Herbert Haag Preis 20/21 – Gottes Liebe ist bunt

Die Herbert Haag Stiftung für Freiheit in der Kirche setzt sich ein für einen aufgeschlossenen und ökumenisch gesinnten katholischen Glauben. Jedes Jahr vergibt die Stiftung einen Preis an Personen und Institutionen im In- und Ausland, die sich durch freie Meinungsäusserung oder mutiges Handeln in der Christenheit exponiert haben. So geht der Herbert Haag Preis 2020/2021 an Menschen, die sich allen Widrigkeiten zum Trotz zu ihrer gleichgeschlechtlichen Orientierung und Identität bekennen und andere Christinnen und Christen auffordern, sie zu achten. Mit dem Preis – je 10’000 Schweizerfranken – ausgezeichnet werden der spirituelle Autor Pierre Stutz (ehemals katholischer Priester des Bistums Basel), die lutherische Pfarrerin Dr. Hedwig Porsch aus Coburg (ehemals katholische Theologin), der lutherische Pfarrer Dr. Ondrej Prostredník aus Bratislava (ehemals Lehrstuhlinhaber für Neues Testament) und die 1977 gegründete Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK).

«Gott hat seine Geschöpfe vielfältig geschaffen. So steht es den Kirchen gut an, die Sexualität der Menschen in ihrer ganzen Buntheit als Geschenk des Himmels zu respektieren, wie sie aus Gottes schöpferischer Liebe hervorging – ohne jede Diskriminierung», schreibt die Herbert Haag Stiftung. Ab Sonntag, 7.März 2021, 17 Uhr ist die Preisverleihung auf der Webseite der Stiftung abrufbar.

Die Liebe trotzt dem Coronavirus

  • In neun Tagen ist Valentinstag. Doch dieses Jahr ist alles etwas anders als sonst. 
  • Das Coronavirus macht auch vor der Liebe keinen Halt und sorgt dafür, dass an gewissen Orten Veranstaltungen wie die Segensfeier am Valentinstag oder der Ehevorbereitungskurs der katholischen Landeskirche Aargau abgesagt werden müssen. 
  • Oder etwa doch nicht? – Schauen Sie im Video, weshalb ausgerechnet das Coronavirus positive Auswirkungen auf den Valentinstag haben kann und weshalb Heiratswillige trotzdem den Ehevorbereitungskurs besuchen können…

 

Entdecken Sie die Kirchen im Saanenland

  • Vergangene Woche besuchte Horizonte den ehemaligen Pfarrer von Wegenstetten-Helikon, Alexander Pasalidi, an seiner neuen Wirkungsstätte in Gstaad. Im Interview berichtete er uns über die Herausforderungen in der alpinen Diaspora und beschrieb, wie die Corona-Pandemie dem Tourismusort Gstaad schwer zusetzt. 
  • Für die Leser von Horizonte gab uns Alexander Pasalidi Kunstführer über die Kirchen und Kapellen im Saanenland und Simmental mit, die wir an dieser Stelle verlosen. Um an der Verlosung teilzunehmen, einfach auf das Bild klicken.
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Das Sitzungszimmer wird zum TV-Studio

  • Die Aargauer Landeskirche musste coronabedingt zwei der drei Kirchenpflegetagungen absagen. Über den dritten Anlass wird Ende Februar entschieden.
  • Die beliebten Tagungen wurden aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern Teile davon ins Internet verlegt.
  • Das Auftaktreferat hielt Markus Wentink von der Fachstelle Bildung und Propstei via Videokonferenz. Professionell gestaltet mit der Unterstützung durch die Horizonte-Redaktion, übertragen aus einem zum TV-Studio umfunktionierten Sitzungszimmer der Landeskirche.
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Das Leben auf Klimakurs bringen

Viele Schweizerinnen und Schweizer machen sich Sorgen über den Klimawandel. Trotzdem sind die wenigsten bereit, ihren Lebensstil anzupassen und etwa auf das Auto, die Ferienwohnung, exotische Lebensmittel oder ein neues Handy zu verzichten. Dies zu ändern, ist das Ziel der KlimaGespräche. Diese Methode wurde in Grossbritannien entwickelt, sie vereint technische und psychologische Aspekte und setzt auf die Dynamik und Unterstützung der Gruppe. Mit Erfolg: Untersuchungen zeigen, dass Menschen dank der KlimaGespräche ihren CO2-Ausstoss innert fünf Jahren um die Hälfte verringern konnten. Die Methode wird in Ländern wie Frankreich, Grossbritannien, Holland und Kanada erfolgreich angewandt. 2019 lancierten die Hilfswerke «Brot für alle» und «Fastenopfer» die KlimaGespräche, die vom Bundesamt für Umwelt und verschiedenen Städten und Kantonen unterstützt werden, auch in der Deutschschweiz. Mehr als 200 Personen haben letztes Jahr daran teilgenommen.

Persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema

Nun gehen die KlimaGespräche an acht Orten und auch online in die nächste Runde. Die Erfahrung der letzten Jahre zeige, dass Informationen über den Klimawandel allein nicht genügen, um Menschen zu Verhaltensveränderungen zu bewegen. «Es braucht die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema», sagt Daniel Wiederkehr, Verantwortlicher für die KlimaGespräche in der Deutschschweiz. Anmeldung und mehr Informationen: www.sehen-und-handeln.ch/klimagespraeche

Susanne Muth: Das neue Gesicht der Diakonie

  • Susanne Muth hat Anfang 2021 von Kurt Adler-Sacher die Leitung der Fachstelle Diakonie der Römisch-Katholischen Kirche im Aargau übernommen.
  • Das diakonische Wirken sichtbar zu machen und die diakonisch Tätigen in den Pfarreien und Pastoralräumen zu stärken, sind auch für die Religionspädagogin und Bildungsmanagerin zentrale Anliegen.
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