Am Nachmittag des 2. Juni pilgern wiederum zahlreiche Katholikinnen und Katholiken aus aller Welt in einem feierlichen Umzug von Klein- nach Grossbasel. Mit der Prozession unter dem Motto W.E.G. – Wir erleben Glauben – feiern Menschen der internationalen Römisch-Katholischen Kirche RKK Basel-Stadt den Weg mit Gott anhand der vier Symbole Bibel, Ikone, Kreuz und Hostie. Unterwegs werden Blumen verteilt als Zeichen des Friedens und der Gemeinschaft. Alle sind eingeladen, an der Prozession teilzunehmen.
Programm W.E.G.-Prozession
Sonntag, 2. Juni 2024
12:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche St. Clara
13:30 Uhr Prozession ab Claraplatz
14:00 Uhr Singen und Beten für Basel auf dem Marktplatz
15:00 Uhr Schlusssegen und Fest Kirche St. Marien
«Die Welt ist im Krisenmodus und die Kirchen können Positives zur Bewältigung der Krise beisteuern und dem Leben Richtung und Bedeutung verleihen», sagt der Jesuit Martin Föhn SJ, Fachverantwortlicher Bildung und Spiritualität bei der Römisch-Katholischen Kirche RKK Basel-Stadt und Projektleiter der Prozession «Wir erleben Glauben», abgekürzt W.E.G. Es sei wichtig, gemeinschaftsfördernde Traditionen im Heute zu zelebrieren, sagt er: «Die erste W.E.G.-Prozession durch die Stadt Basel vor einem Jahr war ein voller Erfolg.»
Nach dem gemeinsamen Gottesdienst in der Clarakirche führt das liturgische Geleit am frühen Nachmittag über die Mittlere Brücke zum Marktplatz. Hier heisst es singen und beten für Basel. Martin Föhn SJ: «Wir werden den Heiligen Geist auf die Menschen herabrufen.» Danach geht es den Spalenberg hinauf über die Lyss und den Holbeinplatz zur Kirche St. Marien, wo es einen Schlusssegen mit anschliessendem Fest gibt. Die Mitwirkenden der W.E.G.-Prozession 2024 sind mit vier Symbolen in der Stadt unterwegs, erklärt Martin Föhn SJ: «Voraus geht die Bibel als Symbol der Erfahrung mit Gott; Menschen haben Gott erfahren, das steht in der Bibel. Als Zweites tragen wir eine Ikone, ein Bild von Jesus als Vorbild für uns Menschen und als Sohn Gottes. Als Drittes tragen wir das Kreuz als Zeichen dafür, dass auch der Tod und schlechte Zeiten zum Leben dazugehören. Und als Viertes tragen wir die Hostie als Symbol für den Leib Christi und für die Gegenwart Jesu.»