Fusion: Aargauer und Basler Kirchen-PKs

Langes Warten auf Pensionskassen-Info

Die Mitarbeiter der Römisch-Katholischen Landeskirchen Aargau, Basel-Stadt und Basel-Landschaft erhalten ab 2018 eine gemeinsame Pensionskasse (Horizonte berichtete). Heissen soll die neue Vorsorge-Einrichtung «Mauritius-Pensionskasse», wie die Basellandschaftliche Zeitung am 18. Oktober 2017 berichtete. Seither jedoch bleiben die Verantwortlichen trotz mehrfacher Anfragen Informationen schuldig. Seitens von Gerhard Ruff, Mitglied des Stiftungsrates hiess es noch am vergangenen Freitag: «Wir haben festgestellt, dass das Timing noch nicht stimmt. Wir müssen die Versicherten zeitnahe zu den Arbeitgebern informieren. Ich denke, dass wir dafür noch einmal eine Woche brauchen».

 

 

Pastoralraum Surbtal-Würenlingen errichtet

  • Nach dreijähriger Planungsphase feierte Bischof Felix Gmür am 29. Oktober 2017 den Errichtungsgottesdienst in der Pfarrkirche Ehrendingen.
  • Die neue Seelsorgeeinheit umfasst die vier Pfarreien Ehrendingen, Lengnau-Freienwil, Unterendingen und Würenlingen mit 7 300 Mitgliedern.
  • Der Schlüssel zum Erfolg des Projekts war die gelungene Aufnahme von Ehrendingen in den bereits bestehenden Seelsorgeverband.

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Mini-Kalender 2018 als Comic

Der Schweizer «Mini-Kalender» erscheint 2018 erstmals im Comic-Format. Dies teilte die Herausgeberin der Publikation für Ministrantinnen und Ministranten mit. Der Mini-Kalender ist auf den Alltag der Ministrantinnen und Ministranten zugeschnitten. Deren Alltag, so heisst es in einer Mitteilung bei kath.ch, finde längst nicht immer in der Kirche statt. Der Kalender solle von allen verstanden werden, auch ohne dass jemand genaueres über das Leben der Ministrantinnen und Ministranten wisse. Auf www.tut.ch kann der Kalender gekauft werden.

Verein für liberale Moschee gegründet

Progressive Muslime um den Ostschweizer Kerem Adigüzel haben am vergangenen Sonntag, 22. Oktober 2017, den Verein «Al Rahman Schweiz – mit Hingabe und Vernunft» für einen offenen Islam und eine Moschee gegründet, in der Frauen, Männer, Schwule und Lesben gemeinsam beten können. Der 30-jährige Software-Entwickler Kerem Adigüzel übernimmt das Präsidium. Eine Örtlichkeit für ein Gebetslokal hat der Verein noch nicht gefunden. Man habe laufende Anfragen im Raum Zürich und Bern, so Kerem Adigüzel gegenüber Horizonte. Es sei denkbar, dass auch Aarau zum Zug komme, doch würden die laufenden Anfragen prioritär behandelt. Einstweilen will der Verein anhand von gezielten Vereinsaktivitäten auf sich aufmerksam machen: Beispielsweise der Teilnahme an Diskussionsabenden.

Vom Umgang mit Wut, Hass und Gewalt in den Religionen

  • Acht Persönlichkeiten, sechs Religionen: eine angeregte Gesprächsrunde, die mit einem tibetischen Berglied und sufischem Drehtanz endet.
  • Das Dossier zur Woche der Religionen ist eine interreligiöse Koproduktion unter der Mitarbeit von Pfarrblatt Kanton Bern, «horizonte», «reformiert», «christkatholisch», «tachles» sowie Mitgliedern der muslimischen Glaubensgemeinschaft
  • Die Porträts der einzelnen Gesprächsteilnehmerinnen und -teilnehmer finden Sie, wenn Sie auf die Bilder klicken.

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Aargauer wird neuer Abt von Muri-Gries

Das Kloster Muri-Gries in Bozen, Südtirol, hat einen neuen Abt. Nach dem überraschenden Tod von Abt Benno Malfèr vor rund zwei Monaten fand gestern die Wahl des neuen Abtes statt. Gewählt wurde Beda Szukics, der im Aargau, in Klingnau, aufgewachsen ist. Geboren wurde am 22. August 1959 und legte seine Profess 1980 ab, so die az in einem Beitrag von heute morgen. Die Priesterweihe erhielt er 1986. Von 1991 bis 2008 amtete er als Subprior in Sarnen, anschliessend als Prior und Sekretär von Abt Benno Malfèr. In seiner Funktion als Prior war er oft zu Gast im Kloster Muri im Freiamt und betreute auch die Schwestern im Kloster Hermetschwil.

Erwachsenenfirmung in Solothurn

  • Die Firmung besiegelt das Bekenntnis zum Glauben und zur katholischen Kirche.
  • Zweimal jährlich firmt das Bistum Basel in Solothurn Erwachsene: Am 20. Oktober 2017 wurden insgesamt 21 Gläubige in der Solothurner Jesuitenkirche «bestätigt».
  • Die Motiviationen, die Firmung «nachzuholen», sind vielfältig. Unter anderem muss, wer Taufpate sein will, gefirmt sein.

