12 neue Aargauer Kirchenmusiker

Nach zweijähriger Ausbildung konnten neun Frauen und drei Männer das Diplom in Kirchenmusik C an der Kirchenmusikschule Aargau entgegen nehmen. Die Ausbildung beinhaltet die Fächer Chorleitung, Kantorengesang, Orgelspiel und Orgelbau, Musiktheorie, Liturgik, Hymnologie und Gregorianik sowie Popularmusik. Der Unterricht im Rahmen dieser Ausbildung findet jeweils an Samstagvormittagen in den Räumlichkeiten des Klosters Wettingen statt. Die aargauische Kirchenmusikschule ist die einzige in der Schweiz, die ökumenisch geführt wird. Finanziell getragen wird sie durch die Römisch-Katholische die Reformierte Landeskirche.

Mit Blumen und Kanonen

  • Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche Fronleichnam. Es gilt als das katholischste aller Feste.
  • Nur in knapp der Hälfte aller Aargauer Bezirke ist Fronleichnam mehrheitlich ein Feiertag.
  • In den überwiegend katholischen Teilen des Kantons finden zu Fronleichnam üppige Prozessionen mit Blumen, Fahnen, Musik und sogar Böllerschüssen statt.

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Kränze zur Erstkommunion: Haltbar oder vergänglich

  • Während manche Pfarreien bereits am vergangenen «Weissen Sonntag» Erstkommunion feierten, begehen viele Aargauer Pfarreien das Fest am kommenden Wochenende. Traditionell gehört dazu der Kranz als Kopfschmuck der Mädchen.
  • Wie pflegen Aargauer Pfarreien diesen Brauch? Welche Kränze sind beliebt? Und wo im Aargau lagert die umfangreichste Kollektion? Horizonte begab sich auf die Spur der Erstkommunion-Kränze.

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Das Knattern ersetzt den Glockenschlag

  • Am Karfreitag werden die Kirchenglocken nicht geläutet, sie schweigen vom Abend des Hohen Donnerstags bis zur Osternacht.
  • Deshalb rufen «Rätschen» zum Gottesdienst. Das laute Rattern ersetzt die Glocken und erinnert an das Beben der Erde beim Tod Jesu.
  • Im Aargau haben zahlreiche Pfarreien ein solches Holzinstrument, das «Raffel», «Rätsche», «Klapper» oder ähnlich genannt wird.

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Die Zersiedelungs-Initiative aus kirchlicher Sicht

  • Am Sonntag, 10. Februar, stimmt das Schweizer Stimmvolk über die Initiative «Zersiedelung stoppen» ab.
  • Aus sozialethischer Sicht gibt die Initiative Anlass, über den eigenen Ressourcenverbrauch nachzudenken.
  • Der Verein oeku Kirche und Umwelt plädiert für ein «JA» und betont, dass mit der Initiative eine soziale Wohnbaupolitik umso dringender werde.

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