Gütesiegel für die Pfarrei Heilig Geist Suhr-Gränichen

  • Seit gut einem Jahr macht sich die Römisch-Katholische Kirche im Aargau für familienfreundliche Pfarrei- und Kirchenräume stark.
  • Eine Broschüre und kostenlose Beratung helfen den Pfarreien, Veränderungen anzupacken.
  • Heute Donnerstag, 10. Juni 2021, erhält Heilig Geist Suhr-Gränichen als erste Pfarrei das Gütesiegel für ihre Räume. Diese signalisieren Familien mit Kindern: «Hier seid ihr willkommen».
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Fachmitarbeiter/-in, Fachstelle Diakonie (40-60%), Aarau

Die Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Landeskirche im Aargau begleitet, vernetzt und berät die Leitungen der Pastoralräume sowie die Diakonieverantwortlichen in Pfarrei- und Pastoralraumteams. Sie organisiert Weiterbildungen zur Unterstützung von Personen, die sich im Bereich der Diakonie engagieren und unterstützt Vereinigungen und Zusammenschlüsse, die in der diakonischen Arbeit tätig sind.

Als Ergänzung des kleinen Teams der Fachstelle Diakonie sucht die Römisch-Katholische Landeskirche per 1. Oktober oder nach Vereinbarung eine Fachmitarbeiterin/einen Fachmitarbeiter.

Ihre Verantwortlichkeiten

  • In Ihrer Funktion beraten und begleiten Sie Diakonieverantwortliche sowie weitere Ansprechpersonen in Pfarreien und Pastoralräumen bei der Weiterentwicklung des Bereichs Diakonie vor Ort.
  • Sie initiieren und unterstützen Projekte in den Pfarreien und Pastoralräumen im Bereich der Diakonie, beteiligen sich bei Bedarf aktiv innerhalb der Projekte und stellen deren Abschluss und Überführung in Strukturen sicher.
  • Als Fachmitarbeiterin/Fachmitarbeiter vertreten Sie die Fachstelle in verschiedenen Gremien oder Vorständen und stellen die Vernetzung der Fachstelle mit Partnerorganisationen und auf Bistumsebene sicher.
  • Die Förderung und Etablierung des Verständnisses für die Wichtigkeit von Diakonie in den Pfarreien sind Ihnen wichtige Anliegen. Sie vernetzen sich aktiv mit anderen Partnerinnen und Partnern und sind so am Puls der gesellschaftlichen und diakonischen Entwicklungen.

Ihre Erfahrung und Persönlichkeit

  • Sie verfügen über einen (Fach-) Hochschulabschluss bevorzugt im sozialen Bereich (z.B. soziokulturelle Animation, Sozialarbeit, Sozialpädagogik) oder ähnlich. Eine Weiterbildung in Organisationsentwicklung oder Coaching ist von Vorteil.
  • Ihre Kreativität, Ihr Interesse an und Erfahrungen mit neuen Medien erlauben es Ihnen, Menschen auf verschiedenen Kanälen anzusprechen. Sie bringen die Bereitschaft mit, gelegentlich auch zu Randzeiten und am Wochenende zu arbeiten,
  • Als Persönlichkeit mit ausgeprägten kommunikativen Fähigkeiten und gewinnendem Auftreten fällt es Ihnen leicht, auf unterschiedliche Menschen zuzugehen und die Anliegen der Fachstelle in angemessener und überzeugender Weise darzulegen. Dabei agieren Sie integrierend, pflegen einen offenen Dialog und stellen eine verlässliche Kommunikation sicher.
  • Im Idealfall sind Sie mit der Wirklichkeit der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz vertraut, verfügen über ein gutes Netzwerk und können einige Jahre Berufserfahrung in der kirchlichen Sozialarbeit vorweisen.

 

Der Arbeitsort liegt an zentraler Lage in Aarau. Die Vorstellungsgespräche werden voraussichtlich nach der Sommerpause Anfang August geführt.

Auskunft

Susanne Muth, Fachstellenleiterin Diakonie, T 062 832 42 85,

Bewerbung bis 9. Juli

per Mail an: oder per Post an: Römisch-Katholische Kirche im Aargau, Abteilung Personal & Recht, Feerstrasse 8, 5001 Aarau

