RKZ gibt Kirchenasylempfehlung

Die Römisch-Katholische Zentralkonferenz (RKZ) hat an ihrer Plenarversammlung vom 23. Juni Empfehlungen zum Kirchenasyl verabschiedet. Diese sollen den Exekutiven der Kantonalkirchen als Orientierung dienen, was zu bedenken ist, falls eine Kirchgemeinde Personen mit einem negativen Asylentscheid Kirchenasyl gewähren möchte. Anlass für das Papier seien konkrete Fälle von Kirchenasyl wie etwa jener in der reformierten Matthäuskirche in Basel, schreibt die RKZ. Das Papier hält fest, dass «die Gewährung von Kirchenasyl in gewissen Fällen berechtigt sein kann.»

Brigitta Minich und Simon Meier

Pastoral der Familienvielfalt sucht Gottes Spuren

  • Im Pastoralraum Region Brugg-Windisch geschah ein Paradigmenwechsel mit Blick auf die Pastoral für Familien. Brigitta Minich und Simon Meier erzählen, was es damit auf sich hat.
  • Das Bistum Basel, die Fachstelle Katechese-Medien in Aarau und Bildung und Propstei wurden auf das Engagement im Pastoralraum aufmerksam und lancieren nun einen breiten Vernetzungsprozess.

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Agnes-Ausstellung zurück in Königsfelden

Sie war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Mittelalters mit den Qualitäten einer heutigen Top-Managerin: Königin Agnes von Ungarn. 2017 widmete ihr das Museum Aargau die Ausstellung «Königin Agnes von Ungarn – eine Habsburgerin zwischen Kloster und Eidgenossen». Nun ist diese Ausstellung bis Ende Oktober 2018 nochmals im Kloster Königsfelden zu sehen.

Christliche Basis gegen Waffenexporte

Der Bundesrat will die Regeln zu Kriegsmaterialexporten lockern. Das hat er Mitte Monat entschieden. Schweizer Rüstungsfirmen sollen unter gewissen Umständen Waffen auch in Länder exportieren dürfen, die in einen internen bewaffneten Konflikt verwickelt sind. Bereits im November des vergangenen Jahres hatte die bischöfliche Kommission «Justitia et Pax» dieses Ansinnen kritisiert, unterstützt von der «Basisgruppen-Bewegung Schweiz». Die «Basisgruppen-Bewegung Schweiz» ist gemäss Definition auf der eigenen Webseite ein «loser Zusammenschluss von überschaubaren Gruppen und Gemeinschaften, in denen Christinnen und Christen zusammenfinden, um sich von der biblischen Botschaft bewegen und gemeinsam eine Spiritualität des Alltages lebendig werden zu lassen.». Nachdem die «Basisgruppen-Bewegung Schweiz» bereits im Februar mit einem offenen Brief an Bundesrat Johann Schneider Ammann gelangt war, veröffentlicht sie heute neuerlich einen offenen Brief an den Gesamtbundesrat, in welchem sie diesen für seinen Entscheid kritisiert.

Hundert Tage bei «Katechese–Medien»

  • Vor rund 100 Tagen hat Dr. Joachim Köhn die Nachfolge von Moni Egger als Leiter der Fachstelle Katechese-Medien übernommen.
  • Im Interview stellt sich der Fachstellenleiter vor und erzählt, wie er den Start in die neue Aufgabe erlebt hat.
  • Joachim Köhn benennt künftige Herausforderung für die Fachstelle Katechese-Medien und verrät auch, warum der neue Lehrplan LeRUKa speziell für den Aargau eine grosse Chance ist.

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Die sichtbaren Unsichtbaren

  • Vor knapp einem Monat berichtete Horizonte über die Theologinnen und Theologen in Albe, die als nicht-ordinierte Seelsorgende in den Pfarrgemeinden und Spezialseelsorgen oft die gleiche Arbeit machen wie Priester und Diakone.
  • Mit Ermutigung durch Bischof Felix Gmür wollten sie versuchen, in Halle 4 zu den ordinierten Theologen, also den Priestern und Diakonen, zu gelangen und die Papstmesse mit ihnen mitzufeiern und damit eine Schweizer Kirchenrealität sichtbar zu machen.

