«Theologinnen, übernehmt die Rolle der Kapitäninnen!»

  • Doris Strahm und Silvia Strahm Bernet haben in der feministischen Theologie wortwörtlich Geschichte geschrieben.
  • Am Sonntag, 3. März, erhalten die Schwestern für ihre Arbeit den Herbert Haag Preis 2024.
  • Die feministische Aufbruchsstimmung in der Theologie sei vorbei, aber das Fundament für eine menschenfreundliche Kirche gelegt, sagen die Preisträgerinnen.
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Ein «Handabdruck» für Veränderung

  • Die Zeit drängt, der Klimawandel verschärft sich. Die Fastenzeit soll uns alle zum Handeln motivieren.
  • In der Schweiz organisieren die drei Hilfswerke der drei Landeskirchen die Kampagne gemeinsam.
  • Das forum Pfarrblatt Zürich wollte wissen, was hinter der Ökumenischen Kampagne steckt und war dafür zu Besuch beim Kampagnenatelier im Mai 2023.
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Vom Exorzismus zum Befreiungsdienst

  • Der emeritierte Weihbischof Martin Gächter war mehr als 30 Jahre lang im «Heilungs- und Befreiungsdienst» des Bistums Basel tätig.
  • «Existiert der Teufel?», «Wie wirkt er?» und «Wie können wir uns vor ihm schützen?». Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 84-Jährige seit über 60 Jahren.
  • Als Gächter Ende 2023 sein Amt an zwei Nachfolger übergab, hielt er anlässlich eines Vortrags Rückschau auf «30 Jahre Befreiungsgebet und Exorzismus im Bistum Basel».
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Weihbischof Stübi ist neu Präsident des Stiftungsrats von Fastenaktion

Die Schweizer Bischofskonferenz hat Weihbischof Josef Stübi per 1. Februar 2024 zum Präsidenten des Stiftungsrats des katholischen Hilfswerks Fastenaktion gewählt. Damit tritt er die Nachfolge von Bischof Felix Gmür an, welcher dem Stiftungsrat seit Sommer 2013 vorsass.

Josef Stübi freut sich über die neue Aufgabe, steht dieser jedoch mit Respekt gegenüber. Er erinnert sich: «Fastenopfer, das heute Fastenaktion heisst, begleitet mich seit meiner Kindheit. Bei uns zuhause stand in der Fastenzeit auch für uns Kinder ein «Opfersäckli», in welches wir auf den Sammelsonntag hin immer mal wieder etwas hineinlegen konnten. Wir wussten, das hilft armen Menschen. Fastenaktion ist ein diakonisch tätiger Teil unserer Kirche. Ganz im Sinne Jesu nimmt sie sich in unterschiedlicher Art und Weise der Hinwendung zum Mitmenschen an, engagiert sich für Benachteiligte und für eine gerechtere Welt. Insofern freue ich mich, hier meinen Betrag leisten zu können.»

Fastenaktion engagiert sich unter anderem in der jährlichen Ökumenischen Kampagne für benachteiligte Menschen – für eine gerechtere Welt und die Überwindung von Hunger und Armut. Der Stiftungsrat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, darunter: Eric Sottas (Vizepräsident), Anne Seydoux-Christe, Beat Curau-Aepli, Dominique Rossier, Peter Niggli, Renata Asal-Steger, Isabelle Chassot, Elena Anita Furrer, Marianne Pohl-Henzen, Chiara Cantoreggi.

Gesprächsbedarf ist vorhanden

  • Vor rund einem Monat, am 15. Januar, sind zum RS-Start mehr als 12’000 junge Männer und Frauen in die Rekrutenschulen der Schweizer Armee eingerückt.
  • In der Armee treffen sich Menschen mit den unterschiedlichsten Ausbildungen, Lebensentwürfen und Weltanschauungen. Auch verschiedene Religionen treffen aufeinander.
  • Eine immer wichtigere Rolle kommt den Armeeseelsorgerinnen und -seelsorgern zu.
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Wo Leben und Tod sich begegnen

  • Der Friedhof ist kein trister Ort, sondern ein wertvoller Lern- und Lebensraum.
  • Eine Weiterbildung für katechetisch Tätige am 23. Februar 2024 ermuntert zu einem Friedhofsbesuch mit Kindern und Jugendlichen.
  • Eine Führung auf dem Friedhof Liebenfels in Baden zeigt, wie viel Leben in dem Ort steckt, wo die Toten ruhen.
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Wo verletzliche Lebensgeschichten auf harte behördliche Kriterien treffen

  • Die Filmemacherin Lisa Gerig engagiert sich seit Jahren im Asylbereich.
  • Mit ihrem ersten Langfilm «Die Anhörung» hat sie das Kernstück des Asylverfahrens scharf analysiert.
  • In einem für die Asylsuchenden existentiellen Moment sind diese ganz besonders den Behördenmitarbeitenden ausgeliefert.
  • «Die Anhörung» hat den «Prix de Soleure» an den diesjährigen Solothurner Filmtagen gewonnen.
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Wer fragt, bestimmt

