Herbert Haag Preis geht an Julia Enxing und Feinschwarz

Der Herbert Haag Preis 2023 geht an Julia Enxing, Professorin für Systematische Theologie an der Technischen Universität Dresden, und an das theologische Feuilleton «Feinschwarz», ein österreichisch-schweizerisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt. Sowohl Julia Enxing als auch die Macherinnen und Macher von «feinschwarz.net» werden dafür ausgezeichnet, dass sie mit ihrem Engagement konsequent den kirchlichen Binnenraum überschreiten und sich am säkularen Diskurs aus einer theologisch-religiösen Optik beteiligen. Sie treten damit für eine offene und diskursfähige Gesellschaft ein. Der Herbert Haag Preis will sie ermutigen, ihren Weg weiterzugehen. Die Preisverleihung findet am 26. März 2023 in Luzern statt.

Die ganze Medienmitteilung der Herbert Haag Stiftung lesen Sie hier.

Der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält

  • Das Podium Wasserschloss, die ökumenische Erwachsenenbildung Gebenstorf, startet am 26. Oktober mit einer neuen Veranstaltungsreihe.
  • An fünf Abenden widmen sich ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet sozialer Wissenschaften der Frage «Was hält unsere Gesellschaft zusammen?»
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Zwei Kalender der Religionen zu gewinnen

  • Auch dieses Jahr hat die Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz Iras Cotis wieder einen Kalender der Religionen gestaltet.
  • Unter dem Titel «Tiere und das Heilige – Mythen, Symbole und Riten» zeigt der Kalender in Text und Bild, wie die Religionen der Welt das Göttliche im Tier verehren.
  • Wer einen von zwei zu verlosenden Kalendern gewinnen möchte, klickt einfach auf das Kalenderblatt.
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Co-Piloten bleiben gerne an Bord

  • Eine jüngst veröffentlichte Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz erbringt den Nachweis für die Nachhaltigkeit des Caritasprojekts «Co-Pilot» zur Integration von Migranten.
  • Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der «Co-Pilot»-Tandems auch nach der offiziellen Zusammenarbeit weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt.
  • Durch die positiven Ergebnisse dieser Arbeit erhält das Mentoringprojekt der Caritas Aargau zusätzlichen Aufwind.
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Papst plädiert für «Heiligkeit mit Sinn für Humor»

«Heiligkeit ist Freude, nicht Entsagungen, Anstrengungen oder ein langes Gesicht. Ein Heiliger, der traurig ist, ist ein trauriger Heiliger»: Dieses Plädoyer für eine frohsinnige Heiligkeit «von nebenan» kam am heutigen Donnerstag, 6. Oktober, von Papst Franziskus, der die Teilnehmer an einem Kongress zur Heiligkeit im Vatikan empfing.

Heiligkeit sei nicht nur einigen wenigen vorbehalten, dies habe schon das Zweite Vatikanische Konzil mit einem eigenen Kapitel in Lumen gentium erkannt, betonte Franziskus vor seinen Besuchern, die sich in den vergangenen Tagen auf Einladung des Dikasteriums für Selig- und Heiligsprechungen mit der Frage nach «Heiligkeit heute» befasst hatten. Mit Blick auf die in der Konzilskonstitution verankerte Feststellung, dass in der Kirche «alle zur Heiligkeit berufen» seien (vgl. N. 39), sei es auch heute wichtig, die Heiligkeit im Volk Gottes zu entdecken, unterstrich der Papst: «In den Eltern, die mit Liebe die Kinder aufziehen, in den Männern und Frauen, die ihre tägliche Arbeit mit Engagement verrichten, in den Menschen, die unter einer Behinderung leiden, in den älteren Menschen, die weiterhin lächeln und Weisheit anbieten.» Dieses Zeugnis eines christlichen Lebenswandels sei für uns alle «eine Einladung, persönlich auf den Ruf zur Heiligkeit zu antworten»“, betonte Franziskus. «Es sind Heilige von nebenan, die wir alle kennen».

Den ganzen Beitrag von Radio Vatikan, in Schrift und Ton kann man hier direkt lesen und anhören.

