die ihnen helfen, ihre Identität zu entwickeln.» Damit sei ein wichtiges Ziel des Leitbilds erreicht worden, so Jürgen Walzer weiter.

Der Infinity-Jugendevent bot eine Gelegenheit, in die unterschiedlichsten Welten abzutauchen: von Graffiti-Kunst über Theater, Rap, Tanzchoreografien, Kunstausdruck bis hin zum Mixen alkoholfreier Cocktails. Mit der offenen Gestaltung an verschiedenen Standorten gelang eine attraktive Mischung, die ungewohnte Begegnungsmöglichkeit mit der katholischen Kirche ermöglichte. Für das Team der offenen kirchlichen Jugendarbeit bedeutete die Kooperation mit Künstlern und Mitarbeitenden des Pastoralraums ein weiteres Mosaiksteinchen der letztes Jahr gestarteten Aufbauarbeit.

25 Jahre Sauerteig in der Kirche

  • Mit Mahl, Musik und Tanz wurde am vergangenen Freitag, 22. Oktober in Baden das 25. Frauenkirchenfest gefeiert.
  • Das Fest in der reformierten Kirche stand unter dem Motto «Wo Tradition und Transformation miteinander tanzen».
  • Prominente Tischrednerinnen waren Imelda Abbt und Vera Becker.
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Vatikan-Statistik: Nur in Europa sinkt die Zahl der Katholiken

Die weltweite Zahl der Katholiken steigt, nur in Europa gibt es einen Abwärtstrend. Demnach zählte die Weltkirche Ende 2019 1,34 Milliarden Katholiken. Das waren 15,4 Millionen mehr als im Jahr zuvor, wie laut kath.ch aus der Jahresstatistik des vatikanischen Informationsdienstes Fides von Donnerstag hervorgeht. Anlass für die Veröffentlichung ist der bevorstehende Weltmissionstag am Sonntag. Der Anteil der römisch-katholischen Christen an der Weltbevölkerung stieg damit erneut leicht auf 17,7 Prozent. Einzig in Europa gab es ein deutliches Minus bei den Katholiken von 292’000. Ein ähnliches Bild ergab sich mit Stand Ende 2019 bei der Zahl katholischer Priester weltweit. Diese stieg im Vorjahresvergleich weltweit um 271 Priester auf insgesamt 414’336. Nur in Europa gab es ein deutliches Minus von 2608 Priestern. Den grössten Zuwachs verzeichnete indes der asiatische Kontinent. Genau anders herum sah es bei den ständigen Diakonen aus. Hier stieg die Zahl in Europa, während sie etwa in Asien sank. Durch den deutlich stärkeren Zuwachs an Katholiken war jeder Priester Ende 2019 jedoch für mehr Gläubige zuständig als noch im Jahr zuvor. Insgesamt entfielen auf einen katholischen Priester 3245 Mitglieder. Die Zahl der Bischöfe weltweit lag im Berichtszeitraum bei 5364, was ein leichtes zweistelliges Minus im Vergleich zum Vorjahr bedeutet.

Frischer Wind nach einem schwierigen Jahr

  • Gestern Donnerstag, 21. Oktober, fand die 36. ordentliche Delegiertenversammlung der Pfarrblattgemeinschaft statt.
  • Der Vorstand hofft, nach einem schwierigen Jahr mit finanziellen Einbussen und diversen offenen Baustellen, 2022 in ruhigeres Fahrwasser zu kommen.
  • Für frischen Wind sorgen vier neue Vorstandsmitglieder sowie die Idee eines Bistumsregionalblattes, dessen Evaluation die Delgierten gestern zustimmten.
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Auch die Männerstimmen sind gut besetzt

Kirchenmusikschule Aargau: Abschlüsse trotz Pandemie

Die kirchenmusikalische Ausbildung wurde 2020/21 besonders hart von der Pandemie getroffen. Gruppenunterricht in Fächern wie Musiktheorie, Liturgik oder Orgelbau konnte zwar ins Internet verlegt werden, Einzellektionen wie Orgel- und Gesangsunterricht waren mit den nötigen Hygienemassnahmen  möglich. Doch der Präsenzunterricht in Chorleitung und Gregorianik blieb in Zeiten von Corona verboten. So konnte der Unterricht zuerst nur als Hausaufgaben und ab Pfingsten in Kleingruppen stattfinden. Erst kurz vor den Sommerferien durfte der Präsenzunterricht wieder aufgenommen werden. Um die Diplomprüfungen zeitnah ablegen zu können, wurde der Chorleitungs- und Gregorianikunterricht in den August und September verlegt. Die Abschlussprüfungen konnten schlussendlich mit grossem Erfolg für alle Studierenden durchgeführt werden.

