Aargauer Missbrauchsopfer

Hermetschwil: Aufarbeitung der Missbrauchsfälle erfolgt verschwiegen

  • Vor einem Jahr machte das Kinderheim St. Benedikt in Hermetschwil einen Missbrauchsfall öffentlich und entschuldigte sich anlässlich einer Medienkonferenz beim Opfer (Horizonte berichtete). Es gab harsche Reaktionen – insbesondere von Seiten des Heimleiters, in dessen Amtszeit der Fall anzusiedeln ist.
  • Nun hat das Hermetschwiler Kinderheim eine dreiköpfige Untersuchungskommission eingesetzt. Weitere Opfer können sich bei der Kommission melden, Ergebnisse werden innert Jahresfrist erwartet.
  • Bis die Kommission ihre Arbeit abgeschlossen hat, gilt Informationssperre. Theo Halter von der Guido Fluri-Stiftung vermutet: Man will keinen neuerlichen Medienrummel.

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Schritt für Schritt zu einer neuen Kirche

  • Das Gebet «Schritt für Schritt» bittet um Veränderung in der Kirche,  für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung.
  • Bereits wird das Gebet in rund 30 Pfarreien und Gemeinschaften im In- und Ausland regelmässig gebetet.
  • Die Gebets-Initiative ging von vier Theologinnen aus, darunter die Priorin des Klosters Fahr, Irene Gassmann.
  • Vergangenen Donnerstag besuchte die Aargauer Landeskirche mit Interessierten die Komplet im Kloster Fahr, wo die Gebetsinitiative im Februar ihren Anfang genommen hatte.

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