  • Der Dokumentarfilm «Die Anhörung» von Lisa Gerig fokussiert auf das Kernstück des Asylprozesses: die Anhörung.
  • Die genaue Analyse der Anhörungssituation offenbart Schwierigkeiten und wirft ein kritisches Licht auf den existentiellsten Moment des Asylprozesses.
  • Der Film hat den Festivalhauptpreis – den «Prix de Soleure» – an den Solothurner Filmtagen gewonnen.
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«Tischlein deck dich» in Muri unterstützt im Schnitt 180 Personen pro Woche mit Lebensmittelhilfe

Die Tischlein-deck-dich-Abgabestelle in Muri verteilt seit 15 Jahren wöchentlich vor der Verschwendung gerettete Lebensmittel an armutsbetroffene Personen und unterstützt somit im Schnitt 180 Personen pro Woche.

«745‘000 Menschen in der Schweiz leben laut dem Bundesamt für Statistik in Armut. Gleichzeitig werden hierzulande auf dem Weg vom Feld bis zum Teller etwa ein Drittel der Lebensmittel vernichtet – das entspricht 2,8 Millionen Tonnen vermeidbaren Lebensmittelabfällen pro Jahr», schreibt der Verein Tischlein deck dich in seiner Medienmitteilung. Als erste Foodwaste-Organisation der Schweiz rettet Tischlein deck dich nach eigenen Angaben seit 25 Jahren Lebensmittel vor der Verschwendung und bringt diese an jene Orte, wo sie gebraucht werden. Zurzeit werden schweizweit 158 Abgabestellen beliefert. Muri ist eine davon und seit 15 Jahren tätig.

Der Einsatz von Freiwilligen bewirkt vieles

Eine Abgabestelle funktioniert wie ein temporärer Laden, der einmal pro Woche zur gleichen Zeit am gleichen Ort geöffnet hat. Für die wöchentliche Verteilung wird das Jugendhaus muri13 kostenlos zur Verfügung gestellt, schreibt der Verein. Dort trifft sich ein 20-köpfiges Team aus freiwilligen Helferinnen und Helfern. Dank der Unterstützung Freiwilliger gelinge eine reibungslose Verteilung der geretteten Lebensmittel an die Kundinnen und Kunden. Bisher haben an der Abgabestelle Muri rund 214‘000 Kilogramm Lebensmittel im Wert von gut 1‘286‘000 Franken verteilt werden können, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

Rund 180 Personen profitieren wöchentlich von der Lebensmittelabgabe in Muri – darunter sind Working Poor, Familien, Alleinerziehende, Pensionierte und Menschen, die Sozialhilfe oder Invalidenrente beziehen. Zur Nutzung des Angebots wird eine Tischlein-deck-dich-Kundenkarte benötigt, welche von regionalen Sozialfachstellen nach Prüfung der Lebensverhältnisse ausgestellt wird. Beim Bezug der Lebensmittel bezahlen die Kundinnen und Kunden jeweils einen symbolischen Franken und erhalten je nach Haushaltsgrösse eine entsprechende Menge gerettete Lebensmittel.

Produktspenden bestimmen das Sortiment

Der Verein Tischlein deck dich erhält nationale und regionale Produktspenden – Lebensmittel, die im regulären Verkauf nicht mehr verwendet werden. Gründe dafür können Überproduktionen, Fehldisposition, Verpackungsmängel oder eine kurze Haltbarkeit sein. Welche Produkte gespendet werden, lässt sich im Vorhinein nicht voraussagen. Die geretteten und gespendeten Lebensmittel ersetzen zwar keinen ganzen Wocheneinkauf, doch können sie dabei unterstützen, ein schmales Haushaltsbudget zu entlasten.

Die Jugend geht den synodalen Weg

  • Im OMG in Zürich haben sich am 14. Januar rund 40 junge Frauen und Männer über ihre Wünsche an die Kirche ausgetauscht.
  • Mehr kirchliche Gemeinschaft unter ihresgleichen, war der Tenor.
  • Die Jugendlichen müssten vor allem darüber sprechen, wie sie den synodalen Weg miteinander gehen wollen, sagt Mario Stankovic von der Jugendseelsorge Zürich.
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«Zusammenhalten, sich gegenseitig motivieren und stärken im Guten»

Das Katholische Medienzentrum, Fastenaktion und das Bistum Basel arbeiten für die Ökumenische Kampagne 2024 zusammen, die am Mittwoch, 14. Februar beginnt und am Sonntag, 31. März endet. Die Kampagne steht im vierten Jahr unter dem Motto der Klimagerechtigkeit. «Die Zeit drängt: Zusammenhalten, sich gegenseitig motivieren und stärken im Guten, anstatt das Fehlende, Negative und Unmögliche anzuprangern» will die koordinierte Aktion der drei Partnerinnen laut ihrer Medienmitteilung.