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Landeskirchensynode zum Thema Jugend

Bei schönstem Wetter tagte am Mittwochnachmittag, 20. Juni 2018, die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche in Aarau im Grossratssaal. Nach der offiziellen Begrüssung gehört das Rednerpult Susanne Muth, Fachstellenleiterin Jugend und junge Erwachsene der Landeskirche, und Viktor Diethelm, dem Leiter der Deutschschweizer Fachstelle für offene kirchliche Jugendarbeit (OKJ). Viktor Diethelm verdeutlichte, dass die Jugend ein wichtiger Teil der Kirche sei. Leider kämen die wenigsten Jugendlichen mit ihren Fragen und Anliegen zur Kirche. Es sei daher Aufgabe der Jugendarbeitenden, in die Lebenswelten der Jugendlichen einzutauchen und Gast bei den Jugendlichen zu sein. Im geschäftlichen Teil bewilligte die Synode alle Geschäfte, darunter auch die Kreditabrechnung zur Heizungserneuerung in der Propstei Wislikofen.

Ein Katholik in der Calvinstadt

  • Der Besuch von Papst Franzikus beim Ökumenischen Rat der Kirchen ist ein Zeichen für die Offenheit des neuzeitlichen Denkens, sagt Markus Ries, Kirchenhistoriker an der Universität Luzern.
  • Als Beispiel für vollkommen anderes Denken kann die Kleiderkette C&A dienen.
  • Franziskus Besuch ist ein Zeichen für die Offenheit des ökumenischen Austausches.

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Papstbesuch wird teuer für Gastgeber-Diözese

In drei Tagen ist der Papst zu Besuch in Genf. Neben verschiedenen Treffen mit Politikern und dem Ökumenischen Rat der Kirchen steht auch eine Eucharistiefeier in der Palexpo-Halle an – rund 41‘000 Tickets wurden für die Messe ausgegeben. Doch der Papstbesuch kommt die Gastgeberdiözese Genf, Lausanne und Freiburg teuer zu stehen. Verschiedene Medien, darunter NZZ, und SRF thematisierten die Finanznot aufgrund der teuren Messe. Da die Eintrittskarten gratis und das Aufnehmen einer Kollekte verboten ist, bittet das Bistum Genf, Lausanne und Freiburg per Bettelbrief um Spenden. Der Vatikan beteiligt sich gemäss Berichten nicht an der Finanzierung.

Bischof Felix Gmür, ein Arbeitsporträt

  • Im achten Jahr ist Felix Gmür Bischof von Basel. Sein Wahlspruch «Begreift, was der Wille des Herrn ist» spiegelt wider, was ihm wichtig ist: Verstehen und verstanden werden.
  • Im Gespräch erzählt der Bischof von Spielregeln in der Kirche, von Dingen, die ihn ärgern und seinem Eindruck, dem deutschsprachigen Kulturraum mangele es manchmal an Gelassenheit.

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«Kovi» wird zurückgezogen

Der Nationalrat hat den Gegenvorschlag der Konzernverantwortungsinitiative (Kovi) angenommen. Mit 121 zu 73 Stimmen bei zwei Enthaltungen hat der Nationalrat am Donnerstag einem indirekten Gegenvorschlag der Kovi zugestimmt. Dagegen haben sich einzig die SVP sowie Teile der FDP ausgesprochen. Der von der Rechtskommission des Nationalrats ausgearbeitete Gegenvorschlag stellt einen Kompromiss gegenüber  der ursprünglichen Initiative dar. Die Initiative verlangte, dass Konzerne mit Sitz in der Schweiz nicht nur Menschenrechte, sondern auch Umweltstandards  bei ihren Tätigkeiten im Ausland einhalten müssen. Für die Initianten beinhaltet der Kompromiss zwar «schmerzhafte Abstriche», trotzdem haben sie  zugesichert, die Initiative zurückzuziehen.

