Er dreht, dreht, weht der Wind

Spätestens seit dem Unglück in Fukushima wird die Problematik von Kernkraftwerken erkannt, Saubere, natürliche, erneuerbare Energiegewinnung wird Thema, und damit rücken auch die Windenergie-Anlagen vermehrt ins Zentrum. In der Schweiz gibt es ein gutes Windstrom-Potenzial, auf den Jura- und Voralpen-Höhen, in den Alpentälern und auf Pässen weht der Wind so stark, dass seine Energie sinnvoll genutzt werden kann. Im Berner Jura auf dem Mont Crosin befindet sich der älteste und grösste Windpark der Schweiz. Weiterlesen

Mit Blick nach vorne den Wurzeln treu

Vom Garten, fast versperrt durch eine hohe Hecke, geht der Blick gen Norden in seine Heimatregion. Im Eingangsbereich des Pfarrhauses deutet sich Zukunft an: Umzugskartons lehnen an der Wand. Ab Oktober 2014 wird Andreas Zimmermann nach insgesamt zwanzig Jahren in der Gemeindeseelsorge eine neue Aufgabe annehmen. Das Kreisspital Muri und die Pflege Muri sind nächste Station. «Ein fast krasser Wechsel, den ich als Herausforderung verstehe», erklärt Andreas Zimmermann. Weiterlesen

Das christliche Profil schärfen

Zwei Türsteher empfangen die Leute. Nein, keine finster dreinblickenden Sicherheitsmänner mit Knopf im Ohr, die über Eintreten oder Draussenbleiben entscheiden. Am Eingang der Neuapostolischen Kirche in Baden stehen zwei freundliche Herren, reichen jedem die Hand und heissen die Kirchgänger willkommen. Damit beginnt der Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche (NAK) eigentlich schon vor dem Betreten des Kirchenraums. Weiterlesen

Inakzeptable Situation der Christen im Irak

In einem Schreiben an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vom Mittwoch, 13. August, bittet der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) um Hilfe für die verfolgten Christen im Irak und andere religiöse Minderheiten. Er fordert die internationale Gemeinschaft auf, «dieser Tragödie mit allen möglichen legitimen Mitteln ein Ende zu setzen». Weiterlesen

Kleine Kirche mit vielfältigem Engagement

Die Gründung der Evangelisch-Methodistischen Kirche geht auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley im 18. Jahrhundert in England zurück. Der Begriff «methodistisch» war ursprünglich ein Spottname: Er bezeichnete die disziplinierte Lebensweise der Gläubigen mit täglicher Bibellektüre, Gebet, Fasten und Wohltätigkeit. Ihnen war die Veränderung im persönlichen Leben und in der Gesellschaft wichtig, Gender-Gleichberechtigung inklusive. Weiterlesen

Sakramente müssen überdacht werden

Der grassierende Mangel an Seelsorgenden bringt Veränderungen in der Gestaltung des Glaubenslebens. Diesen Herausforderungen begegnet das Bistum Basel mit dem Pastoralen Entwicklungsplan (PEP) und grösseren Seelsorge-Einheiten. Im Interview mit Horizonte nehmen Christoph Sterkman und Gabriele Tietze vom Bischofsvikariat der Bistumsregion St. Urs (Aargau und beide Basel) Stellung zu dieser Entwicklung.
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Die Menschen setzen ihre Grenzen selber

Im Beisein von Regierungsrat Alex Hürzeler und Prominenz aus Kirche und Politik feierte am Mittwochabend, 6. August 2014, das Verena-Spiel in Bad Zurzach Premiere. Das Stück wird an 20 Spieltagen noch bis am 6. September vor der beeindruckenden Kulisse der Kirchlibuckkapelle gespielt. 40 Personen, darunter Primarschüler, Jugendliche und Erwachsene samt Vertretern der Grosselterngeneration stehen für einen bunten Theaterabend gemeinsam auf der Bühne. Weiterlesen

Kinder finden eigene Bilder

«Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. ‚Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?‘ ‚Schön, dass du mich endlich bemerkst‘, sagte der Tod. ‚Ich bin der Tod.‘» So beginnt eines der nachdenklichsten und schönsten Bilderbücher über den Tod: Ente, Tod und Tulpe. Ein Buch, das Kinder wie Erwachsene gleichermassen berührt. Weil es behutsam und offen mit einem Thema umgeht, über das kaum einer nachdenkt oder spricht. Besonders nicht vor Kindern. Doch warum eigentlich? Weiterlesen

Zwischen Bistum und Basis und Kirche und Staat

Drei Kennzeichen werden den neuen Domherren bei ihrer Einsetzung übergeben: das Brevier, das Brustkreuz und die violette Mozzetta. Dieser kleine Schultermantel wird über der schwarzen Soutane und dem weissen Chorhemd getragen. Am 15. Januar 2014 wird auch Josef Stübi, Pfarrer der Stadtpfarrei Maria Himmelfahrt in Baden, als neuer Domherr des Standes Aargau diese Insignien überreicht bekommen. Weiterlesen