Ein anspruchsvoller Weg

  • Der Schweizer Synodenbericht ist in Rom angekommen.
  • Am 22. September äusserte sich Bischof Felix hier auf Horizonte online zu den offenen Punkten des Berichts.
  • Die Redaktion hat nun Markus Stohldreier, Theologe und Vorstandsmitglied der Aargauer Pfarrblattgemeinschaft, um seine Einschätzung gebeten.
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Verband Katholischer Pfadi lanciert Adventskalender 2022

Das Titelblatt des VKP-Adventskalenders 2022 für Jugendliche ab 15 Jahren. | Foto: VKP

Auch dieses Jahr lanciert der Verband Katholischer Pfadi (VKP) wieder zwei eigene Adventskalender. Die Adventskalender des VKP bieten besinnliche Texte zur Adventszeit und anregende Betrachtungen über den Sinn des Lebens. Attraktiv gestaltet und mit jugendgerechten Texten sind sie ideale Begleiter im Advent. «24. Dezember 2052» ist der Adventskalender für Jugendliche von 12 bis 15 Jahren, für die überraschenden, einzigartigen Momente in der Adventszeit. Die Karten regen die Gedanken an, über das, was kommen mag – in einer Woche, in einem Jahr, in 30 Jahren. Die 28 Postkarten mit jugendgerechten Sujets und Texten lassen sich sammeln oder verschicken.

Das Begleitheft «Impulse» liefert zusätzliche Denkanstösse zu den Inhalten der VKP-Adventskalender. | Foto: VKP

«Drunter und drüber» bietet spirituell anregende Impulse in der Adventszeit für Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene. Die Texte regen zur Diskussion oder Reflexion an, gerade dann, wenn die Gefühle wieder einmal verrücktspielen, man sich euphorisch oder traurig fühlt oder sich einfach nach Ruhe sehnt. Was gibt Orientierung, was hilft, die Mitte zu finden? Der Advent bietet auch die Gelegenheit, sich zu «sortieren».

«Impulse» ist das praktische Begleitheft zu den Adventskalendern, mit pfannenfertigen Impulsen für eine gelingende Katechese und Jugendarbeit in der Adventszeit. Detaillierte Informationen und Bestellmöglichkeit auf www.jugendkalender.ch.

Orte der Andacht finden

  • Herbstzeit ist Ferienzeit, ist Wanderzeit und Zeit, einen Gang runterzuschalten.
  • Dabei kann die Ausgabe «Kloster» des Schweizer Reisemagazins Transhelvetica ein wertvoller Begleiter sein.
  • Horizonte verlost für seine Newsletterabonnenten fünf Exemplare dieses Magazins. Wer das Bild anklickt, erfährt, wie.
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Sakramente als Quelle und Vollzug des Glaubens

Bischof Felix hat im Interview die Sakramente als Quelle und Vollzug des Glaubens bezeichnet. Dieser Aussage ist zuzustimmen, wobei die Frage gestellt werden darf, inwiefern das Handeln des Bischofs diesen Worten Rechnung trägt. Letztes Jahr gab es im Bistum keine Priesterweihe. Dieses Jahr wird es wohl auch keine geben. De facto wird auch nichts getan, um die Priesterberufung zu fördern. In den Pastoralräumen, auf deren Errichtung Bischof Felix drängt, spielen Priester und die Sakramente eine untergeordnete Rolle. Auch in der Katechese wird kein Wert darauf gelegt, den Kindern und Jugendlichen die Sakramente zu erläutern. Nur noch wenige Pfarreien bieten die Beichte an und auch in den Krankenhäusern ist nicht sichergestellt, dass ein Katholik die Krankensalbung rechtzeitig erhält, wenn er diese wünscht. Die Eucharistie hingegen wird beliebig durch Wortgottesdienste ersetzt. Zu all diesen Entwicklungen schweigt Bischof Felix, genauso wie zu den hohen Austrittsraten und der sehr geringen Partizipation an der Kirche. Müsste ein Bischof, falls er wirklich an die zentrale Stellung der Sakramente glaubt, nicht seinen Worten Taten folgen lassen? Vor allem auch dann, wenn wie in unserem Bistum offensichtlich ist, dass die untergeordnete Rolle der Sakramente mit dem Niedergang der Kirche einhergeht?

Wer zahlt wieviel an die neue Kaserne?

Die Kaserne der Schweizergarde in Rom ist alles andere als ein Vorzeigeobjekt. Deshalb soll die Leibgarde des Papstes eine neue Unterkunft erhalten. Kostenpunkt des geplanten Projekts: 50 Millionen Franken. Um dieses Geld zusammenzubekommen, läuft sich Alt Bundesrätin Doris Leuthard als Präsidentin des Patronatskomitees buchstäblich die Hacken ab. Sie ist aber auch sehr erfolgreich in ihrem Tun. Der «Kasernenzeitung» auf der Website der Kasernenstiftung ist zu entnehmen, dass die Stiftung bereits 37,5 Millionen Franken für den Kasernenneubau sammeln konnte. Dazu kommen noch fünf Millionen aus der Kasse des Vatikans. Die Stiftungsräte sind guten Mutes: «Wir haben uns vorgenommen, alle unsere Energie dafür einzusetzen, die noch fehlenden CHF 7,5 Mio. bis Ende dieses Jahres zu sammeln.»

