Im Aargau geht das alte Jahr nicht sang- und klanglos zu Ende.
Silvesterglöggle in Seengen, Brunnensingen in Rheinfelden und Silvester-Dreschen in Hallwil sind einige der Bräuche zum Jahreswechsel, die im Aargau noch gepflegt werden.
Das Brauchtum soll böse Geister fernhalten und Segen für das neue Jahr bringen.
Valentine Koledoye ist Bischofsvikar im Bistum Basel. Der 53-Jährige stammt aus Nigeria und ist der erste Afrikaner in einer Schweizer Bistumsleitung. Im Gespräch mit kath.ch äussert er sich zum Tod des südafrikanischen Friedensnobelpreisträgers Desmond Tutu, der an Weihnachten im Alter von 90 Jahren starb. «Desmond Tutu hat mich tief geprägt. Er hat gesagt: ‘Der weisse Missionar, der nach Südafrika kam, war gut zu meiner Mutter.’ Dieses Beispiel zeigt: Es ging ihm nicht um die Hautfarbe. Sondern um Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Er war gegen jegliche Form von Diskriminierung und wollte auch nicht, dass die Weissen diskriminiert werden. Es ging ihm um echten Frieden und echte Gerechtigkeit. Er wollte nicht nur den Rassismus bekämpfen, sondern eine freie Gesellschaft herstellen, in der sich jeder Mensch frei entfalten können – unabhängig von Hautfarbe, Nationalität, sexueller Orientierung. Oder ob man aus einem reichen Elternhaus stammte oder einem armen.»
Zehn Frauen haben Mitte Dezember im Aargau die Katechetinnen-Ausbildung abgeschlossen (Horizonte berichtete).
Die Abschlussfeier bewies, dass Katechetinnen längst keine «alten Tanten» mehr sind, sondern moderne Frauen, die Glauben kreativ und lebensnah vermitteln können.
Die Katechese steht jedoch vor der Herausforderung, dass der Religionsunterricht am «Lernort Schule» zunehmend in Bedrängnis gerät.
Auch im Jahr 2022 kommen die Sternsinger wieder. Sie bringen den Neujahrssegen in die Häuser und sammeln unter dem Motto: «Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit.»
Hinter der alljährlichen Aktion steht das Internationale Katholische Missionswerk Missio.
Unter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmassnahmen steht dem segensreichen Brauch auch im zweiten Coronajahr nichts im Wege.
Die Pfarrei Hl. Familie Schöftland liegt zentral in ländlicher Umgebung. Die Diaspora-Pfarrei umfasst 20 Dörfer mit gesamthaft knapp 5’000 Katholiken und verfügt über zwei Kirchen und Pfarrreizentren. Als selbstständige Pfarrei gehört sie zum Pastoralraum Region Aarau. Die Pfarrei ist geprägt von einer diakonischen Grundhaltung. Viele Projektgruppen gestalten abwechslungsreiche Projekte.
Arbeiten Sie gerne in einem Team? Sind Sie froh, wenn neue Projektideen gerne aufgenommen werden? Freuen Sie sich auch über kleine Erfolge? Können Sie sich vorstellen, am Dorfmarkt mit den Jugendlichen Crêpes zu verkaufen? Dann sind Sie richtig bei uns und wir freuen uns, Sie in unserem Seelsorgeteam dabei zu haben.
Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine Religionspädagogin oder einen Religionspädagogen RPI für die Leigung Firmung, Oberstufenkatechese, Jugendarbeit und Familienpastoral mit Ausbildung und Erfahrung in Religionspädagogik, Firmunterricht und Jugendarbeit oder mit ähnlichen Qualifikationen.
Ihre Aufgaben
Sie übernehmen die Gesamtplanung und Koordination des Firmwegs 17+.
Auf dem Firmweg gestalten Sie einzelne Gottesdienste und planen Anlässe zusammen mit den Firmand*innen.
Die Jugendarbeit ist ein kleines Pflänzchen. Sie realisieren Projekte in der Pfarrei und arbeiten auch eng zusammen mit dem Regioteam Jugend im Pastoralraum.
Sie übernehmen die Gesamtkoordination der Katechese zusammen mit dem Team der Katechetinnen.
Sie planen und gestalten die Oberstufenkatechese mit vielen Wahlmodulen.
Sie vernetzen die Katechese mit dem Pfarreileben und feiern einzelne Gottesdienste mit Jugendlichen.
