Einstehen für verfolgte Mitmenschen

  • Am Mittwoch, 15. Dezember, finden von 18 bis 18.30 Uhr in 40 Ortschaften in der Schweiz Mahnwachen statt.
  • Die überkonfessionelle Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) macht mit den Kundgebungen auf Menschen aufmerksam, die aufgrund ihres Glaubens bedroht und verfolgt werden.
  • Im Aargau finden Mahnwachen in Baden, Villmergen und Windisch statt.
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Alter Adventsbrauch zum Barbaratag

Am 4. Dezember ist Barbaratag. Es ist der Namenstag der heiligen Barbara, einer christlichen Märtyrerin und Schutzpatronin der Bergleute, Artilleristen, Maurer, Glockengiesser und Zimmerleute. Nach der Legende lebte Barbara in Nikomedia, dem heutigen Izmit in der Türkei, wo sie im Jahr 306 den Märtyrertod erlitt. Weil sie sich zum Christentum bekannte, sperrte ihr eigener Vater sie ein und enthauptete sie. Auf dem Weg ins Gefängnis blieb ein Kirschzweig in Barbaras Gewand hängen. Nachdem sie ihn ins Wasser gestellt hatte, blühte er genau am Tag ihrer Hinrichtung, obwohl Winter war. Auf diesen Teil der Legende geht der Brauch zurück, am 4. Dezember Kirschzweige zu schneiden und sie in der Stube in eine Vase zu stellen.

Barbara schneidet man traditionell von Kirschbäumen. Es eignen sich aber auch andere Obstbäume oder Ziergehölze. Wichtig ist, die Zweige nach einer Nacht mit Minustemperaturen zu schneiden oder sie nach dem Schneiden zwei, drei Tage ins Gefrierfach zu legen. Die Kälte signalisiert den Knospen Winterruhe. Danach schneidet man die Zweigenden schräg an und stellt sie in lauwarmes Wasser, das man regelmässig wechselt. Wenn die Blüten am Heiligabend aufgehen, ist das ein Symbol für das neue Leben und die Übernatürlichkeit der Geburt Christi. Ausserdem verheissen die blühenden Zweige Glück und Segen für das neue Jahr.

Anne Burgmer wird neue Leiterin OKE

Der Kirchenrat der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt (RKK BS) hat die Theologin und vormalige Horizonteredaktorin Anne Burgmer als Nachfolgerin der im Januar 2022 frühpensionierten Monika Hungerbühler zur neuen Leiterin der Offenen Kirche Elisabethen (OKE) gewählt. Die römisch-katholische Theologin wird damit die Kollegin des reformierten OKE-Leiters Frank Lorenz, der seit Februar 2014 im Amt ist. Burgmer tritt ihr Amt offiziell am 1. August 2022 in einem 80%-Pensum an. Die Wahlkommission, die sich für Burgmer entschieden hat, bestand aus Entscheidungsträgern der OKE und der RKK BS und wurde von der OKE-Präsidentin Brigitta Gerber und Sarah Biotti, der Leiterin Spezialseelsorge der RKK BS, gesteuert. Gerber sagt: «Wir freuen uns sehr, dass wir mit Anne Burgmer eine starke, projekterfahrene und herzliche Frau gewinnen konnten. Zusammen mit Frank Lorenz wird sie die grossen Herausforderungen der kommenden Jahre bewältigen, wie beispielsweise die Kirchenrenovation und die Umsetzung der Vorgaben des internen Strategieprozesses, den wir während der Pandemie durchgeführt haben.»

Die schweizerisch-deutsche Doppelbürgerin Burgmer (Jahrgang 1977) wurde einer grösseren Öffentlichkeit bekannt, als sie zwischen 2016 und 2018 die an Sexarbeitende gerichtete «Seelsorge im Tabubereich» der römisch-katholischen Kirchen beider Basel aufbaute und leitete. Burgmer hat – nicht nur durch diese Erfahrungen – einen spontan guten Zugang zu Menschen am Rande der Gesellschaft, an die sich auch die OKE wendet. Sie sagt: «Die OKE hilft den Menschen dieser Stadt, ihre Hoffnung auf ein ‹Mehr›, das ich Gott nenne, in den Boden der Tatsachen zu pflanzen und neu und anders sichtbar zu machen. Daran will ich im Herzen von Basel von Herzen gerne mitwirken.» Burgmer hat auch grosse Erfahrung im Medienbereich, die sie etwa als Redaktorin des Aargauer Pfarrblatts Horizonte unter Beweis stellte. Sie hat einen Master in Theologie und absolviert das Nachdiplomstudium zur Vorbereitung auf den Dienst in kirchlichen Institutionen. Burgmer wird, wie schon ihre Vorgängerin Hungerbühler, vom Basler Bischof Felix die Missio für ihre Arbeit in der OKE erhalten.

