Burghard Förster: «Verstärken, was da ist»

  • Burghard Förster, Pfarreileiter in Peter und Paul Aarau, ist nicht einfach «zu fassen».
  • Der passionierte Fotograf versteht sein Handeln als Dienst. In diesem Sinne ist er Diakon.
  • Mit diesem Porträt beendet Horizonte die Serie «Priester und Diakone» (siehe Zusatztext).

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Missbrauchsprävention: Mehr als Kurse

  • Per 1. März 2019 setzten die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) und die Vereinigung der Höhern Ordensoberen (VOS’USM) die mittlerweile 4. Auflage der Richtlinien zu «Sexuellen Übergriffen im kirchlichen Umfeld» in Kraft.
  • Im Bistum Basel sollen nach der Überführung der Dekanate in die Pastoralräume die Pastoralraumleitenden ihre Mitarbeitenden schulen und sensibilisieren.

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Frauen*Kirchenstreik: «Geduld hilft nicht!»

  • 2’000 bis 2’500 Männer und Frauen gingen am vergangenen Freitag, 14. Juni 2019, in Aarau zum zweiten Frauenstreik nach 1991 auf die Strasse.
  • Unter dem Motto «Gleichberechtigung. Punkt. Amen» nahmen auch zahlreiche Frauen vom Aaraugischen Katholischen Frauenbund (AKF) mit pinken Mitren teil.

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Katholische Frauen am Frauenstreik

An verschiedenen Orten finden heute anlässlich des Frauenstreiks Manifestationen statt – mit Beteiligung der Kantonalverbände des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes SKF. In Bern, wo ab 17.30 Uhr die grösste Demonstration erwartet wird, hat der Berner Katholische Frauenbund einen Stand aufgestellt. Nach ersten Schätzungen haben sich bereits Tausende am Streik beteiligt. Die Forderungen der Streikenden sind: Finanzielle und gesellschaftliche Aufwertung der Arbeit von Frauen, mehr Zeit und Geld für Betreuungsarbeit sowie Respekt statt Sexismus am Arbeitsplatz. Für die Kirchenfrauen geht es vor allem um Gleichberechtigung in der Ämterhierarchie.

Frühjahrssynode tagte in Aarau

122 Mitglieder trafen am 12. Juni 2019 in Aarau im Grossratssaal zur ersten ordentlichen Synode der neuen Legislatur. «Keiner von uns sage, er habe die Wahrheit schon gefunden. Lasst sie uns vielmehr so suchen, als ob sie uns beiden unbekannt sei», zitierte Daniel Holenstein, Präsident der Synode, zur Eröffnung den Heiligen Augustinus. Es gehe allerdings weniger um Wahrheit, als um Mehrheit, leitete der Synodenpräsident dann über.

Zwei Anträge brachte der Kirchenrat vor die Synode. Einerseits für einen Verpflichtungskredit von 350‘000 Franken für die Renovation und Neu-Möblierung des grossen Saals und des Speisesaals der Propstei Wislikofen. Damit die Propstei weiterhin konkurrenzfähig bleibe, müssten Interieur und Technik dringend erneuert werden, so Kirchenrat Rolf Steinemann in seinem Votum. Der Antrag des Kirchenrates wurde ohne Gegenvoten einstimmig angenommen.

Andererseits stimmte die Synode über die Finanzierung der neuen Mitgliederdatenverwaltung ab. Der Antrag beinhaltete einen Verpflichtungskredit von 130‘000 Franken und einen Nachtragskredit für die jährlichen Bruttokosten von 60‘000 Franken für 2019 beziehungsweise der Budgetierung für die Folgejahre. Marcel Notter, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau, stellte das neue Adressverwaltungsprogramm vor. Nach zwei Voten wurde der Antrag des Kirchenrates in ergänzter Form mit grosser Mehrheit angenommen. Die Ergänzung sieht zur Entlastung kleiner Kirchgemeinden gestaffelte und an die Katholikenzahl gekoppelte Beiträge vor.

Im pastoralen Teil gab David Meier, ehemaliger KV-Lernender bei der Katholischen Landeskirche im Aargau, einen lebhaften Einblick in seinen Dienst als Schweizer Gardist in Rom. Er habe sich extra noch ins Archiv begeben und herausgefunden, dass mit 6 Prozent die Aargauer am drittstärksten in der Garde nach den Fribourgern und Wallisern seit fast Gründung der Garde um 1509.