Am 29. September 2021 fand eine kleine, aber feine Diplomfeier in Aarau statt. Das Diplom erhielten insgesamt sechs Studierende: Das Chorleitungsdiplom erwarb Salvea Friedrich, das Orgeldiplom Mirjam Beyeler und – das erste Mal in der Geschichte der KMSA mit dem Hauptfach Klavier anstatt Orgel – Susanne Eggenberger. Mit dem Volldiplom in die Kirchgemeinden entlassen wurden Gabi Kern, Andreas Lakner und Ulrich Schaber.

Der Kurs «Begleitpraxis Popularmusik» konnte mit seinen fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmern leider keinen Abschlussanlass durchführen. Das gemeinsame Singen in einem «offenen Singen» blieb zu lange verboten.

«Ringen ist etwas spezifisch Christliches»

  • Am 9. Oktober hat Papst Franziskus eine zweijährige Synode eröffnet mit dem Ziel, weltweit alle Gläubigen zu Wort kommen zu lassen.
  • Bischof Felix setzt grosse Hoffnungen in diese globale, gemeinsame Wegsuche.
  • Im Interview schildert er, wie sich die Katholikinnen und Katholiken im Bistum Basel einbringen können.
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«Beichtgeheimnis ist mehr als Schweigepflicht»

Nach der Veröffentlichung eines Berichts über Missbrauch in der katholischen Kirche in Frankreich ist eine Diskussion ums Beichtgeheimnis entstanden. Frankreichs Innenminister Gerald Darmanin hatte kürzlich erklärt, dass Priester, die durch eine Beichte Kenntnisse über Sexualdelikte gegenüber Minderjährigen erhalten hätten, verpflichtet seien, diese «vor Gericht zu bringen». Auch Justizminister Eric Dupond-Moretti sagte, jeder Priester habe die «zwingende Verpflichtung», derartige Straftaten anzuzeigen, auch wenn er davon bei einer Beichte erfahre. Ansonsten sei auch eine Anzeige wegen Strafvereitelung gegen den Geistlichen denkbar. Nun hat sich der Vatikan dagegen verwahrt, das Beichtgeheimnis aufzuweichen. Das Sakrament der Versöhnung dürfe «nicht mit einer psychologischen Sitzung oder einer Art Beratung verwechselt werden», sagte Kurienkardinal Mauro Piacenza in einem Interview mit dem privaten katholischen Mediennetzwerk ACI Stampa am Freitag, 15. Oktober 2021. Deswegen unterscheide sich das Beichtgeheimnis auch von der Schweigepflicht, zu der etwa Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte verpflichtet sind. Das Beichtgeheimnis sei «keine von aussen auferlegte Verpflichtung», sondern «eine intrinsische Anforderung des Sakramentes». Als solches könne es nicht einmal vom Beichtenden selbst gelöst werden, erklärte Piacenza. «Der Beichtende redet nicht mit dem Beichtvater, sondern mit Gott. Sich das anzueignen, was Gott gehört, wäre ein Sakrileg.» Dies bedeute aber nicht, so Piacenza weiter, «dass ein Beichtseelsorger etwa einen Minderjährigen nicht dringend ermahnt, selbst den Missbrauch bei den Eltern, Erziehern und der Polizei anzuzeigen.»

 

Marcel Notter

Generalsekretär Marcel Notter verlässt die Landeskirche

  • Ab Oktober 2008 amtete Marcel Notter als Generalsekretär der römisch-katholischen Landeskirche Aargau.
  • Ende Monat verlässt der 52-Jährige die Landeskirche und sucht eine neue Herausforderung.
  • Im Interview blickt Marcel Notter auf Errungenschaften, Frust und Freude der letzten dreizehn Jahre zurück.
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Mutterglück im Gnadenthal