Kirchengemeindeverwalter/in (80-100%), Lenzburg

Die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Lenzburg sucht per sofort oder nach Vereinbarung eine Person für die Kirchgemeindeverwaltung.

Unsere Kirchgemeinde Lenzburg mit den drei Pfarreien Herz Jesu, St. Theresia und St. Antonius umfasst 19 politische Gemeinden und zählt rund 12’500 Katholikinnen und Katholiken. Die Kirchenpflege als verantwortliches Gremium für Personal, Finanzen und Liegenschaften braucht Unterstützung in administrativen und organisatorischen Aufgaben.

Unsere Anforderungen

  • Wir suchen eine offene und engagierte Persönlichkeit, welche eine reflektierte wie auch positive Grundhaltung zum dualen System der Römisch-Katholischen Kirche in der Schweiz mitbringt. Die Erfüllung der Aufgaben verstehen wir als Dienstleistung und Unterstützung des kirchlichen Lebens im Pastoralraum. Dabei sollen in erster Linie die Kirchenpflege aber auch weitere Kommissionen und Projektpartner entlastet werden.
  • Die Aufgaben der Kirchgemeindeverwaltung beinhalten die Umsetzung der Aufträge und Entscheidungen aus der Kirchenpflege. Die vielseitigen Aufgaben sind Personaladministration, Rechnungswesen, Kommunikation, IT, Liegenschaften und Qualitätsmanagement.

Voraussetzungen

  • Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung (M-Profil) und mehrjährige Berufserfahrung.
  • Sie verstehen öffentlich-rechtliche Prozesse, rechtliche Fragestellungen und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und beweisen darin Weitsicht und eine vernetzte Denkweise.
  • Sie zeichnen sich schriftlich und mündlich durch Ihre gewandte Kommunikation aus, mit welcher es Ihnen gelingt, verschiedenste Anspruchsgruppen abzuholen.
  • Ihr Gespür für Veränderungsprozesse kommt in Ihrer täglichen Arbeit zum Tragen und wirkt integrativ und lösungsorientiert. Dazu trägt auch Ihre zeitlich flexible und belastbare Persönlichkeit bei.

Unser Angebot

Lohn- und Anstellungsbedingungen richten sich nach dem Personalreglement der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau. Die Möglichkeit zur Weiterbildung ist für uns selbstverständlich.

Auskunft

Anita Berger, Präsidium Kirchenpflege, T 076 307 51 61

Bewerbung bis 3. Januar 2022

Kirchenpflege, Ressort Personal, Maria Bühlmann,

Pfarreisekretärin (60%), Seon

Infolge Reorganisation des Pfarramtes der Pfarrei St. Theresia in Seon sucht die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Lenzburg per 1. Februar 2022 oder nach Vereinbarung eine dienstleistungsorientierte Persönlichkeit mit ausgewiesener Kompetenz in administrativen Belangen und guten IT-Kenntnissen.

Anforderungen

  • Sie erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Planung, Finanzen und Kommunikation und arbeiten mit den Sekretariaten der anderen Pfarreien im Pastoralraum Region Lenzburg zusammen.
  • Sie unterstützen die Seelsorger, Mitarbeitenden und Freiwilligen der Pfarreigruppierungen in der Umsetzung von kirchlichen Angeboten.
  • Sie sind initiativ und organisiert, können Verantwortung übernehmen und sind interessiert an einem gelingenden Miteinander. Dabei arbeiten Sie exakt und speditiv, können Ihre Aufgaben flexibel priorisieren und sind belastbar.
  • Sie identifizieren sich mit dem kirchlichen Aufatrag und der Botschaft des Evangeliums: durch Ihre empathische Haltung tragen Sie dazu bei, dass sich Menschen willkommen fühlen.

Voraussetzungen

  • Sie bringen eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung mit, idealerweise mit Berufserfahrung in Buchhaltung und Sekretariatsarbeit.
  • Sie haben den Kurs für Pfarreisekretariate absolviert oder sind bereit, diesen zu besuchen.
  • Die Digitalisierung der Arbeitsprozesse bereitet Ihnen keine Mühe und Sie beherrschen den Umgang mit den MS Office Produkten.

Unser Angebot

Lohn- und Anstellungsbedingungen richten sich nach dem Personalreglement der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau. Die Möglichkeit zur Weiterbildung ist für uns selbstverständlich.

Auskunft

Béatrice Demuth, Pastoralraumsekretärin und Leitungsassistentin, T 062 885 05 05

Bewerbung bis 3. Januar 2022

Kirchenpflege, Ressort Personal, Maria Bühlmann,