Er habe die Gelegenheit, zur Garde zu gehen, einfach beim Schopf ergreifen müssen. Seit Juni 2018 ist er im Dienst, wurde im Mai 2019 vereidigt. Neben Dienstgeschichten gab David Meier einen pointierten Überblick über die wichtigsten historischen Momente der Garde. Wer dem Papst die Hand schütteln wolle, müsse Sorge tragen, dass die Söhne und Enkel zur Garde gehen, sagte David Meier und erntete Szenenapplaus.

Caritas: Dank an 450 Freiwillige

Am Freitag, 24. Mai 2019, bedankten sich CARITAS Aargau und CARITAS Solothurn bei ihren Freiwilligen mit einem Fest. Rund 70 ehrenamtlich Engagierte kamen zum Anlass in den Hof der Pfarrei St. Peter und Paul in Aarau. Sie wurden kulinarisch verwöhnt und konnten Musik und Tanz geniessen. Bei CARITAS Aargau und CARITAS Solothurn sind über 450 Freiwillige in gut 12 Projekten engagiert. Allein 2018 leisteten diese Freiwilligen fast 20 000 Stunden, resp. 500 Arbeitswochen Freiwilligenarbeit – zum Beispiel in den Tandemprojekten «Co-Pilot» (Begleitung von Flüchtlingen) oder als Gotti oder Götti im Patenschaftsprojekt «mit mir».

 

 

Klimastreik: «Die Kirchen müssten präsenter sein»

  • Am Freitag, 24. Mai 2019, ist wieder weltweiter Klimastreiktag. Im Aargau findet die Manifestation um 10 Uhr in Baden statt.
  • Kirchliches Engagement sucht man vergebens. Dies, obschon die Kirchen die Sorge um die Schöpfung stets als ein Kernthema vertreten. Man müsste da viel präsenter sein, sagt selbstkritisch der Aarauer Jugendseelsorger Ivo Bühler.

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Caritas beendet unerwartet sein Care-Projekt

  • Vor etwas mehr als drei Jahren startete Caritas Schweiz in Suhr und Zürich mit einem roten Wagen ein Pilotprojekt, das gezielt ältere Menschen zuhause unterstützen sollte. Damit ist nun Schluss, heisst es völlig überraschend von Seiten der Zentrale in Luzern. Das Projekt sei längerfristig nicht finanzierbar.
  • Erst noch im März hatte das Projekt mit neuen Begrifflichkeiten sein Profil geschärft. Projektleiter Andy Huwyler zeigte sich mit Blick auf die Zukunft optimistisch.
  • In der Trägergemeinde Suhr ist man überrascht. Der Entscheid sei einseitig gefallen, heisst es vom zuständigen Gemeinderat. Es bleiben offene Fragen.

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«Als Mensch ist der Mensch besser»

  • Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten. Doch was macht die Digitalisierung mit uns Menschen? An einem Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Kirche und Wirtschaft in Aarau erläuterte Ludwig Hasler, Philosoph, Physiker und Publizist, seine Sicht der Dinge.
  • Moderiert wurde der Abend durch Christoph Weber-Berg, Kirchenratspräsident der reformierten Landeskirche Aargau.

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Podiumsdiskussion

Aarau: Innehalten, lauschen, schauen und erleben

  • Von Donnerstag bis Samstag organisierte die Römisch-Katholische Landeskirche Aargau mit dem Pastoralraum Region Aarau einen Erlebnisparcours der anderen Art.
  • Ziel der verschiedenen Aktionen war es,  spirituelle Angebote besonders Menschen zugänglich zu machen, die sich von den Kirchen entfremdet haben.
  • Projektleiterin Susanne Andrea Birke zieht ein erstes positives Fazit. In zwei Jahren soll der Anlass erneut durchgeführt werden.