Sie verknüpfen die verschiedensten Pfarreiaktivitäten, die für Familien offen sind im Rahmen der Familienpastoral.
Sie entwickeln neue Familienprojekte und sind verantwortlich für eine familienfreundliche Gestaltung der Pfarreizentren.
Ihre Kompetenzen
Sie bringen eine hohe Eigeninitiative mit und arbeiten gerne im Team.
Sie haben Freude an Kontakten zu jungen und erwachsenen Menschen und pflegen eine offene und achtende Kommunikation.
Sie besitzen eine Affinität zu digitalen Medien wie Webseite und Social Media.
Sie bringen eine diakonische Grundhaltung mit und können partizipative Projektarbeit umsetzen.
Sie sind bereit zu unregelmässigen Arbeitszeiten und verfügen über hohe Leitungsfähigkeiten und planerische Kompetenz.
Sie leben in einem kritisch-solidarischen Verhältnis zur Kirche.
Unsere Rahmenbedingungen
Wir bieten Ihnen einen grossen Gestaltungsfreiraum und die Einbindung der Arbeit ins Team. Im administrativen Bereich werden Sie durch das Sekretariat unterstützt. Wir verfügen über zwei Pfarreizentren, einen Pfarreibus und eine gute Büroinfrastruktur in Schöftland. Ihre Arbeit ist gut vernetzt im Pastoralraum Region Aarau. Die Anstellung und Entlöhnung erfolgen nach den Richtlinien der Kreiskirchgemeinde Aarau. Regelmässige Weiterbildungen und Begleitung durch kantonale Fachstellen unterstützen Sie in Ihrer Arbeit.
Ab morgen, 20. Dezember, gilt für Anlässe in Innenräumen 2G plus Maskenpflicht. Wie erwartet, hat der Bundesrat am 17. Dezember die Coronaschutzmassnahmen verschärft. Wo ein Zertifikat Pflicht ist, haben nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt. Dies gilt auch für Gottesdienste mit mehr als 50 Personen. Die Ansteckungszahlen stagnieren auf sehr hohem Niveau, die Belastung in den Spitälern ist hoch, und die Auswirkungen der neuen Virusvariante Omikron sind noch ungewiss. Vor diesem Hintergrund hat der Bundesrat erneut die Schrauben angezogen. Darum erhält für alle Veranstaltungen im Innern sowie zu den Innenräumen von Restaurants, Kultur-, Sport- und Freizeitbetrieben nur noch Zutritt, wer sich mit einem Zertifikat als geimpft oder genesen (2G) ausweisen kann.
Ungeimpfte, denen via Tests im Rahmen von 3G die gleichen Türen offen standen wie den Geimpften und Genesenen, sind nun in einem grossen Bereich vom sozialen Leben ausgeschlossen. Dazu gehören auch die zertifikatspflichtigen Gottesdienste. Religiöse Anlässe in Innenräumen mit mehr als 50 Personen sind ab 20. Dezember und damit natürlich auch über die Weihnachtstage nur noch geimpften und genesenen Personen zugänglich.
Ganz auf Gottesdienste verzichten müssen Ungeimpfte allerdings nicht. Die besonderen Regeln im religiösen Bereich bleiben bestehen. Für religiöse Anlässe mit maximal 50 Personen braucht es weiterhin kein Zertifikat. Wesentlich weniger streng sind die Regeln für Anlässe im Freien. Erst bei mehr als 300 Personen ist ein Zertifikat erforderlich, es gilt aber weiterhin die 3G-Regel.
Weihnachten findet dieses Jahr im Wohnzimmer statt. Die Weihnachtsgottesdienste 2021 werden nur beschränkt öffentlich zugänglich sein. Deshalb hat die Römisch-Katholische Kirche im Aargau mit dem Projekt «15-Minuten-Weihnachtsfeier» Unterlagen erarbeitet, die vorwiegend jungen Familien helfen soll, Heiligabend zuhause festlich zu gestalten. Mit dabei sind die Weihnachtsgeschichte in leichter Sprache, Basteltips für Krippenfiguren und Weihnachtsschmuck, Gesprächsimpulse zu den Krippenfiguren, das Gebet «Gott, in diesem kleinen Kind» und natürlich die Weihnachtsliedklassiker «Stille Nacht» und «S grööschte Gschänk» von Andrew Bond. Die Feier kann den jeweils eigenen Bedürfnissen und Möglichkeiten angepasst werden. Alle Materialien lassen sich herunterladen auf der eigens dafür eingerichteten Website der Aargauer Landeskirche.
