Georges Schwickerath neu Beobachter des Synodalen Weges

Bischofsvikar Georges Schwickerath ist von der Schweizer Bischofskonferenz offiziell mit dem Amt als Beobachter des Synodalen Weges in Deutschland beauftragt worden. Er folgt auf Weihbischof Alain de Raemy, der im Bistum eine neue Aufgabe übernommen hat. Schwickerath zeigte sich erfreut über seine neue Aufgabe. «Es ist sicherlich spannend zu sehen, wie diese Diskussionen geführt werden», sagte er gegenüber dem Pfarrblatt Bern. Seinen ersten Einsatz wird der neue Beobachter an der Synodalversammlung vom 3. bis 5. Februar 2022 in Frankfurt am Main haben. Er werde wohl die Diskussionen mitverfolgen und auch mit Teilnehmenden der Versammlung ins Gespräch kommen, schreibt Nicole Jörg, die Kommunikationsassistentin des Bistums Basel. Ob er auch das Wort ergreifen wird, ist bisher nicht festgelegt. Bei seiner Rückkehr werde er «in geeigneter Form den Bischöfen Bericht erstatten, sowie seine Eindrücke und Erkenntnisse weiterleiten», heisst es von Bistumsseite. Georges Schwickerath ist seit August 2019 Bischofsvikar der Bistumsregion St. Verena im Bistum Basel. Der Luxemburger hat in Luzern und Paris Theologie studiert. Vor seinem Eintritt in die Bistumsleitung war er als Pfarrer des Pastoralraumes Muri im Kanton Aargau tätig.

Nun singen alle mit

  • Das neue ökumenische Liederheft «Singed alli mit» ist da. Es wurde von einer Projektgruppe beider Aargauer Landeskirchen erarbeitet.
  • Das Liederheft soll dem Singen im Unterricht und Gottesdienst neues Gewicht geben und einen gemeinsamen Liedschatz bewahren.
  • Die Notensätze und Melodien sind auch digital verfügbar.
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Heute und morgen gehört Franz von Assisi

Heute, am 3. Oktober, ist der Todestag des Ordensgründers Franz von Assisi. Darum feiern morgen, am 4. Oktober, alle Franziskas, Ferencs, Franze und Françoises ihren Namenstag. Der Heilige ist bis heute in der ganzen Christenheit sehr beliebt. Das hat auch mit seiner Hinwendung zu den Mitgeschöpfen des Menschen, den Tieren und der ganzen Natur zu tun. Von der Botschaft Franz von Assisis erzählt in der heutigen Sendung «Stichwort Religion» von Radio SRF die zuständige Religionsredakteurin Judith Wipfler. Dabei hebt sie besonders die radikale Haltung des Bettelmönchs aus dem Ende des 12. Jahrhunderts hervor. Die Gleichberechtigung der Frauen lag dem Ordensgründer der Franziskaner und der nach dessen Jugendfreundin Klara benannten Klarissinnen ebenso am Herzen, wie die Bewahrung der Schöpfung. Aus dieser Haltung entstand auch sein bis heute wohl berühmtestes Gebet, der sogenannte Sonnengesang, ein Hymnus auf die Schöpfung Gottes.