Heute Freitag, 25. März, um 17 Uhr wird Papst Franziskus Russland und die Ukraine dem Unbefleckten Herzen Marias weihen. Der Akt erfolgt während einer Bussfeier im Petersdom, teilte der vatikanische Pressesaal am Dienstag mit. Dieselbe Weihe nimmt, ebenfalls am 25. März, der päpstliche Almosenpfleger Kardinal Konrad Krajewski im portugiesischen Fatima vor. Der 25. März ist in der katholischen wie in der orthodoxen Kirche das Fest der Verkündigung der Geburt Jesu an seine Mutter Maria durch den Erzengel Gabriel; die orthodoxe Kirche begeht es als eines von zwölf Hochfesten im Kirchenjahr. Warum der Papst die zwei Länder dem Herzen Mariens weiht und was dieses Symbol bedeutet, erfahren Sie in diesem Artikel auf kath.ch
Der Papst hat alle Bischöfe aufgefordert, sich dem Gebet mit ihren Bistümern anzuschliessen. So sollen die Reue, die Bitte um Vergebung wie das Flehen um Frieden ein «Akt der Weltkirche» werden. Entsprechend wurde der Text des Gebetes in drei Dutzend Sprachen veröffentlicht. Zahlreiche Diözesen und Bischofskonferenzen haben ihre Teilnahme zugesagt – oft zum selben Zeitpunkt wie im Petersdom. Auch die Schweizer Bischöfe beten heute Freitag für den Frieden in der Ukraine. Im Rahmen der 50-Jahr-Feier der RKZ beten die Schweizer Bischöfe am Freitag, 25. März von 14.15 bis 14.45 Uhr, in der Pfarrkirche Näfels für den Frieden und vertrauen den Weltfrieden dem Herzen Mariens an. Bischof Felix Gmür, Präsident der Schweizer Bischofskonferenz, wird die Eucharistiefeier und das Gebet leiten.
Die Bussfeier mit Papst Franziskus beginnt um 17 Uhr im Petersdom; der angekündigte Weiheakt findet um ca. 18.30 Uhr statt. Konkret wird die Mutter Gottes im Weihegebet gebeten die ganze Menschheit, insbesondere Russland und die Ukraine kraft ihres Unbefleckten Herzens unter ihren Schutz zu nehmen und der Welt Frieden zu schenken.