Kirchen an der Street Parade

Im Vorfeld der Street Parade, die am 10. August in Zürich zum 28. Mal stattfindet, laden die katholische und die reformierte Kirche der Stadt zu einer ökumenischen Feier ein. Als ein «besinnlicher, ruhiger, spiritueller Input», umschreibt Meinrad Furrer, spiritueller Beauftragter von «Katholisch Stadt Zürich«, die ökumenische Feier, die am Samstagmittag zum Auftakt der Street Parade in der Wasserkirche Zürich stattfindet. Der katholische Theologe sieht dies nicht als Gegenprogramm, sondern als Ergänzung zur Parade, die schrill und laut ist. «Das Motto der Streetparade – Colours of Unitiy – steht für Werte wie Frieden, Liebe Toleranz», erläutert Furrer. Das seien Werte, für die auch die Kirchen einstünden. Auf dem vordersten Wagen der Street Parade wird ausserdem eine Zwingli-Statue mitgeführt. Die Initiative für die ökumenische Feier zum Auftakt der Parade, die im Zusammenhang mit dem Zwingli-Jubiläum steht, sei von den Organisatoren der Street Parade ausgegangen.

«feu sacré»: Tanz im Kloster Fahr

  • «Tanz gibt es real nicht im Klosteralltag», erklärt Priorin Irene Gassmann vom Kloster Fahr und ergänzt mit einem Schmunzeln: «Höchstens an der Fasnacht!».
  • Tanz gibt es bald ganz real im Klosteralltag. Vom 29. August bis 22. September 2019 im Kloster Fahr. Die Produktion «feu sacré» ist eine tänzerische Hommage an die Schriftstellerin und Benediktinerin Silja Walter und die legendäre Tänzerin Susana.
  • Zwei Frauen; zwei völlig unterschiedliche Lebenswelten und dennoch verband sie eine tiefe Freundschaft.

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Prekäre Verhältnisse

Kritik an Strafen für Seenotretter

Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat sich besorgt über die neuen drakonischen Strafen Italiens für Seenotretter geäussert. Der italienische Senat hatte am Montagabend eine Verschärfung des sogenannten Sicherheitsdekrets gebilligt. In der neuen Form sieht es für Schiffsbetreiber und Kapitäne, die mit Migranten unerlaubt in italienische Hoheitsgewässer einfahren, Strafen bis zu einer Million Euro und eine Beschlagnahmung der Schiffe vor. Mit der Verschärfung der Rechtslage könnten Rettungsaktivitäten in einem Moment verhindert werden, in dem die europäischen Staaten ihre Unterstützung für die Operationen im zentralen Mittelmeer massgeblich zurückgezogen hätten, teilte das UNHCR am Dienstag in Rom mit. Nichtregierungsorganisationen spielten eine entscheidende Rolle bei der Rettung von Flüchtlingen und Migranten auf der gefährlichen Überfahrt. Ihr Engagement und die Humanität, von der sie sich leiten liessen, dürften nicht kriminalisiert werden.

Amazonas-Synode fordert westliches Kirchenmodell heraus

  • Vom 6. bis 27. Oktober 2019  tagt im Vatikan die Amazonas-Synode. Mit dieser verknüpfen die Kirchen in Deutschland und der Schweiz Hoffnungen für Veränderungen, die sich auch positiv für Europa auswirken könnten.
  • Pirmin Spiegel ist Geschäftsführer des katholischen Hilfswerks Misereor. Er hat an den Vorbereitungen zur Amazonas-Synode mitgewirkt. Im Interview äussert er sich zu den Schwerpunkten der anstehenden Zusammenkunft in Rom und warnt vor deren Instrumentalisierung.

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Umwelt-Engagement: Papst bestärkt Jugendliche

Papst Franziskus hat katholische Pfadfinder zum Engagement für die Umwelt und für Begegnung in Europa aufgerufen. Dies im Rahmen eines Treffens mit 5000 Jugendlichen in Rom. Zugleich erinnerte er daran, die Natur kenne keine Landesgrenzen. Mit dem Treffen im Vatikan beendeten die Mitglieder der Internationalen Union der Pfadfinderinnen und Pfadfinder Europas (UIGSE-FSE) eine mehrtägige Pilgerreise. Dem Verband gehören in Deutschland und Österreich die Katholische Pfadfinderschaft Europas (KPE) an, in der Schweiz die Schweizerische Pfadfinderschaft Europas (SPE).

Telezüri: Sommertalk mit Priorin Irene

«Die Kirche kann nur gesunden und erstarken, wenn Frauen und Männer gleichberechtigt miteinander in die Zukunft gehen». Irene Gassmann setzt sich seit Jahren dafür ein, dass beide Geschlechter in der Kirche gleich- und vollwertige Mitglieder werden. Regelmässig wird im Benediktiner-Kloster Fahr speziell dafür gebetet, so der Anreisser zum Telezüri – Sommertalk mit Priorin Irene Gassmann auf der Homepage des Senders. In unterhaltsamen 25 Minuten erzählt Priorin Irene Gassmann vom Klosteralltag und ihrem ersten Gang zur Pforte.

Startschuss für den LeRUKa im Aargau

  • Der neue, an den Lehrplan 21 angelehnte Lehrplan für Religion und Katechese (LeRUKa) wird ab dem Schuljahr 2019/2020 sukzessive auch im Aargau eingeführt.
  • Im LeRUKa spielen die Begriffe Bildung und Beheimatung eine zentrale Rolle, wie die ehemalige Fachstellenmitarbeiterin Fachstelle Katechese und Medien, Moni Egger, betont.

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