In seiner vierten Katechese zum heiligen Josef hat Papst Franziskus dazu eingeladen, mit dem Ziehvater Jesu die kontemplative Dimension des Lebens zu entdecken, die sich in der Stille auftut. Gerade in unserer schnellebigen und hektischen Zeit sei es wichtig, sich manchmal «lieber auf die Zunge zu beissen», bevor man etwas Dummes sage, das andere verletzt, betonte der Papst bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch. «Die Evangelien überliefern kein einziges Wort aus dem Mund Josefs von Nazareth. Nichts – er hat nie gesprochen! Das bedeutet aber nicht, dass er wortkarg gewesen wäre, nein, es gibt einen tieferen Grund. Durch sein Schweigen bestätigt Josef das, was der heilige Augustinus wie folgt formulierte: ‹Wenn das Wort Gottes wächst, werden die Menschenworte weniger›», leitete der Papst seine Ansprache in der vorweihnachtlich geschmückten Audienzhalle ein. Den ganzen Beitrag, inkl. Podcast zum Anhören, finden Sie auf der Website der Vatican News.
Weihnachten steht vor der Tür. In zwölf Tagen ist Heiligabend. Vor zwei Jahren noch war es für die meisten Familien gar keine Frage, dass man diesen Abend und/oder den 25. Dezember im Kreis der Familie feiert, mit grosser Tafel, leckerem Essen, Bescherung und fröhlichem Beisammensein. Doch dann kam Corona. Mittlerweile breitet sich die vierte Infektionswelle in der Schweiz aus. Immer noch sind zuviele Menschen nicht gegen das Virus geimpft, was die Lage für die gesamte Bevölkerung erschwert und Leben gefährdet. Unter diesen Umständen gilt es, sich auch in Bezug auf das Fest der Liebe vernünftig zu verhalten und sich und andere durch entsprechende Massnahmen zu schützen. Laura Sibold, Redaktorin bei SRF 4 News, dem Nachrichtenportal von Schweizer Radio und Fernsehen, beantwortet in ihrem Beitrag auf der Website des Senders die wichtigsten Fragen, basierend auf den Empfehlungen des Bundesrates, des Bundesamtes für Gesundheit und der Kantonsärzte. Ebenso finden sich auf der Website Hinweise und Links zu Schutzmassnahmen in Gottesdiensten sowie zu Hotlines und Ratgebern rund um Corona.
Heute, am 10. Dezember, ist der Tag der Menschenrechte. Fastenaktion setzt sich in seiner Arbeit stark für die Menschenrechte ein. Eines der Menschenrechte ist zum Beispiel das Recht auf Nahrung. Um dieses Recht weiter zu stärken, gibt es eine Erklärung der Vereinten Nationen zu den Rechten von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. In ihrem Kommentar auf der Website der Fastenaktion erklärt Claudia Fuhrer, Fachexpertin Ernährungsgerechtigkeit bei Fastenaktion, die Hintergründe der UNO-Erklärung von 2018 über die Rechte und den Schutz von Kleinbauern, Fischern, Viehaltern, Sammlern und Landarbeitern. Vor allem müsse die Schweiz nun endlich aktiv werden, betont Fuhrer in ihrem Beitrag: «Die Schweiz stimmte für Annahme der UNDROP und spielte während der Verhandlungen eine zentrale Rolle. Diese positive Rolle muss sich jetzt auch in einer konkreten Unterstützung für die Umsetzung der Erklärung auf nationaler und internationaler Ebene niederschlagen.»
Die Römisch-Katholische Kirchgemeinde Muttenz sucht infolge Pensionierung der jetzigen Stelleninhaberinnen auf das Schuljahr 2022/23 zwei Katechetinnen oder Katecheten für den ökumenischen Religionsunterricht (18-20 Lektionen).
