Die Heilige Wiborada lebte zehn Jahre eingeschlossen in einer Zelle. Und war doch eine bedeutende Ratgeberin. Wie sich das anfühlt, wollen zehn Personen herausfinden. Sie lassen sich für eine Woche einschliessen. Allen voran: Hildegard Aepli.
Die Zelle wird an die Kirche St. Mangen angebaut – wie damals bei Wiborada. Die Aktion dauert vom 24. April bis zum 3. Juli.
In einem Interview mit Kath.ch fordert Marianne Hochuli von Caritas Schweiz, dass «Vorläufig Aufgenommene» endlich als Flüchtlinge anerkannt werden. Der Grund: Als Flüchtlinge seien sie nicht anerkannt und hätten so schlechtere Voraussetzungen, eine Arbeit und Wohnung zu finden. Auch Reisen seien nicht erlaubt. Den Bruder in Deutschland zu besuchen sei praktisch unmöglich. Geschweige denn, die Familie nachzuholen. Seit zehn Jahren herrsche in Syrien Bürgerkrieg. Auf absehbare Zeit könnten die Flüchtlinge nicht zurückkehren, sagt Marianne Hochuli. Sie fordert daher vom Bund, die Bedingungen für Flüchtlinge zu verbessern. Momentan könnten nicht alle ihr Potenzial entfalten.
Der Pastoralraum Muri AG mit den Pfarreien Muri, Aristau, Beinwil Freiamt, Boswil-Kallern, Bünzen und Merenschwand sucht auf Sommer 2021 oder nach Vereinbarung eine Pfarreiseelsorgerin/einen Pfarreiseelsorger.
Aufgaben
Gestaltung der Liturgie in verschiedenen Formen
Aktive Mitarbeit im Seelsorgeteam
Familien, Kinder- und Jugendseelsorge
Ansprechperson der Pfarrei Merenschwand
Aktive Mitgestaltung des Pastoralraumlebens
Mitverantwortung von diversen Projekten
Begleitung von Vereinen und Gruppierungen
Voraussetzungen
Abgeschlossenes Theologiestudium und Berufseinführung des Bistums Basel (oder gleichwertige Ausbildung)
Freude an der Liturgie und am christlichen Glauben
Sozialkompetenz, kommunikative und teamorientierte Persönlichkeit
Selbstständiges, umsetzungsorientiertes, kreatives und initiatives Arbeiten
Aufgeschlossenheit und Kontaktfreudigkeit
Freude an der Mitgestaltung des aktiven Pastoralraumlebens
Wir bieten
Eine abwechslungsreiche, interessante und selbstständige Tätigkeit
Zusammenarbeit mit motivierten Mitarbeitenden, engagierten Kirchenpflegen und vielen Freiwilligen
Freiraum für kreatives Arbeiten und neue Ideen
Die Anstellungsbedingungen sind nach den Richtlinien der Röm.-Kath. Landeskirche Aargau
Gut eingerichteter Arbeitsplatz
Auskunft
Pastoralraumpfarrer Stephan Stadler, Pfarrei St. Goar, 5630 Muri AG, T 056 675 40 21
Während der Fastenzeit soll täglich ein europäisches Land an die Opfer der Corona-Pandemie erinnern. Am 29. März begeht das «in Memmoriam» die Schweiz mit einem Konventamt aus Einsiedeln. Dies auf eine Initiative des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Abt Urban Federer wird der Eucharistiefeier vorstehen. Ob er die Pontifikalien tragen wird und die Messe somit ein Pontifikalamt darstellt, ist noch in Abklärung. Der Gottesdienst findet um 11.15 Uhr statt und wird live via Klosterstream übertragen. Der Gestaltung des Gottesdienstes wird ein Ritus eingefügt, der dem speziellen Thema entspricht.
Obschon nicht klar ist, wie sich die Pandemie-Situation entwickelt, treffen die Landeskirchen verschiedener Kantone einen mutigen Entscheid. Die dritte Auflager der «Lange Nacht der Kirchen» in der Schweiz soll am 28. Mai definitiv stattfinden. Man wolle ein Signal zum Aufbruch und zur Überwindung der Isolation senden. Ab 1. April sollen auf der Webseite die definitiven Information aufgeschaltet werden. Eine Medienkonferenz ist zudem für den 19. Mai anberaumt. Mit von der Partie sind in diesem Jahr die Landeskirchen der Kantone Zürich, Zug, Thurgau, Bern, Jura, Solothurn, Baselland, Graubünden und Aargau.
Die Jugend leidet besonders unter den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie. Kann die kirchliche Jugendarbeit da unterstützend wirken? Horizonte wollte es genauer wissen und fragte bei der zuständigen Aargauer Fachstelle der Römisch-Katholischen Landeskirche für Jugendliche und junge Erwachsene nach.
Urs Bisang leitet seit diesem Jahr besagte Fachstelle. Sein Start war alles andere als einfach, gleichwohl bringt der Fachstellenleiter laufend neue Ideen ein und spannt mit anderen Fachstellen zusammen.
Erzbischof Martin Krebs ist von Papst Franziskus zum neuen Apostolischen Nuntius in Bern ernannt worden. Martin Krebs ist zurzeit noch Botschafter des Vatikans in Uruguay. Das genaue Datum des Amtswechsels mit dem amtierenden Nuntius Thomas Gullickson isteht noch nicht fest. Erzbischof Martin Krebs ist 1956 in Essen, Deutschland, geboren. Er hat die Priesterweihe 1983 empfangen. Der neue vatikanische Botschafter in Bern ist Doktor des kanonischen Rechts. Er trat 1991 in den diplomatischen Dienst des Vatikans, der ihn nach Burundi, Japan, Österreich, in die Tschechische Republik, nach Brüssel sowie auch in die USA führte.