 

Fussball inmitten von Problemen

  • Wenn heute Abend Gastgeber Russland im Eröffnungsspiel gegen Saudi-Arabien die Fussball-Weltmeisterschaft eröffnet, erhält das von Präsident Vladimir Putin geführte Land die Möglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen. Im Schatten der sportlichen Euphorie stehen der Ukraine-Konflikt, aber auch die Situation der Menschen in Russland.
  • In Südrussland befinden sich sechs der zwölf WM-Austragungsorte. In diesem Gebiet amtet bereits seit vielen Jahren der gebürtige Deutsche Clemens Pickel als Bischof von Saratow. Er sagt: «Die Fussball-WM ist kein Anlass für die Menschen in Russland, auch wenn sie hoffen, dass der Anlass hilft, das Image von Russland in der westlichen Welt zu verbessern.»

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Auch St. Galler Bischof unterstützt «Kovi»

Der Bischof von St. Gallen, Markus Büchel, unterstützt offiziell die Konzernverantwortungsinitiative (Kovi), wie das Bistum am Dienstag mitteilt. Der Schutz der Menschenrechte müsse weltweit gelten, schreibt er auf der Internetseite «Kirche für Kovi», welche Stimmen zahlreicher Kirchenvertreter zur Initiative vereint. Der Nationalrat wird am Donnerstag im Rahmen des Aktienrechts über den indirekten Gegenvorschlag zur Konzernverantwortungsinitiative debattieren. Den Initianten stehen mächtige Wirtschaftsverbände gegenüber. Wirtschaftsskandale könnten der Initiative aber Auftrieb geben, schreibt das Internetportal «Infosperber».

Vorbereitungen für Papstbesuch laufen

  • Die Vorbereitungen für den Papstbesuch am 21. Juni 2018 in der Schweiz laufen auf Hochtouren. Der Luftraum über Genf wird an diesem Tag für Kleinflugzeuge eingeschränkt.
  • Der Papst trifft mit Blick auf das 70-Jahr-Jubiläum des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) auf einen Schlag 348 verschiedene Kirchen.
  • Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat verlauten lassen, dass alle ihre Mitglieder in Genf mit Papst Franziskus die Messe mitfeiern werden.

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Ina Praetorius erhält «Frauen-Award»

Die reformierte Theologin Ina Praetorius ist eine von 25 Frauen, die vom deutschen Online-Magazin «Edition F» mit einem Award ausgezeichnet wurde. Die Frauen setzten sie sich etwa dafür ein, dass mehr Frauen ins Weltall flögen, für flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten, oder dafür, dass es auch in männerdominierten Branchen Chefinnen gibt, schreibt «Zeit online» (8. Juni), Medienpartner des Frauen-Awards.

Neues Gewand für Einsiedler Madonna

Am Montag, 2. Juli, wird die schwarze Madonna in Einsiedlen neu eingekleidet. Das Gewand wurde aus Anlass des 888-Jahr-Jubiläums im Kloster Fahr n der eigenen Paramentenwerkstatt gefertigt und wird an besagtem Datum in einer feierlichen Zeremonie überbracht. Diese findet um 16.30 Uhr statt. Das Einsiedler Gnadenbild befindet sich seit 1466 in der Gnadenkapelle des Klosters Einsiedeln. Das jetzt schwarze Antlitz und die schwarzen Hände der Madonna wie das Jesuskind waren ursprünglich farbig gefasst. Sie wurden durch den Rauch und Russ der vielen Kerzen und Öllampen, welche ständig in der engen und dunklen Heiligen Kapelle brannten, im Laufe der Jahrzehnte dunkel, schliesslich silberschwarz. Schon im 17. Jahrhundert sprach man  von der «Schwarzen Madonna von Einsiedeln».

Vorfreude auf die Sommerwochen im Zelt

  • Jungwacht Blauring, der grösste Kinder- und Jugendverband der Schweiz zählt im Aargau aktuell 4992 Mitglieder in 56 Scharen. Davon sind rund 1300 Leiterinnen und Leiter, die sich ehrenamtlich engagieren.
  • In rund vier Wochen beginnen im Aargau die Sommerferien und damit die schönste Zeit im Jahr für Jungwacht und Blauringscharen: Es ist Solazeit!
  • Der Grossteil der 56 Jublascharen im Aargau organisiert ein Sommerlager. So zum Beispiel die Jungwacht St. Sebastian und Jungwacht Blauring St. Anton in Wettingen.

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