Auch die staatskirchenrechtlichen Körperschaften wurden von Doris Leuthard und der Kasernenstiftung um Unterstützung gebeten. Das Katholische Medienzentrum kath.ch hat bei der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ nachgefragt, welche Kantone sich dabei wie spendabel gezeigt haben. Neben den 1,5 Millionen Franken aus St. Gallen und der halben Million aus Zürich, steht ausgerechnet der Heimatkanton von Doris Leuthard, der Aargau, mit seinen 36’200 Franken am unteren Ende der Spendenskala. Aber es gibt auch Kantone, die sich mit gerade mal 5’000, 3’000 oder 0 Franken am Kasernenbau beteiligen. Wer wieviel bezahlt, lässt sich im Beitrag von kath.ch hier nachlesen.

Was der Bauer (nicht) glaubt, das erntet er

Seit Menschen Gedenken schauen Besagte gen Himmel und staunen. Der ewige Tanz von Sonne, Mond und Sternen, das Spiel der Gezeiten, das Erdenjahr und die Mondzyklen boten in unaufgeklärten Zeiten so manche Erklärung für Unerklärliches. Die Tendenz, aus Sternbildern die Wege des Schicksals erkennen zu wollen oder durch magische Riten dem eigenen Geschick quasi auf die Sprünge zu helfen, ist bis heute in den Menschen veranlagt, aller seriösen Wissenschaft zum Trotz. Für einen Beitrag im Onlineportal Watson hat Sektenexperte Hugo Stamm die fragwürdigen Praktiken von anthroposophischen Bauern untersucht und stellt sich und seinen Lesern die eine oder andere Gewissensfrage, angesichts mit Mist gefüllter Kuhhörner, die über den Winter den Ackerboden mit Energie versorgen, oder beim Glauben an besonders leicht zu putzende Schuhe bei abnehmendem Mond. Eine schöne Lektüre, jetzt, wo der Herbst einzieht und mit ihm die Zeit der Sagen, Spuk- und Geistergeschichten.

Der Weg führte tatsächlich aufwärts

  • Die 7. Aargauer Kapellenwanderung führte durchs Studenland und liess für ihre 45 Teilnehmer einen alten irischen Reisesegen wundersam spürbar werden.
  • Der Segen brachte gutes Wanderwetter und hielt die kulturhistorisch sehr interessierten Pilger bei bester Laune.
  • Nach dieser gelungenen 7. Durchführung, denken die Veranstalter bereits über die Kapellenwanderung Nr. 8 nach.
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Gratisaudienz bei der Kaiserin

  • Horizonte verlost exklusiv für seine Newsletterabonnenten einen Eintritt für zwei Personen zur Ausstellung «Für Gott, Kaiser und Kinder» im Museum Kloster Muri.
  • Dazu gehört auch die Teilnahme an einer frei wählbaren Veranstaltung aus dem reichhaltigen Rahmenprogramm dieser einmaligen Ausstellung.
  • Zur Teilnahme an der Verlosung gelangt man, indem man auf den abgebildeten Reisekoffer klickt und den Anweisungen im Beitrag folgt.
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«Ich tue das für unsere Zukunft»

  • Im Vorfeld der kirchenbehördlichen Gesamterneuerungswahlen im Herbst 2022 wirbt Horizonte in loser Folge für das Engagement als Kirchenpfleger.
  • Viele Kirchgemeinden haben grosse Mühe, geeignete Kandidaten für dieses gemeinnützige Amt zu finden.
  • Gipf-Oberfrick hat Glück. Mónica Suter stellt sich dieser Herausforderung.
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«Wir machen etwas Gutes»

  • Unter dem Motto «Jubla Viva!» trafen sich am vergangenen Wochenende 2600 Mitglieder von Jungwacht Blauring (Jubla) Aargau in Muri.
  • Gemeinsam feierten sie das 14. Kantonstreffen dieses grössten Kinder- und Jugendverbandes im Aargau, das nur alle zehn Jahre stattfindet.
  • Zweieinhalb Jahre Vorbereitung und unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden und -tage machten sich für alle Beteiligten bezahlt in Form von «Lebensfreu(n)de».
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Wie ein Blick durchs Schlüsselloch