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«Selbst das Reich Gottes kommt nicht von alleine»

  • Am Freitag, 17. Mai,  findet die Segens- und Solidaritätsfeier für gleichgeschlechtlich Liebende in Rheinfelden statt.
  • SP-Grossrat Florian Vock ist an der Feier dabei. Er engagiert sich schweizweit für die Anliegen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transmenschen.
  • Im Vorfeld der Segens- und Solidaritätsfeier erklärt Florian Vock, warum er teilnimmt, auch wenn er selber keiner Kirche mehr angehört

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«Viele Menschen suchen heilende Impulse, die gut tun»

  • Ein zehnköpfiges Team um Seelsorgerin Bernadette Bernasconi bietet seit fünf Jahren in Schöftland an vier Abenden im Jahr eine besondere Form des gemeinsamen Feierns an: sogenannt «Heilende Impulse». Horizonte durfte dabei sein.
  • «Jede Feier ist anders, wir probieren neue Formen der Spiritualität aus», so Bernadette Bernasconi gegenüber Horizonte. Und: «Wir möchten das Angebot gerne bekannter machen und neue Leute ansprechen»

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Die Kirchenmusik als Opfer der Entkirchlichung

  • Warum «Stabat Mater» und Requiem eigentlich vor Ostern nichts verloren haben und das kaum noch jemanden stört.
  • Wer sich umhört, merkt rasch: Auch viele Kirchenmusiker wissen nicht mehr, welche Musik wohin gehört. Und erst recht nicht die Liturgen.
  • Stören tut sich kaum jemand daran: Dafür ist die Entkirchlichung auch unter den Liebhabern der geistlichen Musik bereits zu stark fortgeschritten.

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Caritas-Projekt «Co-Pilot» in der Transitzone

  • Isabelle Odermatt von Caritas Aargau zieht eine positive Bilanz zum Projekt «Co-Pilot», das vor einem Jahr in Aarau und Baden gestartet wurde. 54 Freiwillige haben je einen Flüchtling zwei bis vier Mal im Monat besucht und bei der Integration unterstützt.
  • Das Projekt «Co-Pilot» wird fortgeführt. Im April werden neue Freiwillige rekrutiert.

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Achtsame Kirche in der Fair Trade-Stadt Aarau

  • Am 11. Mai organisiert die Stadt Aarau ihren ersten Fair Trade-Tag. Parallel dazu wird die Römisch-Katholische Kirche  im Rahmen der Aktion «Achtsames Aarau» Spiritualität im öffentlichen Raum erlebbar machen. Eine gewollte Verzahnung.
  • Mit einer Klagemauer, einem Gesprächssofa, Stadtexerzitien und anderen Meditationsformen will die Römisch-Katholische Kirche vom 9.-11. Mai spirituelle Angebote besonders auch Menschen zugänglich machen, die keinen Bezug mehr zu den Kirchen haben.

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Asylsuchende aufs Glatteis geführt

  • Vom 6. bis 8. Februar 2019 lernten Kanti-Schüler und jugendliche Asylsuchende einander im Rahmen einer Projektwoche näher kennen und wagten sich aufs Eis. Vorurteile konnten beseitigt, Vertrauen geschaffen werden.
  • Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit den Kantonsschulen in Wohlen und Aarau hofft die Projektverantwortliche und Integrationsbeauftragte der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau, Myroslava Rap, eine solche Begegnungswoche für Jugendliche bald auch mit einer Aargauer Berufsschule durchführen zu können.

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Ein Supermarkt für Armutsbetroffene

  • Am kommenden dritten Sonntag im Januar ist traditionsgemäss der Sonntag der Caritas Aargau. Das christliche Hilfswerk macht dieses Jahr die Armut in unserem Land zum Thema. Brandaktuell, zumal auch im Aargau darüber diskutiert wird, die Sozialhilfe zu kürzen.
  • Mit knapp tausend Franken für den Grundbedarf müssen Sozialhilfe-Empfänger über die Runden kommen. Laut einer SKOS-Studie zu wenig. Im Caritas-Markt können Armutsbetroffene wenigstens bei den Einkäufen für den täglichen Bedarf sparen.
  • Im Aargau gibt es seit 2016 keinen Supermarkt für Arme mehr. Die Genossenschaft Caritas-Markt will das ändern.

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«Gemeinsam attraktiv Kirche machen»

  • Die Synode der Römisch-Katholischen Landeskirche Aargau bestätigt an ihrer konstituierenden Sitzung ihre Exekutive für die Amtsperiode 2019-2022 (siehe auch amtliche Nachricht: Synodenbeschluesse_09012019)
  • 43 neue Synodale wurden gestern Mittwoch in die Pflicht genommen. Luc Humbel wurde als Kirchenratspräsident bestätigt, ins Synodenpräsidium gewählt wurde Daniel Holenstein aus Bad Zurzach.

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