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Video zur Woche der Religionen

Seit über zehn Jahren gibt es alljährlich in der ersten Novemberwoche die «Woche der Religionen». Es geht in zahlreichen Veranstaltung landauf landab um den Dialog zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen. Eine interreligiöse Gruppe Medienschaffender erarbeitet jeweils zur Woche der Religionen ein spannendes Themen-Heft. In diesem Jahr lud die Redaktion zu einem Tafelgespräch über den Umgang mit Wut, Hass und Gewalt in den Religionen. Das verlinkte Video bietet einen Einblick in das Geschehen. Das Heft liegt der Printausgabe (Nummer 45/46) des Aargauer Pfarrblatts Horizonte in dieser Woche bei.

Die Einsiedlerklause vor dem Altar

Das 600. Geburtsjahr von Niklaus von Flüe durchwirkt seit Anfang Jahr das Leben in der Pfarrei Bruder Klaus in Killwangen. Meditationen, Vorträge, Theater und Friedensweg zogen mehr als 500 Besucherinnen und Besucher an. Doch auch gegen Ende des Jubiläumsjahrs gehen den Verantwortlichen die überraschenden Ideen nicht aus. Weiterlesen

Hostie ist kein «Snack»

Das SRF-Sommerprojekt «Im Schatten der Burg – Leben vor 500 Jahren» (Horizonte berichtete) zog im August Kritik nach sich: In einer Sendung bezeichnete der Jorunalist eine Hostie als «Snack». Jetzt bestätigt auch die SRG-Ombudstelle den Fauxpas als solchen. Die beanstandete Sendung wurde am 31. Juli auf dem Fernsehsender «SRF1» ausgestrahlt. Eine Familie wurde von SRF in einen Gottesdienst begleitet. Die achtjährige Tochter nahm dort die Hostie, obwohl sie die erste heilige Kommunion noch nicht empfangen hatte. Ihre Mutter sagte ihr, sie solle die Hostie den älteren Geschwistern geben. Diese teilten und assen die Hostie. Im Kommentar der Sendung hiess es dann: Die Hostie werde nun zum «Snack» für die beiden älteren Geschwister.

5000 an reformiertem Jugendfestival

Noch vor dem Taizé-Jugendtreffen Ende Jahr in Basel findet in Genf das evangelische Jugendfestival «Reformaction» statt. Laut Organisatoren haben sich bereits 4 700 Personen für das Wochenende vom 3. bis 5. November 2017 angemeldet. Dies teilte der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) mit. Die Organisatoren erwarten insgesamt 5 000 jugendliche Teilnehmer aus der ganzen Schweiz. Geplant sind nebst spirituellen Angeboten auch musikalische Höhepunkte, etwa ein Hip-Hop-Musical und ein Auftritt der US-amerikanischen Band Switchfoot. Ebenfalls angekündigt hat sich auch Frère Alois aus Taizé.

Das Gute liegt so nah

In den vergangenen farbig-milden Oktobertagen wurden die letzten Trauben gelesen. Die Ernte ist eingebracht und hat nach dem turbulenten Weinjahr Zeit zu reifen. Auch in den Aargauer Weinkellern entwickeln sich exzellente Tropfen und einige der lokalen Weine schaffen es vom Keller in den Kelch. Doch das ist gegen die Regeln. Die Aargauer Winzer wollen das nun ändern. Weiterlesen

«Die Kirche hat bei ihren Gläubigen ausgeharrt»

Bischof Bohdan Dzyurakh hat die Maidan-Proteste in der Ukraine miterlebt und sich mit seiner Kirche auf die Seite der Demonstranten geschlagen. Im Interview mit Horizonte berichtet er von den damaligen Erfahrungen und äussert sich zur Situation im Osten des Landes, wo ein bewaffneter Konflikt noch immer die Menschen in Atem hält. Weiterlesen

Super-Papst für einen guten Zweck

Ein Bild, das Papst Franziskus als Superhelden im Kampf für die christlichen Werte zeigt, ist ab sofort «offizielles Emblem» für karitative Initiativen des Papstes, wie Radio Vatikan gestern Montag berichtete. 19 Euro kostet das offizielle Papst-Superhelden-Shirt, die Einnahmen sollen in Teilen direkt in Spendenprojekte des Papstes fliessen. Das Motiv des italienischen Malers und Strassenkünstlers Mauro Pallotta war 2014 unweit des Vatikans an einer Hauswand aufgetaucht, wurde aber rasch wieder übermalt. Dennoch erlangte es grosse Aufmerksamkeit, weil der Päpstliche Medienrat einen Schnappschuss via Twitter verbreitet hatte. Das T-Shirt kann auf der Seite www.superpope.it bestellt werden.

«Dekanatsauflösung ist kirchenpolitisch bedenklich»

Per 1. August 2018 löst das Bistum Basel die Dekanate auf, deren Leitungsaufgaben sollen auf die Pastoralräume übertragen werden. Dies schwäche die regionale Zusammenarbeit, kritisiert Bernhard Lindner von der Aargauer Pastoralkonferenz. Er setzt sich dafür ein, dass die bestehenden Strukturen unter neuem Namen erhalten bleiben. Weiterlesen