  • Die bewegte Geschichte des Klosters Gnadenthal live erleben: Horizonte verlost zwei Plätze für eine szenische Führung am 20. Februar 2022. Alle Informationen zur Verlosung finden Sie im Artikel.
  • Vom Mittelalter bis zur Aufhebung der Klöster lebten im Gnadenthal Zisterzienserinnen.
  • Im 19. Jahrhundert kamen Gerüchte auf, die Gnadenthaler Nonnen hätten gegen das Keuschheitsgebot verstossen. Nachforschungen des Historikers Heinrich Briner entlarven die Gerüchte zwar als «Fake News», doch entdeckte er ein veritables Sakrileg in den Akten.
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Religionspädagogin/-pädagoge (70-80%), Schöftland

Die Kath. Pfarrei Heilige Familie in Schöftland sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine Religionspädagogin/einen Religionspädagogen.

Aufgaben

  • Sie übernehmen die Gesamtplanung und Koordination des Firmwegs 17+
  • Auf dem Firmweg gestalten Sie einzelne Gottesdienste und planen Anlässe zusammen mit den Firmandinnen und Firmanden
  • Die Jugendarbeit ist ein kleines Pflänzchen. Sie realisieren Projeke in der Pfarrei und arbeiten auch eng mit dem Regioteam Jugend im Pastoralraum zusammen
  • Sie übernehmen die Gesamtkoordination der Katechese zusammen mit dem Team der Katechetinnen
  • Sie planen und gestalten die Oberstufenkatechese mit vielen Wahlmodulen
  • Sie vernetzen die Katechese mit dem Pfarreileben und feiern einzelne Gottesdienste mit Jugendlichen
  • Sie verknüpfen die verschiedensten Pfarreiaktivitäten, die für Familien offen sind im Rahmen der Familienpastoral
  • Sie entwickeln neue Familienprojekte und sind verantwortlich für eine familienfreundliche Gestaltung der Pfarreizentren

Voraussetzungen

  • Sie bringen eine hohen Eigeninitiative mit und arbeiten gerne im Team
  • Sie haben Freude an Kontakten zu jungen und erwachsenen Menschen und pflegen eine offene und achtende Kommunikation
  • Sie besitzen eine Affinität zu digitalen Medien wie Webseite und Social Media
  • Sie bringen eine diakonische Grundhaltung mit und können partizipative Projektarbeit umsetzen
  • Sie sind bereit zu unregelmässigen Arbeitszeiten und verfügen über hohe Leitungsfähigkeiten und planerische Kompetenz
  • Sie leben in einem kritisch-solidarischen Verhältnis zur Kirche

Wir bieten

Ihnen einen grossen Gestaltungsfreiraum und die Einbindung der Arbeit ins Team. Im administrativen Bereich werden Sie durch das Sekretariat unterstützt. Wir verfügen über zwei Pfarreizentren, einen Pfarreibus und eine gute Büroinfrastruktur in Schöftland. Ihre Arbeit ist gut vernetzt im Pastoralraum Region Aarau. Die Anstellung und Entlöhnung erfolgen nach den Richtlinien der Kreiskirchgemeinde Aarau. Regelmässige Weiterbildungen und Begleitung durch kantonale Fachstellen unterstützen Sie in Ihrer Arbeit.

Auskunft

Beat Niederberger, Pfarreileiter, Birkenweg 8, 5040 Schöftland, T 062 721 12 13,

Elektronische Bewerbung

Judith Gugelmann, Präsidentin Ortskirchenpflege, Milchgasse 21, 5053 Staffelbach,

 

Mutterglück im Kloster Gnadenthal

  • Ab dem Mittelalter bis zur Aufhebung der Klöster im Aargau lebten im Kloster Gnadenthal Zisterzienserinnen.
  • Im 19. Jahrhundert kamen Gerüchte auf, die Gnadenthaler Nonnen hätten gegen das Keuschheitsgebot verstossen.
  • Der Historiker Heinrich Briner forschte nach und entlarvte die Gerüchte als «Fake-News». Doch stiess er bei seinen Recherchen in den Akten auf zwei Kinder mit Geburtsort Gnadenthal und entdeckte im Taufverzeichnis ein veritables Sakrileg.
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«Zeit für einen Mutausbruch» – Buch von Jacqueline Straub