Die drei katholischen Medienzentren haben dazu gemeinsam Videos produziert, die nachhaltige Initiativen aus den drei Landesteilen vorstellen. Ihre Veröffentlichung Anfang Februar ist der Auftakt zur gemeinsamen Aktion. Im März folgen drei Zoom-Abende, die das Thema Nachhaltigkeit wiederum aus verschiedenen Blickwinkeln thematisieren. Die Veranstaltungen finden online auf Zoom jeweils an einem Donnerstagen statt und dauern rund eine Dreiviertelstunde. Die Daten sehen Sie unten bei den betreffenden Veranstaltungen.

Mit folgendem Link können Sie an der Veranstaltung teilnehmen:

https://us06web.zoom.us/j/82781450585?pwd=T6jz74lTIouJOvGVTPEW39basFBPvA.1

Donnerstag, 7.3.2024: Der Mensch ist nicht Krone der Schöpfung

Mit Isabelle Senn, Theologin, Landeskirche Aargau und Romana Büchel, Fachperson Kultur und Religion bei Fastenaktion

Moderator: Detlef Hecking, Bistum Basel

Donnerstag, 14.3.2024: Nachhaltigkeit im Gemeinschaftsleben

Mit Priorin Irene Gassmann, Kloster Fahr und Lukas Fries, Gemeinschaft Sunnehügel

Moderatorin: Andrea Gisler, Fastenaktion

Donnerstag, 21.3.2024: Klimagespräche – was bringt’s?

Mit Dominique Weber, Fastenaktion für Klimagespräche

Moderator: Matthias Dörnenburg, Fastenaktion

«Jeder Mensch kann die Welt verändern»

  • Thomas Zurbuchen war von 2016 bis 2022 Wissenschaftsdirektor der Nasa.
  • Zusammen mit seinem Team hat er das James-Webb-Teleskop erfolgreich ins All gebracht, das uns mit unglaublichen Bildern neue Erkenntnisse eröffnet.
  • Im Interview spricht Zurbuchen über den Blick zurück in die Vergangenheit und das Staunen, das mit zunehmendem Wissen noch grösser wird.
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650 Teilnehmende am Ranfttreffen

Über 650 Jugendliche, junge Erwachsene und Familien waren am 16. und 17. Dezember von Sachseln gemeinsam unterwegs nach Flüeli-Ranft. Das Motto des diesjährigen Treffens lautete: «Es wimmelt». Der Höhepunkt des Treffens war die Friedensfeier um 3 Uhr morgens in der Ranftschlucht. Die Feier wurde von Markus Thürig, Generalvikar des Bistums Basel geleitet. An diesem Anlass wurde das Friedenslicht, das von Bethlehem über Wien in die Schweiz gekommen war, an die Teilnehmenden verteilt.

Das Ranfttreffen findet seit 46 Jahren statt. Organisiert wird das Treffen von einem ehrenamtlichen Organisationskomitee des Kinder- und Jugendverbands Jungwacht Blauring Schweiz.

Das diesjährige Ranfttreffen startete am Nachmittag mit dem «Familienweg», der sich an Eltern und ihre sechs bis zehnjährigen Kinder richtete. Auf dem Weg konnten die Familien einen Postenlauf absolvieren und gemäss dem Motto selbst ein Wimmebild malen. Um 19 Uhr versammelten sich die Teilnehmenden in der Ranftschlucht zu einem Kinder-Wortgottesdienst mit dem Jugendseelsorger Gian-Andrea Aepli. Die Ranftschlucht wurde dabei mit Kerzen erhellt. Die Hoffnung auf Frieden sei durch das Gemeinschaftserlebnis gestärkt worden, heisst es in der Medienmitteilung der Jubla.

Am frühen Abend brachen die Jugendgruppen ab Sachseln in die Erlebnisnacht auf, um sich am Morgen um 3 Uhr in der Ranftschlucht zu versammeln. Auch bei der vor-weihnachtlichen Feier mit Markus Thürig und Jonas Amherd, dem Bundespräses der Jubla Schweiz, sei die Ranftschlucht durch ein Kerzenmeer erhellt worden.

Der Bischof beschwört das duale System

Der von der Synode der katholischen Landeskirche Luzern angedrohte Entzug von finanziellen Mitteln sei der falsche Weg. Dies betonten Christian Griss, Präsident der Finanzkommission der Kantonalkirchen im Bistum Basel, und Bischof Felix Gmür an einer gemeinsamen Medienkonferenz. 