Ihr Aufgabenbereich
Erteilen des kirchlichen Religionsunterrichts an der Primarschule Muttenz, in der 1.-6. Klasse
Mitarbeit im Katechetenteam
Vorbereitung und Mitgestaltung von Kinder- und Familiengottesdiensten und Pfarreianlässen
Sie bringen mit
Eine abgeschlossene Ausbildung als Katechet/in
Eigenständige Arbeitsweise und Teamfähigkeit
Freude und Erfahrung in der Begleitung von Kindern
Wir bieten
Ein gut funktionierendes Team und eine zeitgemässe Infrastruktur
Kreative Freiheit beim Gestalten des Unterrichts
Zeitgemässe Anstellungsbedingungen nach der Besoldungsordnung der Röm.-Kath. Landeskirche Baselland
Die 31-jährige Theologin und Journalistin Jacqueline Straub arbeitet ab Januar 2022 für das katholische Medienzentrum kath.ch. Wie kath.ch in eigener Sache berichtete, wird sie als Redaktorin und Chefin vom Dienst tätig sein.
Jacqueline Straub studierte katholische Theologie in Freiburg im Breisgau, Freiburg (Schweiz) und Luzern. Seit 2016 ist sie Mitglied im Redaktionsteam der Zeitschrift «Aufbruch». Auch hat sie journalistische Erfahrungen bei «ERF Medien» gesammelt. Seit Januar 2020 arbeitet sie im Video/Story Team von «20 Minuten». Sie schreibt auch für «Christ in der Gegenwart» und den «Anzeiger für die Seelsorge». Jacqueline Straub sagt zu ihrem Stellenantritt im Januar: «Ich freue mich sehr auf kath.ch und darauf, journalistisch mehr über Kirche und Theologie berichten zu können.» Redaktionsleiter Raphael Rauch ist überzeugt: «Jacqueline Straub ist Online-Journalistin aus Leidenschaft und die erfolgreichste katholische Influencerin im deutschsprachigen Raum. Sie ist für uns ein grosser Gewinn.»
Zwei langjährige Mitarbeiter verlassen zum Jahreswechsel das Medienzentrum: Georges Scherrer und Erich Schweizer gehen in Pension. Der langjährige Redaktor Georges Scherrer berichtete über 30 Jahre lang über Kirche und Gesellschaft. Charles Martig, der Direktor des katholischen Medienzentrums, würdigt seine Leistung als Journalist: «Georges Scherrer ist ein Urgestein der katholischen Publizistik in der Schweiz. Er hat die katholische Presselandschaft mitgeprägt.» Gleichzeitig mit Scherrer verlässt Erich Schweizer das Katholische Medienzentrum. Erich Schweizer arbeitet seit dem Jahr 2000 als Webmaster des Portals kath.ch. Für die Internet-Präsenz der katholischen Kirche in der Schweiz hat er Pionierarbeit geleistet. Von 2000 bis 2014 arbeitete er für den Katholischen Mediendienst und entwickelte die Architektur des Portals kath.ch. Als Webentwickler erstellte er neue Webseiten für über 100 Organisationen und betreute diese. Charles Martig würdigt Schweizers Leistung: «Erich Schweizer ist ein Apostel der Digitalisierung. Er hat früher als andere erkannt, wo die Chancen des Internets für die Kirche und die Medienarbeit liegen.»
Der Generalvikar des Bistums Basel, Markus Thürig, hat den kirchlichen Medien aller Bistumsregionen eine Botschaft zukommen lassen, die auf deren Kanälen den Gläubigen zugänglich gemacht werden soll. Es geht um das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit den Massnahmen zur Coronabekämpfung. Thürig schreibt: «Der Winteranfang bringt uns die nächste Pandemiewelle. Das belastet. Das Grau der Nebeldecke spiegelt sich in der Gemütsverfassung. Beziehungen zwischen Geimpften und Ungeimpften werden schwierig. Auch nach bald zwei Jahren befinden wir uns weltweit in einer Notsituation. Unterstützen wir einander, wo immer wir können.» Seiner Information angehängt ist dieser offene Brief von Diözesanbischof Felix Gmür, der den Gläubigen Mut machen will, gerade in der durch Corona erschwerten Situation, am Glauben festzuhalten: «Unser Glaube ändert nichts an der Pandemie. Aber unser Glaube macht einen Unterschied – auch in der Pandemie.» Ebenso sind im Schreiben des Generalvikars die neu überarbeiteten häufigsten Fragen zum Thema Schutzmassnahmen verlinkt. Darüberhinaus gibt es einen Link zu den wichtigsten Fragen bezüglich Massnahmen in der kirchlichen Jugendarbeit.