Heute Freitag, den 5. März, ist Papst Franziskus im Irak angekommen. Sein Besuch soll einerseits ein Zeichen der Unterstützung für die dort lebenden Christen sein, die seit bald 20 Jahren unter Verfolgung und Demütigung gelitten hatten. Anderseits will Franziskus mit seinem Besuch auch der Dämonisierung des Islam entgegenwirken. Zum Auftakt seiner viertägigen Irak-Reise hat Papst Franziskus die Bevölkerung des Krisenlandes zu Frieden und «geschwisterlichem Zusammenleben» aufgefordert. Nur so sei ein Wideraufbau möglich. Es sei «genug mit Gewalt, Extremismus, Gruppenbildungen und Intoleranz»; die Waffen sollten endlich schweigen, so Papst Franziskus. Im Vorfeld der Reise wurde oft kritisiert, dass sich der Papst unnötig in Gefahr begebe. Jüngst war es in Bagdad wieder zur Terroranschlägen gekommen. Auch der Zeitpunkt der Reise gilt als umstritten. Der Irak hat viele Corona-Infizierte. Es wird befürchtet, dass der Pabstbesuch zu einem Superspreader-Event werden könnte.
Die Abtei St. Martin in Hermetschwil ist ein Ort der Stille und des Gebets. Ein Ort, an dem man Kraft tanken kann.
Die Benediktinerinnen, die in St. Martin leben, tun dies im steten Wechsel von Gebet und Arbeit, wie es der Heilige Benedikt in seinen Klosterregeln vorschreibt.
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Im ersten grossen Videointerview von Horizonte, steht Kirchenratspräsident Luc Humbel dem Redaktionsleiter des Aargauer Pfarrblatts Horizonte Rede und Antwort.
Anlass für das Interview waren die jüngst veröffentlichten Mitgliederzahlen der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau, die im vergangenen Jahr wieder um zwei Prozent gesunken sind.
Für Luc Humbel kein Grund, schwarz zu sehen. Er weiss um die Stärken der katholischen Kirche und glaubt an deren Aufgaben, die sie zum Wohl der Menschen erfüllt.
Am 5. März des vergangenen Jahres starb die erste Person in der Schweiz an Covid-19. Die Pandemie hat bis heute über 9’000 Opfer gefordert. Diesen Freitag, am Jahrestag des ersten Covid-Toten, will Bundespräsident Guy Parmelin mit der ganzen Schweiz in einer Schweigeminute der Opfer gedenken. Miteingeschlossen all jene, die bis heute an den Spätfolgen der Erkrankung leiden. Im Anschluss an die Gedenkminute um 11.59 Uhr sollen um 12 Uhr mittags sollen im ganzen Land die Kirchenglocken läuten. Die Gläubigen sind seitens der Kirchen aufgerufen, in der Kirche, zu Hause, unterwegs, an der Arbeit oder in ökumenischen Gebetsgruppen innezuhalten und für die Opfer und deren Angehörige zu beten. «Es ist wichtig, dass für unsere Covid-Verstorbenen die Glocken läuten. Wir dürfen niemals vergessen, dass das Irdische kostbar und endlich ist», liess Bischof Felix via Twitter erklären. Seitens des Bundes heisst es: «Die Schweigeminute soll nicht nur ein Moment der Trauer sein. Das Gedenken soll auch ein Zeichen setzen, um aus der bekundeten Solidarität, der Freundschaft und dem Trost Kraft zu schöpfen und nach vorne zu schauen. Denn nur so werden wir die gegenwärtige Krise meistern».
In einem am Wochenende schweizweit adressierten Rundschreiben fordert die konservative Organisation Pro Ecclesia, dass die Geldgeber des Katholischen Medienzentrums, die Schweizer Bischofskonferenz und die Römisch-Katholische Zentralkonferenz RKZ, sich beim Newsportal Kath.ch für «die Gewährleistung der journalistischen Qualität» einsetzen. Die Kritik zielt gegen Redaktionsleiter Raphael Rauch. Der «offizielle Medienkanal der römisch-katholischen Kirche» solle «Andersdenkende und Lehramtstreue» nicht diffamieren und ausgrenzen. Raphael Rauch hat mit einem neuen Kurs des Newsportals Kath.ch im vergangenen Jahr in den säkularen Medien viel Aufmerksamkeit erhalten. Von seiner Seite kamen immer wieder pointierte Stellungnahmen, teils auch umstrittene. Für Wirbel sorgte unlängst eine von einzelnen Medien als Holocaust-Vergleich wahrgenommene Äusserung. Dazu hatte der Vorstand von Kath.ch erklärt, man sei der Auffassung, dass die vom Redaktionsleiter geäusserte historische Einschätzung fachlich richtig sei. «Dennoch hält es auch der Vorstand für unglücklich und ungeschickt, dass der Redaktionsleiter in der überhitzten Abstimmungsdebatte diesen historischen Rückgriff gewählt hat». Raphael Rauch selbst meint zur Forderung von Pro Ecclesia auf Twitter: Diese Organisation greife regelmässig Bischöfe, engagierte Frauen und Hilfswerke an. «Ich fühle mich in bester Gesellschaft».
Am ersten Märzwochenende wird traditionsgemäss der Weltgebetstag gefeiert. Im Zentrum steht die weltweite Solidarität mit einem Land. Dieses Jahr mit dem Inselstaat Vanuatu, östlich von Australien.
Die Feiern werden jeweils ökumenisch vorbereitet und begangen. Nachdem die Durchführung des Weltgebetstages bereits im vergangenen Jahr in den Ausbruch der Corona-Pandemie fiel, trifft es die Veranstaltung auch in diesem Jahr. Längst nicht überall im Kanton finden die Gottesdienste statt.