Eritreische Kaffeezeremonie

Aargauer Programm zum Flüchtlingstag am 19. Juni

Velomechaniker, Köchin, Metzger, Pharma­assistentin: Immer mehr geflüchtete Menschen machen eine Lehre. Diese positiven Nach­richten sind das Thema des Flüchtlingstags am Samstag, 19. Juni 2021, im Aargau. Erstmals werden Aktionen an sieben Standorten im Kanton statt­finden. In Aarau erzählen Arbeitgebende und Lernende vor Ort über ihre Erfahrungen während der Aus­bildung. Die Region Aargau Süd plant ein Standpodium mit Erfahrungsberichten und eine Filmvorführung. Lernende aus Baden präsentieren ihr Können und ihre Diplomarbeiten. In der Fussgängerzone werden «Stolpersteine auf dem Weg zur Ausbildung» grafisch auf der Strasse dargestellt und verschiedene Rednerinnen und Redner erzählen von ihren Erfah­rungen als Ausbildnerin oder Stellencoach von geflüchteten Menschen. Geflüchtete berichten, wie sie die Lehre meistern. Auch in Brugg und Zofingen werden Standaktionen stattfinden und im Freiamt wird an einer Aktion getüftelt. Die Koordinationsstelle Fricktal gestaltet zusammen mit der römisch-katholischen Kirche Möhlin und den Freiwilligengruppen einen Gottesdienst. Ein Lernender und sein Lehrmeister erzählen ihre Geschichte. Plakate von Lehrbetrieben und Lehrlingen sind an jedem Standort aufgestellt und Informations­material zu den Angeboten der verschiedenen NGOs und des Kantons liegen auf. Am Sonntag, 20. Juni, finden in Aarau, Baden, Brugg und Zofingen Gottesdienste zum Thema statt.

Die detaillierten Programme der einzelnen Standorte finden Sie auf der Webseite des Flüchtlingstags.

 

Lust auf ein neues Abenteuer?

  • Jugendliche und junge Erwachsene haben ab sofort eine weitere Möglichkeit, sich bei Caritas Aargau freiwillig zu engagieren.
  • Das Hilfswerk sucht 16- bis 28-Jährige voller Ideen und Elan für den Aufbau eines neuen soziokulturellen Angebots im Bereich Migration und Flucht.
  • Junge Menschen, die pro Monat vier Stunden Zeit investieren wollen, können mit youngCaritas, dem Jugendbereich der Caritas Aargau, ein eigenes Projekt entwickeln.
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Bischof Felix Gmür

Gebenstorf-Turgi: Bischof Felix nimmt Stellung

In einer Mitteilung vom 5. Juni 2021 an die Gläubigen aus dem Seelsorgeverband Gebenstorf-Turgi nimmt Bischof Felix Stellung zu zwei Dekreten der Kleruskongregation. Damit stellt er klar, was die Dekrete aus Rom aussagen und was dies für die weitere Entwicklung der Lage in Gebenstorf-Turgi bedeutet.

Der Bischof hält fest, dass die Kongregation im Dekret vom 11. Mai 2021 die Beschwerde von Pater Adam Serafin zurückweise und bestätige, dass für eine Pfarrwahl die Ernennung durch den Bischof zwingend notwendig sei. Bischof Felix Gmür schreibt: «Weil ich ihn nicht zum Pfarrer ernennen werde, kann P. Adam Serafin weder eine etwaige Wahl annehmen noch als Pfarrer tätig sein.»

Im anderen Dekret vom 10. Mai 2021 wurde die Abänderung der «missio canonica» von P. Adam Serafin durch Bischof Felix Gmür nicht geschützt. Die Kleruskongregation habe dies deshalb nicht getan, weil bislang die Zustimmung des Ordensoberen von P. Adam Serafin fehle. «Bereits seit 2019 bemühe ich mich darum, mich mit dem Provinzial über die Rückkehr von P. Adam Serafin in seinen Orden abzusprechen. Ebenso wurde der Provinzial vom Ordensgeneral bisher erfolglos zu einer Absprache aufgefordert», schreibt Bischof Felix Gmür. Er werde gegen dieses Dekret in diesen Tagen Rekurs beim Höchsten Gericht der Apostolischen Signatur einlegen, hält er fest. In der Mitteilung an die Gläubigen betont Bischof Felix Gmür: «P. Adam Serafin kann weiterhin keine priesterlichen Dienste ausüben, weil die damalige «missio canonica» nach der Demission des Gemeindeleiters keine Wirkung entfaltet und sich P. Adam Serafin vertraglich verpflichtet hat zu kündigen, was er verweigert, aber zwischenzeitlich durch die Kirchgemeinde Birmenstorf und die römisch-katholische Landeskirche Aargau geschehen ist. Weder die Kirchenpflege Gebenstorf-Turgi noch der Anwalt von P. Adam Serafin sind befugt zu bestimmen, wer in den drei Pfarreien als Priester wirken kann. Ich bin bestrebt und zuversichtlich, dass wir den Pfarreien zeitnah eine Lösung anbieten können, die möglichst vielen Anliegen gerecht wird und zur Befriedung der Situation beiträgt. Bis dahin bitte ich weiterhin um Geduld und um Unterstützung des für die Pfarreien zuständigen Priesters, Bischofsvikar Valentine Koledoye.»

«Nach draussen gehen und Fortschritte machen»

Martin Werlen, Benediktiner und ehemaliger Abt des Klosters Einsiedeln, ist Propst von St. Gerold in Vorarlberg. Wie kath.ch berichtet, skizzierte er in seiner Predigt, wie man eine alternative Prozession gestalten könnte. «Warum wir heute eine Prozession machen? Weil die Kirche berufen ist, nach draussen zu gehen, Fortschritte zu machen und Christus hochzuhalten», sagte Martin Werlen.

