Wynentaler wird Leiter von benevol Aargau

Der gebürtige Wynentaler Samuel Steiner hat am 1. Juli die Geschäftsleitung von benevol Aargau übernommen. Das Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit erhält damit einen erfahrenen Fachmann, der selbst vielfach freiwillig engagiert ist. Welchen Stellenwert die Freiwilligen für die Gesellschaft haben, kam während der Corona-Zeit ganz besonders zum Ausdruck. Freiwilliges Engagement als Pfeiler unserer Gesellschaft braucht Rahmenbedingungen, welche sie zum Gewinn für alle macht. Dafür will sich Samuel Steiner einsetzen. Benevol Aargau hat in der Coronazeit Organisationen mit Schutzkonzepten unterstützt und Freiwillige bei und für Einsatzmöglichkeiten beraten. Das Kompetenzzentrum begleitet und unterstützt Freiwillige und Organisationen seit elf Jahren. Der 33-jährige Samuel Steiner löst als Geschäftsleiter von benevol Aargau Ines Walter Grimm ab, die die Fachstelle für freiwilliges Engagement in den letzten acht Jahren erfolgreich zum Kompetenzzentrum für Freiwilligenarbeit weiterentwickelt hat. Sie macht sich nun auf in die nachberufliche Zukunft.

Der 33-jährige Wynentaler Samuel Steiner ist seit dem 1. Juli 2021 der neue Geschäftsleiter von benevol Aargau. | Foto: zvg
Samuel Steiner engagiert sich seit seinem sechzehnten Lebensjahr in der Pfadfinderbewegung auf lokaler, regionaler und kantonaler Ebene; bis vor kurzem war er Präsident der Pfadi Aargau. Mit dem Schweizerischen Zivildienstverband Civiva und dem Aargauer Regionalradio Kanal K ist er durch jahrelanges, freiwilliges Engagement eng verbunden. Aufgewachsen ist Samuel Steiner in Oberkulm. Er kennt die Vielfalt und die Herausforderungen freiwilligen Engagements also berstens und aus seiner eigener Erfahrung. Vor seinem Wechsel zu benevol Aargau war Samuel Steiner stellvertretender Geschäftsführer von insieme Schweiz. Bei benevol übernimmt er ein Team von vier Mitarbeiterinnen. Samuel Steiner freut sich darauf, die Freiwilligenarbeit im Aargau weiter zu entwickeln und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Freiwilligenarbeit zum Gewinn für die Freiwilligen, die Organisationen und die Gesellschaft machen.

Ab 2022 wird Horizonte in Aarau gedruckt

  • Per Vernehmlassung haben die Kirchenpflegepräsidenten der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau ihre Meinung zum Druckereiwechsel bekanntgegeben. 70 von 94 stimmberechtigten Kirchgemeinden haben sich daran beteiligt.
  • Der Wechsel von der bisherigen Druckerei, der Bürli AG in Döttingen, zu CH Media in Aarau wurde von 41 dieser 70 Kirchenpflegepräsidien gutgeheissen.
  • Somit wird das Aargauer Pfarrblatt Horizonte ab Januar 2022 in einer der modernsten Druckereien der Schweiz produziert, «schnell, umweltfreundlich und in ausgezeichneter Qualität», wie CH Media Print verspricht.
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Zwei Jugendarbeiter/innen (40-70%), Pastoralraum am Rohrdorferberg

Der Pastoralraum am Rohrdorferberg mit seinen vier Pfarreien hat eine gut verwurzelte Jugendseelsorge. In dieser Region begleitet die Jugendseelsorge über 300 Jugendliche, führt den Ethik- und Religionsunterricht durch und ist mit total 170 % Stellenprozent aufgestellt. Die Mitarbeitenden des Pastoralraumes setzen sich täglich kompetent, offen, persönlich und flexibel für ihre Anspruchsgruppen ein. Der Fachbereich Jugendseelsorge umfasst den Religionsunterricht ab der 6. Klasse bis zur Firmung in der 10. Klasse. Offene und verbandliche Jugendarbeiten sind ebenfalls Bestandteile des Angebotes der JUSESO. In Ihrer Aufgabe setzen Sie Projekte um, koordinieren und gestalten den Firmweg und sind offen für Gemeinwesenarbeit.

Per Oktober 2021 oder nach Vereinbarung sind zwei Stellen zu besetzen.

Aufgaben

  • Organisation und Durchführung des Oberstufenreligionsunterrichts (in Zusammenarbeit mit Stellenpartner/in)
  • Organisation und Durchführung des Firmkurses und Firmlagers
  • Mitgestaltung und Weiterentwicklung des Oberstufenprogramms
  • Präses Funktion der ehrenamtlichen Leiter/innen der Jubla- und Ministrantenschar (Besuch und Teilnahme bei Lager, sowie Sitzungen)
  • Vernetzung- und Beziehungsarbeit im Pastoralraum un den Gemeinden, ökumenischer Austausch, Austausch an den Sitzung des VAJ (Vereinigung der aargauischen Jugendseelsorger/innen)
  • Administrative Arbeiten

Voraussetzungen

  • Eine abgeschlossene Ausbildung in Religionspädagogik oder Sozialarbeit/Pädagogik (HF) oder ähnlich
  • Erfahrung und Freude an der Arbeit mit Jugendlichen sowie in der Förderung der Partizipation von Jugendlichen
  • Bereitschaft zu unregelmässiger Arbeitszeit mit Abend- und Wochenendeinsätzen
  • Offenheit und Diskussionsfreudigkeit, was den Glauben betrifft
  • Erfahrungen im Aufbau und Leiten von Projekten
  • Ausgewiesene Fähigkeiten in der zielgruppenadäquaten Kommunikation, gute Auftrittskompetenz und ausgeprägtes Rollenbewusstsein
  • Fähigkeit zur selbstständigen, eigenverantwortlichen, verantwortungsbewussten Planung und Handlung sowie zeilführendem und effizientem Ressourceneinsatz
  • Stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift
  • Gute MS Office Kenntnisse, sowie Führerschein Kat. B vorhanden