  • «Für Gott, Kaiser und Kinder» heisst die Ausstellung, die vom 10. September bis 6. November im Museum Kloster Muri präsentiert wird.
  • Sie zeigt erstmals ausgewählte Dokumente aus dem Privatarchiv der letzten Kaiserin von Österreich, Zita von Bourbon-Parma.
  • Die Ausstellung vermittelt einen fast intimen Blick in das Wesen dieser ebenso klugen wie auch stolzen und tiefgläubigen Frau.
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«Ich habe nichts alleine bewirkt»

  • Kirchenrätin Dorothee Fischer verlässt nach achteinhalb Jahren den Kirchenrat der Römisch-​Katholischen Kirche im Aargau per Ende Jahr.
  • Sie behält weiterhin ein Teilpensum als Heimseelsorgerin.
  • Im Interview mit Horizonte verrät sie mehr über ihre Beweggründe und Zukunftspläne.
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SRF thematisiert Mehrsprachigkeit in den Religionen

«Die religiöse Schweiz spricht viele Sprachen. Das hat mit Migration zu tun – liegt aber auch an den Religionen selbst», schreibt Judith Wipfler, Religionsredaktorin und Theologin beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF auf der Website des Senders. In ihrem Beitrag in der Sendung «Perspektiven» von gestern Sonntag, 4. September, geht Wipfler der Frage nach, wo die Vielsprachigkeit in den meisten Religionen herrührt, vornehmlich in der katholischen Kirche der Schweiz. Hier gibt es rund 800 christliche fremdsprachige Gemeinden. Das sind teils eigenständige Migrationskirchen, teils bieten die Landeskirchen fremdsprachige Gottesdienste an. 40 Prozent der römisch-katholischen Gläubigen in der Schweiz haben ihre Wurzeln im Ausland. Deshalb unterhält die römisch-katholische Landeskirche 110 Seelsorgestellen speziell für Fremdsprachige. Sie sind meist in sogenannten «Missionen» organisiert. Priester wandern von den Philippinen, aus Eritrea, den USA ein, um in der Schweiz Seelsorge zu leisten. So kommt es, dass hierzulande auch auf Koreanisch, Tamil, Portugiesisch, Tigrinya und besonders viel auf Italienisch Messe gehalten wird.

Den ganzen Radiobeitrag kann man hier nachhören und alle Informationen zu diesem spannenden Thema auf der Website von SRF nachlesen.

Projekt «Wohnstart» ist ein Erfolg

  • Seit einem Jahr bietet Caritas Aargau das Mentoringprojekt «Wohnstart» an.
  • Dabei vermitteln Freiwillige im Auftrag von Caritas Flüchtlingsfamilien die notwendigen Wohnkompetenzen, um in der ersten eigenen Wohnung nicht anzuecken.
  • Das Projekt ist ein Erfolg. Es wurde bereits für den Sozialpreis 2022 der Aargauer Landeskirchen nominiert.
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Der Synodenbericht der Katholischen Kirche Schweiz liegt vor

Der nationale Synodenbericht der katholischen Kirche in der Schweiz liegt vor. Der Bericht fasst die Ergebnisse der diözesanen synodalen Umfragen und Gespräche auf Ebene Schweiz zusammen. Diese Zusammenfassung wurde von der Pastoralkommission der Schweizer Bischofskonferenz erstellt und an der Synodalen Versammlung Schweiz, am 30. Mai 2022 im Kloster Einsiedeln, intensiv beraten und diskutiert. Die Ergebnisse dieser Beratungen führten schliesslich zum vorliegenden nationalen Synodenbericht. Er bleibt in seinen Grundaussagen inhaltlich nah an der Zusammenfassung der diözesanen Berichte durch die Pastoralkommission.

Der Bericht wurde als Schweizer Beitrag für den weltweiten synodalen Prozess an das Sekretariat der Bischofssynode in Rom weitergeleitet. Dort fliesst er in die Erarbeitung des Vorbereitungsdokumentes für die kontinentale Etappe des synodalen Prozesses ein. Nach dieser synodalen Arbeit auf kontinentaler Ebene (Frühjahr 2023) findet schliesslich im Herbst die eigentliche Bischofssynode auf weltkirchlicher Ebene in Rom statt. Den Synodenbericht der Schweiz und die Medienmitteilung der Schweizer Bischofskonferenz kann man sich entweder von der Website des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI) in der deutschen, französischen und italienischen Version direkt herunterladen oder auch von der Website der Schweizer Bischofskonferenz.