Die 31-jährige Theologin und Journalistin Jacqueline Straub setzt sich seit ihrer Jugende dafür ein, dass Frauen katholische Priesterinnen werden dürfen. Ihre bisher erschienenen Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt. Morgen Dienstag, 12. Oktober, erscheint im Herder Verlag Jacqueline Straubs neues Buch mit dem Titel «Wir gehen dann mal vor. Zeit für einen Mutausbruch». Die Autorin schreibt dazu: «Die katholische Kirche steckt in einem Reformstau. Doch das einfach hinnehmen? Das kann und will ich nicht! Deshalb erhebe ich meine Stimme gegen die Ungerechtigkeit und setze mich ein für eine lebendige, barmherzige und liebevolle Kirche. Und damit bin ich nicht allein.» In ihrem neuen Buch berichtet sie von Begegnungen mit Katholikinnen und Katholiken, die mutig Schritte nach vorn gehen. Es sind Menschen, die unbeirrt ihren Weg gehen und in ihrem Wirken Jesus Christus stets in den Mittelpunkt stellen. Es sind Menschen, die immer wieder neue Kraft schenken, derentwegen sie nicht resigniert und die sie anspornen, so lange zu kämpfen, bis die erhofften Veränderungen nicht länger nur Träume sind. Jacqueline Straub fordert dazu auf, nicht zu verbittern, sondern einfach selbst das Licht anzumachen. Ein Buch, das allen Mut macht, die in der katholischen Kirche Zukunft gestalten.

Das Buch «Wir gehen dann mal vor. Zeit für einen Mutausbruch»,  erscheint am 12. Oktober 2021 im Herder Verlag, Freiburg.

Organist/in, Mettauertal

Der Römisch-Katholische Kirchgemeindeverband im Mettauertal sucht per sofort oder nach Vereinbarung für die beiden Kirchgemeinden Gansingen und Mettau eine Organistin/einen Organisten.

Auskunft

Rolf Prions: T 062 875 04 45,

Bewerbung

Kirchgemeindeverband im Mettauertal, Pfarrhausweg 9, 5274 Mettau

Papst erschüttert über Missbrauchsbericht aus Frankreich

Nach der Veröffentlichung des Berichts über sexuellen Missbrauch in der Kirche in Frankreich hat sich Papst Franziskus erschüttert und beschämt gezeigt. Dies berichtete die katholische Nachrichtenagentur kna. Den Opfern drücke er seine Trauer und seinen Schmerz aus, sagte das Kirchenoberhaupt am Mittwoch bei der wöchentlichen Generalaudienz im Vatikan. «Und meine Scham», fügte er hinzu, «unsere Scham, über die viel zu lang andauernde Unfähigkeit der Kirche», die Betroffenen ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu stellen. Zudem ermutige er Bischöfe, Obere und Ordensleute, weiterhin alles zu unternehmen, damit sich Ähnliches nicht wiederhole. Den französischen Priestern sicherte der Papst «angesichts dieser harten, aber heilenden Prüfung» Nähe und Unterstützung zu. Die französischen Katholiken insgesamt rief der Papst auf, «ihre Verantwortung wahrzunehmen und dafür zu sorgen, dass die Kirche ein sicheres Haus für alle ist». Am Dienstag hatte eine unabhängige Untersuchungskommission in Paris den Bischöfen und Ordensoberen einen rund 2500 Seiten umfassenden Bericht übergeben. Demnach gab es in der katholischen Kirche in Frankreich seit 1950 geschätzt 216’000 minderjährige Opfer sexueller Übergriffe durch Priester und Ordensleute. Man habe zwischen 2900 und 3’200 potenzielle Täter ermittelt. Nimmt man Laien und Kirchenmitarbeiter in kirchlichen Einrichtungen, Schulen, Pfarreien und Katechese hinzu, so kommt die Kommission sogar auf geschätzt 330’000 Opfer. Die französischen Bischöfe hatten die Untersuchung im November 2018 selbst in Auftrag gegeben. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Zahlen hatte sich der Papst bestürzt geäussert.

 


 

«Leben kann ich nur im Hier und Jetzt»

  • Am Freitag, 22. Oktober, findet in Baden zum 25. Mal das FrauenKirchenFest statt. Frauen beider Konfessionen treffen sich zum gemeinsamen Mahl, Gespräch und Austausch.
  • Der Anlass steht unter dem Motto «Wo Tradition und Transformation miteinander tanzen».
  • Die Tischreden halten die Theologin und Philosophin Imelda Abbt sowie Vera Becker, Co-Präsidentin der Jungen Grünen Aargau.
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