Wir bieten

Eine interessante, herausfordernde und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Eigenverantwortung in einem gut aufgestellten Pastoralraum. Ausserdem erwartet Sie eine gute Zusammenarbeit mit einem engagierten und erfahrenen Team sowie attraktive Anstellungsbedingungen nach den Richtlinien der Landeskirche Aaargau. Flexible Arbeitszeiten und Arbeiten im Homeoffice sind möglich, schöne Büroräumlichkeiten in Oberrohrdorf stehen zur Verfügung.

Auskunft

Katrin Heeb, Leitung JUSESO, Operative Leitung, T 079 743 65 31 oder Hans Ackermann, Personalverantwortlicher vom Kirchgemeindeverband am Rohrdorferberg, T 076 748 21 38

Bewerbung bis 30. Juli

per Mail an: oder schriftlich an:

Pastoralraum am Rohrdorferberg, Katrhin Heeb, Ringstrasse 14, 5452 Oberrohrdorf

 

Gedenkfeier für Hans Küng in Luzern

Für den in Tübingen am 6. April dieses Jahres verstorbenen Schweizer Theologen Hans Küng wird am Freitag, 3. September 2021, eine ökumenische Gedenkfeier durchgeführt. Diese findet um 17.30 Uhr in der Jesuitenkirche in Luzern statt. Die vom Bundesrat beschlossenen Lockerungsschritte im Zusammenhang mit Covid-19 erlauben diesen Anlass. Die Stiftung Weltethos Schweiz und die Herbert Haag Stiftung, deren langjähriger Präsident Küng war, hatten die Durchführung einer Gedenkfeier unmittelbar nach dessen Tod angekündigt.

Hans Küng war ein weltweit beachteter und respektierter Theologe und Publizist, dessen gesellschaftliche Resonanz als einzigartig zu beurteilen ist. Unzählige Menschen aller Konfessionen und Religionen sahen in ihm einen unerschrockenen Wegbereiter, einen weitsichtigen Vordenker und einen unverzichtbaren Hoffnungsträger. Seine Weltoffenheit und Geradlinigkeit waren für viele Ermutigung und Verpflichtung zugleich. Der Geisteshaltung des Verstorbenen entsprechend, ist in Luzern eine heitere Dankesfeier in ökumenisch-interreligiöser Offenheit geplant. Das Vokalensemble Corund Luzern und das Capriccio Barockorchester bringen Musik zur Darbietung, die Hans Küng viel bedeutete. Zugleich rufen Texte aus seiner Feder sein theologisches und gesellschaftliches Engagement in Erinnerung. Und schliesslich würdigen die veranstaltenden Organisationen sein Wirken als Wissenschaftler und Publizist.

Die Gedenkfeier ist öffentlich. Weil die Veranstalter den geltenden Coronaschutzmassnahmen Rechnung tragen müssen, benötigen sie für die Teilnahme eine Anmeldung. Diese kann per Post (Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche, 6000 Luzern) oder über die Websites von www.weltethos.ch oder www.herberthaag-stiftung.ch erfolgen. Anschliessend erhalten die Angemeldeten ein Programm, das zugleich als Eintrittskarte und Platzreservation gilt.

Bischof lädt Gläubige ein zum synodalen Weg

Papst Franziskus will möglichst viele der weltweit 1,4 Milliarden Katholiken in die Kirchenentwicklung mit einbeziehen. Auch die 1,1 Millionen Gläubige des Bistums Basel. Am 17. Oktober dieses Jahres startet deshalb eine weltweite Befragung. Die Resultate werden an der Bischofssynode 2023 in Rom diskutiert.  Für den Bischof von Basel, Felix Gmür, kommt die Initiative des Papstes zum richtigen Zeitpunkt, denn viele Gläubige, Gemeinschaften und Gruppierungen suchen nach Wegen der Erneuerung. Bereits zuvor hatte Bischof Felix dafür eine Steuerungsgruppe mit dem Namen «Weg der Erneuerung» eingesetzt. Damit die Befragung professionell und möglichst unabhängig erfolgt, engagiert das Bistum das Forschungsinstitut gfs.bern. Eine Kampagne im Herbst soll möglichst viele Gläubige zur Teilnahme motivieren. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2022 kommuniziert und zusammen mit den Resultaten der anderen Diözesen durch die Schweizer Bischofskonferenz nach Rom geschickt. Horizonte wird fortlaufend über die Entwicklung und Ergebnisse dieser Aktion berichten.

Ab auf die Halbinsel!

  • Horizonte nimmt Sie in einer dreiteiligen Sommerserie mit auf Entdeckungsreise auf die Klosterhalbinsel Wettingen, die ab 2022 Teil des «Museums Aargau» wird.
  • Im Jahr 1227 gründeten Zisterziensermönche in der Limmatschlaufe bei Wettingen das Kloster «Maris Stella» (lateinisch für «Stern des Meeres»). Heute ist die Halbinsel ein Ort, an dem verschiedene Epochen und Interessen zusammenkommen.
  • Seit 45 Jahren befindet sich im ehemaligen Kloster die Kantonsschule Wettingen. Der erste Teil der Serie zeigt, wie die Kantonsschülerinnen und -schüler die Zusammenarbeit zwischen ihrer Schule und dem «Museum Aargau» mitgestalten.
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