Kirchliche Gleichstellungsinitiative angenommen

Die katholischen Gläubigen in den Kantonen Basel-Landschaft und Basel-Stadt haben die kirchliche Gleichstellungsinitiative deutlich angenommen. Mit 81,8 Prozent Ja-Stimmen in Basel-Stadt und 87,4 Prozent (noch provisorische Zahl) Ja-Stimmen in Basel-Landschaft stellten sie sich hinter die entsprechenden Verfassungsänderungen ihrer Kirche. Weiterlesen

Die Freuden und Sorgen eines Erntejahrs

Laut lesen: Salanova, Datterini, Batavia und Ochsenherz! Das klingt doch wie ein Zauberspruch. Und was für die Ohren magisch klingt, verzaubert auch Augen und Gaumen. Den dunkelviolett-grünen Salanova-Salatkopf und die exquisiten Datterini-Tomätli gibt es auf dem Wochenmarkt. Jetzt im September teilen sie sich ihren Platz mit einer bunten Vielfalt anderer Gemüse und Früchte – Herbstzeit ist Erntezeit.
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Eva – oder wie die Frauen verteufelt wurden

Während Jahrhunderten durften Frauen an keiner Universität studieren. Das, aber auch Hexenverfolgungen, hätte es vielleicht nicht gegeben ohne eine verfälschende Auslegung der Geschichte vom Paradies. In ihrem Buch «Eva» zeigt die 74-jährige Alttestamentlerin Helen Schüngel-Straumann, wie ein kurzer Text fatale Wirkung entfaltet hat. Wichtige Gedanken daraus fasste sie im Interview zusammen. Weiterlesen

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt

Beim ersten Lesen scheint es einfach: «Die Kirchenpflege ist das leitende und vollziehende Organ der Kirchgemeinde und wird von dieser gewählt.» Doch nicht alles was einfach scheint, ist es auch. Kirchgemeinden haben es zunehmend schwer, Interessierte zu finden. Das spiegelt einerseits einen gesamtgesellschaftlichen Trend wider. Jeder Dorfverein und sogar Gemeinderäte haben das Problem. Andererseits schöpfen Kirchenpflegen und Kirchgemeinden oft nicht alle Möglichkeiten bei der Kandidatensuche aus. Dabei gibt es einen einfachen Weg, wie das Beispiel Fischbach-Göslikon zeigt.
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Beim Kaffee mit den alten Jungwächtern

Dass Kirchengeschichten geschrieben werden, ist eine Seltenheit geworden. Dies vor allem aufgrund des hohen finanziellen Aufwands. In Brugg wagt man den Schritt dennoch: Für 211’000 Franken sollen, gemäss der Kirchgemeindeversammlung vom 10. Juni 2014, die Historiker Astrid Baldinger, Max Baumann und Titus Meier die Vergangenheit der Diaspora-Kirchgemeinde aufarbeiten. Konkret heisst das: Archive durchstöbern und Zeitzeugen befragen. Horizonte hat Astrid Baldinger bei einem Interview mit ehemaligen Jungwächtern über die Schulter geschaut und selbst Fragen gestellt. In Habsburg trafen sich die ehemaligen Jungwächter Wilhelm Knecht, Paul Lang und das Brugger Urgestein Werner Müller.
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Am Arbeitsort

Fast wie ein guter Käse

Handfest. Einer, der viel lacht. Der offen spricht und direkt, gleichzeitig bedächtig. Ein geerdeter Mensch, ein Gärtner: Adrian Bolzern. Er ist mit 35 Jahren vielleicht einer der jüngsten Priester im Bistum Basel. Momentan ist er im Stellenwechsel. Zweifach. Nach vier Jahren in Sankt Mauritius Berikon und im Pastoralraum Mutschellen, freut er sich auf neue Herausforderungen. Weiterlesen

Am Arbeitsort

Gottesdienst am AutoScooter

Adrian Bolzern, 35 Jahre jung, wird nicht nur neuer Priester in der Pfarrei Peter und Paul in Aarau. Er ist seit diesem Jahr auch Nachfolger von Zirkusseelsorger Ernst Heller. Im Gespräch mit Horizonte erklärt er, wie es dazu kam und warum ein Eintritts-Billet im Zirkus für 35 Franken nicht zu teuer ist. Weiterlesen

Vom Kaiseropfer zum Messopfer

In Augusta Raurica, der wenige Jahrzehnte vor Christi Geburt gegründeten römischen Kolonie, überlappten sich die Religionen. Zu den religiösen Traditionen der in der heutigen Nordwestschweiz ansässigen Kelten kamen mit den Römern neue Kulte und über das römische Netzwerk schliesslich auch das Christentum. Wann genau die ersten Christen kamen, weiss man jedoch nicht. Weiterlesen

Das «Spirituality Valley» der Schweiz

Wer von Aarau aus mit der Eisenbahn Richtung Olten fährt, sieht bald rechterhand ein exotisch anmutendes Golddach. Es gehört zum buddhistischen Kloster «Wat Srinagaindravararam» in Gretzenbach. Künftig wird kurz darauf auf der Höhe Däniken ein «Gurdwara» der Sikhs zu sehen sein – leider nicht so typisch und formvollendet wie schon jetzt jener in Langenthal. Und unsichtbar für die Zugreisenden: Ein kambodschanisch-buddhistisches Zentrum hoch über dem Tal an der Engelberg-Südflanke. Weiterlesen

Kontinuität und Wandel

Die Fachstelle Jugendseelsorge der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau feiert dieses Jahr ihren 31. Geburtstag. Die Jubiläumsfeier auf der Fachstelle in Wettingen rückte die Geschichte der Jugendseelsorge im Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Wandel in den Blick.
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«Alles hat seine Zeit»

Die Frau an der Bushaltestelle deutet auf das Smartphone und meint: «Da kommen wir älteren nicht mehr hinterher. Überhaupt gibt es viel, wo wir benachteiligt sind.» Keine Einzelmeinung und nicht die einzige Meinung. Denn es gibt auch die hochaltrigen Menschen, die sich mit mindestens genauso viel Begeisterung und Interesse auf neue Geräte und Medien stürzen wie «die Jungen», vielleicht einfach langsamer und bedächtiger.
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