Die Missbrauchskrise ist eine Belastungsprobe für die Kirche und ihr Verhältnis zu den staatskirchenrechtlichen Gremien. «Wir sind hier, um das duale System zu stärken», sagte Bischof Felix Gmür an einer Medienkonferenz, zu der das Bistum und die Finanzkommission (Fiko) der kantonalen römisch-katholischen Körperschaften im Bistum Basel am Freitag, 24. November geladen hatte. Auslöser für den gemeinsamen Auftritt im Kirchenratssaal am Basler Lindenberg war der Entscheid der Luzerner Synode, das Zurückhalten eines Teils der Gelder an Bistum anzudrohen, falls eine Reihe von Forderungen nicht erfüllt würden.

Fakten und Zahlen
Die Finanzkommission besteht aus je einer Vertretung der Exekutiven der kantonalen römisch-katholischen Körperschaften des Bistums Basel (Aargau, Bern, Basel-Landschaft, Basel-Stadt, Jura, Luzern, Schaffhausen, Solothurn, Thurgau und Zug). Sie unterstützt den Bischof in der Erfüllung seiner Aufgaben durch Bereitstellung eines Bistumsbeitrags und berät ihn bei seinen Entscheiden über die Verwendung des Budgets. 

Das Gesamtbudget 2024 des Bistums beläuft sich auf 5,1 Millionen Franken. Die Haupteinnahmen sind die Beiträge der Kantonalkirchen im Umfang von 3,8 Millionen Franken. Der Luzerner Beitrag beträgt 884 000 Franken. Luzern bezahlt den Bistumsbeitrag immer in zwei Tranchen aus. Nächstes Jahr kann das Bistum erst mit der ersten Tranche fest rechnen. Die Freigabe der zweiten Hälfte ist mit der Erfüllung einer Reihe von Forderungen verknüpft. Der Entscheid darüber soll im Herbst 2024 fallen. (rv)

Im Brief «Fakten klargestellt»

Bischof Felix Gmür hat in einem Brief Klartext nach Luzern geschickt. Sein Vorgesetzter sei der Papst und sonst niemand, zitiert kath.ch aus dem Schreiben. «Ich habe einfach die Fakten klargestellt», sagte Gmür an der Medienkonferenz. Er verstehe nicht, dass Forderungen gestellt würden, die teilweise schon erfüllt seien. Jüngste der bereits ergriffenen Massnahmen auf Bistumsebene ist die externe Durchführung der kirchenrechtlichen Voruntersuchung und der Prüfung von Antragsgesuchen auf Genugtuung. Bereits seit 2017 ist im Bistum Basel eine unabhängige externe Rechtsanwältin als Koordinationsperson zuständig. 2020 wurde ein aktualisiertes Schutzkonzept zur Prävention und Intervention im Bistum umgesetzt. 

Bewegung hat es auch bezüglich der von der Römisch-katholischen Zentralkonferenz (RKZ) erhobenen Forderungen gegeben. Für eine schweizweite unabhängige Meldestelle arbeite das Fachgremium «Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld» der Schweizer Bischofskonferenz Modelle aus. Man müsse hier auch mit den Opferverbänden reden, sagte Gmür.

Für ein kirchliches Straf- und Disziplinargericht hat die Schweiz grünes Licht von Papst Franziskus erhalten. Nun gelte es, ein Statut auszuarbeiten. Die für 2024 geplante Umsetzung soll «so schnell wie möglich» erfolgen, sagte der Bischof. 

Ebenfalls im nächsten Jahr soll auf Bistumsebene eine Ombudsstelle eingerichtet werden, vorerst für eine dreijährige Versuchsphase. Dieses Gremium ist das Produkt aus der ersten synodalen Versammlung des Bistums im Januar 2022 in Basel. 

Für ein gemeinsames Handeln

Die Ombudsstelle gehört zu den Projekten, deren Umsetzung gefährdet wären, wenn dem Bistum die finanziellen Mittel nicht im budgetierten Rahmen zur Verfügung stünden. Dies gab Christian Griss, Kirchenratspräsident der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt und Präsident der Fiko, zu bedenken. Die Fiko anerkenne die vom Bischof des Bistums Basel bereits ergriffenen Massnahmen, sagte Griss. Und: «Eine erfolgreiche Umsetzung der Massnahmen benötigt aus Sicht der Fiko schweizweit ein gemeinsames, entschiedenes Handeln seitens der Bistümer, Ordensgemeinschaften und den kantonalen katholischen Körperschaften.»

Der von der Synode der katholischen Landeskirche Luzern angedrohte Entzug von finanziellen Mitteln für die Finanzierung des Bistums Basel, sei aus Sicht der Fiko nicht zielführend und gefährde das gegenseitige Vertrauen in das konstruktive Miteinander innerhalb des dualen Systems, sagte Griss.