Damit die Prozession im Anschluss an diesen Gottesdienst auch klappe, gab er noch einige praktische Anweisungen:

  1. Zur Prozession läuten alle Glocken.
  2. Der Weg, den wir wählen, ist der Weg zurück in unseren Alltag. Selbstverständlich ist auch die Musikgesellschaft dabei: Alle Mitglieder dürfen in ihrem Alltag die Melodie Gottes, der mit uns auf dem Weg ist, erklingen lassen.
  3. Die Monstranz sind wir selbst, die wir Jesus Christus in dieser Feier in seinem Wort und im Sakrament der Eucharistie empfangen haben. So bekommt die Gegenwart Christi in uns Getauften Hand und Fuss. (…) Christus hat keine Hände und Füsse. Er will mit unseren Händen und Füssen wirken.
  4. Wenn uns heute jemand fragt, warum die Glocken um 10.45 Uhr geläutet haben, erzählen wir ihnen, dass wir als Kirche berufen sind, hinaus zu gehen, Fortschritte zu machen und Christus hochzuhalten.

«Wenn diese Prozession in unseren Alltag gelingt, dann ist wirklich Fronleichnam!»

Sorge für die Schöpfung im Garten verdichtet

  • An Pfingsten hat das Kloster Fahr seinen Propsteigarten als Laudato si’-Garten eröffnet.
  • Der Garten ist inspiriert von der Enzyklika «Laudato si‘ – über die Sorge für das gemeinsame Haus» von Papst Franziskus aus dem Jahr 2015.
  • Im Fahrer Garten verbinden sich Zitate aus der päpstlichen Enzyklika mit Passagen aus dem Werk von Silja Walter. Der meditierende Rundgang fördert Bewusstsein und Sorgfalt für Gottes Schöpfung.
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30’000 Besucher an der Langen Nacht der Kirchen

Am Freitag, 28. Mai um 18 Uhr wurde die dritte «Lange Nacht der Kirchen» eröffnet. Die von den Aargauer Landeskirchen initiierte dritte Durchführung fand nicht nur im Aargau, sondern auch in den Kantonen Bern, Jura, Solothurn, Baselland, Zürich, Zug und Graubünden statt. Rund 30‘000 Männer, Frauen und Kinder besuchten einen Anlass in den mehr als 470 teilnehmenden Kirchgemeinden und Pfarreien schweizweit.

Eine besondere Nacht

Die beteiligten Kirchgemeinden und Pfarreien ziehen eine positive Bilanz. Reto Gmünder, Pfarrer im Kirchgemeindeverband Par8 im Berner Jura, sagte: «Die Lange Nacht ist eine Chance, Neues zu wagen und aus dem Gewohnten auszubrechen.» Obwohl aufgrund der aktuellen Situation Schutzvorkehrungen getroffen werden mussten und vieles nicht möglich war, zeigten sich die Pfarreien und Kirchgemeinden vor Ort kreativ. Die Angebote reichten von Ausstellungen über Erzählcafés zu Turmbesteigungen, Escape Rooms und Lichtshows. Die Besucher und Besucherinnen schwärmen von der besonderen Nacht, die gerade nach dieser Pandemiezeit ein besonderer Lichtblick war. Gäste aus dem Kanton Graubünden melden zurück: «Der Abend war sehr schön und gelungen! Wir haben es sehr genossen, nach langer Zeit endlich wieder einmal unter die Leute zu kommen.»

Dritte Ausgabe im Aarau

Für die Kantonalkirchen im Aargau war diese Lange Nacht der Kirchen nach 2016 und 2018 die dritte Ausgabe. Mehr als 60 reformierte und katholische Kirchen organisierten ein attraktives Programm. Ein Ausschnitt aus dem Abend zeigt, dass es dieses Jahr viele spezielle Angebote im Aussenbereich gab, wie einen Actionbound – eine elektronisch geführte Schnitzeljagd – in Lenzburg und Bremgarten, welcher auch viele Jugendliche angesprochen hat. Im Weiteren prägten Vernissagen, Fotoausstellungen und musikalische Highlights aller Art den Abend.

Nächste Ausgabe im Jahr 2023 geplant

Die Lange Nacht der Kirchen findet jeweils zeitgleich mit Österreich, Italien (Südtirol), Tschechien, Estland und Teilen der Slowakei statt. Es ist eine Veranstaltung der Reformierten, der Römisch-Katholischen und der Christkatholischen Kirche. Die nächste Ausgabe ist für den Juni 2023 geplant.

«Die Sprache muss einen Geschmack haben und Farbe und Klang»

  • Usama Al Shahmani ist ein wahrer Senkrechtstarter auf dem Schweizer Büchermarkt. Nach seinem preisgekrönten Erstling, hebt nun auch sein zweiter Roman, «Im Fallen lernt die Feder fliegen», so richtig ab.
  • Am 4. Juni liest Usama Al Shahmani im Kirchgemeindehaus Rampart in Frick aus seinem neuen Buch vor und stellt sich anschliessend, wie im Rahmen der Veranstaltungsreihe «Leselust» gewohnt, den Fragen des Publikums.
  • Der aus dem Irak geflüchtete Autor versteht es ausgezeichnet, die Erzählkunst seiner Muttersprache auch in der deutschen Sprache auszuleben.
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